Freitag, 18. Oktober 2019

Tintlingwald

Foto©UteKW
hukwa

Tiefenökologie und Naturvergessenheit






Zusammen gehört Ganzes und Nichtganzes
Übereinstimmendes und Verschiedenes,
Einklang und Dissonanzen, und aus Allem
wird Eines und aus Allem
Eines.
Heraklit. Über die Natur


Für die Tiefenökologie ist die mythologische Metapher von großer Wichtigkeit. Unsere lebendige Erde ist ein Beweis dafür. Nach ihr ist Gaia ein lebendiges Wesen. Die moderne Wissenschaft ist heute dem vorsokratischen Philosoph Anaximander näher gerückt als Platon oder Aristoteles. Anaximander sagte: „Woraus aber die Dinge ihre Entstehung haben,dahin geht auch ihr Vergehen nach der Notwendigkeit. Denn sie zahlen einander Strafe und Buße für ihre Ungerechtigkeit nach der Ordnung der Zeit“.
Anaximander ging davon aus, dass alles was wir der Natur entnehmen auch wieder zurückgegeben werden muss. Nur so kann immer wieder neues Leben entstehen. Er setzte als Urprinzip des Seins das Unbegrenzte, das Unendliche, das Unbestimmte. Aus diesem Apeiron (Urstoff) entstehen die Gegensätze in unendlicher Bewegung. Nachdem die Welt/Natur aus einem Schöpfungsprozeß herausgetreten ist, gelangte sie schrittweise dazu sich selbst zu regeln. Diesen Schöpfungsprozess können wir mit dem Mythos des „Tanz der Gaia“ vergleichen.
Gaia die in weiße Nebelschleier durch die Dunkelheit tanzt. Als sie sichtbar wird formt sich ihr Körper zu Bergen und Tälern. Aus ihrem Schweiß entstehen die Ozeane und den Himmel (Kosmos) legt sie als Schutzhülle(Biosphäre) um sich. Heute wissen wir, dass Parallelen existieren zwischen moderner Wissenschaft, Entstehungsgeschichte der Erde und dem uralten Schöpfungsmythos von Gaias Tanz.
Der „Erfinder“ der Tiefenökologie Arne Naess schrieb einmal: „Der Unterschied zwischen der Ökologie und der Tiefenökologie ist einfach der, das die Tiefenökologie tiefere Fragen stellt“.
Die Ökologie berührt durch die Erfassung der Beziehungen des Menschen zu seinem Lebensraum fast alle Wissensgebiete, sie ist keine Einzelwissenschaft, obwohl sie eine Fülle von Einzelwissenschaften heranzieht.
Die Tiefenökologie versucht noch „tiefer“ in das Ganze einzudringen und ist somit ein Gegengewicht gegen das einseitige, analytische, sezierende Denken unserer Zeit.
Arne Naees nannte dies die „Notwendigkeit der menschlichen Selbtstverwirklichung“. Anstatt nur unser Ego zu pflegen sollen wir lernen uns mit Bäumen, Pflanzen, Tieren und der ganzen Ökosphäre zu identifizieren.
Ich selbst habe die Erfahrung bei Vorträgen über Tiefenökologie gemacht, das die Vertreter dieser Richtung gerne als „spirituelle Spinner“ hingestellt werden. Dieses Denken der Gegner der Tiefenökologie beginnt bei dem Hauptansatz der Tiefenökologie, das die Erde als ein lebendes, geistiges Wesen gesehen wird.
In der griechischen Mythologie ist Antaus der Sohn von Mutter Erde, sobald er die Verbindung zu seiner Mutter verliert wird er vollkommen kraftlos, steht er wieder mit ihr in Verbindung kehren seine Kräfte zu ihm zurück. Eine weitere Allegorie ist der Mythos von Phaeton: Er maßte sich an, den Wagen seines Vaters, des Sonnengottes zu lenken, verlor die Herrschaft über die Pferde und steckte beinahe die Biosphäre in Brand. Ist dies nicht der Zustand in dem die heutige Menschheit lebt?
