Freitag, 30. September 2011
Der Habicht-Stoppelpilz oder die Einheit des Waldes
hukwa
Natur als Quelle der Weisheit
hukwa
Donnerstag, 29. September 2011
Was eine Biene mir erzählte
hukwa
Dienstag, 27. September 2011
Gedanken beim Eichelsammeln
hukwa
Montag, 26. September 2011
Eisenhüttenmuseum der Gemeinde Trippstadt
Sonderausstellung zum Thema Köhlerei
Eine kleine Sonderausstellung mit Textmaterialien und Bilddokumenten zum Thema Waldköhlerei kann man zurzeit im Trippstadter Eisenhüttenmuseum besichtigen.
Aus einer Fülle bisher weit verstreut vorliegendem Quellenmaterial zu diesem Thema, hat Hans Wagner aus Trippstadt das wichtigste zusammengetragen. Die ausgestellten Informationen behandeln das Thema Köhlerei für heimatgeschichtlich interessierte Bürger und Gäste. Dabei werden nicht nur die historischen und technischen Zusammenhänge beleuchtet, sondern auch die Anwendung von Holzkohle in der Naturheilkunde. Zusätzlich wird viel Interessantes aus dem harten und kargen Leben der „Schwarzen Männer“ berichtet.
Mit der Ausstellung „Waldköhlerei“ beginnt eine Ausstellungsreihe über vergessene Waldberufe.
Das Eisenhüttenmuseum befindet sich im Gebäude der Tourist Information Trippstadt.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr.
Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr (Ostern bis Oktober)
Tourist Information Trippstadt, Hauptstraße 26, 67705 Trippstadt
Telefon: 06306-341, Fax: 06306-1529, E-Mail: info@trippstadt.de
www.trippstadt.de
Sonntag, 25. September 2011
Unter einer alten Eiche
hukwa
Vom Sehen in der Natur
hukwa
Freitag, 23. September 2011
Das Ei des Dompfaffs
hukwa
Donnerstag, 22. September 2011
Neues Pfalzbuch erschienen mit einem Beitrag von mir
hukwa
Indian Summer
hukwa
Mittwoch, 21. September 2011
Natur als Selbst und Daseinserkenntnis
hukwa
Dienstag, 20. September 2011
Vom Selbst
hukwa
Montag, 19. September 2011
Gedanken unter einer alten Fichte
"Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte bewusst zu leben, nur den wesentlichen Tatsachen des Lebens ins Gesicht schauen, ob ich nicht lernen könnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es ans Sterben ginge, entdecken müsste das ich nicht gelebt hätte."
Ein wunderbarer Satz finde ich. Genau das ist es was ich unter Bewusstheit verstehe. es sind nicht die großen Dinge die ein Leben erhaben machen, es ist das Unscheinbare man muss es nur zu finden wissen.
hukwa
Sonntag, 18. September 2011
Waldsee bei Trippstadt
wenn ich bei dir verweile
in deine grünschwarze Tiefen schaue
erkenne ich die Tiefen meiner eigenen Natur
die Bäume die deine Ufer säumen
deren Wurzeln von deinen Wassern saugen
sind deine Wimpern
das Leben in dir verkündest du mir
durch deine Wellen und Kreise
in denen sich die Linien urhafter Schönheit spiegeln.
hukwa
Samstag, 17. September 2011
Über meine Wurzeln
Ich bin ein Mensch der versucht das Ganze zu erfassen. Eine Verbindung von Handwerk, Kunst, Poesie, Geschichte und Philosophie zu leben. So arbeite ich auch immer an mehreren Projekten. Die letzten drei Wochen waren ganz der praktischen Köhlerei gewidmet. Während dieser Arbeit bei Tag und Nacht in der freien Natur fand ich immer noch die Zeit zum Schreiben und auch die Zeit Vorträge vor Ort (am Meiler) zu halten. Mein Arbeitsfeld ist der Pfälzerwald. Seine Geschichten, Mythen und Märchen interessieren mich als Geomant und Volkskundler. Die Natur die mich hier umgibt ist die Grundlage meiner Philosophie. Die Inspirationen die ich in diesen Wäldern habe finden Eingang in mein bildnerisches Werk und meine Schriftstellerei. Wenn ich nach meinen Wurzeln suche so weiß ich sie erstrecken sich wie ein Myzel geheimnisvoll in diesem Wald. Wehe dem Mensch der seine Wurzeln verloren hat, er ist wie ein Blatt im Wind Wurzellos und gejagt von den Sturmböen einer infamen Gesellschaft. Sich seiner Wurzeln bewusst zu sein ist keine Ideologie sondern eine ganz natürliche Sache.
