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Donnerstag, 23. Januar 2025

Die Gleichgültigen

 Die Gefährlichen sind nicht die Andersdenkenden, sondern die Nichtdenkende, nicht die Widersacher sondern die Gleichgültigen. 
hukwa

Donnerstag, 28. März 2024

Wählen oder nicht wählen?

 Die einzige Möglichkeit die AfD zu stoppen ist sie nicht zu wählen! Wenn die Rheinpfalz Journalistin Gudrun Zilm schreibt: „Und so gibt es keinen einfachen Weg mit dem die Demokratie gerettet werden kann“, muss man ihr Recht geben, dennoch gibt es eine Möglichkeit: bei den nächsten Wahlen demokratisch zu wählen!

Bei der Bundestagswahl 1972 gaben 91,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Eine Wahlbeteiligung die nie wieder erreicht wurde.

Eine Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Demokratien sind letztendlich aktive-politische Systeme die vor allem auf Achtsamkeit und Engagement beruhen. Von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch zu machen ist schlicht und einfach nichts anderes als der Verzicht auf Demokratie und somit partizipationsfeindlich, was auf Dauer zu einem entfremden von politisch demokratischen Bewusstsein führt. Bei der „Partei der Nichtwähler“ handelt es sich ja nicht um eine neue Außerparlamentarische Opposition, sondern um Menschen ohne politischen Gestaltungswillen. Gerade die derzeitige ökologisch-ökonomische Metakrise und die Gefahr von rechtem Populismus, fordert von uns allen mehr Engagement und Verantwortungsbereitschaft für unsere Demokratie. Eine Wahl zu boykottieren führt zu einer unterschwelligen Entdemokratisierung des Staates und stellt somit eine Gefahr für die Freiheit dar.

©hukwa

Montag, 25. März 2024

Wahl und politische Heimat

 

In der „politischen Heimat“ verbindet sich die äußere Landschaft mit der inneren. Doch der Heimatbegriff steht in der Kritik seit die extreme Rechte diesen für sich vereinnahmt hat. Somit ist dieser Heimatbegriff heute hochpolitisch. Aber Heimat ist auch ein Wert und kann dafür Antrieb sein die Dinge ins Positive zu verändern. Vor allem im demokratischen Sinn, wenn man bedenkt das auch unser Grundgesetz ein Stück Heimat ist. Damit wir dieses Gefühl nicht verlieren müssen wir auch zur Wahl gehen. Seit drei Jahrzehnten sinkt die Wahlbeteiligung. Besonders gering ist diese bei Europaparlament- und Kommunalwahlen. Wahrscheinlich sind die Nichtwähler vorwiegend Menschen die sich von den bürgerlichen Parteien nicht repräsentiert fühlen und glauben, dass sie politische Entscheidungen nicht beeinflussen können. Diese „Partei der Nichtwähler“ lebt in einer politischen Parallelwelt wie wir sie aus der Verschwörungstheoretiker-Szene kennen. Das typische „meine Stimme bringt nichts, die da oben machen was sie wollen“ ist ein für die Demokratie gefährliches und unverantwortliches Denken. Jede Bürgerin und jeder Bürger in der BRD kann sich politisch betätigen und unsere von Populismus und Rechtsextremismus bedrohte Demokratie human mitgestalten. Vor allem dadurch, dass jeder sein Recht auf Wahlbeteiligung wahrnimmt. Schließlich ist dieses Recht ein kostbares demokratisches Gut das  in vielen Ländern der Welt nicht selbstverständlich ist

Sonntag, 27. Februar 2022

Das Unerhörte ist Alltag geworden

Die reale Frage die sich uns in der momentanen Gegenwart stellt, in der die Welt, mit Angst in die Geschehnisse in der Ukraine schaut ist die: Was dürfen wir uns noch erhoffen? Was wir derzeit sehen und hören sind auch die Folgen eines seit Jahrzehnten andauernden kollektiven Wahnsinns der milit. Aufrüstungen weltweit. Dürfen wir überhaupt noch mehr erhoffen, als dass der Planet nicht irgendwann auseinandergesprengt wird? Dass die demokratischen Institutionen es schaffen wieder eine ordnung der Ruhe herbeizuführen? Dass ein stillschweigender Waffenstillstand eintritt und dieser schreckliche Angriffskrieg aufhört? Die Entwicklung kann tragisch verlaufen. Aber eines ist auch in dieser schlimmen Zeit sicher: Wenn es zum schlimmsten kommt hat selbst der Sieger keine Zukunft mehr. 
hukwa

