Donnerstag, 18. August 2016

Monat der Erinnerungen

Ab Mitte August beginnt in mir immer ein starkes "bei sich selbst sein" einzusetzen. Sind die Tage sonnig halte ich mich während der Morgenstunden auf der Veranda oder im Garten auf. Oft schweifen die Gedanken ab, dann finde ich mich wieder im Land der Kindheit. Wie sich die Schwalben auf den Leitungdrähten sammeln um bald auf große Reise zu gehen sind auch Erinnerungen eine Art Reise in einen Landstrich der uns einst Heimat war.
hukwa

Mittwoch, 17. August 2016

Abschied vom Sommer

Hörst du das Geflüster
Rufen und Klingen
Leise Rauschen
Krähe Schwingen
erste gilbende Eschenblätter
noch Blühen
Sommerblumen und Georginnen
Blutrot die Ebereschen
in der Augustsonne
veratmet sich
der Sommer.
hukwa

Dienstag, 16. August 2016

Momente der Abgeschiedenheit

Ein wunderschöner Augustmorgen herrscht vor, ich sitze im Garten und bewundere die sich langsam ihrem Ende zu neigende blühende Pflanzenvielfalt. Langsam, ganz langsam verabschieden sich die Blumen. Jetzt naht die Zeit der Herbstblüte und der Früchten. Die Holunderbeeren färben sich sich und die Astern zeigen ihre volle Pracht. Es sind meditative Morgenstunden die ich nun genieße. Tausende kleiner Feinheiten und Wunderwerke kann man an solchen Morgenstunden beobachten. Die Grazie der Windenblüte, geheimnisvolle Spinnweben und jede menge Pflanzengeheimnisse offenbaren sich. An der Sandsteinmauer klopft der Kleiber die Meisen und Sperlinge genießen die Augustsonne.
Es sind meditative und abgeschiedene Momente die jetzt gelebt werden wollen.
hukwa

Freitag, 12. August 2016

Der Preis der Kunst

Hat ein Künstler ein gewisses Alter erreicht und schaut zurück, sollte er sich nicht fragen: Wieviel Erfolg habe ich gehabt? Die Frage sollte lauten: Wie groß ist mein Werk? Was zählen Erfolg und Geld, wenn man dafür mit der inneren Harmonie bezahlen muss?
hukwa

Mittwoch, 10. August 2016

Geheimnisvoller Wald


Leise betritt der Wanderer das Reich der Bäume, unwillkürlich atmet er auf und sein Auge erfreut sich an den grünen Schatten die die mächtigen Bäume werfen. Aus den Baumkronen dringt das Summen und Schwärmen geflügelter Insekten. Zwischen den Zweigen lassen Vögel ihr Gezwitscher ertönen und je tiefer man in den Wald eindringt, desto mehr Wildpfade kreuzen die Wanderwege.
Gefüllt vom ewigen Leben der Natur ist der Wald. Stets keimt es im grünen Reich der Bäume, immer wird geboren, wächst heran, kämpft und stirbt es in der Natur. Manche Tiere legen sich am Abend zur Ruhe und die anderen erwachen nun erst. Der Pulsschlag von Mutter Natur pocht unaufhörlich. 
Fotos © Ute Knieriemen-Wagner


 
Der Winter lässt ihn für einige Zeit in eine Starre fallen, doch auch während des tiefsten Frostes finden wir noch Lebensspuren in ihm. Der hohe Sommer jedoch, ist die wahre Zeit der Wälder. Der Wald ist wahrlich freigiebig und beschenkt sogar jene, die nicht unbedingt nach seinem Reichtum streben.
Es ist als strahle die Kraft des ewigen Kreislaufes des Lebens aus seinem Dunkel heraus und dringe in die menschliche Seele ein. Die erhabene Schönheit der alten Bäume, ihre majestätische Ruhe, in der sie seit Jahrzehnten und Jahrhunderten in ihrem Boden leben hat seit jeher bei den Menschen Respekt erweckt.
Der französische Philosoph Jean Jaques Rousseau schrieb einst an einen Verwandten:
Die Natur ist voller Wunder, lieber Cousin; uns wird nur der Einblick in einen sehr kleinen Teil gewährt; es besteht also wenig Hoffnung, dass wir ihre Prinzipien einmal gänzlich verstehen oder all ihre Geheimniss enthüllen können.“

Ähnlich drückte es auch Bernhard von Clairvaux aus:
Du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. Die Bäume und die Steine werden dich Dinge lehren, die dir kein Mensch sagen wird.“

Wenn man die Formen von Pflanzen, Bäumen und Felsen betrachtet, wenn wir in den Nächten zu den aufblinkenden Sternen schauen, kommen wir schnell hinter das Geheimnis der Natur das die Philosophen und Dichter so oft beschrieben und besungen haben.
Bei einem meditativen Spaziergang durch den Wald, durch die Feld- und Wiesenflur spürt der Wanderer alsbald die Beziehung die zwischen ihm und Allmutter Natur besteht. Die ganze Natur scheint ihm beseelt. Die Bewegungen der Pflanzen im Wind scheinen ihm vertraut. Der Gang zu den Bäumen ist doch letztendlich wie eine Andacht, ein Gang der Freude, denn dort, wo Bäume wachsen scheint uns die Natur besonders freundlich gesinnt zu sein.