Auch heute gibt es noch genügend Menschen, die den Gedanken, der Mensch könnte jemals die Macht haben, die gesamte Erdatmosphäre zu verunreinigen und zerstören, in das Reich der Fantasie verweisen.
Da die Tiefenökologie sich auf das Ganze bezieht, das ja bekanntlich mehr ist als die „Anzahl seiner Teile“, ist sie in gewissen Sinne auch immer spirituell (nicht mit Esoterik verwechseln) und somit ganzheitlich. Der tiefenökologisch orientierte Mensch kann niemals ein „Intellektueller“ sein, also ein Mensch dessen Wesen ganz auf den Intellekt beschränkt ist. Der reine Intellekt, von der Wesenheit des Menschen getrennt bedeutet dessen menschliche Verwahrlosung.
Ökologie und Tiefenökologie verfolgen die gleichen Ziele, ein Leben in Harmonie mit der Erde.
So schreibt Fritjof Capra in seinem Buch Lebensnetz meiner Meinung nach zu Recht:“Heutzutage haben wir eine tiefenökologische Ethik bitter nötig, insbesondere in der Wissenschaft, da das meiste, was die Wissenschaftler tun, nicht lebensfördernd und lebenerhaltend, sondern lebenszerstörend ist. Solange Physiker Waffensysteme konstruieren, die das Leben auf diesem Planeten auszulöschen drohen, solange Chemiker die globale Umwelt verseuchen, Biologen neue und unbekannte Arten von Mikroorganismen freisetzen, ohne die möglichen Folgen in Betracht zu ziehen, solange Psychologen und andere Wissenschaftler Tiere im Namen des wissenschaftlichen Fortschritts foltern – solange all dies so und nicht anders weitergeht, ist es von allerhöchster Priorität, „öko-ethische“ Standarts in die Wissenschaft einzuführen“.
Dies drückt aufs deutlichste aus, das die Zusammenhänge der ökologischen Wahrnehmung der Welt und unserem Verhalten ihr gegenüber kein logischer sondern ein psychologischer Zusammenhang ist.
Unser Wirtschaftssystem ist für die Gegenwart und die Zukunft vollkommen perspektivlos weil seine Grundlage Leistungssteigerung bis zum Kollaps ist, es ist perspektivlos weil die Ressourcen begrenzt sind. In einer von ökonomischen Machtansprüchen geprägten Gesellschaft in welcher Ehrgeiz, Ellenbogenmentalität und Konsumsucht das Fundament von Denken und Handeln bestimmen und von der Wirtschaft als geradezu tugendhaft betrachtet wird muss die gesamte Natur leiden.
Die Tiefenökologie ist wie die Ökologie oder der Bioregionalismus ein Weg, den es sich zu gehen lohnt weil er nach Auswegen aus einer Krise sucht.
Der französische existenzialistische Philosoph Jean Paul Sarte erwähnte in einem seiner Bücher das wir immer die Möglichkeit der freien Wahl haben?
Eine realistische Interpretation der Tiefenökologie wird immer das Gefühlsleben des Menschen gegenüber seiner Mitwelt beinhalten. Der Versuch die verlorene Einheit von Mensch und Natur wieder herzustellen.
Vielleicht ist das große Dilemma unserer Zeit einfach, dass wir unter Naturvergessenheit leiden!