hukwa
Mittwoch, 14. September 2011
Aus der Geschichte der Köhlerzunft
In der traditionsreichen Geschichte der Köhlerei finden sich zahlreiche Quellen und Hinweise darauf, dass auch Klöster Holzkohle produziert haben. Mit diesem Hintergrund kann man wohl davon ausgehen, dass es auch einen Schutzheiligen der Köhler gegeben hat und gibt. Sein Name: Sankt Alexander Carbonarius – Patron der Köhler. Er war Bischof von Comana in Pontus, in der Türkei. Der Hl. Alexander ist als Kohlenbrenner (Carbonarius) bekannt. Sein Name deutet darauf hin, dass er aus Bescheidenheit die Arbeit eines Köhlers verrichtete um den weltlichen Lockungen zu entfliehen. Von ihm sind die Worte überliefert: „Ich bin jung und nicht übel gebildet, diese Vorzüge könnten mir zum Fallstricke gereichen. Ich sehe den Kohlenstaub als eine Lava an, die mich dem Anblick der Welt entzieht.“ St. Alexander zog das einfache Leben in den Wäldern, den sinnlichen Genüssen dieser Welt vor. Er wird gerne als Philosoph bezeichnet, doch mit dieser Bezeichnung sollte man nicht so oberflächlich umgehen, denn seine Philosophie bestand vorwiegend aus der Bevorzugung himmlischer vor irdischen Dingen. Sein bescheidenes, einsames und meditatives Köhlerleben und seine persönliche Mystik führte dazu, dass der Hl. Gregor Thaumaturgos Alexander zum Bischof von Comana machte. Der Hl. Gregor sollte dabei helfen, einen Bischof für Comana zu finden. Eine große Versammlung mit vielen Kandidaten hatte sich eingefunden doch keiner der vorgeschlagenen gefiel ihm. Er ermahnte die Versammlung sich doch einmal unter den Leuten des einfachen Standes umzusehen. Daraufhin schlug jemand scherzhafterweise Alexander den Köhler vor. Dies löste bei den Versammelten ein abwertendes Gelächter aus, doch der Hl. Gregor nahm diesen Vorschlag sehr ernst und Alexander bekam den Bischofstab. Er regierte die Kirche von Comana mit Klugheit und Weisheit. Nachdem er viele Jahre seiner Herde durch sein segensreiches Wirken vorgestanden hatte, ward ihm die Gnade zuteil, für seinen Glauben sein Leben dem Feuertode hinzugeben. Sein Tod wird in die Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius um 250 nach Christus datiert. Er wurde bei lebendigem Leibe verbrannt. Auf kirchlichen Gemälden wird der Hl. Alexander im bischöflichen Ornate zusammen mit den Zeichen des Kohlenbrenners auf dem Evangelienbuch abgebildet. In seiner Hand liegen fünf schwarze Holzkohlen. Sein Gedenktag ist der 11. August.
Wer sich mit Heimatkunde beschäftigt und ein wenig „Feldarbeit“ betreibt, wird immer wieder in alten und neuen Quellen interessantes über die Köhlerzunft finden. Die besten Quellen allerdings sind jene, die man in der eigenen Umgebung noch aufstöbern kann. Aufs engste verwachsen mit der Eisenindustrie, besonders auch mit der weitverbreiteten und hochangesehenen Kunst der Schmiede, war das Köhlergewerbe. Trippstadt kann auf eine „eisenhaltige“ Vergangenheit zurückblicken. Wer hier wandert, findet allenthalben von Waldschlag zu Waldschlag die Spuren der traditionsreichen „schwarzen Kunst“. Noch heute kann man diese alten kreisrunden Meilerstätten unter Humus und Laub entdecken. Im Pfälzerwald waren viele Köhler von Hüttenwerksbesitzern angestellt aber es gab auch „freischaffende“ Köhler. Wie jedes andere Handwerk, war auch das der Köhler Zunftgesetzen unterworfen.