Es waren nicht nur die Philosophen und Dichter die sich von den Geheimnissen des Waldes inspirieren ließen, auch die Künstler versuchten in das Rätsel der Natur einzudringen und dies in ihren Werken darzustellen. Einer von ihnen war der Maler Karl Wilhelm Kolbe der vor langer Zeit schrieb:
Was seit jeher in der Natur mich am meisten angezogen hat, sind Bäume und Kräuter... und die Sonne, die ihnen Licht und Wärme mitteilt. Hier rührt und reizt mich alles, die schöne grüne Farbe, die dem Auge so wohl tut, die unendliche Mannnigfaltigkeit der Formen und die verschiedenheit des Ausdrucks, die in jeder derselben liegt; vor allem aber das Leben, dass sie beseelt, dass ihre Welt an die meinige schließt... Dies alles... berührt wie mit einem Zauberstabe meine rege gewordene Phantasie... „
Mit vollem Recht durfte Kolbe von sich sagen: „Bäume sind es, die mich zum Künstler gemacht haben“. Denn die Gestalten die er schuf, sind nichts anderes als die Vermenschlichung des Lebens und Schicksals, das ihm Bäume und Wälder offenbarten. Er gestand offen, das wenn im „Paradies keine Bäume wären, er für seine Seligkeit keinen Pfifferling geben möchte“.
Auch Goethe empfand so. Sein „Baum – und Waldvermächtnis“ hinterließ er uns in einem wunderschönen Gedicht:
Sag ichs euch geliebte Bäume
Die ich ahndevoll gepflanzt,
als die wunderbarsten Träume
morgenrötlich mich umtanzt.
Ach, ihr wißt es, wie ich liebe,
Die so schön mich wiederliebt,
Die den reinsten meiner Triebe
Mir noch reiner wiedergibt.

Wachset wie aus meinem Herzen,
Treibet in die Luft hinein,
Denn ich grub viel Freud und Schmerzen
unter eure Wurzeln ein.
Bringet Schatten, traget Früchte,
Neue Freude jeden Tag;
Nur dass ich sie dichte, dichte,
Dicht bei ihr genießen mag. 



hukwa 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Der Dienst der Pflanzen

Kontemplativ und meditativ so sollten wir uns der Erde und ihren Geschöpfen nähern. Wenn wir dies tun dann lernen wir die Sprache der Erde und ihrer Geschöpfe zu verstehen. Der Sommer hat nun seinen Zenit erreicht. Jetzt muss man sich in Wahrnehmung üben. Es ist die beste Zeit um mit Pflanzen in Kontakt zu treten. Im Juli durchwirkt uns ihre Kraft besonders. Nehmen wir sie auf. Der Dienst der Pflanzen an uns Menschen ist still und harmonisch. Wir vergessen allzuoft dass wir ohne sie überhaupt nicht existieren könnten.
hukwa

Sonntag, 10. Juli 2016

Sommermorgen

Jeden Sommermorgen wieder- dass jubilierende Lied der alten Gaia. Das Gezeter der Krähen, singen und zwitschern der Vögel, die Sonne spiegelt sich auf den alten Biberschwänzen des Hausdachs. Eine früh Erwachte Hummel klettert in die Blütenstände des Fingerhuts. Die Erde atmet am intensivsten in der Frühe, eine Amsel sucht nach Würmern und an einem Baumstamm klettert geschickt der Kleiber. Der Fischreiher zieht ins Tal und eine Bachstelze geht auf dem Dachfirst spazieren. Sommermorgen.
hukwa

Dienstag, 5. Juli 2016

Montag, 4. Juli 2016

Erinnerung

Dunkler Sommer
flatterndes Gewitter
Herbstkühle des Juli
schwarze Schwadenwolken
im Goldgrund des Lebens
quält sich der reine Geist
im Kerker entfesselter Sinne
die Zeit
ein wassergewordener Traum
es naht der Moment des Gehens
durch die Zeiten eines gelebten Lebens.
hukwa

Sonntag, 19. Juni 2016

Innere Stimme

Es passiert dem Menschen oft dass er seine Innere Stimme nicht hört. Dabei ist gerade diese Innerlichkeit eine sehr wichtige Wahrheit. Dieser Ruf von Innen fordert dazu auf sich auf das wesentliche zu beschränken und unser Leben frei zu machen von den Abwässern der Oberflächlichkeiten. 
hukwa

