Mittwoch, 28. Oktober 2020

Die Nachtigall der Dichter

Irgendwo 
wird noch eine Nachtigall singen 
wenn auch nur in der Illusion 
die Nachtigall der Dichter 
zu Beispiel 
ihr Lied legt sich über die Kornblumen 
die noch irgendwo blühen werden 
vielleicht 
wird sie immer Singen 
bestimmt aber 
in unseren Träumen 
die Dichter haben sie unsterblich gemacht 
selbst wenn die Wiesen alle vergiftet sind 
die Blumen ausgestorben sind 
lauschen wir immer noch dem Lied 
der Nachtigall. 
hukwa 

Dienstag, 27. Oktober 2020

Fließender Geist

Moos und Baum 
Strauch und Stein 
von Angesicht zu Angesicht 
spricht zu uns 
im Dämmerlicht der Zeit 
im ewigen Rhytmus 
der fließende Geist. 
hukwa

Montag, 26. Oktober 2020

Es sind...

 Es ist die kausale Sprache 
der Natur 
der Bäume 
der Steine 
die mich inspiriert 
es sind die Brüche des Lebens 
die oftmals unsere Stärke sind. 
hukwa

Samstag, 24. Oktober 2020

Die Nebel sinken

 Dichten ist oft ein warten auf die Imagination, das der inneren Ruhe bedarf. Mir geht es in meinen Gedichten darum den Einzelnen, nicht die Vielen anzusprechen. Wie sollten die auch die Symbolwelt des Gedichtes verstehen? Jedes dieser Gedichte ist ein Zeugnis persönlicher Selbsterforschung. 

Nachtdurchwobene Träume 
erzählen vom Zauber junger Jahre 
die Schwalben sind nach Süden gezogen 
mit ihnen strich die Zeit vorbei 
noch vor wenigen Wochen 
zogen sie ihre Kreise 
kahl werden die Bäume 
glitzerndes Eis an den Zweigen 
die grauen nebel sinken 
bald wird es Winter sein. 
hukwa

Freitag, 23. Oktober 2020

Waldseele

Schwarzgrüne Schatten 
werfen die Bäume ins Tal 
höre nur 
der Häher rief zweimal 
schau die Haselmaus im Wurzelstock 
fern der Motorenwelt 
hat die Seele sich in  
den Wäldern eingehüllt. 
hukwa
 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Weltinnigkeit

Im metaphysischen Sinn sind Gedichte Reisen in eine Welt uferlosen Träumens, sie suchen nach jener Morgenröte die lange schon verloren ist aber in unserem Unbewussten immer wieder die Dunkelheit erhellt.  
hukwa  
Spätherbst im Park 
 
Noch blühen vereinzelte Astern im Park 
eine letzte Gladiole dämmert durch den Tag 
in ihren Blüten fast schon gefroren 
leuchtet des Sommers letzter Traum 
im hingerauschten Laub der alten Bäume 
erwartet mich Weltinnigkeit  
schon früh am Abend steht der Mond 
wartend auf die dunkle Flut der Nacht 
sein Licht erhellt nun Baum und Strauch  
und am Morgen leuchtet der Park 
wie ein Eiskristall. 
hukwa

Sonntag, 18. Oktober 2020

Die alte Krähe - eine Erzählung

 

In den hohen Kronen einer mächtigen Buche war das Nest der alten Krähe Konk. Viele Jahre thronte sie dort oben im wilden Geäst und beobachtete von dort aus ihre Umgebung. Von hier  ging sie auf ihre Streifzüge, stahl den Hühnern und Tauben ihr Futter und war die Herrin über die besten Kompostplätze in den Gärten des nahe gelegenen Dorfes. Sie lebte immer in Saus und Braus, doch jetzt war Konk alt geworden. Ihre Kräfte ließen nach, in den Flügeln steckte Rheuma so dass es ihr an feuchten Tagen schwer fiel den Flug zu ihrem Nest zu finden. Sie fand auch nicht mehr genügend Futter. Wenn sie zu den Tauben flog oder zum Hühnergehege wurde sie davongejagt. An den Komposthaufen hatten sich nun junge Krähen breitgemacht und auch die machten ihr das Futter streitig. Konk wusste ihre Zeit war gekommen. Am Boden lauerte der Fuchs auf sie und in den Lüften der Habicht. Es fehlte ihr an Kraft und Energie ihnen auszuweichen. Eines Morgens saß sie auf dem höchsten Ast im Gipfel der Buche. Noch einmal zog ihr Krähendasein an ihr vorbei. Sie dachte an ihre vielen Kinder, an vergangene Sommer und Winter und an vieles mehr. Noch einmal schaute sie über die Landschaft die ihr so lange Heimat war. Dann stieß sie ab und flog davon. Immer höher und  höher flog die alte Konk, so hoch wie sie noch nie in ihrem bisherigen Leben geflogen war. Bald war sie über den Wolken und sogar die Flugzeuge flogen tief unter ihr dahin. So hoch flog kein Adler und kein Habicht dachte sie, aber eine alte Krähe. Der Fuchs braucht sich ihrer nicht zu erbarmen und kein Huhn wird mehr nach ihr hacken. Und so flog sie immer höher und dachte: Wenn die Zeit gekommen ist sollte sich eine alte Krähe auf den Weg machen und zu neuen Horizonten fliegen, weil irgendwo immer etwas Neues wartet. 