hukwa

Dienstag, 15. Oktober 2019

Oktobervollmond

Goldene Herbstsonne
funkelndes Nornenhaar im Ginster
Götternebel
in der Nacht
Oktobervollmond
Fliegenpilz wächst beim Birkenbaum 
Am Holunderbaum das Judasohr
weiße Nebel im Mondschein
mystischer Oktobervollmond.
hukwa

Montag, 14. Oktober 2019

Wald und Klimaschutz



Die heutigen starken Umweltbelastungen und der rasante Klimawandel beeinträchtigen die Stabilität unserer Wälder. Es handelt sich vor allem um Luftschadstoffe, insbesondere Schwefel- und Stickstoffverbindungen und bodennahes Ozon. Hinzu kommt die Invasion von Waldschädlingen wie der Borkenkäfer bei Fichten und blattfressende Insekten wie Schwammspinner, Frostspanner und Eichenwickler die den Laubbäumen vor allem den Eichen sehr schaden. Die Niederschlagsdefizite und damit einhergehende heiße, fast tropische Sommermonate führen zu einem bedrohlichen Siechtum der Bäume.
Die Waldschadensforschung zeigt auch, dass die Genvielfalt in den Wäldern abnimmt. Waldbäume als ortsfeste und langlebige Organismen brauchen eine große genetische Vielfalt, um sich veränderten Umweltbedingungen anpassen zu können.
Die zunehmende Instabilität unserer Wälder führt dazu, dass die Forstwirtschaft in Zukunft mehr vitale Mischwälder anpflanzen wird.
Das Ökosystem Wald und seine Funktionen zeigen uns, dass wir nur überleben können wenn wir uns auf das Ganze besinnen, uns neu orientieren und die Natur zu unserem Mittelpunkt machen, schließlich sind wir ja selbst Natur. Wir kommen nicht umhin in diesem Sinne den Wald als Partner anzusehen, schließlich hat dieser uns in den 70ziger Jahren schon gezeigt wohin der Weg führt wenn die Menschheit weiterhin so umweltfeindlich wirtschaftet.
Es sind vor allem die Naturwälder (Urwälder-Bannwälder) die aufgrund ihrer hohen Holzvorräte (ob Lebend- oder Totholz) und des hohen Lebensalters der Bäume die besten Klimaschutzwälder sind. Untersuchungen in einem slowakischen Weißtannen-Buchen-Fichtenurwaldreservat ergaben eine konstant bleibende Gesamtbiomasse von rund 1000 Tonnen pro Hektar. In Naturwäldern ist wahrscheinlich das größte Biomassepotenzial gespeichert und somit werden in diesen Wäldern die höchsten Kohlenstoff-Bindungswirkungen erzielt, weitaus höher als in Wirtschaftswäldern. Natürlich sind auch Wirtschaftswälder mehr als nur materielle Ressourcen zur Bewältigung ökonomischer Existenz. Letztendlich trägt jeder einzelne Baum seinen Teil zum Klimaschutz bei. Der Klimawandel kann durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Nach Studien der Technischen Hochschule Zürich, zeigen Forscher auf, dass eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad möglich wäre wenn intensiver aufgeforstet würde. Derzeit sei die Erde mit 2,8 Milliarden Hektar Wald bedeckt und sie halten Neubepflanzungen von 900 zusätzlichen Hektar für möglich.
Es gäbe also Möglichkeiten, doch anscheinend sieht die Politik dies anders sonst würden solche Vorschläge zumindest einmal diskutiert werden? 

hukwa

Sonntag, 13. Oktober 2019

Blätterfall

Morgen Frühe
Blätterfall
Momente der Erwartung
unter der abgelaubten Buche
versteckt sich schon das Geheimnis des Winters
viel mehr als Schein
sind die gefallenen Blätter des Oktobers
ihre Farben
die nahende Poesie des Winters.
hukwa

Freitag, 11. Oktober 2019

Der Zug der Kraniche

Gestern zog der erste Zug der Kraniche über das Dorf. Ein erhabenes Ereignis, das ich zweimal im Jahr beobachten kann. Kraniche können das Alter eines Menschen erreichen und spielen in der Mythologie vieler Völker eine Rolle. Der Zug dieser Vögel ist ein Naturphänomen das der Mensch bis heute noch nicht zerstören konnte. Sie tauchen plötzlich aus der Ferne auf, als würden sie aus einer anderen Wirklichkeit angeflogen kommen. Ihr trompetenartiger Ruf hört man wenn sie noch nicht zu sehen sind. Für mich ist das immer wieder ein wundervolles Ereignis.
hukwa

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Da gibts kein Halten und Walten mehr...

