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Donnerstag, 25. Dezember 2025

Weihnachtszauber - Weihnachtstraurigkeit

 In uns verborgen 
wie ein Embryo 
der Zauber ewiger Kindheit. 
hukwa 
Es gehört zur Weihnachtszeit dazu eine weihnachtliche Geschichte zu lesen. Ich habe mir für diese Weihnacht Gogols  "Die Nacht vor Weihnachten" ausgesucht. Eine fromme aber phantastische Geschichte aus der ukrainischen Heimat des Dichters, deren Menschen auch in diesem Jahr keine harmonische Weihnachten haben. 
hukwa

Sonntag, 14. Dezember 2025

Gewahrwerden

 Das Wesen des erwachten  Menschen 
beruht auf 
Gewahrwerden und Wahrheit. 
hukwa

Freitag, 12. Dezember 2025

Zu neuen Ufern

 Die Philosophie ist ein Weg 
auf dem wir fortwährend 
zu neuen Ufern und Möglichkeiten gelangen. 
hukwa

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Neue Denkräume

 Philosophieren 
sollte immer eine 
Öffnung für neue Denkräume sein. 
hukwa

Sonntag, 30. November 2025

Der wahre Weg

 Auf sich selbst Besinnen 
das Böse und Profane hinter sich lassen 
ist der wirkliche Weg des Daseins. 
hukwa

Sonntag, 23. November 2025

Schneckenhausphilosophie

 Kalter Novembermond 
Schneefall am Abend 
dazwischen der Ruf der Eule. 
hukwa 
Es sind die Herbst und Winterabende an denen ich mich in mein Schneckenhaus zurückziehe. lese und meditiere. Ich nenne es Schneckenhausphilosophie. 
hukwa

Montag, 14. Juli 2025

Wenn die Philosophie das Staunen vergißt

 "Philosophie" sagt Platon, "ist Vorbereitung auf den Tod, denn das Streben nach Weisheit verlangt die Loslösung vom Körper und die Schulung des Geistes. Wenn der Körper das Grab der Seele ist, wie es auch die Orphiker lehren, dann ist die Übung der höheren Verstandeskräfte nichts weniger als eine Reise über das Grab hinaus. Cicero beschließt seine "De re publica" als Hommage an Platon mit einer Visionsschrift, die das philosophische Leben als astrale Reise beschreibt. Die "Analythische Philosophie" hat es aufgegeben, sich mit den großen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen, mit ihnen zu ringen und kämpfen, wie es die Griechen seit den Zeiten der Vorsokratik getan haben. Seit den großen Persönlichkeiten- Parmenides, Sokrates, Platon, Spinoza, Hegel, Whitehead und einigen weiteren hat sich die Philosophie auf ein kleines Gebiet des Intellektuellen zurückgezogen und das Staunen vergessen. 
hukwa

Sonntag, 19. Februar 2023

Gefangene der Seinsvergessenheit

Aus gnostischer Sicht ist unser Geist ein in-die-Welt-geworfenes. Nun geistert unser Geist durch die Welt, anstatt dass er aktiv wird und versucht sich an seine Herkunft zu erinnern. Der Geist der seine herkunft vergisst ist in Seinsvergessenheit gefangen. 
hukwa

Montag, 2. Mai 2022

Die Odysee einer Monade

Nichts kann zu Nichts zerrinnen, schrieb Goethe. Und Pythargoras behauptete "früher schon viermal gelebt zu haben und in der Zwischenzeit verschiedene Tier und Pflanzenkörper besucht zu haben. Diese these stammt aus Asien und konnte in der abendländischen Philosophie nie so richtig Fuß fassen. Daher ist es um so interessanter was Aldo Leopold einer der ersten Ökologen schrieb, und zwar von der Lebensreise zweier Atome (Monaden?), die er X und Y nannte."Seit die Meere des Paläozoikum das Land bedeckten verharrte X eingeschlossen im Kalksteinfelsen, schon eine Ewigkeit die nicht zu vergehen schien. Doch das änderte sich als die Wurzel einer Kletterfrüchtigen Eiche sich in einen Riß schob und anfing zu schnüffeln und zu saugen. Der Fels zerfiel in der Blitzesschnelle eines Jahrhunderts, und X trat in die Welt der lebenden Dinge hinaus, wo es eine Reihe von Gestalten durchlief. Es half dabei eine Blüte zu bilden, die zur Eichel wurde, die einen Hirsch mästete, der einen Indianer ernährte, kam irgendwann zurück in den Boden, landete in einem Würzelchen des Bartgrases und in noch viel weiteren Pflanzen und Tieren". Ähnlich erging es dem Atom Y. 
Diese Geschichte ist eine ideale Meditationsübung über unsere persönliche Naturgeschichte. 
hukwa