©hukwa


Samstag, 17. Oktober 2020

Waldtempel

 Es gibt Wälder die betrete ich wie einen Tempel, einfach mit Andacht. Denn was ist der Wald anderes als ein großer Tempel. Und wer seinen Dreck in den Wäldern hinterlässt ist ein Tempelbeschmutzer. 

Wenn die Wälder sich verdunkeln 
flackert meine Seele auf  
wenn die ersten Sterne funkeln 
stehe ich überwältigt da 
denn der Wald das ist mein Tempel  
wo die Seele sich entfaltet. 
hukwa

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Eidos der Nacht

 Träume und Visionen sind Spiegelbilder unseres Selbst. Durch diese Bilder die man erahnt wird die Innere Symnolwelt ins Bewusstsein erhoben. 

Ich wandere heute 
durch faules Laub und dünne Nebel 
um die Käfer 
unter morschen Rindenstücken zu befragen 
unter meinen Füßen knacken die Äste 
Herbstregen befeuchtet mein Gesicht 
Samenkapseln und Heuschreckenbeine 
verfangen sich in meiner Jacke 
immer tiefer dringe ich vor ins Dickicht 
über einem Fliegenpilz tanzen die Schnaken 
die gleichen wirbelnden Teile 
tanzen in mir als Molekäüle 
und ich denke nach 
über die Stufenleiter des Lebens 
die ich gerade durchquere 
im Versuch mich zu befreien 
aus dem Eidos der Nacht. 
hukwa

Dienstag, 13. Oktober 2020

Prahlerische Selbstgefälligkeit

Hinter all eurer prahlerischen Selbstgefälligkeit 
verbirgt sich die Angst 
eine ständig wachsende Paranoia vor der Zukunft 
die ihr schon erschaffen habt 
im Giftschleim eures Tuns 
wälzen und sudeln schon die Orks 
eure innere Uhr 
ist eingestellt auf den Untergang 
doch in eurer Taubheit 
hört ihr sie nicht ticken. 
hukwa 

Montag, 12. Oktober 2020

Gedankenleicht

Der weiße Leib der Birke 
im braunen Laub 
der Fliegenpilz  
des Taubenschwänzschens Herbstreise  
aus der Ferne 
Habichtschrei 
es naht Novembernebel 
hüllt die Gedanken ein 
sie werden nun etwas leichter 
und mancher Trübsinn weicht. 
hukwa 

Sonntag, 11. Oktober 2020

Eisblumen

 Die alte Buche 
Sinnbild der Zeit 
wirft sie ihren Schatten 
wie ein Speer 
in die Oktobersonne 
der Flug der Krähe 
durchzieht die Landschaft 
wie ewige Sehnsucht 
bald 
blühen wieder 
die Eisblumen. 
hukwa

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Beim Anblick des Mondes

Der weiße Mond schimmert durch die Zweige der alten Buche 
ein leises Füstern im Laub 
der Waldweiher ruht 
an seinen Ufern bei der alten Weide 
der Kauz ruft 
ein einzelner Frosch 
quakt wie in Trauer 
die Seele erschauert. 
hukwa
 

Montag, 5. Oktober 2020

Historische Fantasie

So lebe ich halb in der Welt der Gegenwart und mit einer anderen Hälfte von mir durchreise ich die Vergangenheit. Vor allem in der Zeit in der ich intensiv Lyrik schreibe. Manchmal spüre ich dass der Malakt wie der Beginn einer Reise in die Antike oder ins Mittelalter für mich ist. Ebenso ergeht es mir beim Dichten. Ich bekomme oft das fade Gefühl nicht los, dass das Leben von heute gemein und auf niederster Stufe geführt wird und eine Ahnung sagt mir dass es in der Geschichte Zeiten gab in denen alles anders gewesen sein muss. 
hukwa 
 
Es ist der 5 Oktober 2020 
draussen ist es regnerisch und kalt 
schönes dusteres Herbstwetter 
ich schreibe meine tägliche Dosis Sätze ins Tagebuch  
und fühle mich gut dabei 
dann beginne ich mit dem Malakt 
während der Arbeit mit den Farben 
werden meine Gedanken wie immer bei diesem Tun 
philosophisch und historisch 
und ich verziehe mich in das Schneckenhaus meines Geistes 
verschließe es fest 
und verschwinde für einige Zeit 
in eine Imaginäre Welt. 
hukwa 

