Posts mit dem Label Tagebuchnotizen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tagebuchnotizen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 31. Mai 2025

Montag, 7. November 2022

Die Handschrift ein energetisches Medium

Ich denke die Handschrift, also das Schreiben mit Stift aif Papier ist in Verbindung mit unserem Geist reine Energie. Beim Schreiben mit dem Computer ist die Verbindung Geist-Schrift irgendwie unterbrochen. Bevor ich etwas in elketronischer Schrift niederschreibe, halte ich alles erst handschriftlich in meinen Arbeits- und Tagebüchern fest. Ich habe das Gefühl wenn ich nur in elektronischer Schrift schreibe, dann meine Ganzheitlichkeit aufkündige. Während des handschriftlichen Aktes spüre ich sehr deutlich das Schreiben ein energetisches Medium ist. Ich befinde mich dann in einem Prozess. 
hukwa

Samstag, 1. Oktober 2022

Tagebuch- private Geschichte

 Von Jahr zu Jahr schreibe ich die Veränderungen auf, die mit mir, dem Ort in dem ich lebe, dem Wald der diesen Ort umgibt, denn Menschen die ich kenne vorgehen. Viele dieser Änderungen fasse ich in Gedichte, alles wird in die Tagebücher geschrieben (handgeschrieben). Seit 1985 sind so tausende von Tagebuchseiten entstanden. Private Autobiographie als Geschichte und Geschichte als subjektive Erfahrung. Wenn man älter wird erscheint das persönliche Leben oftmals wie ein Spinnennetz, irgendwann wird einem bewusst mit wievielen Erfahrungen man wirklich verbunden ist. Man sitzt wie eine Spinne in der Mitte des Netzes von Erinnerungen und Gefühlen. 
hukwa


Dienstag, 16. November 2021

Ein papierenes Laboratorium

 Heute Morgen habe ich folgendes gelesen: Nützlicher als ein Haus zum Wohnen, als eine Grabkapelle im Westen, besser als ein festgemauertes Schloß oder ein Denkmal im Tempel ist ein Buch, denn Menschen sterben und vergehen, und ihr Name wäre vergessen, wenn nicht die Schrift die Erinnerung  an sie wachhalten würde, denn Geschriebenes wird von Zeit zu Zeit wieder Jung für das Gedächtnis", aus einem alten ägyptischen Papyrus. Seit 1990 schreibe ich durchgehend Tagebuch (handschriftlich in gebundene Schreibbücher) inzwischen sind über 10 000 D4 Seiten gefüllt. Ein papierenes Laboratorium. 
hukwa

Mittwoch, 29. Mai 2019

Vom Wichtigen und vom Unwichtigen

In meiner Lebensführung achte ich darauf dass ich nach den wesentlichen Tatsachen des Lebens Ausschau halte. Ich bin ein Entdecker der für sich selbst dass Entdeckt was ich für wichtig halte. Dieses "Wichtige" ist bei mir oft jenes das andere für Unwichtig halten weil sie es in ihrem oberflächlichen Dasein übersehen.
hukwa

Montag, 18. März 2019

Mein Leben gehört mir selbst

Mein Leben gehört mir selbst. Und ich achte darauf dass ich meine Stunden vor allem mit mir selbst verbringe. Ich meide die Langeweile meiner Mitmenschen. Jetzt im März lasse ich mich von diesem Monat ganz durchdringen. Ich ziehe die Gesellschaft der Wälder der menschlichen Gesellschaft vor.
hukwa

Dienstag, 2. Oktober 2018

Geheimnisvoller Herbst

Es ist das wunderschöne Licht dieses berauschenden Herbsttages dass mich heute Morgen in eine besonders musische Stimmung versetzt. Eine leichte Wehmut liegt über der Landschaft wie ein ätherischer Strahl dringt diese in meine Seele ein. An solch einem Morgen darf man keine profanen Gedanken aufkommen lassen.
hukwa

