Gestern Abend
kurz vor der Dämmerung
zog es mich noch einmal hinaus
in den Wald
beim Waldweiher herrschte schon
starkes Dämmerlicht vor
es war mild
Frühlingsmild
der kleine Teich lag da
wie ein Auge von Altmutter Erde
das letzte Himmelslicht und die Schatten
der Wolken
spiegelten sich in seinen Wassern
ein Reiher suchte seinen Schlafplatz auf
das Gezwitscher der Vögel verstummte
Stille
der Mond kam hinter einer Wolke hervor
leuchtete so friedlich
wie das Herz des Himmels.
hukwa
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Sonntag, 1. April 2018
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Das ist wahre Mystik
Manchmal sollte man den Begriff der Größe vergessen. Dann wird der Waldteich zum Ozean und ein kleiner Berggipfel zum Himalaja. Wenn ich mit dem kosmischen Ganzen verbunden bin fallen alle Grenzen und ich erkenne im fallenden Herbstlaub das sich bald zersetzen wird, die Formbildende, schöpferische Urkraft der Natur. Nichts in der Natur verschwindet je ganz, alles atmet in sich den Keim eines Neuen, eines Anderen. Wie Blake sollte man sich darinnen üben, im Sandkorn eine ganze Welt zu sehen und im Regentropfen den Ozean erblicken. Wer die Signatur lesen kann lässt alle Grenzen hinter sich. Das ist wahre Mystik! Carpe diem!
hukwa
hukwa
Donnerstag, 1. Juni 2017
Metaphysische Wirklichkeit des Pflanzenwesens
Ein sonniger Frühlingsmorgen, im Garten streicht der alte graue Kater umher. Der Holunder entfaltet nun seine ganze Blütenkraft. Ein Garten ohne Holunderbaum ist für mich nur ein halber Garten.Ich sitze im Freilandartelier und lese gerade in der Zeitung dass die ersten jungen Luchse im Pfälzerwald geboren wurden. Eine sehr gute Nachricht!
Ich studiere die Blätter und Blüten des Holunders und ein Gefühl des Ganzseins überkommt mich. Ich fühle ganz deutlich die methaphysische Wirklichkeit die der Baum ausstrahlt. Dies sind Momente wo ich dass Gespür und gefühl habe der Erdseele besonders nahe zu sein.
hukwa
Ich studiere die Blätter und Blüten des Holunders und ein Gefühl des Ganzseins überkommt mich. Ich fühle ganz deutlich die methaphysische Wirklichkeit die der Baum ausstrahlt. Dies sind Momente wo ich dass Gespür und gefühl habe der Erdseele besonders nahe zu sein.
hukwa
Montag, 15. Mai 2017
BaumEhre
Es ist für mich faszinierend die Geschichte einer Eiche während eines Jahres niederzuschreiben. Ein ganzes Heer von Besuchern tummeln sich im Laufe eines Jahres in dem Baum. Die Düfte die er ausstrahlt, die sich ändernde Farben, die Musik seiner Äste die man wahrnimmt wenn der Wind seine Zweige bewegt. Ein großes ökologisches Lebenskunstwerk ist das Baumwesen. Ein Fundament des Lebens auf der Erde. Ohne die Bäume kann auch der Mensch nicht existieren! Wir sollten ihn ehren - unseren Freund den Baum.
hukwa
hukwa
Freitag, 31. März 2017
Tief verwurzelt
Ich bewundere die starken Keimlinge des Knöterich im Garten, schaue in den blauen Himmel, bald müssten die ersten Schwalben auftauchen. Der Holunder strotzt in seinem ersten Grün, täglich grünt und blüht eine neue Kreatur der Natur auf. Ich lebe ganz in diesem kreatürlichen Wachstum der wahren Geschöpfe um mich herum. Eine Wollbiene lässt sich auf meiner Hand nieder. In solchen Tiefen der Natur finden die wahren Dialoge statt.
hukwa
hukwa
Freitag, 20. Januar 2017
An Tagen wie Heute...
An Tagen wie Heute möchte ich von keinem Menschen gestört werden. Ich genieße die Gemeinschaft von Stein, Pflanze und Tier. Sie sind für mich die große Gemeinschaft. Wenn man den richtigen Bezug zur Natur hat, fühlt man sich nie allein.
Unser Leben sollte ein Fluss sein der immer ins Meer fließt. So ist es auch mit dem Geist, er fließt ins "große Meer", wo er sich mit dem Ganzen verbindet.
hukwa
Unser Leben sollte ein Fluss sein der immer ins Meer fließt. So ist es auch mit dem Geist, er fließt ins "große Meer", wo er sich mit dem Ganzen verbindet.
hukwa
Dienstag, 17. Januar 2017
Die Öffnung der Landschaft
Komme gerade von einem langen Spaziergang durch den vereisten winterlichen Wald zurück. Zu jeder Jahreszeit kann man die Landschaft als Zustimmung erleben. Wenn sich Landschaft für uns "öffnet" ist es dann nicht so als treten wir ein in den Garten Eden?