Samstag, 3. Oktober 2020

Universal

 Glaubt mir 
Blake wusstse es besser 
als diese kaputte Gesellschaft 
er wusste um die 
VERBINDUNGEN 
des Imaginären mit dem Realen 
seine Vorstellungen und Empfindungen 
entsprechen jener Wirklichkeit 
der versteckten Wahrheiten 
die man nur suggerieren und evozieren kann 
jedes Gefühl 
jeder Augenblick 
jede Empfindung unseres augenblicklichen Bewusstseins 
ist Teil einer universalen Sprache 
jenseits der Orks und Roboter 
man muss Wissen können 
doch vor allem 
man muss ahnen können. 
hukwa

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Falter im Herbst

Entschwebe fort 
ins Helle hinein 
du 
der aus dem Licht zu neuem Lichte schwebst 
des Sommers Rest nimm noch mit 
O Wesen rein 
aus einem Wurm entblüht 
ziehe weiter 
in andere Gefilden  
vom Sonnenlicht zum Regenbogen 
wird deine Metamorphose sein. 
hukwa
 

Dienstag, 29. September 2020

Am Wegrand

 Feiner Herbstregen trifft mein Gesicht wie Nadelstiche. Die Blumen am Wegrand sind verschwunden. In den Heidelbeersträuchern raschelt die Haselmaus. Aus dem Dickicht ertönt manchmal das Gezwitscher einer einsamen Meise.  Herbstmelodie. Das Gesumme der Insekten ist verstummt. Jetzt naht die Zeit der Innnerlichkeit. 
Die letzte Glockenblume am Wegrand 
neigt ihr Haupt und spricht: 
Ich bin bereit 
ich weiß 
das mein Stengel bald bricht 
im Flügelschlag der Herbstewigkeit 
der Oktober schreit nach Vergänglichkeit 
langsam versinkt die Welt in Dunkelheit. 
hukwa

Montag, 28. September 2020

Herbstnebel

Herbstnebel 
bedeckt die Landschaft 
am frühen Morgen 
Taubengurren 
im bunten Laub 
das farbige Gefieder 
des Eichelhähers 
der freigelassene Geist 
wandert durch die Herbstwälder  
fern der Großstadt 
wird das Denken 
metaphysisch. 
hukwa

Sonntag, 27. September 2020

Mondlicht

 Das Licht des Mondes 
schenkt den Birken 
die Farbe von Marmor. 
hukwa

Samstag, 26. September 2020

Mondnacht

Foto und Malerei©hukwa

 hukwa

Früh am Morgen

Den sandigen Feldweg 
mit Beifuß bewachsen 
laufe ich entlang 
im düsteren Licht 
des Herbstes 
die Saatkrähen 
auf den Stoppelfeldern 
beim Weidenpfahl 
der Bussard 
früh am Molrgen 
zogen die Kraniche. 
hukwa 

Freitag, 25. September 2020

Unentzifferter Traum

 Die Eindimensionalität der Menschen verstümmelt ihren Alltag bis hin zum Seinsverlust. Ihrer Welt begegne ich mit Ablehnung. Novalis schrieb einmal:  "Mensch werden ist eine Kunst". 

Die Nacht 
eine große Mythe 
der unentzifferte Traum 
schwebt durch die Nebel  
der Erinnerung  
wartend lausche ich 
in die Dunkelheit hinein 
von Westen her 
naht die Stille. 
hukwa

 

Donnerstag, 24. September 2020

Verstummen

Es ist das Verstummen inmitten
einer stumpfsinnigen Menschheit 
der Versuch wie Antäus  
aus der geschundenen Erde 
neue Kraft zu ziehen 
in der Begegnung 
mit der 
Vulgarität einer Welt 
für die der Dichter 
nur verachtung übrig hat. 
hukwa 

Mittwoch, 23. September 2020

Herbstanfang

Morgenröte 
die Nacht verabschiedet sich 
Herbstanfang 
Farbe und Kühle 
Trockenheit 
vergilbtes Laub 
in Gedächtnis und Erinnerung  
sind wir geblendet 
durch die Wahrheit 
die sich in der Gegenwart manifestiert. 
hukwa 

Dienstag, 22. September 2020

Geheimnisvolle Strömungen

Wie ein Zeuge aus der Vorzeit 
steht sie da 
in ihrer Vollkommenheit 
die mächtige alte Buche 
wirft sie ihren Schatten 
mit Gleichmut 
in den Herbst hinein 
in Vertrautheit 
mit ihrem Antlitz 
wird sie mein Anliegen 
nicht den Vorfahren meines Blutes 
denen meines Geistes 
und dieses mächtigen Wesens 
bringe ich meine 
Opferung dar  
in den geheimnisvollen Strömungen meiner Gedanken. 
hukwa 

