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Sonntag, 19. Juni 2022

Zeuge

Wie ein Zeuge 
aus vergangenen Zeiten 
steht sie da 
die uralte mächtige Buche 
was sie wohl denkt 
SIe 
die jeden Morgen 
meine Seele 
aufs Neue verzaubert. 
hukwa 

Dienstag, 10. Oktober 2017

Bäume

Jetzt im Herbst muss man die Bäume beobachten wie man interessante Menschen beobachtet. Täglich, ja stündlich, ändern sie nun ihr Aussehen. Von Bäumen kann man lernen. Ihre meditative Ruhe strahlt kraftvoll auf uns ein. Wir müssen nur lernen diese Ruhe wahrzunehmen und auf uns einwirken zu lassen. Mach die Bäume zu deinen Freunden und du wirst nicht enttäuscht werden.
huwa

Mittwoch, 2. April 2014

Baumspruch

Nichts für mich ist mehr
Abbild der Welt und des Lebens
als der Baum.
vor ihm würde ich täglich
nachdenken, vor ihm
und über ihn...
Christian Morgenstern

Donnerstag, 21. November 2013

Der Ewigkeit so nah

Wie ruhig steht ihr da.
Bäume der
Ewigkeit so nah
Wesen wächst aus eurem Sein
in mein eigenes hinein.
hukwa

Freitag, 18. Oktober 2013

Gemeinschaft Wald - Baumspruch

"...der Wald ist deshalb eine Gemeinschaft, vor der wir Ehrfurcht empfinden, weil darin Jungwuchs und Altholz und Überständer beisammen wohnen, so wie in der rechten Ordnung der Menschen Kinder und Greise einander die Hand reichen sollten. liebend schauen wir Bäume an. In all dem Wechsel und Austausch schenken sie uns Bewahrung; sie sind ein Sinn; ein Vorbild in unser immer wieder verzweifelnden, immer wieder neu belebten Hoffnung auf ewige Dauer".
Frederico Hindermann

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Baum und Mensch

In der Geschichte des Menschen gab es einstmals eine Zeit da Baum und Mensch aufs engste miteinander verbunden waren. In den  altindischen Upanishaden las ich heute Morgen folgendes: 

Dem Baume gleich, dem Fürsten des Waldes,
Gewiß, ihm gleicht der Mensch.
Seine Haare entsprechen den Blättern,
Der Außenrinde gleicht die Haut. 
Es strömt das Blut aus seiner Haut
Wie aus der Rinde des Baumes der Saft.
Aus dem Verwundeten fließt Blut.
Wie Saft aus einem Baum, den man verletzte.
Dem Holze vergleichbar ist das Fleisch,
So wie dem Bast die starke Sehne.
Die Knochen sind das Innenholz,
Das Mark vergleicht dem Marke sich...

Ist dies nicht das Urbild des "baumhaften Menschen"?
hukwa

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ich möchte Bäume und Tiere wieder rechtfähig machen...

In der nächsten Zeit steht der Baum besonders im Mittelpunkt meines Lebens. Erstens durch meine Ausstellung "sag ichs euch geliebte Bäume", dann weil ich verschiedene Baumpflanzaktionen durchführen werde. heute habe ich diesen wunderbaren Baumspruch von Joseph Beuys entdeckt:

"Ich bin ja kein Gärtner, der Bäume pflanzt, weil Bäume schön sind. Nein, ich sage die Bäume sind heute ja viel intelligenter als die Menschen. Wenn der Wind durch die Kronen geht, dann geht zur gleichen Zeit durch die Krone, was die leidenden Menschen an Substanz auf die Erde gebracht haben. Dass heißt, die Bäume nehmen das längst wahr. Und sie sind auch schon im Zustand des Leidens. Tiere, Bäume alles ist entrechtet. Ich möchte diese Bäume und diese Tiere rechtfähig machen. Das ist selbstverständlich eine Pflicht des Menschen. Wenn er seine Aufgaben hier auf dieser Welt im Sinne des wirklichen Christentums, der wirklichen christlichen Substanz, also des Sakraments, das durch die Baumwipfel weht, wahrnimmt, dann muss er sich entsprechend verhalten. Und dann muss er seine Intelligenz, angefangen bei den Bäumen, langsam wieder aufrichten".

Ein wunderschöner Spruch des großen Joseph Beuys denn man sich verinnerlichen soll.
hukwa

Mittwoch, 29. Mai 2013

Baumspruch

Täglich rennen in unserem Land tausende von Menschen in die Kirche um ein totes Stück Holz anzubeten. Für unsere Mitwelt wäre es besser sie würden wieder damit beginnen das lebende Holz- den Baum selbst respektieren zu lernen.
hukwa

Mittwoch, 15. Mai 2013

Baumsprüche

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume!
Wie gut, dass sie am Sterben teilhaben!
Günther Eich

Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzeln treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben.
Paul Gerhardt

Donnerstag, 9. Mai 2013

Von den Bäumen

Bäume sind viel mehr, als nur eine Ansammlung von Hölzern.
Bäume und der Wald insgesamt, können ein Gleichnis sein, für das Zusammenleben von uns Menschen.
Aber Bäume sind auch Mahner in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft, denn sie stehen außerhalb unserer Alltagshektik. Wir sollten öfters mal innehalten und das Schöpfungswerk der Natur wieder bewusster betrachten. Bäume können uns Kraft und Hoffnung geben, die Zukunft zu meistern und das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen, denn aus fast keinem anderen Wesen der Natur strahlt soviel Nachhaltigkeit wie aus unserem Freund dem Baum.
hukwa

Wo Bäume wachsen ist die Erde gastlich

Wo Bäume wachsen ist die Erde gastlich. Herbergen sind sie, Wirtshäuser, luftige Wohnungen, Stuben und Türme, grüne Burgen und Laubschlösser, Nester für Vögel und Tiere, Verstecke für Buben, Kühle und Schatten spenden die Wipfel. Ihr Laubdach ist das Urbild jeden Obdachs.
Friedrich Schnack

Montag, 19. Oktober 2009

Baumsprüche

In einem kleinen buch habe ich jede menge baumsprüche gesammelt. Ein oder zweimal in der woche nehme ich das büchlein mit auf meine wanderungen durch den pfälzerwald. ich setze mich dann unter einen mächtigen alten baum und lese ihm die sprüche vor. Heute las ich einer alten linde folgende vor:

Die baumgestalt steht sinnbildhaft für die menschengestalt.
hermann hesse

Wo bäume wachsen ist die erde gastlich.
Friedrich schnack

Ja, mir will scheinen, dass ein baum wie ein lebendiges wesen zu uns spricht: In mir ist ein kern, ein funke, ein gedanke verborgen, ich bin leben vom ewigen leben.
hermann hesse

Der mensch muss seine intelligenz, angefangen bei den bäumen, langsam wieder aufrichten.
joseph beuys

Was der saft im baum ist, das ist die seele im körper, und ihre kräfte entfaltet sie wie der baum seine gestalt.
hildegard von bingen

Hoch wuchs ich über mensch und tier;
Und sprach ich - niemand spricht zu mir.
nietzsche

Ich, der ich in einem baum aufgewachsen,
hätte mancherlei zu erzählen,
doch da ich viel erfuhr von der stille,
habe ich mancherlei zu verschweigen.
pablo neruda