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Donnerstag, 4. Januar 2024

Robert Fludd und das Unbegrenzte

Am Anfang, herrscht jene Einheit, die von der Kabbala Ain Soph genannt wird, schreibt Robert Fludd. Jene Einheit die man auch als das Nichts (im positiven Sinn), das Unerkennbare, das Absolute nennt. aus diesem geht die ganze Schöpfung hervor, bedingt durch eine Folge von Metamorphosen. Diese Einheit ist die Substanz, die Ur-Monade, die Ganzheit. Die Substanz ist die Wurzel unseres Seins. Den Begriff Monade hat Giordano Bruno in die Philosophie eingeführt. Es ist die Grundsubstanz-die "die Arche" der vorsokratischen Philosophie und das Tao der taoistischen Philosophie. Das Apeiron des Anaximander. Dieses Unbegrenzte ist Bestandteil jeder okkulten Philosophie, erwähnt schon bei hermes Trismegistos. 
hukwa 

Dienstag, 4. Januar 2022

Das Symbol sichtbares Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit oder was ist ein Symbol

Gedichte sind fast immer symbolisch. Die Frage was ein Symbol eigentlich ist eröffnet für den der nach dem Sinn des Symbols fragt eine unendliche Fülle von Aspekten. Ihrer eigenen Natur nach, sprechen Symbole etwas Ausdruckloses in der Welt des Ausdrucklosen aus schrieb Gershom Scholem. Im ursprünglichen Sprachgebrauch war der Sinn des griechischen Wortes symbolon der eines Erkennungszeichens. Die Wortwurzel von Symbol bedeutet etwas zusammenfügen, nämlich in dem ein sonst nicht wahrnehmbarer Sinninhalt manifestiert wird. Kurzum: Das Symbol ist sichtbares Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit. 
hukwa 
Die alten Kiefern 
atmen Zeit 
Sandsteinblöcke erscheinen 
wie Äonsgestalt 
zwischen den Bäumen  
alt und grau 
Sandsteinfelsen 
wie von Elfen behauen 
Walddrossel singt die alten Lieder 
Symbole der Kindheit 
kehren wieder. 
hukwa

Freitag, 3. Dezember 2021

Die Große Verknüpfung

 "Allles ist miteinander Verknüpft", wusste schon der Renaissancegelehrte Antanasius Kircher: Zahlen, Astrologie, Alchemie, handschrift und Kabbala sind die spirituellen Wege und Pfade die man einschlagen kann um in das Mysterium einzudringen. Es ist die uralte platonische Kette mit der man als Suchender sich selbst verknüpft um Anteil an der großen Ganzheit zu haben. 
hukwa

Mittwoch, 24. November 2021

Hermeneutische Astrologie

 In letzter Zeit wieder viel mit Astrologie beschäftigt. Ich sehe diese als eine hermeneutische Disziplin, das Horoskop als Geburtsmandala, also nicht im Sinne herkömmlicher traditioneller Astrologie. Für mich ist sie reine Erfahrungswissenschaft. Die Beschäftigung mit ihr ist der Versuch sich in das komplexe Netz der Energieströme gefühlsmäßig einzuschalten. Man benötigt hierzu eine gewiße Erfahrung. Im Horoskop sehe ich in erster Linie ein symbolisches Abbild kosmischer Einflüsse und akausaler Zustände. Mit Zukunftsschau hat dies nichts zu tun - sondern es ist die Schau in ein kosmisches Geschehen in das der Mensch eingebunden ist. Alles Leben auf dem Planeten Erde wird zu allen Zeiten von der Wechselwirkung kosmischer und irdischer Kräfte bewegt. Dies ist die Basis hermeneutischer Astrologie.Eine solche Erfahrungswissenschaft kann man als hermetisch-philosophisch bezeichnen. 
hukwa

Dienstag, 2. November 2021

Unsere wirkliche Realität

 Unsere wahre Realität in der wir eigentlich immer Leben ist die unseres tieferen Ich. Es ist die ssubjektive Wirklichkeit, eine Art Zwischenraum aus Gegenwart und Vergangenheit. Die Vielen können dies jedoch nicht wahrnehmen weil sie in der Ablenkung leben. 
hukwa 
Wir sind auf einer Reise 
von einem in ein anderes Land 
wie eine Karawane 
durch dunkles Geisterland 
wir werden wieder kommen 
zu einer anderen Zeit 
immer zurückkehren 
in einer anderen Gestalt. 
hukwa