Freitag, 17. Juni 2016

Die Welt als Traum

"Wenn nämlich die Welt der Traum eines Jemand ist, wenn es Jemanden gibt, der uns in diesem Augenblick träumt und der die Geschichten der Welten träumt...
dann hat die Vernichtung der Religionen und der Künste,
dann hat die Allgemeine Verbrennung der Bibliotheken
nicht viel mehr zu bedeuten als die Verbrennung der
Einrichtungsgegenstände eines Traumes.
Der Geist, der sie einmal geträumt hat,
wird sie abermals träumen.
Und solange dieser Geist zu träumen fortfährt,
solange ist nichts verloren".
Jorge Luis Borges

Mittwoch, 15. Juni 2016

Dunkelnder Sommer

Die Tage Duster
wie im Herbst
die Amsel singt so leise
Holunder weiß
im Garten blüht
als schlafe Pan darunter
der Dompfaff nach dem Weibchen lockt
Akelei wirft erste Blüten
im dunklen Grün des Gartens
ein Rauschen aus uralten Zeiten
in der Ferne ein Gewitter grollt
unter der Erle tanzen 
Merlin und Vivianne.
hukwa

Montag, 13. Juni 2016

Ein Ton im Weltenlied

Ich bin
die Erde unterm Pflug
das Korn das man mit dem Flegel schlug
des Dompfaffs Lied
Krähenschrei und Reiherflug
Ich bin
der Stein am Wegesrand
der Efeu der sich um ihn rankt
die Eichel die vom Ast abfällt
der Rehbock der den Mond anbellt
Ich bin
ein Windgeräusch im Baum
die Wurzel die aussieht wie
Gorgonenhaupt und Kentaurengestalt
ein Gräserlied
das in den Binsen singt
Ameisenkönigin
und Lerchenlied
ich bin als Form
im Bernstein drin
Ich bin
ein Ton im Weltenlied.
hukwa

Montag, 6. Juni 2016

Über das Leben

Das Leben sollte etwas intensives sein, ein Streben nach etwas göttlichem. Wenn wir dieses Göttliche auch nie erreichen allein die Sehnsucht danach macht unser Leben wertvoll.
hukwa

Samstag, 14. Mai 2016

Von Waldgrenzen, Grenzsteinen und Grenzumgängen

Das Gebiet um den heutigen Luftkurort Trippstadt gehörte im frühen Mittelalter zu den ausgedehnten Forsten der Vogesen, die von der Mosel bis ins Südelsass reichten. Dazu gehörten der Hunsrück, Saarland, Westrich und die jetzigen Vogesen. Dieses große Waldgebiet nannten die Kelten „Wassichin“, was in etwa Auerochsengebirge bedeutet. Die Römer prägten dafür den Namen „Vosagus“, nach einer alten Naturgottheit und im Nibelungenlied finden wir das Gebirge unter dem Namen „Wasgenwald“.
Silva regis“ - Wald des Königs – nannte Gregor von Tours, der um 594 gestorbene Geschichtsschreiber, die Vogesen. Es betont das Recht des fränk-ischen Königs an allem herrenlosen Land und Gut und geht somit noch auf die Banngewalt des Königs und das römisch – gallische Provinzialrecht zurück.

Im fränkischen Siedlungsraum galt zumindest der siedlungsnahe und begehbare Wald als Gemeinschaftseigentum der Dorfgenossen. Die alten pfälzischen „Haingeraiden“ haben hier ihre Wurzeln. Als die Franken sich in unserem Gebiet ansiedelten, haben sie nach altgermanischem Recht und Brauch die Feld- und Waldmark den Sippen und Familien zur Verteilung zugewiesen. Was bedeutet, dass Wald und Weide zum Allgemeinbesitz bestimmt war.
Im Hochmittelalter verhängten dann die Könige den sogenannten „Forstbann“ d. h. sie entzogen diese Wälder der allgemeinen freien Nutzung, erklärten sie zu königlichen Besitzungen und gaben der Bevölkerung nur noch kleinste Nutzungsrechte wie Waldweide, Pottaschherstellung, Eichelmast, Leseholz ect.

