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Montag, 15. Februar 2021

Kosmische Verflechtungen

 "Die Evolution des Universums beruht auf dessen kosmischen Anfangsbedingungen und den darin gegebenen Eigenschaften der Materie. Durch sie wird eine Fülle von Zufallsereignissen zu einem Netzwerk in bestimmter Richtung verwoben. Die so entstehenden Muster wirken auf andere Materie und führen fortschreitend bisher unabhängiges zu neuer Verflechtung und immer wirkungsstärkerer Struktur. Vom Chaos zu einem intellektuellen, intergalaktischen Übermuster weist der Pfeil dieser Entwicklung, deren winziger Teil ein jeder von uns ist". 
Carsten Bresch

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Sternengucker

 Jetzt in den kalten Nächten ist der Himmel besonders klar und ich über mich am Morgen gegen vier Uhr als Sternengucker. 
Nacht bder Sternengötter 
Schau ich euch herrliche Sterne 
von der Erde wo ich gehe 
fühl ich wie mein Auge sich 
sonnenhoch erhebt 
heilig sind die Götter 
strahlend die Unsterblichkeit  
Macht der Sternengötter 
mit dem All und mit dem Einen 
wandere ich zusammen 
fühle den Zusammenhang 
dieses Ein und Alles 
Mondschein leuchtet zu mir nieder 
bin vereint im Weltinnenraum 
mit dem ewigen All. 
hukwa

Donnerstag, 20. August 2020

Planetarisches Denken

 Anscheinend ist den meisten Menschen überhaupt nicht bewusst was in den nächsten Jahren an Umweltkatastrophen auf uns zukommt. Selbst wenn Deutschland es schaffen würde seine ökologischen Hausaufgaben zu machen sind da noch Länder wie China, USA, Indien, Brasilien u.a. die dafür sorgen dass die schleichende Apokalypse weitergeht. Der Glaube an den technologiegetriebenen Fortschritt der auf einem unmenschlichen Turbokapitalismus basiert ist fast nicht anzuhalten. Ein neues Denken ist die Voraussetzung um ein ökologisches Gleichgewicht zu finden. Dieses kreativ, visionäre Denken zu entwickeln ist die kulturelle Aufgabe der Zukunft. In einer global vernetzten aber unstabilen Welt benötigen wir um Stabilität zu finden ein planetarisches Bewusstsein. Ein solches kosmisches Bewusstsein zu erreichen muss das Ziel von uns allen sein. Gregory Bateson schrieb einmal: "Wir beginnen mit ökologischen Ideeen zu spielen, und obwohl wir diese Ideen unmittelbar zu Kommerz oder Politik trivialisieren, regt sich doch zumindest noch ein Impuls, in der menschlichen Brust, die gesamte natürliche Welt, der wir angehören, zu vereinigen..." (Bateson: Geist und Natur). Es ist genau dieser "Impuls" dem wir folgen müssen, weil wir letztendlich alle wissen, das die Menschheit an einer Wegscheide angekommen ist. Wir müssen die Verhältniss ändern. G.B.Shaw hatte einmal die klugen Worte ausgesprochen: Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst". 

hukwa

Sonntag, 30. Juni 2019

Durchbruch zum kosmischen Bewusstsein

"Alle religiöse Erfahrung ist einheitlich in dem Sinn, 
dass sie sich weigert, 
von allgemein verständlicher Logik erklärt zu werden 
und Tatsachen enthält, die in unserem Bewusstsein etwas als 
vorhanden annimmt, dass dem rationalen Denken nicht begreifbar ist. 
D.T.Suzuki

Es ist nun schon einige Jahre her. Ich verließ den dichten Wald und betrat eine große Wiese. Das Gras reichte mir bis zu den Hüften. Als ich die Mitte der Wiese erreicht hatte spürte ich plötzlich in mir ein Gefühl dass mir bisher unbekannt war. es war ein Einheitsgefühl mit meiner Umgebung. Mir war als würde das Gras und die Wiesenblumen nach mir greifen. Ich hatte das realistische Gefühl dass der Habicht der hoch über mir schwebte mich liebevoll beobachtete. Ein Reh dass etwa 30 Meter von mir entfernt unter einer Birke weilte machte keine anstalten zur Flucht. Ich sah und spürte wie jeder Grashalm, jeder Stein und Baum geistig-seelisches Leben ein- und ausatmete. Ich wusste ich hatte ein Satori-Erlebnis. Ich habe solche Erfahrungen schon einige mal im Leben gemacht. Sie kommen über mich und flauen nach einigen Wochen- oder Tagen wieder ab. Sie verschwinden wenn ich mich länger in menschlicher Gesellschaft aufhalte. Was zurückbleibt jedoch ist die Erinnerung dass es im Leben viel mehr geben kann als jenes was wir zu Sehen glauben.
hukwa

Sonntag, 18. September 2016

Zum kosmischen Anthropos

Der Frühherbst ist da. Eine kurze Zeitspanne ist diese Jahreszeit die man bewusst erleben sollte. Ein Übergang im Übergang. Wie ein kosmischer Strahl trifft mich das Sonnenlicht und in den Nächten Leuchten die Sterne besonders mystisch. Wenn ich am frühen Morgen unter dem langsam sich färbenden Laubdach der Bäume stehe fühle ich mich nahe den höheren Instanzen und versuche in Kommunikation mit ihnen zu treten. Es ist mein über - Ich, der kosmische Anthropos, denn ich nun sehr stark in mir fühle.
hukwa

Samstag, 17. September 2016

Über unsere kosmische Abstammung

Die kosmische Entwicklung hat keine Geschichte sie ist ein "Geschehen", ist ohne Anfang, ohne Ende. Die irdischen Geschehnisse sind ja nicht von der gleichen Art wie die kosmischen. Es ist uns kleinen Erdlingen überhaupt nicht gegeben tiefer in die Vielfalt des kosmischen Geschehens einzudringen. Nur über unsere Intuition ist es uns möglich etwas über unsere kosmische Abstammung zu erfahren.
hukwa