Da gibts kein Halten und Walten mehr. Das KlimaMogelPaket ist verabschiedet! Das einzige was für die ReGIERenden zählt ist Geld und wirtschaftlicher Wachstum. Humanität und Menschlichkeit, Rücksichtnahme auf die Pflanzen und Tierwelt so etwas kennen die nicht. Teilnahmlos und Menschenverachtend, mit egoistischer Ellenbogenmentalität setzen sich Wirtschaft und Politik durch.
hukwa

Herbstzeichen

Ich lausche den Liedern des Herbstes
von Winden zu mir getragen
ich höre die Abendglocken schlagen
vernimm der Amsel klagen
der Sommer ist vorbei
bald werden Herbstwinde erstarken 
werden Goldbraune Blätter durch die Lüfte jagen
noch einmal lausche ich den Winden
will hören was sie mir sagen
Herbstwinde sind immer Zeichen
man sollte mit ihnen reisen.
hukwa

Sonntag, 6. Oktober 2019

Echtzeit-künstliche Zeit


Foto©UteKW

Als ich in der Nacht aufwachte regnete es stark. Die Wolken schoben sich wie ein zerklüftetes Gebirge vor den Mond. Das Käuzschen rief und ein Marder schrie. Eine wahrhaft bukolische Welt. Wie lange noch? Bevor der Mensch in seiner Dummheit und Gier auch in diese Welt zerstörerisch eingreift! In einer von Konsum geprägten Gesellschaft, braucht man solche Erlebnisse nicht mehr in Echtzeit. Die Menschen holen sie sich digital in ihre Betonbehausungen.
hukwa

Samstag, 5. Oktober 2019

Das sind die Tage die zählen

Es zählen nicht die Tage
die man verbringt
hinter Beton und Glas
ein frischer Wind und peitschender Regen
treibt dich in die Wälder
über schilfige Wildbäche
und torfige Moore
wo der Wind singt in den Bäumen
nur nicht hinter Glas und Beton
sondern über erdigen Grund
das sind die Tage die zählen.
hukwa

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Wenn der Kranich reist

Der Ruf der wilden Kraniche
auf ihrem Flug nach Süden
erzählt mir
vor wievielen Jahren
ihre Reise begann
im Echo dieser Rufe
fliegt meine Sehnsucht mit.
hukwa

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Krähen über dem Feld

Herbstpfeil der Seele
Krähen über dem Feld
Stille über dem Land
feucht steigen die Nebelschwaden
rissiger Weg verliert sich im Feld
Galle der Erde
Wolkenschleier
Eingang zur Anderswelt.
hukwa

Dienstag, 1. Oktober 2019

Signatur

Eine entlaubte Birke 
eine einsame Krähe im Geäst 
Herbst. 
hukwa 

Es sind die berauschenden Farben des Herbstes, die mich nun täglich magisch durch die Wälder streifen lassen. Überall begegnet man nun der Signatur der Natur. Hier in den heiligen Hainen lasse ich alles Profane hinter mir und existiere ganz im meditativen Schauen.
hukwa

Montag, 30. September 2019

Frei wie ein Vogel

Es gibt Plätze in den Wäldern die suche ich nur alleine auf. An solchen Orten herrscht eine Ursprünglichkeit vor wo man das unnütze Getue der Zivilisation ganz vergessen kann.
hukwa
Gestern beim Haselechterbrunnen gewesen. Hier kommt nie jemand hin. Ein wunderschöner Platz für Meditation. Kein Weg führt hier her, ganz verborgen im Dickicht befindet sich dieser uralte Brunnen, der schon im Mittelalter genutzt wurde. Er ist eine Naturidylle. Wenn ich mich an solchen Orten bewege spüre ich immer etwas sakrales, etwas heiliges das der Landschaft inhärent ist. Hier habe ich noch die Möglichkeit mich frei zu fühlen wie ein Vogel.
hukwa

Sonntag, 29. September 2019

Morgenspaziergang im Frühherbst

Heute Morgen begrüßte mich in der Frühe ein sanfter Wind auf meinem Weg durch die Wälder. Die große Zeit der Pflanzenblüte ist vorbei und manche von ihnen erscheinen nun wie zerbrechliche Wesen deren Körper der zeit verfallen sind. Dennoch steckt schon jetzt neues Leben in ihnen. Es ist das Stirb und Werde, das wir nun im Buch der Natur lesen können.
hukwa

Samstag, 28. September 2019

Schädelgetöse oder der Ruf der Anima Mundi

Uralte Nacht 
gebärt tiefe Erinnerungen 
wie Schädelgetöse 
das Heer der vergangenen Schatten 
erhellt vom weißen Mond 
einer tieferen Welt. 
hukwa  

