Montag, 19. September 2011

Gedanken unter einer alten Fichte

Bei meinem heutigen Waldspaziergang saß ich einige Zeit unter einer mächtigen Fichte, einer alten Bekannten von mir, wir sehen uns fast täglich. es war ein wunderschöner grauer, mystischer Frühherbsttag und der Wald roch nach Harz und Pilzen. Ich zog das Waldenbuch von Thoreau aus meiner Jackentasche und schlug es beliebig auf. Die Stelle die ich aufschlug enthielt folgende Notiz:
"Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte bewusst zu leben, nur den wesentlichen Tatsachen des Lebens ins Gesicht schauen, ob ich nicht lernen könnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es ans Sterben ginge, entdecken müsste das ich nicht gelebt hätte."
Ein wunderbarer Satz finde ich. Genau das ist es was ich unter Bewusstheit verstehe. es sind nicht die großen Dinge die ein Leben erhaben machen, es ist das Unscheinbare man muss es nur zu finden wissen.
hukwa

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