Montag, 21. September 2020

Bann

 Der Wald in mir 
außen und innen  
der Versuch 
das Leid der Bäume in Worte zu fassen 
beim Sonnenaufgang 
die alte Buche 
was sie wohl denkt 
sie 
die jeden Morgen 
meine Seele bannt. 
hukwa
 

Sonntag, 20. September 2020

Manchmal

 Manchmal 
schreibe ich 
Manchmal 
male ich 
Manchmal 
denke ich 
Manchmal 
bin ich. 
hukwa

Donnerstag, 17. September 2020

Insektenleben


 hukwa  

Streifenwanze und Feldwespe werden auch immer seltener. In den letzten 30 Jahren hat die Biomasse der Insekten um fast 80 Prozent abgenommen. Neben der intensiven Landwirtschaft ist der Rückgang von Wegböschungen, Hecken, Magerwiesen und Feldbäumen sowie die Überdüngung der Wiesen schuld daran.

Eigenzeit


 Niemand kann uns die Verantwortung abnehmen, 
unseren eigenen Weg zu suchen, 
denn hier entscheidet sich wer wir sind. 
Thorreich Geißenbauer   

Eine ökologische Politik muss dafür sorgen, das die Eigenzeiten der Natur, zum Maßstab für menschliche Eingriffe in den Naturhaushalt erhoben werden. Diese Eigenzeiten sind Resultate der Evolution, sind biologische Fakte. Unsere Hochgeschwindigkeitsgesellschaft ist nicht nur moralisch bedenklich sondern auch wenig zukunftfähig. Ein Wirtschaftswachstum, das auf maximale Produktion zielt, vernachlässigt logischerweise die Reproduktion dessen, was in der Produktion verbraucht worden ist. Daher ist es an der Zeit sich zu fragen ob eine natürliche Langsamkeit besser ist als eine künstliche Hochgeschwindigkeit. 
hukwa

Wo sind die Schwalben - Leserbrief

 



Der Schwalbenturm am Messeplatz ist keine „Fehlkonstruktion“ und muss auch kein „Dorn im Auge“ sein, das Problem liegt woanders: Die Insekten fehlen in diesem Stadtbereich. Mehl und Rauchschwalben suchen ihre Nahrung nicht wie Mauersegler hoch in der Luft, sondern dicht über dem Boden. Auch Elstern und Eichelhäher stellen keine Gefahr dar, der Turm ist so konstruiert, dass diese Vögel die Schwalbennester überhaupt nicht erreichen. Zeitgenössischer Artenschutz muss eine viel weitere Sicht pflegen als der traditionelle Vogelschutz, der einem Idealbild der Natur nachhing, das in Wirklichkeit nie existierte. Den Schwalben fehlen auch die Pfützen mit feuchtem Schlamm den sie trotz künstlicher Nester benötigen. Ein kleines „Schlammbiotop“ könnte hier schon Abhilfe schaffen. Die Beachtung solch ökologischer Gegebenheiten stellt keine weltfremde Philosophie dar, sondern eine überlebensnotwendige Strategie im Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie. „Einheitslösungen“ helfen hier nicht. Moderner Naturschutz heißt immer auch in „vernetzten Systemen“ zu denken. Ich kann keinen Vogelschutz betreiben wenn ich nicht gleichzeitig Insekten- und Pflanzenschutz mit einbeziehe. Die Berücksichtigung dieser komplexen Zusammenhänge muss immer ökologisch gekoppelt sein. Der SGD-Süd kann man keine Vorwürfe machen, diese Institution verfügt ja über keinen „Naturschutzaussendienst“. Einige kleine sogenannte „Trittsteinbiotope“ die kaum Geld kosten würden hier schon helfen und im nächsten Jahr den ersten Mehlschwalben eine neue Heimat schenken.

 

hukwa

 

Mittwoch, 16. September 2020

Blätterfall

 Früh am Morgen 
fielen leise und sanft 
die Ahornblätter. 
hukwa

Dienstag, 15. September 2020

An-gesichts

 Angesichts einer zunehmend digitalisierten Welt, in der Minimalzeichen an die Stelle von Realität treten, sollten wir vielleicht einmal über kreativität nachdenken. 
Angesichts einer ständig steigenden Bilderflut, die unsere Imagination und Inspiration verkümmern lässt und zur emotionalen Verödung führt, sollten wir vielleicht mal wieder ein Bild malen. 
Angesichts eines billigen Kulturtourismus sollten wir uns vielleicht mal wieder meditativ Besinnen. 
Diese Entwicklung stellt zwar einen menschheitsgeschichtlichen Fortschritt dar, doch führt sie gleichzeitig auch zur geistigen Verödung. 
hukwa