Freitag, 22. Oktober 2021

Esoterismen aus dem Denklabor eines Hermetikers

Man kann die Hermetische Dichtung mit den Dreamings und Songlines der Aborigines vergleichen, in dem die Realität immer wieder in eine Über-Realität verwandelt-verzaubert wird. Diese Dichtung ist nicht für die Vielen sondern für die Wenigen- die große Minderheit der Eingeweihten. Vor jedem hermetischen Gedicht steht ein Engel mit einem Flammenschwert der die Profanen nicht eintreten lässt ins Denklaboratorium des Hermetikers. 

Bedeckt vom Raureif 
der alte Zaunpfosten 
es ist die Zeit des fahlen Lichtes 
wenn die Dunkelheit naht 
ertönt jetzt wieder der Ruf 
des Nachtspechts 
das Leben ein Anagramm 
verborgen in einem Labyrinth 
das Grüne Einhorn 
Geist der Stille 
Herbstblätter fallen 
Vollmond im Nebel 
Beschwörung der Tage. 
hukwa
 

Montag, 24. Mai 2021

Über okkulte Philosophie

 Das Problem bei de verschiedenen hermetischen und okkulten Wissenschaften, liegt darin dass fast alllen diesen Richtungen mit der Aufgabe des Denkens enden. Dies bedeutet allerdings nicht ihre Einsichten zu leugnen, sondern es ist einfach so dass diese philosophisch beginnen doch meistens in einer dogmatischen Sackgasse enden. Was die okkulten Systeme auf jeden Fall darstellen ist ein metaphysischer Pfad der ziemlich direkt ins Unbewusste führt. Es ist bereichernd sich mit solchen Philosophien zu beschäftigen, doch darf auf keinen Fall eine Religion daraus werden sonst wird Philosophie schnell zu Psychotherapie. 
hukwa

Dienstag, 18. Mai 2021

Unser persönliches Museum

 "Die Funktion des Irrealen, ist für die Psyche ebenso nötig, wie die Funktion des Realen". Denn das sogenannte "Irreale" ist ja Teil der Einbildungskraft. Für Giordano Bruno war die Einbildungskraft die "Gesamtheit der inneren Sinne".  Das was wir so gemeinhin als Irreal bezeichnen wird ja zu etwas realen wenn es sich in der Psyche entfaltet. Es ist eben nur das Ganz-Andere, die Imagination. Das Museum unserer Phantasie ist mit einer Vielfalt von Gestalten, Symbolen und Ideen angefüllt. Wir sollten öfters dieses Museum aufsuchen. 
hukwa

Montag, 17. Mai 2021

Das Ganz-Andere

 Die Welt der Hermetik ist die verborgene Welt der wahren Veränderungen. Doch um dies zu Verstehen muss man sich innerlich von dieser Welt in die Ganz-Andere Welt begeben. In eine Welt die der profanen, modernen Leb
enswelt vollkommen fremd ist. Sie ist eben- dass Ganz-Andere. In dieser Welt eine Existenz zu führen bedeutet Eingeweiht -zu-Sein. 
hukwa

Freitag, 14. Mai 2021

Nichts kann zu Nichts zerfallen

 Schon die vorsokratischen Philosophen wussten, dass keine geschaffenen Dinge sterben, dass sie bloß einem Wandel unterworfen sind. Tod ist ein leerer Begriff ohne etwas, das mit ihm verbunden ist. Denn was für gewöhnlich mit Tod bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit Transformation. 
hukwa

Montag, 10. Mai 2021

Ein anderssinnliches Weltbild

 Wir sollten in Harmonie mit der Natur arbeiten und versuchen diese durch Partizipation zu beeinflussen, über die Natur zu herrschen, sie zu knechten, ist ein Krieg den wir gegen uns selbst führen.Was wir heute benötigen ist ein Weltbild in dem auch das hermetisch-metaphysische seine Geltung hat. Ein solches Weltbild ist nicht übersinnlich und somit im heutigen Sprachgebrauch unrealistisch, es ist einfach "anderssinnlich".  
hukwa