Im Harz beschäftigte ein Köhlermeister eine Anzahl von Knechten und Lehrburschen. Dort gab es Meisterköhler und Licht- oder Grubenköhler. Erstere schichteten die Scheite, Stöcke oder Knüppel zu abgestumpften Kegeln, nach uralt erprobten Kunstregeln. Sie belegten diese mit Rasenstücken und begannen dann mit dem „köhlern“. Die Lichtköhler verarbeiteten die Afterschläge, die Holzabfälle, Reisig, faule Strünke und erzielten dadurch nur minderwertige Kohle. Bei den sogenannten „herrschaftlichen Köhlern“, die vom Adel und den Hüttenwerksbesitzern beschäftigt wurden, war es üblich den „Köhlereid“ abzulegen:
„Köhler Eyett
- Sollet ihr vor mutwilligen Brandschaden gut sagen.
- Sollet ihr das Malter Holz vor euch selbsten und durch eure Hauer ins rechte Maß und Malter stecken, legen und darinnen keinen Vorteil suchen.
- Die groben, unartigen Baum rein aufhauen und da solches nicht die Länge zu spalten fein will, so soll solches die halbe Länge zerspalten werden, damit dieselben Glötzer nicht der Herrschaft und den Gewerken zum Schaden im Holze liegen bleiben.
- Sollet ihr keine Baum zu den Decken steigen daran das junge Holz verdirbt und Schaden empfähet, sondern die Deck von den Bäumen aushauen, so zu Malter-Holz gezeichnet werden, und was daselbsten nicht erlanget werden kann, sollet ihr mit Laub oder Rasen decken.
- Sollet ihr auch keine kleinen Meiler, sondern Meiler, so zu 15 oder 20 Karren Kohlen geben, setzen, damit ihr desto weniger Ursach (habt) mit der Decke der Herrschafft Schaden zu thun.
- Sollet ihr auch keine Baum oder Stamm ungezeichnet hauen, die gezeichneten Baum auch nach Vorteil fällen oder fallen lassen, damit das junge Holz nicht niedergeschlagen und verderbt werde, auch die Bäum nie Beächt (?) abhauen und nicht Hege-Stock nehmen.
- Sollet ihr keine Buchen keilen oder keilen lassen, sondern die Keile jederzeit von Stocken abspalten.
- Sollt ihr auch die währende Zeit über, so ihr auf der Herrschaft Holz kohlen werdet, getreu, gehorsamlich und unwidersetzig, was euch vom Forstamt auferlegt wird, verhalten, da ihr auch in Wäldern Verdächtige Wildschützen vernehmen würdet, solches bei Tag und Nacht dem Forstknecht dieses Orts berichten, und darauf ferneres Bescheids zu gewarten.
- Da ihr auch in diesen vorgelesenen Punkten brüchig befunden, sollet ihr nach Gelegenheit desselben Schadens entweder mit Gelde oder am Leibe gestraft werden.
Folget der Eid: Alle diese Punkte haben wir notdürftig gehöret und verstanden, wollen auch solche stät und fest halten, so wahr uns Gott helfe durch Jesum Christum, unseren Herrn. Amen."
In den großen Wäldern um Trippstadt rauchten Meiler, die ausschließlich für die Trippstadter Hüttenwerke ihre Ernte einbrachten.
Das Köhlerleben war ein hartes und entbehrungsreiches Dasein. Wind und Wetter ausgesetzt, täglich karge Kost und vor allem ständiger Schlafentzug zehrten an Körper und Psyche der „schwarzen Männer“. Die „Köhlerliesel“ gehört ins Reich des Kunstmärchens und auch feine Köhlergerichte, wie sie heute vielerorts angeboten werden, sind der Phantasie der Gastronomie entsprungen. Abwechslung in der Kost gab es wenig. Hartes Brot, Käse, Speck und manchmal ein Schluck Wein oder Bier. Branntwein oder Schnaps gab es am Kohlenmeiler nicht. Das sogenannte „Köhlerwasser“ ist eine Erfindung der Neuzeit, zu groß war die Gefahr des Einschlafens. Übermannte den Köhler aber doch einmal der Schlaf, dann gab es gleich ein Erwachen mit Schrecken. Statt der grau oder blau sich kräuselnden Rauchwölkchen entstieg glutroter Dampf der Haube und den seitlichen Luftlöchern.
