Jetzt, im Monat Mai sind es die ewigen Gestaltungen der Natur die mich in die Wälder locken. Eine Kraft von der alle Dinge erfüllt sind kann man nun spüren. Nur in den Wäldern erscheinen noch jene Wunder die durch die Zivilistion andern Orts schon lange verloren gingen. Es sind die gleichbleibende Gesetze die hier vorherrschen und doch ist auch eine stete Änderung in ihnen sichtbar.Und oft spüre ich nun dass ich selbst nur eine Form dieser Kraft und Naturenergie bin.
hukwa
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Dienstag, 28. Mai 2019
Mittwoch, 1. August 2018
Jenseits ausgetretener Pfaden
Wandern und Spazieren gehen hat bei mir auch immer etwas mit Philosophieren zu tun. Die Schüler des Aristoteles philosophierten in den Wandelhallen des Lykeions man nannte sie auch die "Umhergehende". Meine Wanderungen hinein in die Natur sind somit auch immer "Gedankenspaziergänge". Während dieser "Kunst des Gehens" meide ich geistig als auch körperlich die ausgetretenen Pfade und Wege.
hukwa
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Donnerstag, 10. Mai 2018
Samstag, 11. November 2017
Während meiner Wanderungen
Ich denke während meiner Wanderungen selten an die Gesellschaft oder die Menschen. Ich versuche mit meiner Umgebung zu verschmelzen. Einfach Eins zu sein. In solch abgeschiedenen Situationen denke ich oft an ein Zitat von Thoreau: "Wenn ein Mann sein Leben mit Geschäften verbracht hat, wodurch er lediglich reich geworden ist, das heißt eine Menge Geld, viele Häuser und Grundstücke erworben hat, ist er in meinen Augen gescheitert".
hukwa
hukwa
Mittwoch, 8. November 2017
Sonntag, 25. Mai 2014
Von Feldbäumen, Feldwegen und Feldzäunen Die Trippstadter Feldmark ein altes Kulturgut mit ökologischer Vielfalt
Trippstadt
verfügt über eine große Anzahl von sehr alten und wunderschönen
Flurbäumen. Darunter einige Eichen die weit über 250 Jahre alt sein
dürften.
Der
Wanderer wird die wenigsten davon zu sehen bekommen, da sie oft
mitten im Feld- und Weidegebiet stehen und daher meist von
Weidezäunen umgeben sind. Auch führt nicht immer ein Weg zu ihnen.
Durch radikale Flurveränderungen in den letzten Jahrzehnten sind
vielerorts Feld- und Flurbäume abgeholzt und leider nicht mehr
nachgepflanzt worden. Dass wir in Trippstadt noch eine gute Anzahl
solch alter Bäume haben, sollte unbedingt hervorgehoben werden.
Flur
und Feldbäume prägen ein Landschaftsbild, sie geben der Landschaft
eine Struktur und somit ein unverwechselbares Aussehen. Sie haben
eine wichtige ökologische Aufgabe sowie eine ästhetische und
raumbildende Wirkung für die Erholungslandschaft.
In
unserer Kultur sind Bäume von jeher Symbole der Geborgenheit und des
Schutzes. Sie erfüllen unser Bedürfnis nach Schönheit im
Landschaftsbild und wenn sie irgendwann verschwinden, ist dies ein
ästhetischer und kultureller Verlust. Über ihren Zweck als
Kulturbaum hinaus ist der Erhalt solcher Bäume auch
praxisorientierter Naturschutz.
Im
Verbund mit alten Feldgehölzen, Feldwegen, Ackerrainen und
Weidezäunen aus Holz, sind Feld- und Flurbäume ein wichtiger Teil
ökologischer und tiefen-ökologischer Vernetzung.
Feldgehölze
bedeuten für das Wild Deckung und für ungezählte Kleintierarten
Lebensraum. Rehe dienen sie als Rückzugsort, Füchse können dort
ihren Bau anlegen, für eine große Anzahl von Vögeln sind sie Nist-
und Überlebensraum. Sie bilden das ökologische Netzwerk des
Artenreichtums der Feldflur.
Zu
diesem Netzwerk zählen auch die erwähnten Wege, Ackerraine und
Weidezäune, Gräben und Feldgewässer.
