Montag, 15. August 2011

Seelenlandschaft

Die Geomantie geht davon aus das der Mensch mit der Landschaft in der er lebt, Verwand sein kann. Ja, sogar regelrecht "Ver-seelt" sein kann. Nun kennen wir solche Überlieferungen und Denkweisen auch von Naturvölkern her, vor allem der Schamanismus geht von solch einer Landschaftsverwandschaft aus. Geomantie beruht vor allem auf dem Prinzip der Wahrnehmung von Landschaft. Auch bei uns gibt es alte Mythen die sakrale Orte in der Landschaft mit dem Thema der Geburt verbinden. Die Geomantie weiß das jeder realen Landschaft auch eine ätherische Landschaft zugehört. Ähnlich wie in gewißen Geheimlehren (Paracelsus) von einem Ätherkörper des Menschen gesprochen wird, dem sogenannten "Doppelgänger". In der Landschaftsmythologie kenen wir das Beispiel der Gralsburg. Diese ist ja nicht in der realen Landschaft existent, sondern in einer "anderen Wirklichkeit". Wir wissen das es sich bei der Gralsburg um kein physisch-materielles Gebäude handelt sondern um eine Burg die in einer anderen Realität existiert sonst könnte sie ja nicht einfach verschwinden und plötzlich wieder auftauchen. Diese "andere Realität" ist eine Dimension, die eng neben der realen Landschaft existiert. An sakralen Orten kann es passieren das sich jene Dimension dem Geomant öffnet und er in die "andere Wirklichkeit" eindringen kann. In solchen Momenten macht er die Erfahrung der Seelenverwandschaft mit der ihn umgebenden Landschaft.
hukwa

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