Abendrot

 Das Rot des Abendhimmels 
versteckt sich in den Ebereschen 
was leuchtet stärker? 
hukwa

Freitag, 11. September 2020

Ein Platz zum Überleben

 
Video©hukwa


 
 
Hüte, hüte den Fuß und die Hände 
Eh, sie berühren das ärmste Ding! 
Denn du zertrittst eine häßliche Raupe 
und tötest den schönsten Schmetterling. 
Th. Storm

Heute konnte ich einige Zeit den Kleinen Feuerfalter beobachten. Trockene, blütenreiche Wegböschungen sind der Lebensraum dieses Kleinschmetterlings, der zur Familie der Bläulinge gehört. In diesem sonnigen Jahr haben sich drei Generationen dieser Falterart ausgebildet, die noch bis Ende September fliegen werden. Der kleine Falter ist so mutig dass er sogar das Tagpfauenauge von seinem Futterplatz vertreibt. An dem Platz wo ich ihn beobachten konnte lebt er gemeinsam mit Sandwespe, Feuerwanzen und anderen Insekten. Das geregelte Miteinander der Arten in den ökologischen Lebensgemeinschaften zeigt, dass die Arten eines Gebietes keine zufälligen Ansammlungen darstellen. Alle Arten die wir in der Natur vorfinden, haben sich in Jahrmillionen entwickelt und sind letztendlich miteinander verwandt. Es ist die Kette des Seins die man hier beobachten kann. Zu der letztendlich auch der Mensch gehört, leider hat er dass Bewusstsein hierfür verloren. 

hukwa

Fotos©UteKW



Donnerstag, 10. September 2020

Existentielle Stellungsnahme

 Eine Anschauung, die eine ethische Verpflichtung anerkennt, muss von etwas anderem ausgehen als von einer wissenschaftlichen Psychologie und einer deterministischen Lebensanschauung, die beide von vorneherein die Möglichkeit der Freiheit und damit der Verantwortung ausgeschlossen haben. Sie muss aufgebaut sein auf der Synthese, also auf dem gleichzeitigen festhalten der Kategorien Freiheit und Notwendigkeit. Auf dieser Grundlage gelangt man allerdings nicht zu einer wissenschaftlichen Psychologie und Weltanschauung, aber das ist auch nicht das Wichtigste in dieser Welt. Das Wichtigste ist, zu einer Anschauung vom menschlichen Leben und der Welt zu gelangen, mit der es sich leben lässt. 
P.P.Rohde

Herbsthimmel

 Herbsthimmel 
früh am Morgen 
zogen die Wildgänse. 
hukwa 
 
Loslassen 
heißt das Lied 
des Herbst. 
hukwa

Mittwoch, 9. September 2020

Mein Leben als honnete homme

 Was mein geistiges Suchen und bildnerisches Schaffen betrifft habe ich mich immer als honnete homme gefühlt. Als ein Mensch der über allem Spezialistentum steht, nicht bei einem Studium verweilt, sondern immer in der Versuchung leben Kenntnisse in allen Gebieten zu erwerben um aus diesen eine harmonische Synthese herzustellen, die sich auf meine Existenz ganzheitlich auswirkt. Gerade die Beschäftigung mit Kunst und Philosophie setzt ja eine solche Universalität voraus. 
hukwa

Dienstag, 8. September 2020

Abschied

 Heute Morgen ist ein Großteil der Schwalben nach Süden gezogen. Noch einmal saßen sie auf der Überlandsleitung, so als wollten sie sich verabschieden. Es ist immer ein wenig Wehmut in mir wenn im September die Schwalben ziehen. 

Funkelndes Nornenhaar 
im Ginster 
der Herbst kehrt heim 
am Morgen schon 
verabschiedeten sich die Schwalben 
Gestern 
zogen die Wildgänse. 
hukwa

Sonntag, 6. September 2020

Seltene Gottesanbeterin ist in Trippstadt zuhause

 

Foto©Sophie Wagner-Bernhart

Gestern hat meine Tochter mir ein Foto von der in Mitteleuropa sehr seltenen und vom Ausssterben bedrohten Gottesanbeterin (Mantis religiosa) gezeigt. Entdeckt und fotografiert hat sie dieses Insekt an der Hauswand direkt an einer Magerwiese neben der Haustür. In Rheinland-Pfalz kommt die Gottesanbeterin nur noch an zwei Stellen vor. Die wärmeliebenden Tagtiere sind räuberisch veranlagt. Ihre Beutetiere sind Mücken und kleine Insekten. Ihre etwa aus 100 Jungtieren bestehenden Gelege hängen an einem Ast. Nach dem Schlüpfen verteilen sie sich rasch, um sich nicht gegenseitig aufzufressen. Wahrscheinlich gibt es in Trippstadt nun ein sogenanntes „Inselvorkommen“ dieser ungewöhnlichen Tierart. Besonders wichtig für solch seltene Arten sind „Tritttsteinbiotope“ die inzwischen in Trippstadt ja in Aufbau sind und auch von der Gemeinde gefördert werden. In diesem Jahr haben sich auch verschiedene gefährdete Schmetterlingsarten und Wildbienen vermehrt, weil einige brach liegende Wiesen und Wegböschungen als Schutzwiesen ausgewiesen wurden. Bleibt die Hoffnung, dass sich noch weitere bedrohte Arten ansiedeln.