Wenn ein Meiler Feuer fing trat das eigenartigste Gerät der Köhler in Kraft, die Hillebille: Ein buchenes Brett schwankte an zwei Riemen die an einer Stange befestigt waren, diese Stange lag auf den gabelförmigen Enden zweier in den Boden eingerammter Pfähle. Mit aller Kraft schlug der Köhler einen hainbuchenen Hammer in einem bestimmten Rhythmus gegen das Brett, sodass es weithin schallte. Bald ertönte auf gleiche Weise Antwort von der nächsten Köhlerstätte und in kürzester Zeit war der gefährdete Meiler von schwarzen Gestalten umringt, die den Brand zu löschen begannen. Die Hillebille diente in erster Linie zur Kommunikation über weite Strecken, wurde aber auch als Rhythmus Instrument eingesetzt. Sie rief aber auch zum Mittagstisch und zeigte durch den „Jägerruf“ dem Waidmann an, wenn Wild nahte. Sogar bei drohenden und feindlichen Überfällen wurde das seltsame Instrument in Anspruch genommen, da die Köhler verpflichtet waren beim Nahen verdächtiger Gestalten ein Warnsignal erschallen zu lassen. Der Klang dieses „Werkzeuginstrumentes“ soll zur Verständigung bis zu einer Entfernung von 3 Kilometern ausgereicht haben.
Im „Wartburg-Herold“ von 1896 sind auf Anregung von Prof. A. Kirchhoff in Halle verschiedene Mitteilungen und Nachweise über Etymologie, Alter und Vorkommen der Hillebille gemacht worden, in diesen machte auch ein russischer Geistlicher aus Weimar darauf aufmerksam, dass in der orientalischen Kirche vor Einführung der Glocken ganz ähnliche hölzerne Tafeln genutzt wurden. Manche Forscher wollen in dem englischen Wort „hill“ (Berg) und bell (Glocke), den Ursprung des Hillebille sehen.
Quellenhinweise:
Museumskurier des Museumsvereins Zella-Mehlis e.V., Heft 9
Wartburgherold Ausgabe 1896
Marie Luise Gerbing
Aus: Thüringen in Wort und Bild, 1910
hukwa
Montag, 12. September 2011
Meilernächte
hukwa
Donnerstag, 8. September 2011
Auf eine alte Fichte
schwarzgrau
wenn ich dich umfasse
spüre ich deinen Puls
mächtige Fichte
alter Freund
halb aus der Erde gerissen
umklammerst du deine Baumgesellen
wieviel Stürme hast du überstanden alter Baum
im Flechtwerk deiner Äste
wuchsen Generationen von Amseln und Drosseln heran
Ringe der Zeit hast du gedruckt
dunkel sind deine Baumesgründe
moosig von Farnen überwuchert
die Erde aus der du deine Kräfte ziehst
alte Fichte
rauhe Borke
schwarzggrau dein mütterlicher Leib
wenn ich dich umarme
fühle ich deinen Puls.
hukwa
Montag, 29. August 2011
Auf Burg Wilenstein
Es sprechen die Wasser im Tal
Geballtes Grün der Buchen
schimmert im Dämmerlicht fahl
im Schatten des Nadelwaldes
streicht der Kauz um uralt Gemäuer
am Himmel über der Burg
funkelnder Abendstern
vom Dorf her erklingen nun Glocken
wie flüstern in der Dämmerung
das Leben ist werden und vergehen
nichts ist von Dauer und Ewigkeit.