Samstag, 3. August 2019

Naturvergessenheit ist Seinsvergessenheit

In Zeiten wie diesen muss nachhaltiges Denken zur Disziplin- und Lebensstrategie werden. Was auch bedeutet, dass man das Auto öfters stehen lassen muss und auch mal auf das Fahrad umsteigen sollte. Ein weltweites Wirtschaftssystem das Leistunssteigerung zur Grundlage hat, muss perspektivlos sein, weil die Ressourcen begrenzt sind: Bodenschätze, Trinkwasser und Atemluft werden knapp. Unser blauer Planet als gigantische Müllkippe, die Ozeane gefüllt mit Plastik – dies ist lang schon keine Sciene-Fiction mehr. Es muss zum Kollaps kommen. Wie er aussieht erkennen wir jetzt schon am dramatischen Sterben unserer Wälder. Es ist die Schizophrenie unserer derzeitigen gesellschaftlichen Situation dass der Großteil der Menschen, vor allem in Politik und Wirtschaft, nicht begreifen will, dass unsere weitere Entwicklung wahrscheinlich tragisch verlaufen wird, wenn wir nicht sofort etwas unternehmen. Vor allem müssen wir unsere Konsum- und Produktionslogik ändern diese schafft nur weitere Probleme. Durch oft sinnloses wirtschaftliches Walten kann die Natur und mit ihr wir Menschen die evolutionär gesetzten zeitlichen Grenzen nicht mehr einhalten was zu einem Zusammenbruch führen muss. Das was wir dieser „Naturvergessenheit“ entgegen setzen müssen ist ökologische Solidarität. Dass „der Versuch, die Ökologie dem Markt und der Wachstumsideologie zu unterwerfen gescheitert ist“ das ist lange schon Fakt. Die Wirtschaft muss in Zukunft der Ökologie unterstehen, ansonsten gibt es irgendwann auch keine Wirtschaft mehr, das ist auch Fakt.
Um eine machbare Zukunft zu gestalten müssen alle endlich handeln und die Politik muss damit beginnen jene die unsere Natur ausbeuten in die Schranken zu weisen. Es ist vor allem die weltweite Konzernpolitik, die Macht über Menschen und Märkte ausübt und die Natur in die Erschöpfung getrieben hat. Es sind zum großen Teil die Konzernmanager und ihre Helfer in der Politik, die dafür verantwortlich sind, dass unsere Enkel vielleicht einmal ein Leben führen müssen, das überhaupt keine Erinnerung an ein natürliches Leben mehr enthält. Zwar macht sich die Politik „sachkundig“ doch sie bietet weder Lösungen noch Alternativen, um so mehr ist jeder Einzelne gefragt. Es gibt keine ökologische Schönheitsoperationen für den Planeten, für die Gegenwart gibt es nur ökologisches, schnelles Handeln und dies für jeden Einzelnen, an seinem Ort, sei dies in Politik, Wirtschaft oder im eigenen Haus und vor der eigenen Haustür!
hukwa