Sonntag, 24. Juni 2018

Die Natur liebt die Abwesenheit von Robotern

Früher Morgen. Noch schweigt der Motor der Welt. Der Trott hat noch nicht begonnen. Die Natur atmet durch. Die Stunden in der Frühe sind die intensivsten des Tages. Wenn die Masse schweigt zeigt sich das Wesen der Natur. Es sind die Momente die man für seine persönliche Philosophie zu nutzen wissen muss, da man Gedanken am besten schmieden kann. Glockenschlag unterbricht für einen Moment die Stille. Ein Geräusch das so wenig in die Natur passt wie ein Automotor. Die Natur und ihre Kinder lieben die Abgeschiedenheit. Ähnlich ist es am Abend wenn langsam die Dämmerung hereinbricht. Die Natur liebt die Abwesenheit von Robotern.
hukwa

Donnerstag, 30. November 2017

Innere Stimmung bei Neuschnee

Heute morgen bin ich aufgewacht und als ich aus dem Fenster schaute war die Landschaft über Nacht weiß geworden. Dem Schnee wohnt eine Magie inne. Jedenfalls empfinde ich dies als Landbewohner so. Neuschnee macht in mir Platz für Phantasie und Romantik. Ich komme dann in die Stimmung Gedichte zu schreiben. Wie andere eine Stimmung mit dem Fotoapparat auffangen tue ich dies mit Versen. Es zieht mich hinaus in die Wälder und von dort bringe ich die Poesie mit nach Hause.
hukwa

Mittwoch, 8. März 2017

Einheit von Kunst und Natur

Langsam zieht der Morgen herauf. Im Osten weicht die schwärze der Wolken einer grau.blauen Färbung. Vom Wald her ertönen die ersten Vogelstimmen. Die Natur erwacht im Gezwitscher der Vogelwelt. Herrschte im Winter die Stille vor so dringt nun langsam frühlingshaftes Leben hervor. Die Vitalität des vorfrühlings macht sich auch im künstlerischen Schaffen bemerkbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern die fest behaupten Kunst hätte mit Natur nichts zu tun, habe ich immer die Einheit von Kunst und Natur gesucht und auch vorgefunden. Es ist der Mensch der Kunst hervorbringt und da der Mensch ein Teil der Natur ist gibt es auch die Einheit von Kunst und Natur. In ihrem ganzen Wesen ist die Natur künstlerisch, es ist der Mensch der immer Teilungen vornimmt.
hukwa

Dienstag, 28. Februar 2017

Work is a Love in Action

Die vergangene Woche habe ich vorwiegend im Atelier verbracht mit der Arbeit am "dritten Leben der Bäume" sowie Malereien. Das ganze künstlerische Schaffen ist mir ein
"work is a love in action".
hukwa

Samstag, 17. September 2016

Über unsere kosmische Abstammung

Die kosmische Entwicklung hat keine Geschichte sie ist ein "Geschehen", ist ohne Anfang, ohne Ende. Die irdischen Geschehnisse sind ja nicht von der gleichen Art wie die kosmischen. Es ist uns kleinen Erdlingen überhaupt nicht gegeben tiefer in die Vielfalt des kosmischen Geschehens einzudringen. Nur über unsere Intuition ist es uns möglich etwas über unsere kosmische Abstammung zu erfahren.
hukwa

Sonntag, 17. Januar 2016

Der alte Magier ging vorbei

Heute Nacht fiel Schnee. Früh am Morgen gegen 5. Uhr schaute ich in den Garten und die Landschaft war in einen weißen Zauber getaucht. Der alte Magier ist zurückgekehrt. Schnee, dass ist für mich auch immer eine Erinnerung an die Kindheit.
hukwa

Samstag, 21. März 2015

Parnaß

Heute vor fünfzig Jahren habe ich den Parnaß erstiegen. Ich glaube es gibt in jeder hügeligen Landschaft einen Parnaß, denn man besteigen kann um sich von den klaren Lüften um wehen zu lassen. Ich meine, ein Ort wo nichts banales vorhanden ist. Nach solchen Plätzen bin ich immer auf der Suche. Damals schrieb ich dieses Gedicht:

In den Höhen des Parnaß
Was tut es uns
die nicht Suchen in den Dingen
dennoch Streben
nach den Höhen des Parnaß
Wir wollen Sehen
über die Dinge hinaus
hoch zu dem
Berge Parnaß
Geht nur vorbei an diesen Zeilen
wie ich flüchte vor eurer Dingen Zeichen
es bleibt der Vers
gedacht in grünem Marmor
der einsam thront
in den Höhen des Parnaß.
hukwa

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Der erste Schnee- eine Zeit der Muse

Heute Nacht ist der erste Schnee gefallen und hat die Landschaft verzaubert. Am Futterhaus tummeln sich die Vögel, im Ofen flackert ein Buchenholzfeuer und wenn ich aus meinem Fenster die alte Blutbuche bewundere gehen meine Gedanken auf Zeitreise.
Ich liebe diese Wintertage. Die Landschaft ist in Meditation versunken und in mir herrscht eine tiefe Kontemplation vor.
hukwa

Samstag, 11. Oktober 2014

Übersinnlicher Ursprung - Goethe

"Das Vermögen, jedes Sinnliche zu veredeln und auch den totesden Stoff durch Vermählung mit der Idee zu beleben, ist die schönste Bürgschaft unseres übersinnlichen Ursprungs.
hukwa

Dienstag, 12. August 2014

Zeit des Dichtens und Denkens

Heute haben wir einen Augusttag wie ich ihn liebe. In den Lüften liegt die erste Schwermut des Frühherbst. Der Altweibersommer naht. Schwarz und schwer hängen die Früchte des Holunders. Die Beeren der Eberesche leuchten in tiefen Rot. Bald schon werden die Schwalben gen Süden ziehen. Es ist mir die liebste Jahreszeit. Ist es doch die Zeit da ich wieder intensiver schreibe, am Morgen Puschkin lese und an den Abenden bei einem Glas neuen Weins mich in die Vergangenheit träume. Der Spätsommer und frühe Herbst ist mir immer eine Zeit des Dichtens und Denkens.
hukwa

Mittwoch, 26. Februar 2014

Mondspaziergänger

Gestern Morgen erwachte ich sehr früh weil der Mond in mein Zimmer schien. Ich schaute durchs Fenster in den Garten der im Lichte des Mondes wie verzaubert wirkte. Das Licht des Mondes hat eine starke spirituelle Ausstrahlung. Der Mond und das Unbewusste sind Geschwister die einander benötigen. Es ist natürlich ein großer Unterschied ob ich eine Mondnacht in einer ländlichen Gegend erlebe oder im Moloch Großstadt. Ich kann mich der Magie des Mondes nicht entziehen. Vor allem in den Frühjahrsmonaten werde ich zum begeisterten Vollmond Spaziergänger.
hukwa

Freitag, 14. Februar 2014

Meine Rolle in der Gesellschaft

Für mich ist es wichtig dass mein Leben nicht Eindimensional verläuft. Ich möchte nicht von dieser Gesellschaft überwältigt oder verschlungen werden aber ich entziehe mich ihr auch nicht. Ich will gegen das Schlechte das in ihr steckt ankämpfen und an dem Guten mitwirken. Dazu aber muss ich wissen wo ich stehe, was ich will und wie es um diese Gesellschaft bestellt ist.
hukwa

Samstag, 8. Februar 2014

Der Wald ist mein Delphi

In unserem lärmigen Zeitalter überkommt mich oft die Sehnsucht nach Ruhe und Einsamkeit. Ich finde diese in den Wäldern meiner Heimat. Der Wald ist ein ewiges Delphi, ein Orakel wo meine Sinnsuche auf die ewigen Wahrheiten stößt. Man braucht ein Auge für das bescheidene und kleine will man das große Erkennen. Zu jeder Jahreszeit können uns die Wälder ein Geheimnis Preis geben. Man muss sich nur aufmachen und das wunderbare suchen. der Wald ist ein wehender Vorhang und dahinter verbirgt sich eine transzendente Wirklichkeit. Man muss nur bereit sein sie zu sehen.
hukwa