Landschaft ist eben mehr als nur Kulisse und Staffage, die unerschöpfliche Vielfalt ihrer Formen und Farben vermittelt dem der bewusst in ihr wandert und sie in seiner Seele aufnimmt das große Geheimnis der Natur, es dringt in uns ein mit seinem Zauber, Geheimnis und seiner natürlichen Sinnlichkeit.
Die Erfahrung von Landschaft macht uns zu Teilhabern der natürlichen Erscheinungen. Das Biotop Natur wird für den Menschen zum Psychotop.
hukwa
Landschaft ist eben mehr als nur Kulisse und Staffage, die unerschöpfliche Vielfalt ihrer Formen und Farben vermittelt dem der bewusst in ihr wandert und sie in seiner Seele aufnimmt das große Geheimnis der Natur, es dringt in uns ein mit seinem Zauber, Geheimnis und seiner natürlichen Sinnlichkeit.
Die Erfahrung von Landschaft macht uns zu Teilhabern der natürlichen Erscheinungen. Das Biotop Natur wird für den Menschen zum Psychotop.
hukwa
Freitag, 23. September 2016
Eine Zeit meditativer Kraft
Ein wunderschöner Herbsttag begrüßte mich am frühen Morgen. Gestern war Herbstanfang. Es ist die Innere Verbundenheit mit der mich umgebenden Natur die mich jedes Jahr aufs Neue, die Faszination dieser Jahreszeit erleben lässt. Der Frühherbst ist eine eigene Jahreszeit im Jahresablauf. Das sanfte goldene Sonnenlicht leuchtet nun tief in die Seele hinein es ist eine Zeit meditativer Kraft die uns nun heimsucht.
hukwa
hukwa
Dienstag, 16. August 2016
Momente der Abgeschiedenheit
Ein wunderschöner Augustmorgen herrscht vor, ich sitze im Garten und bewundere die sich langsam ihrem Ende zu neigende blühende Pflanzenvielfalt. Langsam, ganz langsam verabschieden sich die Blumen. Jetzt naht die Zeit der Herbstblüte und der Früchten. Die Holunderbeeren färben sich sich und die Astern zeigen ihre volle Pracht. Es sind meditative Morgenstunden die ich nun genieße. Tausende kleiner Feinheiten und Wunderwerke kann man an solchen Morgenstunden beobachten. Die Grazie der Windenblüte, geheimnisvolle Spinnweben und jede menge Pflanzengeheimnisse offenbaren sich. An der Sandsteinmauer klopft der Kleiber die Meisen und Sperlinge genießen die Augustsonne.
Es sind meditative und abgeschiedene Momente die jetzt gelebt werden wollen.
hukwa
Es sind meditative und abgeschiedene Momente die jetzt gelebt werden wollen.
hukwa
Montag, 18. April 2016
Eingebunden in die Natur
Die Natur ist die große Offenbarerin, wer sich ihr hingibt dem öffnet sich die Allseele. Sie lehrt uns das Materie und Geist eingebunden sind in den großen kosmischen Reigen.
Wie der Arzt helfen kann aber allein die Natur heilt so kann die Philosophie lehren doch die Erkenntnis finden wir in der Natur.
hukwa
Wie der Arzt helfen kann aber allein die Natur heilt so kann die Philosophie lehren doch die Erkenntnis finden wir in der Natur.
hukwa
Mittwoch, 6. April 2016
In das Mysterium der Natur eindringen
Es bedarf um die Stimme der Natur bewusst zu hören, um ihre Sprache zu verstehen, einer besonderen Atmossphäre und bei dem Suchenden einer gewißen Sensibilität. Ist dies vorhanden ist es möglich in das Mysterium der Natur einzudringen.
hukwa
hukwa
Freitag, 1. April 2016
Die spirituellle Botschaft der Natur
Die Natur ist weit mehr als nur eine Welt materieller Erscheinungen. Wenn wir sie genau beobachten und ihre Signatur studieren öffnet sich uns das Buch der göttlichen Offenbarung. Wenn wir mystisch in diese Signatur eindringen können wir die spirituelle Botschaften dieser Erscheinungen lesen. In jedem Vogellied, in jedem Windhauch können wir diese Botschaft auch Akkustisch wahrnehmen.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 30. März 2016
Von der Allseele
Tiefe Dichtung hat ihre Wurzeln in den Tiefen der Natur, beide sind schöpferisch. Der Dichter der die Natur besingt schöpft aus derer Kraftquelle. Es besteht ein geistiger Rhytmus zwischen der Natur und dem Dichter. Dies ist ein Verschmelzen des Dichters Seele mit der Naturseele, gehn beide eine Verbindung miteinander ein fühlt der Dichter mit der Allseele.