Es geschieht mir immer wieder während meiner Wanderungen durch die Natur das ich Verbindung zur Anima Mundi aufnehme. Dabei handelt es sich um kollektive Erinnerungen die unabhängig von persönlichen Erinnerungen sind. Diese scheinen der Natur inhärent zu sein. Oft kommen sie über mich wenn ich einen Fels betrachte oder die Rinde eines sehr alten Baumes studiere, als währe in ihnen etwas inkarniert. Es sind dann Ereignisse und Symbole aus längst vergangenen Jahrhunderten die dann in mir aufleben. Hier handelt es sich um jenen Bereich unseres Bewusstseins, der seit Jahrhunderten immer wieder von Dichtern aufgesucht wird.
hukwa

Freitag, 27. September 2019

Sternenstaub der ich bin

Zu Stein geworden 
das Reich der Demeter
verborgen unter Beton
schläft die Allmutter
fern dem stechen und hauen
dieser materialistischen Welt
doch Abseits
in den Wäldern
wie ein Schatten
ein ahnen von alter Zeit
hier wo man noch sehen kann
mit Janusaugen
wo das Betonbewusstsein bröckelt
suche ich in den Zeiten
abgelegener Jahrtausende
die Sprache aus Stein
der mir verwandt ist
seit Anbeginn der Zeiten
ich der ich bin
Sternenstaub.
hukwa

Mittwoch, 25. September 2019

Blätterfall und Jenseitsrätsel

Ein schöner Morgen, grau und trüb, Regen und Wind, wie der Herbst sein soll. Die ganze Nacht hat es geregnet, jetzt saugt die Erde das kühle Nass dass sie so lange entbehren musste tief in sich ein. Für eine kurze Zeit beobachte ich den Buntspecht im Garten. Sein farbenprächtiges Gefieder leuchtet im gelben Laubwerk des Holunders. Es ist ein Morgen da ich tief in mich hineingehe. Das Blattwerk der jungen Roteichen hat schon die rötliche Herbstfärbung auch die Ebereschen werden jetzt rötlich-braun. Vermehrt fällt jetzt das Laub. Es ist die Zeit des Gedichte Schreibens. 

Am Fels wie ein Zeichen
die Adern des Erzes
vom überhängenden Baum
tönt leise Musik
wenn der Wind durch dass Laub weht
ein früher Morgen im Herbst
in jener kurzen Stunde
wo die Seele sich vereint 
mit der Unendlichkeit des Kosmos
und zu einem Jenseitsrätsel wird
das es zu ergründen gilt.
hukwa

Dienstag, 24. September 2019

Fortschritt

Seit Jahrhunderten träumen die Menschen
den Traum vom äußeren Fortschritt
wann fangen wir an
vom inneren Fortschritt zu träumen?
hukwa