hukwa

Samstag, 5. September 2020

Herz der Ewigkeit

 Zeit 
Bewegung im Sein 
der Ewigkeit 
Eintauchen 
in die Erinnerungen 
wohin 
woher 
im warum 
des pochenden Herzens 
der Ewigkeit. 
hukwa

Freitag, 4. September 2020

Innere Ruhe

 "Zwischen uns und die Natur, legt sich ein dichter Schleier, gewebt aus einem praktischen Leben". Bergson 

Oft sitze ich am entlegenen Ort 
in dichten Wäldern 
zwischen Farn und Brombeersträuchern 
die Meisen auf den Ästen der Bäume 
sehen mich neugierig an 
aus der Ferne 
dringt des Buntspechts Ruf zu mir 
hier verweile ich gerne 
in innerer Ruhe. 
hukwa

Donnerstag, 3. September 2020

Eine lebendige Welt

 


 Die Frage die sich in unserer derzeitigen Situation vorrangig stellt, ist meines Erachtens: Können wir auf der gegenwärtigen Bewusstseinsstufe, und das scheint mir eine Stufe der Ich - Bezogenheit zu sein, noch positive Strategien für eine lebendige Welt (Lebenswelt) entwickeln? Ich glaube es geht schon lange nicht mehr darum in bestimmter Weise zu handeln, sondern darum, in bestimmter Weise zu sein. Womit wir einmal wieder bei einem alten menschlichen Problem angelangt sind: der Seinsvergessenheit! Was wir als Sein zu begreifen versuchen ist ja mehr als unser Dasein. Es geht um ein hinter dem Dasein verborgenes Sein das ergriffen sein will. Die Frage nach dem Sein ist letztendlich die Frage der Philosophie überhaupt. Schließlich ist es die Suche nach Sinn, Ziel und Existenz des menschlichen Lebens und somit der Natur. Für Heidegger war Seinsvergessenheit die Tatsache, dass die Menschen die Welt als etwas Vorhandenes sehen und dadurch die bewusste Bewahrung ihres Lebensraumes vergessen, und damit die ökologische Katastrophe heraufbeschworen haben. Gegen die Seinsvergessenheit setzte Heidegger die Seinsverbundenheit. Für ihn war der Mensch nicht mehr Herr über Technik und Wissenschaft, sondern war zu ihrem Bestand geworden. Dadurch, dass die Natur nicht mehr als Natur gesehen wird, ist das Verhältnis Mensch – Natur gestört. Schon Edmund Husserl stellte in seinem tiefgreifenden philosophischen Werk „Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie“ die Frage, warum die europäischen Wissenschaften auf die wesentlichen Fragen des Menschen keine Antwort zu geben wissen. In diesem Werk entwarf er den Begriff „Lebenswelt“, der heute ökologisch sehr bedeutsam ist, verbirgt sich doch in einer lebendigen Welt auch lebendiges und unverborgenes Sein. Wir haben einfach vergessen, dass die Natur die Bühne darstellt, auf der das Spiel des Lebens abläuft. Wir täten gut daran uns wieder daran zu er – innern sonst beginnt die Natur mit uns zu spielen.


hukwa

Jenseits der Orks

 Das blutrote Kleid des Dompfaffs im gelblichen Laub des Frühherbst schenkt dem Dasein Sinn, denke ich, als ich am frühen Morgen den lieblichen Vogel im Birkendickicht beobachte. meine geistige Heimat ist das Sein nicht das werdende Chaos der Orks. Während ich den Flug des Bussards beobachte, denke ich: Die Sprache der Tiere versteht wer in Kommunikation mit ihnen lebt. 
hukwa

Mittwoch, 2. September 2020

Unvollkommenheit

 Seit es Menschen gibt gestalten sie die Welt aus ihrem Willen und ihrer Macht heraus. Aus einer WillensMacht die allerdings zu tiefst egoistisch ist. Da nun die Menschen immer nur einen Teil der Welt wahrnehmen und sich nicht die Mühe machen das GANZE zu erfassen, sind ihre Gestaltungen immer unvollkommen.  
hukwa