Wie die „Haingeraiden“ haben auch die traditionellen Waldgrenzumgänge ihre Wurzeln in mittelalterlichen Zeiten.
Diese Grenzumgänge wurden in der Regel alle sieben, an manchen Orten alle zehn Jahre durchgeführt. Durch diese Begehungen sollten die Grenzen im Gedächtnis der Bewohner, vor allem der Jüngeren haften bleiben. Daraus entwickelte sich der auch noch heute ausgeübte Volksbrauch bei dem Bürgermeister, Gemeinde- oder Stadtrat, die Bürgerschaft und vor allem die Jugend von Grenzstein zu Grenzstein der jeweiligen Gemarkung zogen um sich den Grenzverlauf einzuprägen. An herausragenden und wichtigen Grenzsteinen wurde die Jugend „gepritscht“, was heißt, dass sie dabei über den Grenzstein gelegt wurden und vom Pritschenmeister leichte Schläge auf den Hosenboden bekamen. Der Pritschenmeister lief mit dem Bürgermeister in der ersten Reihe und hatte die „Pritsche“, einen in sieben dünne Blätter geschnittenen Buchenzweig umhängen.
Die Zahl Sieben spielte in sofern eine wichtige Rolle, weil die Grenzsteine von den sogenannten „Siebengeschworenen“ gesetzt wurden, die sozusagen die „Vorfahren“ der späteren Feldgeschworenen waren. Ihnen oblag die Verantwortung für die Grenzsteine.
Das Wort „Grenzstein“ ist noch gar nicht so alt und leitet sich von Bann und Mark her. Die Urform des Wortes „verbannen“ bedeutet nichts anderes, als jemand aus einem bestimmten Machtbereich auszuweisen. Auch das Wort „markieren“ hat seine Urbedeutung in den alten Grenzsteinen. Auf jedem Grenzstein befinden sich spezielle Zeichen – Ortszeichen, Wappen, Jahreszahl, laufende Nummern. Auf der Kopfseite mancher Grenzsteine befindet sich eine gekerbte Rille, die den weiteren Grenzverlauf angibt, dies ist die sogenannte „Weisung“. Ändert eine Grenze ihre Richtung, dann setzt man die sogenannten Haupt- oder Ecksteine. Die dazwischen stehenden Steine nennt man „Läufer“. Bei den Römern war es Brauch, beim Setzen eines Grenzsteines die Münze ihres regierenden Kaisers unter den Stein zu legen. Die „Siebengeschworenen“ übernahmen sozusagen diese „römische Methode“ und legten seltsame Steine, Eisenteile, Glas ect. unter die Grenzsteine.
Dies blieb ein Geheimnis unter den Siebengeschworenen, das nur an ihre Nachfolger weitergegeben wurde. Und so war es nicht verwunderlich, dass ein Feldgeschworener des 20. Jahrhunderts wusste, was unter einem Grenzstein lag der im 17. Jahrhundert gesetzt wurde.
Der Wald in unserer Umgebung ist durch und durch kulturgeschichtlicher Boden. In der Verbindung mit der Stadt Kaiserslautern hat diese Landschaft an der Reichsgeschichte als fränkischer Königshof und an der westöstlichen Magistrale von Lothringen an den Rhein Anteil genommen, als Rodungsinsel und Verwaltungsmittelpunkt des in der Merowingerzeit geforsteten Wasgau. Zweifelsohne kann man die Wälder in der hier besprochenen Landschaft als „Sanssouci“ Barbarossas bezeichnen. Wenn auch der Kaiser seine Burg hier vielleicht nie gesehen hat, so gibt es genügend urkundliche Zeugnisse für den Aufenthalt der Mächtigen in Lautern und im umliegenden Forst. Zwischen Mai 1158 und August 1310 liegen 27 urkundlich einwandfrei bezeugte Aufenthalte römischer Könige und deutscher Kaiser in Lautern vor.
Wenn die Staufer von der Kaiserpfalz in Lautern zum Trifels und zur nächsten Pfalz, die sich in Hagenau befand ritten, war ihr Weg immer der gleiche und führte zum Teil auch durch die Trippstadter Gemarkung.
Von Lautern über den Hirschsprung nach Johanniskreuz zum Eschkopf, dort bogen sie zum Taubensuhl ab und ritten hinunter nach Eußerthal, wo sie im Zisterzienser-Hauskloster ihrer Reichsfeste Trifels einkehrten. Barbarossa dürfte auf dieser Reise gewiss auch eine kurze Rast in seinem geliebten Jagdhaus, am Jagdhausweiher in der Nähe des Aschbacherhofes gemacht haben.
Wo viele Klöster und Burgen standen, musste es auch viele Grenzbäume und später Grenzsteine, geben. Dort wo die natürlichen Gegebenheiten fehlten, um einen Grenzverlauf zu markieren, benutzte man sogenannte „Lochbäume“. In den alten Grenzbeschreibungen des 15. und 16. Jahrhunderts fallen immer wieder solche Lochbäume auf. Das alte Weißtumb von der Frankenweide bei Johanniskreuz, aus dem Jahre 1533 beschreibt solche Lochbäume: „... von demselben Stein... bis zum Krodenborn, da steht ein Lochbaum an der alten Strasse nach bis in alte Gefälle, da steht ein Lochstein“.

Wir wissen aus der „Beforschung“ von Velmann, dass im Jahre 1600 in Johanniskreuz zwei Steine und dreizehn Lochbäume standen. Auch am bereits erwähnten Jagdhausweiher stand ein solcher Lochbaum. Velmann schreibt: „Vom Jagdhauser Kopf hinab zum 3. Stein in dem Rombacher Thal, ist ein liegender Fels bei der krummen Buche, oberhalb da des Kaisers Jagdhaus gelegen, über das Thal hinüber und die Halde hinauf zum Dansenberg“.