Sonntag, 22. September 2019

Armageddon und der Kinderkreuzzug


Die Sinnlosigkeit des Versuchs, Voraussagen über die Beschaffenheit unserer zukünftigen Welt zu treffen, offenbart sich heute schon in den Wörtern Klimakatastrophe und Alptraum Plastik. Die Ressourcen sind begrenzt, die Müllhalden werden immer gigantischer und die Sommer werden zum glühenden Hexenkessel.
Der Mensch der Zukunft wird zu 80 Prozent aus Synthetik bestehen, wegen des Mikroplastik in seiner Nahrung und die restlichen 20 Prozent seiner Knochen und seines biologischen Gewebes werden wohl radioaktiv verstrahlt sein.
Die Regenwälder werden derzeit unter politischer Aufsicht abgefackelt, die Eisberge verschwinden und die riesigen Tundren Sibiriens trocknen aus. Dies in etwa ist der ökologische Zustand unseres Planeten. Man kann die Liste auch verlängern: Das Sterben unserer Tier- und Pflanzenwelt, das Baumsterben, die Verseuchung landwirtschaftlicher Flächen durch den Einsatz von Pestiziden und so weiter.
Würde man aus diesen Problemen eine Bildcollage machen, würde diese ein Gesamtkunstwerk des langsamen Untergangs unseres Planeten sein und des Siechtums der Menschheit.
Das Filmfinale wäre dann ein Werk zusammmengeschnitten aus Becketts „Endspiel“, Huxleys „Schöne Neue Welt“ und Kubricks „Uhrwerk Orange“.
Die einzige Philosophie die noch gilt findet man in den Ansprüchen der Industrie und dem Hohelied auf die Ellenbogenmentalität des Turbokapitalismus, das auch vom Großteil unserer politischen VolksvertreterInnen im Chor gesungen wird. Es ist die Philosophie einer in den letzten Zügen liegenden turbokapitalistischen Gesellschaft. Über diesen gesellschaftlichen Zusammenbruch versuchen die politisch Verantwortlichen mit arroganter Überheblichkeit hinweg zu täuschen.
Das Finale heißt wohl ein langsam siechendes Armageddon für uns alle!
Der einzige Hoffnungsschimmer ist jener Kinderkreuzzug einer „for Future Bewegung“, der wiederum von großen Teilen der politisch Verantwortlichen verspottet wird. Es ist ein Feldzug der einem anmutet wie der letzte Kampf gegen die „Schatten von Mordor“.
Die Frage ist: Wann merken wir endlich, dass die Geschichte der Menschheit in ein unwiderrufliches Stadium getreten ist, dessen Ziel letztendlich die Vernichtung jeglichen höheren Lebens auf unserem Planeten ist. Diejenigen die nach der ökologischen Wende rufen, werden übertönt durch jene die sich weigern menschliche Vernunft anzunehmen. Ökologisch gesehen wird das Ende unserer Zukunft absehbar.

hukwa

Samstag, 21. September 2019

Herbstblätter

Es sind die Farben des frühen Herbstmorgen die mich in dieser Jahreszeit ganz Einnehmen. Der goldfarbene Sonnenschein, das gelbgrün der Holunderblätter, dazwischen dass schwarz-rot der glänzenden Beeren. Solche morgen sind immer kleine Satori-Erlebnisse. Mit dem schwinden des Blattgrün kommen jetzt täglich neue Farben beim Laub zum Vorschein. Es ist die erste herbstliche Kühle die dem Baum sagt das es nun an der Zeit ist seine Kleider fallen zu lassen und sich langsam auf den Winter vorzubereiten. Beim genauen Hinschauen erkennt man das jedes einzelne Blatt anders geformt und gefärbt ist. Es ist der originale Fingerabdruck des jeweiligen Baumes.
hukwa

Freitag, 20. September 2019

Mystische Erfahrungen

Das Gesäusel der Erzieher ist abgedankt:
unter Schmerzen legt der Körper seine Unschuld ab.
Arthur Rimbaud   

Wenn das Unbewusste sich mit unserem Bewusstsein vereint fühlt ist jener Moment vorhanden da wir unser Selbst spüren. Unser realistisches Ich (das ver-materialisierte Ich) ist nur ein kleiner teil unseres Selbst. Die Gesamtheit des Selbst ist fast ganz im Unbewussten verborgen, es ist sozusagen feinstofflich, während das realistische Ich grobstofflich ist. Während der Vereinigung von Bewusstsein und Unbewussten erfahren wir unser Selbst.
Diese Erfahrung ist eine empirische Erfahrung für den Einzelnen. Solch mystische Erlebnisse können nur in Symbolen und Bildern ausgedrückt werden, denn ihre Einheit übersteigt das diskursive Denken. Sie ist somit zwar real aber man kann sie nicht begreifbar weitergeben.
hukwa

Mittwoch, 18. September 2019

Die Würde des Graureihers

Jeden Morgen fliegt nun der Graureiher über den Garten zu seiner Wasserstelle im Wald. Seinen majestätischen Flug beobachte ich im Herbst regelmäßig zwischen sieben und acht Uhr in der Frühe. Tiere haben einen genauen Zeitplan an den sie sich halten. So weiß ich das dass Eichhörnchen regelmäßig um zehn Uhr auf die Veranda kommt um sich seine Nüsse abzuholen. Den Reiher konnte ich vor wenigen Tagen auch an seiner Wasserstelle beobachten. Er verharrte dort mit dem Kopf zwischen den Schultern wie eine steinerne Statue. Ich könnte nie einen Menschen so interessiert beobachten, wie diesen Graureiher. Er strahlt das aus was dem Menschen fehlt: Würde!
hukwa