Dienstag, 1. September 2020

Schwarzes Orakel

 Beton und Asphalt 
es rauchen die Straßen 
Dieselgestank 
stinkende Luft 
die Seele bedrückt 
Plastikmüll 
Bergspitzen ohne Schnee 
verdorrtes Gras 
entlaubte Bäume 
Autogase 
lärmende Menschen 
umnebelt 
von übelriechenden Kloaken 
Schwarzes Orakel. 
hukwa 

Montag, 31. August 2020

Grenzen der Macht

 Die ersten Wildgänse zogen am Morgen. Nahender Herbst. Geheimnisvoll ihr Ruf. Für mich sind sie Wesen die wachsen wollen, fühlen und eine Welt sehen die sich selbst zerstört. Levi-Strauss schrieb einmal: Von dem Augenblick an, da der Mensch keine Grenzen seiner macht mehr kennt, neigt er zur Selbstzerstörung. 

hukwa

Mittwoch, 26. August 2020

Ökonomischer Materialismus und Ökologische Philosophie

 Nichts spricht dafür dass die Menschheit durch den technischen Fortschritt klüger geworden ist; selbst die Lernfähigkeit durch Katastrophen scheint beschränkt. Da die Ökonomie für die politische Elite wichtiger ist als die Ökologie die das Leben schützt muss der Inhalt der Ökonomie neu überdacht werden so dass die Ökonomie zumindest von ökologischen Gesetzen überwacht wird. Wenn rationale Wirtschaftsplanung in irrationalen Fortschrittsglauben mündet ist es an der Zeit nach neuen Alternativen zu suchen. Wir benötigen eine ökologische Philosophie um den ökonomischen Materialismus zu überwinden. 

hukwa

Montag, 24. August 2020

Das Hegelsche Licht und der Weltinnenraum


Hegel ist das Schicksal der Philosophie,

an ihm hat sich zu messen,

was Philosophie sein kann“. Silvia Markun

In „Subjekt-Objekt“ schreibt Ernst Bloch über Hegel: „Mit Hegel und seinem platonischen Erbe muss sich also auseinandersetzen, wer heute dialektisch philosophiert... Hegels Werk glaubt zwar am Ende zu sein, doch das war ideologischer Schein. Die Welt geht weiter, in Mühe und Hoffnung weiter, mit ihr auch das Hegelsche Licht“.

Hegel hat uns eine Philosophie der realen Möglichkeit hinterlassen. Vor etwa zwanzig Jahren sagte ein Philosoph zu mir, um Hegel zu verstehen müsste man Hegelianer sein. Nun, ich bin nie einer geworden dennoch will ich das Risiko einer freien, kurzgefassten Interpretation über Hegels Philosophie auf mich nehmen.

Nach der „Philosophie der Weltgeschichte“ ist die Weltgeschichte zu begreifen als die Entwicklung und Selbstverwirklichung des „Weltgeistes“, der absoluten Vernunft und somit als der „Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit“. Die Philosophie ist denkende Betrachtung der Geschichte, und in dem ich die Geschichte betrachte und mich selbst als Teil der Geschichte sehe beginnt in mir eine Entwicklung die zur „Selbsterscheinung des absoluten Geistes“ führt. Der Geist entwickelt sich vom gemeinen Bewusstsein zum philosophischen Bewusstsein. Diese real-philosophische Erfahrung die erfahrbar ist wurde für mich das, was man als „Hegelsches Licht“ bezeichnet.

Hegel erklärt uns, dass der Geist aus der Sphäre des Objektiven zum Subjektiven zurückkehren kann, dies nennt er den „absoluten Geist“. Der absolute Geist erfasst das Wissen der absoluten Idee, somit der Wahrheit allen Seins. Dies ist die Aufwärtsbewegung in der Natur als auch im Geist, ein Gedanke den wir auch bei Spinoza finden, über den Hegel sagt: „Wenn man anfängt zu philosophieren, muss die Seele sich baden in Spinozas Äther der einen Substanz, in der Alles, was man für wahr gehalten hat, untergegangen ist“.

Dieser Gedankenzug Hegels erscheint mir sehr platonisch. Und in der Hegelschen Philosophie erscheinen immer wieder Grundgedanken die zur platonischen Anamnesis führen, derzufolge jede Entwicklung von Neuem nur eine Wiederentdeckung und Wiedererinnerung vom Ewigen ist. Im Hegelschen Terminus „Er-innerung“ wird schließlich die Welt zum „Weltinnenraum“.

Es ist schon fast ein hermetischer Kreis sprachlicher Offenbarungen, der aus diesem Weltinnenraum der Hegelschen Philosophie erklingt. Es ist die Sprache des Einen und Auserwählten, der zweifelsohne die wichtigste Philosophie seiner Zeit niedergeschrieben hat. Und es verwundert deswegen nicht, wenn viele seiner Anhänger bis heute in seiner Philosophie eine Art „Hegelsches Evangelium“ sehen. Was nun den Wurzeln dieser Philosophie entsprießt, soll auf eine Zeit hindeuten, in der es nicht mehr verschiedene Philosophien geben soll, sondern nur noch eine einzige Philosophie – die Hegelsche!