Grenzsteine gehören zu unseren Kleindenkmälern die in der heutigen Zeit eines besonderen Schutzes bedürfen. Und es sollte ständig und in jedem geeigneten Zusammenhang, wie z. B. bei Grenzumgängen, auf ihre Schutzwürdigkeit hingewiesen werden.


Lit. Hinweise:
Hans Wagner: Von Lochbäumen, Bannsteinen und Siebengeschworenen; Heimatjahrbuch des Landkreises Kl; 2015
Hans Wagner: Die pfälzischen Haingeraiden.
Walter Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald.
Erich Bauer: Kleine Chronik von Wald und Schloss Trippstadt im Pfälzerwald.
Hans Wagner: Geschichtliches und Sagenhaftes aus dem Trippstadter Wald.
Wilhelm Albert: Wald, Forstwirtschaft im Wandel der Zeit.
Ernst Bilfinger: Johanniskreuz eine Pfälzerwaldgeschichte.
Theodor Zink: Des Kaisers Jagdhaus beim Jagdhausweiher.

Fotos © Ute Knieriemen-Wagner



Freitag, 13. Mai 2016

Frühlingsbirke

Im Garten bewegt sich
die Birke sanft und mild
unter ihr glänzt so lieblich
der Krokus zart und lind
o kleine Birke im Frühlingswind
endlich grünst du wieder.
hukwa

Mittwoch, 27. April 2016

Second Handleben und Bewusstseinsbeton

Das Leben sollte die Suche nach Harmonie beinhalten. Die meisten Menschen machen sich darüber keine Gedanken. Sie verschwenden ihre Zeit auf der Suche nach Konsum. Dies empfinde ich als ein leben aus zweiter Hand. Ihr Bewusstseinsbeton ist so hart dass sie zur wahren Quelle des Lebens nicht mehr vordringen können.
hukwa

Dienstag, 26. April 2016

Schickt mir die Vögel und Eichhörnchen vorbei

Der Morgen ist meine heilige Zeit. Er beginnt sehr früh und ich verbringe ihn wenn ich nicht gerade in den Wäldern unterwegs bin mit Schreiben und Büchern studieren. In dieser Zeit möchte ich nicht gestört werden, ich möchte nicht das sie vom Profanen entweiht wird. Schickt mir die Vögel und Eichhörnchen vorbei aber haltet die Menschen von mir fern.
hukwa

Montag, 25. April 2016

Geist des Universums

Ich beobachte die Eichhörnchen und Vögel im Garten und erfreue mich am Dasein insgesamt. Ich höre zwar den Motor der Welt, doch seine Geräusche sind mir egal. Mir ist es wichtig dass mir der Geist des Universums sehr nahe ist.
hukwa

Freitag, 22. April 2016

Höhe - Tagesspruch

Mit einem, mit dem wir auf den Höhen wandelten, können wir niemals wieder auf niedriger Ebene verkehren.
Thoreau

Tagesspruch - Thoreau

Ich kann  nicht umhin anzunehmen, dass die Masse der Menschen nie so über sich hinausgehoben wird, dass ihr Schicksal in transzendenter Schönheit und Größe erscheint.
Thoreau

Donnerstag, 21. April 2016

Mit der Natur

Einst lebte der Mensch ein Leben aufs engste verbunden mit der Natur. Heute lebt er gegen die Natur. Es ist an der zeit wieder mit der Natur zu leben. Wir täten gut daran die alte Verbundenheit wieder herzustellen.
hukwa

Mittwoch, 20. April 2016

Kosmische Verbindung

So lange du mit dem Universum in Verbindung stehst ist dein Leben interessant, aufrichtig und wahr. Schäbig wird es erst wenn du zu viel von den Schmutzwässern der Gesellschaft abbekommst. Die tieferen Wahrheiten findest du nicht bei den Menschen sondern in der Natur und im Universum.
hukwa

Dienstag, 19. April 2016

Auf der Suche nach Wundern

Gestern Nachmittag machte ich eine größere Wanderung durch die Trippstadter Feldflur. Wenn man quer Feld ein läuft, die Wege meidet, bekommt man vieles zu sehen. Das frühlingshafte milde Wetter sorgte dafür, dass man gut die Wildtiere beobachten konnte. Aus einem dichten Schlehengebüsch heraus beobachtete ich für eine Weile den Habicht. Einige neue Fuchs und Marderhöhlen fand ich auch. An einem versteckten Waldteich konnte ich einige Zeit dem Schilfrohrsänger beim Nestbau zu sehen. Im Teich wimmelte es von Forellen. Jetzt im Frühling ist die ganze Natur in einer energischen Aufbruchsstimmung. Überall kann man nun kleine Wunder entdecken.
hukwa