Montag, 16. September 2019

Die geheimnisvolle Welt der alten Dinge

 Schläft ein Lied in allen Dingen, 
Die da träumen fort und fort, 
Und die Welt hebt an zu singen, 
Triffst du nur das Zauberwort. 
Eichendorff


An solchen Morgen wie Heute spüre ich einmal wieder sehr stark, das ich einer Welt angehöre, einem Zeitgeist, der für die Masse schon lange nicht mehr existiert. Ich umgebe mich vorwiegend mit alten Dingen, steckt in diesen doch mehr Geist als in den Errungenschaften der Moderne. Für mich erklingt immer noch "ein Lied in diesen Dingen". Die alten Dinge erzählen, es ist ein leiser, ein sanfter Ton der aus vergangenen Zeiten aus diesen Gegenständen herausklingt. So bewege ich mich oft wie unter Hypnose durch die Räume des alten Hauses dass ich bewohne und dringe zu der geheimen Wirklichkeit der alten Dinge vor. Ich spüre ihre Aura und in dem ich diese spüre bemerke ich wie die Mauer die mich von einer anderen Welt trennt Einzugbrechen beginnen und ich benötige nur einige Schritte um in jene Welt vorzudringen die jenseits dieser materiellen Ebene liegt. Es handelt sich um jene Zone in die kein Unberufender eindringen kann. Denn alles was ich schaue ist nur dass Abbild einer höheren geistigen Welt.
hukwa

Sonntag, 15. September 2019

Herbsthaiku

In der Nacht
schaut durch die Weide im Garten
der Septembervollmond in mein Zimmer.
hukwa

Herbstgeist

Auch diesem Morgen möchte ich ein kleines Werk abringen. Ein Gedicht, ein Haiku oder ein kleiner Essay. Wie der Märzgeist mich nach draußen lockt so ist der Herbstgeist reine Verinnerlichung. Der Geist des Herbstes ist ein Erzähler. Am Tag scheint die Sonne des Altweibersommers, die Nächte sind klar und kühl. Oft unternehme ich nun Zeitreisen, fliege mit den Kranichen. Nun da sich viele Wesen der Natur auf den langen Schlaf vorbereiten erwache ich. Schau dir meine Farben und Früchte an ruft der Herbst mir zu! Ich meide die Menschen und suche geheimnisvolle Orte auf. Seine kühle Luft am Morgen, sein sanftes Licht, seine Früchte und Farben machen ihn zu einem Magier der Jahreszeiten. Der Frühling ist ein jubilierendes Lied, der Sommer eine trockene Abhandlung, der Winter ein Märchen aber der Herbst ist ein einziges großes Gedicht.
hukwa

Samstag, 14. September 2019

Naturinnigkeit

Naturinnigkeit ist für mich das Einssein mit der mich umgebenden Natur und meiner Geistnatur. Diese "Innigkeit" ist die Substanzgleichheit von Natur - Kosmos - und menschlichem Wesen. Aufnehmen tue ich diese Verinnerlichung über meinen Geist und meine Seelenkräfte. Auch Geist und Seele sind Substanzgleich. Sie sind der innerste Kern meines Seins: die Monade.
hukwa

Freitag, 13. September 2019

Leben im eigenen Körper oder der kosmische Mensch

Es gibt Menschen, die leben in einer Nation, in einer Kultur und sind von dieser gefangen. Ich lebe in meinem eigenen Körper. Egal wo ich bin, ich bin immer am gleichen universellen Ort. Ich bin Reisender im Land der kosmischen Geschwindigkeiten. In einem Raum und einer Zeit die nichts mit der gewöhnlichen Umgebung zu tun haben. Ich kann Monate, ja Jahre am gleichen Ort verbleiben und doch Lichtjahre hinter mir lassen. Ich reise in die Vergangenheit die tausende von Jahren zurückliegt. Diesen Zustand nenne ich den kosmischen Menschen.
hukwa