Mittwoch, 8. Mai 2019

Der Mensch - eine kosmische Anomalie



Baumwesen - wie lange werden wir sie noch bewundern können?
Unaufhaltsam schreitet die Vernichtung unserer Mitwelt voran. Noch könnte man die ökologische Katastrophe wenigstens zum Teil verhindern, doch die Gier nach wirtschaftlichem Wachstum, nach immer mehr Luxus und Komfort scheint das einzige zu sein was den Großteil der Menschheit interessiert. Es sind Wenige die sich dem Wahnsinn entgegenstellen, die meisten scheren sich überhaupt nicht um Ökologie und Naturschutz. Hauptsache ein bequemes und komfortables Leben. Nach uns die Sintflut, was kümmern uns die nachfolgenden Generationen, das Leid der Tiere und der Pflanzen! Das feindliche und zerstörerische Verhalten gegenüber unserem Planeten hat beim Menschen schon die Ausmaße einer kosmischen Anomalie angenommen. Jene die begonnen haben die Problematik des ökologischen Gleichgewichts zu erkennen werden von der konsumorientierten Masse ignoriert. Die Politik antwortet mit lähmender Bürokratie auf die Problematik der Umweltzerstörungen. Die typische, zwiespältige und politisch – scheinheilige Aussage ist immer von der selben Art: Wir wollen bis zum Jahre...?...das Problem angehen! Das Zerstörungspotential der Wirtschaft schreitet unaufhaltsam weiter und die ökologischen Schreckensvisionen die uns die Medien täglich melden werden von politischer Seite ignoriert. Konkurrenzdenken, Eroberung, Profitstreben und Ellenbogenmentalität sind zum gesellschaftlichen Ideal geworden. Die Spur des Menschen auf unserem Planeten hinterlässt die Fährte der Ausbeutung und Vernichtung. Die große Frage die sich stellt ist doch die, dass selbst wenn jetzt einige Änderungen in Gang gesetzt würden, sich überhaupt wieder ein erträgliches Gleichgewicht einstellen wird?
Den Wenigsten wird bewusst, dass wir seit Jahren in einem akuten, ökologischen Ernstfall leben und dass wir gerade dabei sind, eine neue Seite im Geschichtsbuch der Menschheit zu schreiben: Nämlich das unsere Kinder und Enkel ein Leben führen müssen, dass überhaupt keine Erinnerung an Leben mehr enthält, weil die Erwachsenen zu einem Sicherheitsrisiko für die nachfolgenden Generationen geworden sind. Es scheint schon lange kein Anhalten oder wenigstens Innehalten mehr zu geben und das Ende der Zukunft wird absehbar. Rein menschlich gesehen, gehen wir auf jenen Punkt zu in der Geschichte der Menschheit, der das Ende von allem ist und die Ironie dabei ist, dass es auch das Ende von dem sein wird, was wir hätten werden können: nämlich eine humanistische Weltgesellschaft.
hukwa

Dienstag, 18. Dezember 2018

Kattowitz - das war ein Witz

Unsere derzeitige Menschheitsgeschichte und der in ihr wirkende Wahnsinn hat bald jenes unwiderrufliche Stadium erreicht wo wir leider davon ausgehen müssen, dass das Ziel unserer Geschichte deren Vernichtung ist. Das symbolische 5 vor 12 Geschwätz nähert sich langsam seinem Ende aber trotzdem trifft die Politik ihre irreparablen Entscheidungen zugunsten des materiellen Wohlstands und Konsumwachstum. Es besteht seit langem kein Zweifel mehr, dass die Lernfähigkeit unserer PolitikerInnen und VolksvertreterInnen trotz andauernder Ökokatastrophen äusserst beschränkt zu sein scheint. Oder haben wir es hier einfach mit gekauften, skrupellosen PolitikerInnen zu tun die inzwischen zu einem nicht mehr tragbaren Sicherheitsrisiko für den Bürger geworden sind? Wie es scheint wird sich ihr Geld, ihre gekauften Experten und deren Expertisen durchsetzen und zwar auf Kosten der großen Minderheit. Das in Kattowitz beschlossene „Regelbuch“ ist doch nichts anderes als scheinheilige politische Interpretationsakrobatik, eine Hinhaltetechnik mit der man die Menschen beruhigen will. So wie die ökologische Realität aussieht müssen unsere Kinder und Enkelkinder bald ein Leben führen das überhaupt keine Erinnerung mehr an Leben enthält! Und das alles weil selbstsüchtige Wirtschaftsbosse und die von ihnen gekauften Politiker meinen sie seien die Herren dieser Welt!

Allein so dumme Sprüche wie die von der deutschen Bundesumweltministerin das „von Kattowitz das Signal ausgehe, dass wir beim Klimaschutz nicht stehen bleiben dürfen, sondern gemeinsam immer besser werden müssen“ fordert doch schon zum Hohngelächter auf. Bisher ging von jedem Klimagipfel ein „Signal“ aus, doch hinterher wurde es immer dunkler.