hukwa
hukwa
Montag, 9. November 2015
Im Wald sind allle Wunder wach
"Im Wald sind alle Wunder wach", schrieb ein Dichter einmal und der Philosoph Aristoteles schrieb: "Die Heimat des Menschen ist dort wo er am besten Denken kann". Ich kann im Wald am besten Denken, also ist er aus diesem Grund schon meine Heimat. Jetzt im November erzählt uns der Wald besonders intensiv über dass Werden und Vergehen. Für Menschen die sich mit Naturphilosophie beschäftigen ist der Wald der größte Lehrer.
hukwa
hukwa
Dienstag, 20. Oktober 2015
Die Lyra des Herbstes
Jetzt da die dunkle Jahreszeit naht ist die Zeit gekommen, da die Poesie wieder an Macht gewinnt. Die Lyra des Orpheus will wieder ihre tiefen Töne erklingen lassen. Die Blätter fallen von den Bäumen, die letzten Zugvögel sind für ihre Reise nach Süden bereit. In die Wälder ist die Stille eingekehrt. In die Seele auch. Der Herbst ist ein Wandern. Wenn in der Nacht die Herbststerne leuchten, wie Edelsteine am Himmel funkeln, dann beginne mit dem Wandern.
hukwa
hukwa
Dienstag, 18. August 2015
Herbstmond
Nun, da die erste leichte Laubfärbung der Bäume beginnt, die Zugvögel unruhig ihr Gefieder spannen ist der Herbst nicht mehr weit. Die Schwalben sammeln sich jetzt an den Abenden auf den Überlandleitungen. Die Felder sind abgeerntet und die Apfelbäume tragen Früchte. An solchen Abenden hat auch der Himmel oft schon seine herbstliche Färbung. Bald ziehen die Wildgänse. Der Siebenschläfer legt eifrig Vorräte an. In den Wäldern kehrt nun bald die Herbstruhe ein. Ich laufe den alten Dorfweg der mich in die Wälder bringt. Zwei Baumfalken ziehen über mir ihre Kreise. Ich folge dem Wildbach und bin bald tief in den Wald eingedrungen. Neben zwei großen Waldfrauenfarn Büschen lass ich mich auf einem Baumstumpf nieder. Ich bewundere für einige Zeit das schöne Haar des Farn. Ich lausche dem Murmeln der alten Eiche, das von einem leichten Wind nun langsam zum aufgehenden Mond getragen wird. Mir scheint als klinge ein feines Klagen von den Weidebüschen her zu mir herüber. Als flöte eine Nymphe diesen feinen Ton.
hukwa
hukwa
Sonntag, 16. August 2015
Sinfonie des Altweibersommers
Jetzt reifen wieder die Beeren des Holunders. Der Altweibersommer ist angekommen. Es ist das besondere Licht dieser Jahreszeit dass mich nun immer tiefer in die Wälder eindringen lässt. Die Blätter der Bäume bekommen bereits eine leichte Gelbfärbung. Aus dem Dickicht dringt der Geruch von Pilzen und feuchtem Moos. Das erste Heidekraut blüht und die Ebereschenbeeren locken zahlreiche Vögel an. Der Wald wird jetzt zu einer einzigen großen Harmonie. Ich habe den Ort hinter mir gelassen und gebe mich ganz dem Rausch dieser Jahreszeit hin. Berausche mich an den Düften, Tönen und Farben der Wälder.
hukwa
hukwa
Dienstag, 11. August 2015
Die Erhabenheit der Wälder
Wenn du wahren Reichtum suchst dann findest du ihn in den Wäldern. Nur hier in den grünen Tiefen der Natur wird deine Seele Ruhe und Frieden finden. Geh in die Wälder atme den harzigen Geruch der Bäume, schlafe im fleischigen grünen Moos und du wirst die Erhabenheit eines wahrhaft gelebten Lebens erfahren.
hukwa
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Donnerstag, 30. Juli 2015
Das kosmische Ganze
Ich habe mich mein Leben lang in der Natur aufgehalten. Sie hat mir dabei geholfen dass ich ein geistiges Leben führen kann. Die Erkenntnis die ich daraus gezogen habe ist die dass es zwischen Geist und Natur keinen Unterschied gibt. Denn Alles entspringt dem Einen und kehrt dahin wieder zurück. Dies nenne ich das kosmische Ganze. Wenn ein Stern untergeht werden hunderte neue geboren.
hukwa
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Entfremdung von der Natur
Der Mensch entfernt sich in rasender Eile von der Natur. Da er ja selbst Natur ist schlägt er somit den weg der Selbstentfremdung ein und wird somit zum Fremden im eigenen Haus. Diese Selbstentfremdung, dieser Rückzug von sich selbst ist eines der schlimmsten Übel unserer Zeit.
hukwa
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