Die
alten hölzernen Weidepfosten dienen dem Steinkauz in der
Abenddämmerung als Ansitz für seine Jagd. Auch der Mäusebussard
ist Nutznießer dieser althergebrachten Zaunpfähle. Daneben dienen
sie einer Vielzahl von Insekten als Lebensraum. Vor allem, wenn schon
der „Zahn der Zeit“ an den Pfosten genagt hat. So nutzen
Wildbienen das alte, noch nicht von giftigen chemischen
Schutz-stoffen gebeizte Holz, um ihre Niströhren hineinzugraben.
Andere, wie die kleinen Feldwespen und Hornissen, schaben
Holzteilchen heraus, um daraus ihre Waben zu bauen. Rotkehlchen,
Bach-stelze und Ammern, benutzen die Zäune als Sitzwarten und
schmettern im Früh-ling ihre jubilierenden Gesänge durch die
Feldmark.
Aber
auch die wenigen, bisher noch nicht asphaltierten Feldwege müssen
als Biotope erwähnt werden, kommt ihnen doch eine ökologische und
kulturelle Bedeutung zu, die der Allgemeinheit oftmals nicht bekannt
ist.
Vielen
Vogelarten dienen diese Wege als „Staubbad“. Schwalben suchen in
den Wegpfützen den Schlamm, den sie zum Nestbau benötigen. An den
Wegrändern finden sich immer wieder kleine Ameisenhaufen, die für
den Grünspecht, unseren „Erdspecht“ sehr wichtig sind.
Auch
Sandläufer, Sandbienen und Sandwespen, benötigen die alten Feldwege
zum Überleben, daneben auch eine Vielzahl von Eidechsen die diese
als Überlebensraum erobert haben.
Eine
vom Frühling bis in den Spätherbst hinein blühende
Pflanzenvielfalt findet sich bei den alten Flur – und Feldwegen,
diese wiederum zieht natürlich seltene Schmetterlings – und
Insektenarten an.
Leider
wurden landesweit schon viel zu viele dieser alten Wege in geteerte
„Fließbänder“ verwandelt ohne zu bedenken, dass sie genau wie
die Feldbäume ein altes Stück Kulturgut sind.
Für
den Erholungssuchenden bieten die alten Feldwege die Möglichkeit,
das Gefühl des Laufens auf Asphalt für einige Zeit zu vergessen,
das uns ein natürliches Gehen immer schwieriger macht. So lädt der
Feldweg dazu ein, uns in der „Magie des Gehens“ zu üben.
Es
gibt viele Gründe die für die Erhaltung unserer alten Flurbäume,
Feldraine und romantischen Feldzäune sprechen. Neben den
landschaftsästhetischen, den kulturellen und ökologischen Gründen
sind es vor allem psychologische und gesundheitliche Gründe, die
durch nachhaltigkeitsstrategische Argumente ergänzt werden.
Genießen
Sie einen Nachmittag mit Sonnenschein, bei einem
gemütlichen Spaziergang rings um Trippstadt, entlang der alten Wege
und Bäume und lassen Sie sich ein, auf die „Magie des Gehens“!
hukwa
Mittwoch, 19. März 2014
Mittwoch, 26. Februar 2014
Mondspaziergänger
Gestern Morgen erwachte ich sehr früh weil der Mond in mein Zimmer schien. Ich schaute durchs Fenster in den Garten der im Lichte des Mondes wie verzaubert wirkte. Das Licht des Mondes hat eine starke spirituelle Ausstrahlung. Der Mond und das Unbewusste sind Geschwister die einander benötigen. Es ist natürlich ein großer Unterschied ob ich eine Mondnacht in einer ländlichen Gegend erlebe oder im Moloch Großstadt. Ich kann mich der Magie des Mondes nicht entziehen. Vor allem in den Frühjahrsmonaten werde ich zum begeisterten Vollmond Spaziergänger.
hukwa
hukwa
Dienstag, 18. Februar 2014
Traumlos gehe ich durch eine träumende Landschaft
Flüstern der Bäume in der Dämmerung
letztes Aufbäumen des Winters
Tieräugiger Wanderer bin ich
im Kiefernwald
empfängt mich
süßlicher Harzgeruch
einst wohnten hier Menschen
eine alte Scherbe
erzählt mir die Geschichte der
alten Wüstung
Landschaft der Träume
Krähenblick aus der Weißdornhecke
beobachtet mich
sie weiß
unter den Wurzeln des Baumes schläft Merlin
so gehe ich Traumlos durch eine träumende Landschaft
immer bereit
zu Erwachen.