Samstag, 11. Dezember 2021

Kehrt ein in den "Garten der verzweigten Pfade"

 Jorge Louis Borges beschreibt in seiner Novelle "Der Garten der verzweigten Pfade" eine Welt, in der alle Möglichkeiten wirklich werden; jedesmal, wenn es mehrere sich ausschließende Möglichkeiten gibt, teilt die Welt sich auf in eben so viele neue Welten, in denen je eine dieser Möglichkeiten verwirklicht ist. Die Zeit ist hier nicht als eine Dimension dargestellt, auf der nacheinander alle Zustände der Welt Platz haben, sondern als ein Netz solcher Zeitpfaden, immer aufs neue verzweigt, wenn es mehrere möglichkeiten gibt. Was borges beschreibt ist eine- Zeitreise! 
hukwa

Mittwoch, 26. Mai 2021

Rückzug in die Zeit

 Meine Zeit ist eine andere als die meiner Mitbürger. Zeit ist das einzige was ich niemals verleihe. ich liebe das langsame Rinnen der Zeit, nicht die Eile. Der mensch sollte wachsen und reifen wie der Baum, dann kann er hoffen das er einmal recht gute Früchte tragen wird.  
Zeit bedeutet auch sich immer wieder einmal Zeit des Rückzuges zu gönnen. Goethe meinte: "Wer sich heutzutage...nicht mit Gewalt isoliert ist verloren. 
hukwa

Sonntag, 11. April 2021

Philosophische Verwandlungen

Die Verwandlung der Welt in Philosophie vollzieht sich für den Philosophen in jedem Augenblick seines Daseins. Wenn ich ein philosophisches Werk studiere sollte ich darauf achten das ich das Buch nicht als Objekt sehe sondern mir das Gefühl geben Mittendrin zu sein. 
hukwa

Sonntag, 24. Januar 2021

Selbst-Begegnung

 Um unser wahres Wesen, unser wirkliches Angesicht zu erkennen, müssen wir die Reise in unsere persönliche Vergangenheit antreten. Wir arbeiten uns durch die Schichten und Ablagerungen von Infamitäten, Erfahrungen und Erlebnissen hindurch, erleben uns sozusagen ein zweites mal um irgendwann, wenn wir angekommen sind vielleicht jenem wahrhaftigen Wesen zu begegnen, das wir selbst sind. Dies wäre dann die Begegnung mit unserem wirklichen Selbst. 
hukwa

Dienstag, 29. Dezember 2020

Tägliche Erkenntnis

Die Gedankenarbeit des Philosophen bedarf täglich neuer Impulse. Das heißt aus allem was mir täglich begegnet muss ich versuchen eine Erkenntnis zu ziehen. 
hukwa

Sonntag, 20. Dezember 2020

Die Quelle philosophischen Denkens

Denken ist eine allgemeine Fähigkeit". Heraklit (fr.3)
Philosophishes und mystisches Denken sind aus nichts anderem entsprungen als aus dem Ungenügen der Religion. Religion bedeutet nichts anderes als Herrrschaft. Die Philosophie ist die Emanzipation des Geistes aus den Fesseln der Religion. Mystik ist persönliche Religion eines Einzelnen und somit die einzige wahre Religion. Keine Institution kann den Einzelnen Mystik lehren zu ihr gelangt man nur auf dem Weg der Selbsterfahrung. Ebenso wenig sollte man die Philosophie eines Philosophen einfach übernehmen, diese Philosophien sind nur (wichtige) "Geländer" die einen Halt geben. Die Quelle des philosophischen Denkens muss jeder selbst suchen. 
hukwa

Mittwoch, 2. September 2020

Unvollkommenheit

 Seit es Menschen gibt gestalten sie die Welt aus ihrem Willen und ihrer Macht heraus. Aus einer WillensMacht die allerdings zu tiefst egoistisch ist. Da nun die Menschen immer nur einen Teil der Welt wahrnehmen und sich nicht die Mühe machen das GANZE zu erfassen, sind ihre Gestaltungen immer unvollkommen.  
hukwa