Doch solche Einheitsentwürfe werden immer wieder gesprengt durch andere Philosophen. Selbst ein philosophischer Geist wie Karl Marx, der in der Massenwirkung alle übertraf, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass man die Philosophie nicht in ein religiöses Gefängnis sperren kann. Philosophie ist ein Wesenszug des Menschen und sie ist nie zu Ende sondern immer im Werden. Hegel ist der erste Philosoph der es fertiggebracht hat die gesamte Philosophiegeschichte aufzuarbeiten, sich anzueignen und weiter zu geben. Dies ist bis heute die großartigste Leistung der Philosophiegeschichte. Doch das „Hegelsche Licht“ kann auch blenden und es kann dann passieren, dass der „Geblendete“ nichts mehr erkennt außer – Hegel.

Immer aber strebt der menschliche Geist danach sich zu vereinen mit der allumfassenden Substanz des Daseins und diese Aufwärtsbewegung des menschlichen Geistes hat Hegel auf großartige Weise erkannt.

Lit.Hinweise:

Silvia Markun: Ernst Bloch.

Hans Saner: Karl Jaspers

Ernst Bloch: Subjekt-Objekt

Hegel: Einleitung in die Geschichte der Philosophie.

Ernst Bloch: Revision des Marxismus.

David Gross: Bewusstseinsveränderung durch revolutionäre Phantasie.

Marco de Angelis: Die Philosophie von G.W.F. Hegel



 hukwa

Donnerstag, 20. August 2020

Planetarisches Denken

 Anscheinend ist den meisten Menschen überhaupt nicht bewusst was in den nächsten Jahren an Umweltkatastrophen auf uns zukommt. Selbst wenn Deutschland es schaffen würde seine ökologischen Hausaufgaben zu machen sind da noch Länder wie China, USA, Indien, Brasilien u.a. die dafür sorgen dass die schleichende Apokalypse weitergeht. Der Glaube an den technologiegetriebenen Fortschritt der auf einem unmenschlichen Turbokapitalismus basiert ist fast nicht anzuhalten. Ein neues Denken ist die Voraussetzung um ein ökologisches Gleichgewicht zu finden. Dieses kreativ, visionäre Denken zu entwickeln ist die kulturelle Aufgabe der Zukunft. In einer global vernetzten aber unstabilen Welt benötigen wir um Stabilität zu finden ein planetarisches Bewusstsein. Ein solches kosmisches Bewusstsein zu erreichen muss das Ziel von uns allen sein. Gregory Bateson schrieb einmal: "Wir beginnen mit ökologischen Ideeen zu spielen, und obwohl wir diese Ideen unmittelbar zu Kommerz oder Politik trivialisieren, regt sich doch zumindest noch ein Impuls, in der menschlichen Brust, die gesamte natürliche Welt, der wir angehören, zu vereinigen..." (Bateson: Geist und Natur). Es ist genau dieser "Impuls" dem wir folgen müssen, weil wir letztendlich alle wissen, das die Menschheit an einer Wegscheide angekommen ist. Wir müssen die Verhältniss ändern. G.B.Shaw hatte einmal die klugen Worte ausgesprochen: Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst". 

hukwa

Dienstag, 18. August 2020

Wer spricht hier von Klimawandel?

 Die Erdatmosphäre heizt sich immer mehr auf, das Wetter verändert sich rasend schnell. Dies wirkt sich störend auf die Land- und Forstwirtschaft aus. In den Wäldern und Feldern herrscht eine nie dagewesene Dürreperiode vor. Die weitere Beeinflussung der Erdatmosphäre durch den Menschen wird in nächster Zeit gewaltige Stürme, Fluten und weitere Dürreperioden nach sich ziehen. Die derzeitigen Hitzewellen werden sich verstärken. Was eine Verknappung unserer Trinkwasservorräte zu Folge hat. Dieses extrem Klima wird den Nahrungsmittelanbau auf der Erde ruinieren. Die verfügbaren landwirtschaftlichen Anbauflächen auf unserem Planeten werden geringer was eine neue Welle von Klimaflüchtlingen nach sich ziehen wird. Wir verändern die Zusammensetzung der Erdatmosphäre, ohne dabei zu bedenken, dass wir selbst die Folgen diese Tuns tragen müssen. Wir spüren es jetzt schon doch es wird schlimmer werden. Wir können schon lange nicht mehr von einem "Wandel" sprechen, wir steuern direkt in eine Katastrophe hinein, deswegen ist dass richtige Wort nicht Klimawandel sondern Klimakatastrophe!