hukwa
Sonntag, 28. August 2011
Heimatkundlicher Spaziergang durchs Karlstal
Links über meinem Wanderpfad im Hochwald liegt versteckt die romantische Amseldelle, rechts von mir auf einem Berggipfel von alten Bäumen umschlossen und bewacht thront die Burg Willenstein aus dem 12.Jahrhundert. der ganze Boden hier ist sehr geschichtsträchtig. Im Tal dröhnten einst die Eisenhämmer des Freiherrn von Hacke und später der Familie der Freiherren von Gienanth. Fünf Produktionsstätten fanden sich hier im Tal, der Oberhammer, der Mittelhammer, der Unterhammer, die Eisenschmelz und das Walzwerk am Walzweiher am ende des Karlstals. Doch das Schönste in diesem Tal ist eben doch die Natur die sich mir hier immer wieder offenbart.
hukwa
Erdgeist
Mutter im vermoosten Urgestein
dort wo der Adlerfarn wächst
wo Flechte und
uraltes Echsenhirn
dir entgegen glühen
Urseele
ohne Anfang kennt kein Ende
die Geist und Demut sein eigen nennt
Uralt gestein
rauschender Bach
wo grüne Libellen meine Sinne durchschnellen
fühl ich mich wohl
in deiner lichtbringenden Kraft
Urseele die mein innerstes erhellt
Erdgeist erwacht
aus grünen Laubgewölben
Glücklich der dich spüren kann
Mutter
im vermoosten Urgestein.
hukwa
Montag, 22. August 2011
Trippstadter Kohlenbrennerfest
hukwa
Sonntag, 21. August 2011
Vom Wermut
hukwa
Freitag, 19. August 2011
Die drei Stufen der Geomantie
hukwa
Dienstag, 16. August 2011
Im Schöpfungsalphabet lesen
hukwa
Montag, 15. August 2011
Seelenlandschaft
hukwa
Samstag, 13. August 2011
Meine Schamanenweide
hukwa
Freitag, 12. August 2011
Donnerstag, 11. August 2011
Symbiose
Diese irrtümliche Verdinglichung des Selbst ist grundlegend für die gegenwärtige ökologische Krise.
Wir haben geglaubt, wir seien eine Überlebenseinheit
und müssten uns deshalb um unser eigenes Überleben kümmern,
und wir meinen, diese Überlebenseinheit sei ein isoliertes Individuum
oder eine einzelne Spezies, wo doch in Wirklichkeit - aufgrund der
Evolutionsgeschichte- das Individuum mitsamt seiner Umwelt,
die Spezies mitsamt ihrer Umwelt diese Einheit bilden,
dennn sie sind ihrem Wesen nach SYMBIOTISCH.
Gregory Bateson - Philosoph und Naturwissenschaftler
Mittwoch, 10. August 2011
Sonntag, 7. August 2011
Goethe eine Wiederverkörperung von Merlin
Noch 1830 bemerkte Goethe in seinem Brief an Zelter, sie stünden gleichsam an den entgegengesetzten Enden der Welt. Zelter sei in die kreiselnde Bewegung der volkreichen Königstadt Berlin verschlungen, "indessen ich einsam, wie Merlin vom leuchtenden Grabe her, mein eigenes Echo ruhig und gelegentlich in der Nähe, wohl auch in der ferne vernehmen lasse." Man sieht, wie eine Symbolgestalt Goethes Geist durch mehr als fünf Jahrzehnte begleitet, weil er einen Aspekt seiner selbst in ihr erfasst. Merlin ist für Goethe das bedeutsame Gegenstück zum Faust.
hukwa
Meine neue Kunstseite
hukwa
Donnerstag, 4. August 2011
Heimatkunde ist Landschaftskunde
hukwa
Montag, 1. August 2011
Samstag, 30. Juli 2011
Freitag, 29. Juli 2011
Über einen erwanderten Skulpturenbegriff
hukwa
Donnerstag, 28. Juli 2011
Baum
er wächst
strebt in die höhe
ein Baum ist Spiegel des Seins
dem Wandel unterworfen
gibt er Leben und Nahrung
schenkt er Zuflucht und Heilung
ein Baum
ist ein Abbild des Lebens
er gibt den Menschen viel
dieser soll ihm wenigstens Lobgesang schenken
schauen wir einen Baum an
sollen wir daran denken
das der Apfelbaum unseren Hunger stillen kann
das die Fichte Krankheiten heilen kann
das man aus der Birke Löffel und Gabel herstellen kann
das ihre Haut Bild und Schrift aufnehmen kann
ein Baum schenkt Wohnung Wärme Papier
der Kirschbaum schenkt uns neben seiner Frucht
auch das Lied der Amsel
Holz für unsere Möbel
die Blätter im Wind schenken unserem Gemüt Ruhe
unserer Seele Harmonie
ein Baum ist ein Freund der Menschen
begegnen wir ihm wie man Freunden begegnet
in Achtung und Respekt.