Donnerstag, 20. August 2020

Planetarisches Denken

 Anscheinend ist den meisten Menschen überhaupt nicht bewusst was in den nächsten Jahren an Umweltkatastrophen auf uns zukommt. Selbst wenn Deutschland es schaffen würde seine ökologischen Hausaufgaben zu machen sind da noch Länder wie China, USA, Indien, Brasilien u.a. die dafür sorgen dass die schleichende Apokalypse weitergeht. Der Glaube an den technologiegetriebenen Fortschritt der auf einem unmenschlichen Turbokapitalismus basiert ist fast nicht anzuhalten. Ein neues Denken ist die Voraussetzung um ein ökologisches Gleichgewicht zu finden. Dieses kreativ, visionäre Denken zu entwickeln ist die kulturelle Aufgabe der Zukunft. In einer global vernetzten aber unstabilen Welt benötigen wir um Stabilität zu finden ein planetarisches Bewusstsein. Ein solches kosmisches Bewusstsein zu erreichen muss das Ziel von uns allen sein. Gregory Bateson schrieb einmal: "Wir beginnen mit ökologischen Ideeen zu spielen, und obwohl wir diese Ideen unmittelbar zu Kommerz oder Politik trivialisieren, regt sich doch zumindest noch ein Impuls, in der menschlichen Brust, die gesamte natürliche Welt, der wir angehören, zu vereinigen..." (Bateson: Geist und Natur). Es ist genau dieser "Impuls" dem wir folgen müssen, weil wir letztendlich alle wissen, das die Menschheit an einer Wegscheide angekommen ist. Wir müssen die Verhältniss ändern. G.B.Shaw hatte einmal die klugen Worte ausgesprochen: Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst". 

hukwa

Freitag, 7. August 2020

Sein und Existenz oder der tragende Grund

 Was ist Sein? Wie kann ich es denkend erfassen? Die Gegenstände die mich umgeben sind nicht das Sein, es sind Dinge die im Sein zwar existieren, doch sie sind nicht dem Sein verwandt. Sie existieren als Seiendes in der ausstrahlenden Aura des Seins. Das Sein selbst ist ungreifbar, nie als Ganzes fassbar und doch ist es immer um uns herum. Zu diesem Sein vorzudringen, es in einer materialistisch geprägten Welt zu suchen, ist Sinn der Philosophie. Es wird mir bewusst als Grenze zum ganz anderem. Philosophieren über das Sein ist das hinausdrängen über alle umgebenden Grenzen. In dem ich versuche zu erfahren was das Sein eigentlich ist versuche ich zu erfahren was, wer, ich selbst bin, denn alles Philosophieren ist immer auch ein Transzendieren. Dieses Transzendieren führt uns zu unserer Existenz. In der philosophischen Existenz erkennen wir unsere Verbundenheit mit dem Sein. Nach Hegel ist das reine Sein und das reine Nichts dasselbe. Das Nichts steht vor dem Sein. In dem ich das Sein finden willl muss ich das Nichts überwinden. Das Nichts lässt uns das Sein vergessen, führt somit zur Seinsvergessenheit. Diese Seinsvergessenheit ist die Katastrophe die unsere Gegenwart heimsucht. Wie ein Nebel liegt das Nichts über dem Sein und versucht es zu Verbergen dennoch schimmert es immer wieder durch das Neblige des Nichts hindurch. Denn das Sein ist der tragende Grund unserer Existenz.  

hukwa

Freitag, 20. März 2020

Der Tag könnte kommen...

Als ich heute Morgen im Wald unter meiner alten Eiche saß ging mir eine philosophische Meditation durch den Kopf: Der Tag könnnte kommen in dem die Evolution über das menschliche Geschlecht hinwegfegt und dabei vergißt dass es uns gibt. Wobei die Möglichkeit offen bleibt ob wir uns weiter entwickeln oder in unserem derzeit stumpfsinnnigen, rationalen Denken verharren und mit ihm untergehen. Im Menschen selbst wird sich die Schöpfung erstmals ihrer Selbst bewusst, was bedeuten könnte dass zumindest die Möglichkeit einer bewusst positiven Steuerung des künftigen Geschicks der Menschheit besteht.
hukwa

Dienstag, 25. Februar 2020

In solchen Momenten...

Ich weiß ich bin dem Leben am Nächsten, wenn ich am Morgen aufwache. Dies ist der Moment wo sich mein Traumleben der vergangenen Nacht mit der Gegenwart eines neuen Tages verbindet. Noch im Bett liegend kehren dann meine Gedanken aus einer weit entfernten Heimat zurück. In solchen Momenten spüre ich die Ganzheit des Lebens.
hukwa