Montag, 18. April 2016

Eingebunden in die Natur

Die Natur ist die große Offenbarerin, wer sich ihr hingibt dem öffnet sich die Allseele. Sie lehrt uns das Materie und Geist eingebunden sind in den großen kosmischen Reigen.
Wie der Arzt helfen kann aber allein die Natur heilt so kann die Philosophie lehren doch die Erkenntnis finden wir in der Natur.
hukwa

Sonntag, 17. April 2016

Lesen im Buch der Natur

Auf meinen täglichen Wanderungen meide ich die Wege die von Spaziergängern besucht werden. Es zieht mich in die Tiefe der Wälder oder in die Weite der Feldflur. Hier beobachte ich in Ruhe den Flug des Bussards und lausche dem Gesang der Ammern. Meine Wanderungen vergleiche ich gerne mit dem Lesen eines Buches - ich entziffere das Buch der Natur.
hukwa

Samstag, 16. April 2016

Im Frühlingswald

Hinein laufen in die erwachende Wälder, dies ist das Gebot des Frühlings. Jeder der Altmutter Erde liebt zieht es nun wie unter einem Zwang hinein in die aufkeimende Pracht der Wälder. Täglich wird nun das Konzert der Vögel um einige Töne reicher. Ist die Natur uns eine Mutter, so ist der Wald uns Vatergestalt. Seine Tiere und Bäume sind uns nun besonders nahe. Fern vom gesellschaftlichen Getöse schenkt uns der Frühlingswald nun reine Beschaulichkeit.
hukwa

Freitag, 15. April 2016

Tagesspruch - Entweihung des Geistes

"Ich glaube das der Geist entweiht werden kann durch die Angewohnheit sich belanglosen Dingen hinzugeben, so dass alle unsere Gedanken, einen Anflug von Belanglosigkeit bekommen.
Thoreau

Mittwoch, 13. April 2016

Per du mit der Natur

Ich habe nun mein Arbeitszimmer wieder in den Garten verlegt und genieße das erste Grün der Bäume und Sträucher. Krähe und Dompfaffen leisten mir Gesellschaft. Manchmal schaut auch das Eichhorn vorbei. Dies ist mein Lebensstil im Frühling und Sommer soviel als möglich bei Altmutter Natur zu verweilen.
hukwa

Dienstag, 12. April 2016

Die wahre Gemeinschaft der Biosphäre

Ein neues Erblühen beginnt. Es ist für mich ein erhabenes Gefühl, denn Frühling begrüßen zu dürfen. Ein Winter des Sehnens und Wartens ist vorbei. Ich sitze im Garten und genieße dieses neue Erwachen der Natur. An solchen Tagen möchte ich von keinem Menschen gestört werden. Ich lebe in der Gemeinschaft von Stein, Pflanze und Tier, der wahren Gemeinschaft der Biosphäre. Wenn man den richtigen Bezug zur Natur hat ist man nie allein.
hukwa

Montag, 11. April 2016

Fließender Geist

Unser Leben sollte ein Fluss sein der immer ins Meer fließt. Wenn ich den kleinen Wildbach in meinem heimischen Wald betrachte kann ich mich gut mit ihm identifizieren. Seine Wasser fließen in andere Flüsse bis sie sich irgendwann mit dem großen Meer vereinen. So ist es auch mit meinem Geist - er will sich mit dem Großen, dem Ganzen, vereinen, also lasse ich ihn fließen.
hukwa

Mittwoch, 6. April 2016

In das Mysterium der Natur eindringen

Es bedarf um die Stimme der Natur bewusst zu hören, um ihre Sprache zu verstehen, einer besonderen Atmossphäre und bei dem Suchenden einer gewißen Sensibilität. Ist dies vorhanden ist es möglich in das Mysterium der Natur einzudringen.
hukwa

Dienstag, 5. April 2016

Von der richtigen Naturbeobachtung

Jetzt ist die Zeit da man alles in der Natur besonders genau beobachten kann. Um ihr großes Schöpfungslied mit nach Hause zu nehmen, dürfen wir nicht aus der Distanz von Subjekt - Objekt beobachten, sondern wir müssen teilnehmend beobachten, wir müssen regelrecht mit der Natur verschmilzen, nur so können wir ihre Geheimnisse erkennen.
hukwa

Montag, 4. April 2016

Der kosmische Reigen

Heute morgen beobachtete ich für eine kurze Weile eine Krähe die einen Bussard Angriff, weil dieser sich in der Nähe ihres Horstes aufhielt. Während des Fluges hackte sie nach ihm. Der Bussard zog schließlich ab.
Überall blühen jetzt die Buschwindröschen und langsam kommt das Grün der Bäume stärker zum Vorschein. Die Natur spricht jetzt sehr intensiv in ihrer "natürlichen Sprache", in der sich jetzt auch eine höhere Wirklichkeit offenbart. Im Frühling fühle ich mich ganz besonders eingebunden in die Materie der Pflanzen und Tiere. Was man um diese Jahreszeit in der Natur erkennt gehört zum großen kosmischen Reigen.
hukwa