hukwa
Dienstag, 26. Juli 2011
An den Mond
Erinnerung der Seele
Göttin inkarniert in Diana von Nemi
Hüterin des Sexus
Erzeugerin von Ebbe und Flut
Abglanz astraler Welten
brennst du in Herzen
deinen göttlichen Schein
unruhiges Gestirn
ziehst du die Seelen in deinen Bann
legt sich Dämmerung über das Land
tritt seine Herrschaft an
die wandernde Mondin
Formerin des Ur-Ozeans
gibst du der Welt
Bild und Form.
hukwa
Donnerstag, 21. Juli 2011
Mensch und Natur ein ewiger Kampf
hukwa
Montag, 18. Juli 2011
Das wilde Denken oder das Sein der Dinge
hukwa
Freitag, 8. Juli 2011
Feldspaziergang
Die Frucht auf den Feldern steht Kniehoch
Ein Schlepper fährt den Feldweg entlang
Stolz blickt der Landwirt über seine Felder
Vergeblich suchen meine Augen Kornblumen
Vergeblich hält der Habicht in den Lüften
Ausschau nach einer Feldmaus
der Landwirt schwört auf küstlichen Dinger
und träumt vom Gen veränderten Mais
ich schwöre Rache
und kaufe mein Mehl in Zukunft beim Bio Bauer.
hukwa
Donnerstag, 7. Juli 2011
Mittwoch, 6. Juli 2011
Sommerliches Blühen
das Laub
die Wiese
die Blumen
das erblühen
es ist unser Trost
im Trivalen Sein
wenn jedes Jahr wieder
die Blumen blühen.
hukwa
Dienstag, 5. Juli 2011
Im Innern der Eiche 2 - Gedicht auf ein Bild
eine uralte Eiche
meine Eiche
knorrig und von Blitzen zerfetzt
steht sie in ihrer Meditation
nahe bei dem dunklen Waldteich
über und über mit Porlingen bewachsen
ist sie ein Gedanke der alten Götter
ein Teil ihrer Erinnerung
Im Rhytmus meines Atems
fliegen die Hornissen hier ein und aus
Hornissentanz
im sich-vollenden und welken
von hier aus Lausch ich dem Sphärenklang
beobachte das Spiel
des myriadenfältigen Lebens des Waldes
aus einem Stoff
und Sternenstaub gewoben sind wir
meine alte Eiche und Ich.
hukwa
Einsam in den Wäldern
des Waldgängers andächtiges Lauschen
es ist das fallen von Fichtenzapfen
über das Gefühl zeit nachzusinnen
des Vogels Lied
worinnen man sich im Lauschen übt
es ist die Ganzheitlichkeit der Natur
geschrieben auf Waldboden
durch des Hasen Spur
es ist sanftes Seelenerbeben
sich Einsam in den Wäldern zu bewegen.
hukwa
Montag, 4. Juli 2011
Ich bin ein funkelnder Stern
in der Kehre des Seins
Zuhause bin ich in den Äonen von
Planetensystemen
Heute schlafe ich den irdischen Schlaf
Morgen erwache ich zu kosmischen Bewusstsein
So lebe ich dieses Leben in irdischen Ringen
steige hoch in den Pipal Baum
um Erkenntnis zu erlangen
Meine wirkliche Gestalt kann ich hier nicht wahrnehmen
Dafür kann ich meinen Geist benennen
der ein funkelnder Stern ist
in der Kehre des Seins.
hukwa




