Gerade war ich im Garten die Krähen füttern. Als ich unter die Bäume trat warteten beide schon auf mich. es sind wunderschöne Momente wenn man das vertrauen das Wildtiere einem entgegen bringen können spüren darf. In mir spüre ich dann ein tiefes Gefühl mit der Allseele in Verbindung zu stehen. Man gehört zur großen Familie von Stein, Pflanze und Tier.
hukwa
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Samstag, 17. November 2018
Mittwoch, 7. November 2018
Die dunkle Seite des Novembers
Die dunkle Seit des Novembers
legt sich auf das glänzende Gefieder der Krähe
Nacht am Tag
Tagesnacht
Novembernebel
Beschwörung der Zeit
das sind Novembermächte.
hukwa
legt sich auf das glänzende Gefieder der Krähe
Nacht am Tag
Tagesnacht
Novembernebel
Beschwörung der Zeit
das sind Novembermächte.
hukwa
Dienstag, 6. November 2018
Mit Tieren sprechen
Seit Jahren spreche ich mindestens einmal am Tag mit den Krähen. Es sind wildlebende Tiere die mich mehrmals am Tag besuchen und sich ein Leckerli abholen. Sie sind sehr intelligent und ich weiß dass sie mich verstehen wenn ich mit ihnen spreche. Wenn man mit Tieren spricht muss man gleichzeitig das Gespür in sich fühlen, das es echt ist, wenn man davon überzeugt ist das sie einem Verstehen. Man darf sich da nichts selbst vormachen. Dieses Gespür beruht auf einer sehr langen Erfahrung im Umgang mit Tieren. In der Regel finde ich es weitaus interessanter mich mit Tieren auseinanderzusetzen als mit Menschen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 27. März 2018
Krähennotizen oder was den Mensch so antreibt
Gestern Abend in den Nachrichten: In Frankenthal will man die Saatkrähen Kolonien weghaben. Sie machen zu viel Dreck, beschmutzen die Autos und machen einen kaum noch ertragbaren Lärm. Sie sind so laut das sie sogar die Autogeräusche übertönen.
Die deutsche Sauberfrau und der deutsche Saubermann lassen sich das nicht länger bieten. Die Krähen müssen weg! Man überlegt schon ob man ihre Nistbäume absägen soll, das wäre der einfachste Weg. Die Bäume stören im Herbst noch wegen des Laubfalls.
Noch weiß man nicht genau wie man dieser Plage Herr werden kann. Wer des Deutschen Lieblingskind - das Auto - verschmutzt wird zum Staatsfeind erklärt.Hinzu kommt dass diese Krähen die in Massen auftreten aus dem Osten kommen und hier gar nichts verloren haben.
Egal, die Krähen müssen weg.
Das Leid der gequälten Kreatur schreit zum Himmel!
Meiner Meinung nach gehören die Krähen eher zur Krone der Schöpfung als der Mensch.
Keine Krähe hat die Vernichtung des Planeten vor. Der Mensch aber dieses verruchte Wesen vernichtet tagtäglich.
Die Dummheit und Rohheit des Menschen ist grenzenlos.
hukwa
Die deutsche Sauberfrau und der deutsche Saubermann lassen sich das nicht länger bieten. Die Krähen müssen weg! Man überlegt schon ob man ihre Nistbäume absägen soll, das wäre der einfachste Weg. Die Bäume stören im Herbst noch wegen des Laubfalls.
Noch weiß man nicht genau wie man dieser Plage Herr werden kann. Wer des Deutschen Lieblingskind - das Auto - verschmutzt wird zum Staatsfeind erklärt.Hinzu kommt dass diese Krähen die in Massen auftreten aus dem Osten kommen und hier gar nichts verloren haben.
Egal, die Krähen müssen weg.
Das Leid der gequälten Kreatur schreit zum Himmel!
Meiner Meinung nach gehören die Krähen eher zur Krone der Schöpfung als der Mensch.
Keine Krähe hat die Vernichtung des Planeten vor. Der Mensch aber dieses verruchte Wesen vernichtet tagtäglich.
Die Dummheit und Rohheit des Menschen ist grenzenlos.
hukwa
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Tiefenökologie
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Eine Begegnung beim Scharderkopf
Ich laufe hoch in den Bergwald. Es ist
ein kalter Dezembernachmittag unter meinen Füßen knirscht der
Schnee, die Kälte versucht in die Kleidung zu kriechen.
In den Eichen und Buchen hängen
Nebelfetzen und alles scheint leblos, eine tiefe Stille herrscht um
mich herum. Und doch weiß ich dass sich im Verborgenen geheimes
Leben regt. In eisiger Ruhe schweigt der Wald und die Luft steht
still. Den einzigen Ton den ich vernehme ist mein Stapfen durch den
Schnee. Ängstigende Ruhe umgibt mich, anscheinend bin ich das
einzige Wesen in diesem Wald.
Mit einem mal endet die Ruhe, wird
zerrissen durch die singende Flügelschläge einer Krähe die ganz
nah auf Augenhöhe an mir vorbeifliegt und sich in etwa 15 Meter
Entfernung von meinem Standort auf einem Baumstumpf niederlässt.
Sie schaut direkt zu mir her, ich stehe
still, vollkommen bewegungslos, Auge in Auge mit dem schwarzen Vogel.
Das Wilde in ihren Augen faszinierte mich völlig, noch nie im Leben
habe ich einen solchen Blick gesehen - einfach wild!
Mir schien es als würden wir uns eine
Ewigkeit anstarren, die Krähe zeigte überhaupt keine Angst vor mir.
Dann geschah etwas ganz seltsames:
Eigentlich spürte ich es nur, ich hatte plötzlich das Gefühl das
mir die Krähe etwas mitteilen wollte. Ich bewegte mich langsam auf
sie zu und sie ließ mich tatsächlich bis auf etwa 8 Meter an sie
herankommen, dann flog sie elegant auf aber auch nur wieder ein paar
Meter weit, wo sie sich diesmal auf einer umgestürzten Buche
niederließ. Das Spiel begann von vorne, wieder konnte ich ziemlich
nahe an sie heran laufen und das gegenseitige fixieren begann aufs
Neue. Nach einiger Zeit ging ich erneut auf sie zu, diesmal ließ sie
mich noch näher herankommen. Dann flog sie auf ließ sich im Wipfel
einer Eiche nieder, sah mich wieder an, krächzte drei mal sehr laut
und verschwand im Wald.
Für einige Zeit war ich noch wie
gebannt dann setzte ich meinen Weg fort.
Wieder nur das Geräusch von
knirschendem Schnee, wieder absolute Stille.
Es lag ein tiefes Geheimnis in der
einsamen Krähe die gerade mich zu einer Begegnung herausforderte.
Für mich ist der Vogel die Verkörperung der einsamen Natur im
Winter geworden. Eine seltsame Sehnsucht hatte mich erfasst und mit
einem mal wusste ich was mich die Krähe gelehrt hatte: Das Einssein
mit der Natur.
hukwa
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