Freitag, 1. April 2016

Die spirituellle Botschaft der Natur

Die Natur ist weit mehr als nur eine Welt materieller Erscheinungen. Wenn wir sie genau beobachten und ihre Signatur studieren öffnet sich uns das Buch der göttlichen Offenbarung. Wenn wir mystisch in diese Signatur eindringen können wir die spirituelle Botschaften dieser Erscheinungen lesen. In jedem Vogellied, in jedem Windhauch können wir diese Botschaft auch Akkustisch wahrnehmen.
hukwa

Donnerstag, 31. März 2016

Das Wesentliche

Ich habe im Leben immer Ausschau gehalten nach dem Wesentlichen. Ich kenne Leute deren Lieblingsaufenthalt ist die Kneipe. Mein Geist würde sich verunreinigt fühlen wäre mir die Kneipe Aufenthaltsort. Ich ziehe einen Platz unter einem Baum oder am Schreibtisch vor. Beide Plätze schenken meinem Geist kosmisches Sein.
hukwa

Mittwoch, 30. März 2016

Von der Allseele

Tiefe Dichtung hat ihre Wurzeln in den Tiefen der Natur, beide sind schöpferisch. Der Dichter der die Natur besingt schöpft aus derer Kraftquelle. Es besteht ein geistiger Rhytmus zwischen der Natur und dem Dichter. Dies ist ein Verschmelzen des Dichters Seele mit der Naturseele, gehn beide eine Verbindung miteinander ein fühlt der Dichter mit der Allseele.
hukwa

Alltägliche Phänomene

In nächster Zeit will ich meine Themen mit denen sich mein Schreiben auseinandersetzt von nicht so "weit" herholen. ich will mehr über alltägliche Phänomene und schlichte Einfachheiten erzählen. Gestern morgen saß ich gegen halb zehn am Schreibtisch und nahm mir vor endlich einen Artikel über Distelfinken für eine Zeitschrift zu schreiben. Genau in dem Moment als ich dies dachte saßen im Futterhaus zwei Distelfinken. Seit vielen Jahren habe ich diese Vögel nicht mehr am Futterhaus gesehen.
Solch ein Ereignis ist für mich ein alltägliches Phänomen.
hukwa

Dienstag, 29. März 2016

Das geistige Licht in der Natur

Das leben ist eine Suche nach sich selbst. Doch das Geheimnis liegt in der Natur verborgen. In ihr müssen wir Suchen. Das Licht dass mein Geist benötigt um mein Leben zu erhellen finde ich in der Natur. Im ewigen Werden und Vergehen erkenne ich den Prozess des Seins.
hukwa

Freitag, 18. März 2016

Erkunden

Schreibend die Welt erkunden, heißt sich denkend vorantasten und die Früchten ins geschriebene Wort für sich selbst und andere fassbar machen.
hukwa

Donnerstag, 17. März 2016

Homo religiosus oder der mystische Mensch

Der mystische Mensch , der "homo religiosus" strebt immer danach eine Orientierung jenseits dieser Welt zu finden, die über unsere "reale" Welt hinausragt.
Die kulturelle und religiöse Geschichte aller Völker sagt uns dass es da etwas gibt, jenseits dieser Welt, dass wir nur ahnen und intuitiv erfassen können.
hukwa

Mittwoch, 16. März 2016

Der richtige Weg zum kosmischen Bewusstsein

Die meisten Menschen sehen den Kosmos mit den Augen der Positivisten, die ein "totes" Universum schauen. Der homo religiosus, als der mystische Mensch, versucht den wissenschaftlichen Gedanken über den Kosmos, mit seinem mystischen Gefühl zu assimilieren. Dies ist der richtige Weg zum kosmischen Bewusstsein.
hukwa

Mystische Imagination

Die religiöse mystische Imagination, kann wie frisches Quellwasser in uns wirken, sie ist eine Kraft die Leben und Ideen in unser Dasein bringt.
hukwa

Dienstag, 15. März 2016

Zeit, Raum und Sein

Echte mystische Erfahrung kann man weder animistisch noch spiritistisch interpretieren, sie ist die unmittelbare Erfahrung allen Seins dass sich aus der Ebene jenseits von Zeit und Raum in unsere beobachtbare Realität spiegelt und entfaltet.
hukwa

Wenn mich frisches Quellwasser durchfließt

Was meine Freiheit betrifft so bin ich um diese oftmals besorgt, sobald ich mich gesellschaftlichen Dingen hingebe. Ich fühle mich nach solchen überwundenen Zwängen dann hinter her immer wieder so erfrischt als würde frisches Quellwasser mich durchfließen.
hukwa

