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Samstag, 6. Juni 2026

Der alte Holunder und Buddhas Rosenapfelbaum

 Holunder 
alter Weggefährte 
Nabelschnurr in die Kindheit. 
hukwa 
Der Buddha fand seine Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum, einem Feigenbaum. Doch aus seiner Biographie geht hervor das bevor er den Bodhi-Baum aufsuchte er sich an den "Rosenapfelbaum" seiner Kindheit erinnerte unter dem er oft saß und wo er sich frei, wach und konzentriert gefühlt hatte. Obiges Haiku möchte ich als meinen Rosenapfelbaum bezeichnen. In meiner Kindheit saß ich oft unter einem alten Holunderbaum unter dem ich mich besonders wohl fühlte. Ich denke Kindheit und Bäume haben etwas archetypisches. 
hukwa

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Baum und Mensch

In der Geschichte des Menschen gab es einstmals eine Zeit da Baum und Mensch aufs engste miteinander verbunden waren. In den  altindischen Upanishaden las ich heute Morgen folgendes: 

Dem Baume gleich, dem Fürsten des Waldes,
Gewiß, ihm gleicht der Mensch.
Seine Haare entsprechen den Blättern,
Der Außenrinde gleicht die Haut. 
Es strömt das Blut aus seiner Haut
Wie aus der Rinde des Baumes der Saft.
Aus dem Verwundeten fließt Blut.
Wie Saft aus einem Baum, den man verletzte.
Dem Holze vergleichbar ist das Fleisch,
So wie dem Bast die starke Sehne.
Die Knochen sind das Innenholz,
Das Mark vergleicht dem Marke sich...

Ist dies nicht das Urbild des "baumhaften Menschen"?
hukwa

Montag, 25. März 2013

Der Baum als Ort des Austauschs

Der Baum steht auch als Symbol für Kommunikation und Austausch des Menschen. Noch heute trifft man sich in vielen Dörfern "unter der Linde" oder bei "der Eiche". In alten Zeiten wurde unter diesen Bäumen Gerichtsurteile gefällt und die ältesten des Dorfes hielten hier ihre Beratungen ab. Solche Thingbäume standen meistens auf dem Marktplatz, beim Dorfbrunnen, bei Burgen und Klöstern. Doch vor allem war der alte Dorfbaum ein Symbol für Freude und Frieden. Und Martin Luther sagte nicht nur:..."ginge Morgen die Welt unter würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen". Er sagte auch: "Unter den Linden pflegen wir zu singen, trinken, tanzen und fröhlich zu sein".
hukwa

Samstag, 16. März 2013

Der Schutzbaum

Schon immer war der Baum für den Menschen Zufluchtstätte und Schutzbaum. Die Äste in seinen Höhen boten dem Menschen Schutz vor Angreifern, die Blätter vor Regen und Sonne. Seine Früchte dienten als Nahrungs- und Heilmittel, sein Holz schenkte dem Menschen Wärme und Behausung. Unter dem Baum stand die Wiege die aus seinem Holz gebaut wurde und des Menschen letzte Unterkunft ist sein Altersher auch aus Holz. Das Holz des Baumes diente als Hochzeitbett und wenn der Mensch einmal nicht mehr ist kündet ein Holzkreuz von ihm. Der hohle Baum diente oft als Wohnung und Zufluchtsort. Mensch und Baum sind miteinander verbunden.
hukwa

Freitag, 15. März 2013

Baum und Mensch- eine untrennbare Einheit

Der Baum ist Teil eines mythologischen Urganzen. Er ist ein Ur - Archetyp. Baum und Mensch gehören zusammen, wenn auch der Mensch dieses alte Band lange schon zerschnitten hat, lebt es dennoch weiter in den Mythen, Religionen, in Brauchtum und Volkskunde, Sagen und Märchen. Kein anderes Lebewesen weist eine so zentrale und vielfältige Bedeutung für uns Menschen auf wie der Baum. Er ist ein Ursymbol von Leben und Tod, von Wachstum und Weisheit. Wer die Kulturgeschichte der Menschheit studiert, erfahrt alsbald von dieser Identität Baum - Mensch. Durch ihre Naturentfremdung haben die Menschen eine klaffende Wunde in diese uralte, ja, göttliche Beziehung geschlagen. Es ist an der Zeit das wir diese Wunde heilen lassen und uns wieder zu besinnen beginnen auf das uralte, harmonische Verhältnis das einst bestand zwischen Mensch und Baum.
hukwa