Ich weiß nicht was in Kattowitz geschaffen wurde politische Fakten waren das nicht, eher ein Weihnachtsmärchen.
hukwa

Montag, 15. Oktober 2018

Ihre Gier kennt keine Grenzen

Vor langer Zeit schrieb Leonardo da Vinci folgende Zeilen: "...Die werden immer untereinander Kämpfen und sich größten Schaden zufügen, und viele werden Sterben auf beiden Seiten. Es wird keine Grenzen geben für ihre Bosheit und mit ihrer Wildheit werden sie die großen Bäume der Wälder des Universums zu Boden reißen. Dann, wenn sie satt sind, wird ihr Wunsch davon genährt sein, Tod zu geben, Leiden, Ungemach, Kriege und Wut, gleich auf wenn und was da lebt. Und in ihrem unersättlichen Hochmut, werden sie sich zum Himmel hinauf heben wollen, doch durch die allzu große Schwere ihrer Leiber werden sie unten bleiben. Nichts auf Erden, unter der Erde oder im Wasser wird es geben, dass nicht verfolgt, aufgestöbert, verdorben wird und von dem einen Land ins andere versetzt... 
Leonardo da Vinci 
 

Sonntag, 14. Oktober 2018

Vom konsequenten Weiterdenken der Dinge oder VON DER POETISIERUNG DER WELT

Quad natura relinquit 
imperfectum asperficit  - was die Natur unvollständig lässt, vervollständigt die Kunst.
 


Wir haben konsequent die Dinge weitergedacht


aus der Schaufel wurde der Bagger
aus dem Rad dass Auto
aus der Steinschleuder dass Gewehr
aus dem Gewehr die Atombombe
wir haben die Dinge weitergedacht
wir haben nur eines nicht bedacht
die Ergebnisse
sie sind es jetzt die Macht über uns haben
Klimakatastrophe Luftverschmutzung Umweltgifte
eine endlose Liste
sicher wir haben die Dinge
wirtschaftlich konsequent weitergedacht
wir haben nur nicht an die Konsequenzen gedacht.

Ich denke die Ökologie weiter
und finde die Tiefenökologie
ich denke die Poesie weiter
und finde die Möglichkeit
der Poetisierung der Welt
ich will nicht politisieren
ich will poetisieren
mache dass Gedicht zu meinem Schild
dass Wort zu meiner Schleuder
baue auf dem Alphabet der Harmonie mein Fundament
kauft euch die neuesten Autos und betet sie an wie Götzen
opfert ihnen einen blechernen Stern
einen silbernen Mustang
opfert euren Götzen
mich zieht es in die Wälder
in jene die ihr durch euren Götzendienst noch nicht vernichtet habt
von hier aus beginne ich mein Werk
DIE POETISIERUNG DER WELT:
hukwa

Samstag, 13. Oktober 2018

Der künstliche Mensch

In der Faszination und dem Wahnsinn des äußeren Fortschritts, bemerken wir überhaupt nicht dass wir den inneren Fortschritt vollkommen vergessen. Dass Leben der meisten Menschen umfasst nur Oberflächlichkeiten. Die wenigsten arbeiten am inneren Fortschritt. Die Forschung konzentriert sich besonders auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz dabei vergessen wir ganz und gar die Weiterentwicklung unserer eigenen Intelligenz. Wir warten mit Sehnsüchten auf die Neuesten Computerprogramme in Handys, Computer, Autos ect. und vergessen dabei das wir selbst ein Teil eines Computerprogramms von Wirtschaft und Politik geworden sind. Wir träumen den Traum des äußeren Fortschritts, doch wir Träumen nicht vom inneren Fortschritt. In diesem Sinne ist der Mensch ein Wesen dass in einem tiefen Schlaf liegt und davon ausgeht er wäre die Krone der Schöpfung, dabei ist er dass schwächste Glied einer Entwicklung die noch nicht abgeschlossen ist und die bei allen positiven wissenschaftlichen Entwicklungen eine negativ Entwicklung ist.
hukwa