hukwa
letztes Aufbäumen des Winters
Tieräugiger Wanderer bin ich
im Kiefernwald
empfängt mich
süßlicher Harzgeruch
einst wohnten hier Menschen
eine alte Scherbe
erzählt mir die Geschichte der
alten Wüstung
Landschaft der Träume
Krähenblick aus der Weißdornhecke
beobachtet mich
sie weiß
unter den Wurzeln des Baumes schläft Merlin
so gehe ich Traumlos durch eine träumende Landschaft
immer bereit
zu Erwachen.
hukwa
Montag, 11. November 2013
An den Ufern der Zeit - Eine Wanderung entlang der Moosalb
Wer das Tal betritt lässt die Welt
hinter sich. Wälder, Wolken und Wind, das leise Rauschen des
Wildbachs. An seinen Ufern Pappeln, weiden und Erlen. Im Vorfrühling
und im Spätherbst zittern die Wälder im Sturm und in den Nächten
stöhnen die Bäume unter krachenden Gewittern. Das Tal ist nicht so
breit, zu beiden Seiten bewaldete Berghänge. Schon Anfang September
knistert die rote Fackel des Herbstes im Laub. Der Abend fällt früh
und feucht. Silberner Nebel legt sich kurz vor der Dämmerung über
das Tal. Blutrot glühen die Ebereschen in dieser Zeit, funkeln wie
Blut im braunen Laub. Die Abende dann, jene Zeit zwischen Laubfall
und Schnee, sind stiller als das letzte leise Walddämmern im Sommer
war, kein Vogellaut ist zu hören. Im November trägt der Wind
oftmals schon den Geruch von Schnee mit sich. Und wenn er kommt, der
Winter, ist das Tal meist menschenleer. Den Tieren, Pflanzen und
Wassern überlassen. Den wahren Besitzern des Tals. Hart ist der
Winter im Tal, schneidend und kalt seine Winde und wie Diamanten
funkeln dann die Sterne am Himmel.
Zieht der Altweibersommer herauf,
werden die Blätter der Pappeln und Weiden unruhig, als wüssten sie,
dass sie bald fallen müssen. Millionen von Spinnen werfen ihre
silbernen Seile und früh am Morgen fangen sich die Tautropfen in
ihren Netzen; in denen sich golden die Sonne spiegelt. Stille,
Gelassenheit und Ruhe empfängt den Wanderer um diese Jahreszeit im
Tal.
Ein kurzes klatschen, verursacht durch
das Auffliegen einer Ringeltaube in den Baumwipfeln, knistern im
Dickicht, der Ruf des Schwarzspechts, das sind die früh herbstlichen
Geräusche des Tals.
Wer an solchen Tagen ins Tal eindringt
um etwas zu suchen der wird es gewiss finden. Es kann passieren das
einem an solchen Tagen ein seltsames Gefühl überkommt, dass Gefühl
einer geträumten und dennoch konkreten Wirklichkeit, einer
Wirklichkeit wie man sie nur hier im Tal findet. Atemberaubend
erscheint uns nun die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, wenn wir nur
ein Auge dafür haben.
Und der Himmel? Wie aus Bernstein
gehauen scheint er. Doch erst der Mond wenn er am Abend aufgeht, fast
durchsichtig verzaubert sein Licht, verwandelt das Tal in eine
Märchenlandschaft.
Wer jetzt hier wandert denkt manchmal,
er befinde sich an den Ufern der Zeit.
hukwa
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Der Wald ist meine Zuflucht
Der Oktober ist der Monat in dem der bunte Herbst seinen Höhepunkt erreicht. In den Wäldern können wir nun eine Freiheit spüren, die uns erlaubt mit den wesentlichen Dingen des Lebens in Kontakt zu treten. Es ist die Stille des Herbstwaldes, die uns eine bisher nicht gekannte, schweigende Aufmerksamkeit schenkt. Viel intensiver spüren wir nun die Beziehungen zum Wechsel der Jahreszeiten. Fern dem unbarmherzigen ewig geräuschvoll laufenden Motor der Großstadt finden wir im Herbstwald nun eine ganz andere psychologische Dimension der inneren Einkehr und Ruhe vor. In einer Zeit der entfesselten Märkte wird der Wald für mich zu wahren Zufluchtstätte.
hukwa
hukwa
Freitag, 12. April 2013
Ein Naturdenkmal - die alte Burenkiefer (Hindenburgkiefer) bei Johanniskreuz
Sie ist eine der ältesten Kiefern im Pfälzerwald, wenn nicht sogar die älteste! Sie ist ein altes Natur- und Flurdenkmal. Sie erinnert mich immer an die Kiefer Merlins am alten Brunnen von Barenton.
hukwa
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