Sonntag, 13. März 2016

Märzgeist

Als ich heute Morgen kurz nach 4.Uhr vor die Tür ging um die klare Märzluft einzuatmen, begrüßte mich sogleich der Geist dieses Monats. Märzgeist! Er fährt uns in die Glieder wie funkelnder Wein. Etwas später, gegen 8.Uhr war ich schon in den Wäldern.
Es ist noch Vorfrühling, aber überall erwacht die Natur, zeigt ihr frühes Leben nach einem kalten und dunklen Winter.
Jetzt muss man die Wälder aufsuchen und Freundschaft schließen mit dem Märzgeist. Es scheint als würde die Erde neu geboren werden. Überall regt sich nun das Leben des heranziehenden Frühlings. Die Haselnußsträucher haben bereits im Februar gestäubt und doch fliegen auch jetzt noch einige gelbe Wolken seines Blütenstaubes durch die milden Lüfte. Ein freudiges Rumoren dringt aus den Sträuchern des Hartriegels auch des Holunders, des Schneeballs und der Schlehen, die ersten Insekten sind unterwegs. Das organische der Natur bereitet sich auf das Fest des Frühlings vor. Selbst der Wind erfreut sich an diesem manchmal launigen Spiel des Vorfrühlings.
Alles in der Natur ist beseelt und dem Schauienden öffnet sich nun der Geist dieses Monats, ruft ihm entgegen: komm in die Wälder, sieh nur wie der Puls der alten Erdmutter pocht und wieder frisches Leben in die noch bis vor wenige Tage erstarrte Natur pumpt.
Die Buchen scheinen nach den Wolken zu greifen und die Eichen erscheinen wie meditative Buddhas wartend auf die ersten wärmeren Strahlen der Märzsonne.
Einmal am Tag muss man ihn nun spüren den Märzgeist damit sich unsere Seele mit seinem Geist verbinden kann. Trunken wie der Mai ist auch der März nur dass sein Geschmack noch etwas herber ist als der des Wonnemonats. Schmeckt er doch nach dunkler, frisch aufgetauter Erde und nach Birkensaft.
Die Schlüsselblumen stehen schon im satten Grün nur ihre Blüten träumen noch, schon wissend bald werden sie das große Tor des Frühlings aufschließen.
Krokus und Schneeglöckchen - Foto © hukwa
Die ersten warmen Tage des neuen Jahres stehen nun vor der Tür und wenn unsere Gedanken jetzt in die heißen Sommertage vorauseilen wissen wir jetzt schon das wir

im Sommer immer wieder mal Sehnsucht bekommen nach der alten Märzsonne.
März das ist der Monat des Wachstums und mit ihm sollte auch im Menschen ein neues Wachstum beginnen.

hukwa

Samstag, 12. März 2016

Über Stillle - Tagesspruch

"Jeder melodische Klang ist der Verbündete der Stille - eine Hilfe nicht ein Hinderniss für den Flug der Gedanken".
Thoreau

Freitag, 11. März 2016

MärzRauReif

Der Raureif der heute Morgen die Landschaft verzaubert ist Nebelraureif, dieser ist etwas fester und dicker als der Tauraureif. Er ist weiß wie Schnee und hängt an den Bäumen wie Flechten. Die Bäume scheinen nun eine besonders seltsame Form zu haben. Durch den Reif kommt ihre Gestalt und ihr Wesen noch besonders hervor. Vor allem die Alteichen sehen jetzt noch würdevoller aus als sie es eh schon sind.
hukwa

Donnerstag, 10. März 2016

MondDurchTränkt

Monddurchtränkt
ruhn Schilf und Wasser
eine einsame Forelle
sucht des Mondes Licht
im funkelnden Sternenschein
eine Spinne webt einen Käfer ein
Einsame Nacht im Wald
am Ufer steigt der Nebel
hüllt sanft die alten Weiden ein
knorrige Gestalten
Baumgesellen aus vergangener Zeit
harren sie hier im tiefen Schweigen
der Waldkauz zieht seine Kreise
die Nebel werden schwer
die Zeit zieht leise vorbei.
hukwa

Mittwoch, 9. März 2016

MorgenMeditationsGang

Jeden Morgen zwischen 8. und 8.30 Uhr laufe ich seit einiger Zeit den gleichen Weg. Dieser MorgenmeditationsGang ist eine Übung für mein künstlerisches Sehen. Es ist der Versuch das "Sehen" über das Formale hinaus zu schulen. Somit die Themenskala meines Schauens und Fühlens zu erweitern. Ich könnte auch sagen "meine Kunst entsteht in Nischen, in Reservaten". Hinter dem formalen existiert die ewige Geburt der Veränderungen, der Geburten, der Übergänge und des Verwandelns. Nach dieser Parallelität bin ich auf der Suche.
hukwa