Donnerstag, 12. September 2019

Lemminge

Wenn ich mir Gedanken über die Gesellschaft mache in der ich lebe spüre ich in mir immer ein Gefühl von Verachtung. Das Tun des Großteils der Menschen hat für mich etwas mit Bewusstlosigkeit zu tun. Es scheint mir dass ich es mit einer Masse ohne Sinn- und Seinsinhalten zu tun habe. Wie Lemminge streben sie nur dem einen Ziel zu dem turbokapitalistischen Abgrund.
hukwa

Mittwoch, 11. September 2019

Im Dialog mit der Schöpfung

Ich befinde mich in einem ständigen Dialog mit meiner Umgebung. Selbst die uralten Hohlwege auf denen schon Kelten und Römer wanderten haben Nachrichten für mich. Die Bäume und Sträucher, Schmetterlinge und Felsen haben ihre eigene Sprache der ich lausche- das große Schöpfungsalphabet.
hukwa

Dienstag, 10. September 2019

Erwachen aus dem Sommerschlaf

Der September steht für mich als der Beginn eines intensiveren geistigen Lebens als ich es in den Sommermonaten geführt habe. Bei mir ist es umgekehrt wie bei jenen Tieren die bald in den Winterschlaf gehen, ich erwache jetzt aus dem Sommerschlaf. Es ist der Herbst und der Winter die mich zu höherem Geistgen Tun auffordern. Jetzt beginnt die Zeit die Gedanken zu schmieden, sie in der nahenden Kälte zu härten und schließlich zu schärfen. Der Herbst und der Winter sind meine Gedanken- und Ideenschmiede.
hukwa

Freitag, 6. September 2019

Knechte des Teufels

Heute, an einem wunderschönen Septembermorgen, musste ich feststellen das mal wieder klammheimlich ein großer Baum in der Gemeinde gefällt wurde. Diese Knechte des Teufels haben vor nichts Respekt. Die schöne mächtige Weide, ein noch gesunder Baum, stand an einem Brunnen am Feldrand. Es schmerzt mich immer sehr, wenn solch sinnlose Aktionen gestartet werden. Ein jeder Baum sollte ein Bindeglied zu etwas kosmisch Höheren sein. Menschen die so etwas unsinniges tun, kann ich nur als Zombies bezeichnen. Losgelassen gleicht ihr Tun der sinnlosen Zerstörungswut von Orks.
hukwa

Donnerstag, 5. September 2019

Achtsamkeit

Ein wunderschöner Frühherbstmorgen erwartete mich heute Morgen im Wald. Es ist das besondere Licht des Altweibersommers das die Landschaft jetzt verzaubert. Während meiner Waldgänge übe ich mich jetzt noch mehr in Achtsamkeit. Es sind die Kleinigkeiten die nun auffallen und auf die ich achte. Fallendes Obst, gefärbte Blätter, Federn von Vögeln, die ersten Herbstpilze, sie erzählen mir die Geschichte des Septembers. Die Rinde der Bäume, die Strukturen im Sandstein gehören zum großen Schöpfungsalphabeth dazu. Achtsamkeit ruft uns der September zu!
hukwa

Mittwoch, 4. September 2019

Ein Teil des Planeten

Früh bei Sonnenaufgang einen Waldgang gemacht. Über den Wiesen lag dichter Nebel, manchmal durchflog eine Krähe die Nebelbänke, was die Morgenstimmung sehr mystisch machte. Die Spinnweben funkeln an den Ginstersträuchen. Typische Erscheinungen des Altweibersommers. In den Wäldern wird es jetzt stiller, das Schweigen der Bäume ist eine Sprache der Natur. Heute morgen spüre ich es besonders das wir ein Teil der Ökologie dieses Planeten sind, mit ihm streben wir in die Höhe oder fallen in die Tiefe, je nach dem wie wir ihn behandeln.
hukwa

Sonntag, 1. September 2019

Mensch und Dinosaurier

Der Mensch war nie die Krone der Schöpfung, er war immer ihr schwächstes Glied. So schwach dass er aus einem einst blauen Planeten eine gigantische Müllhalde machte. Ich wundere mich immer wieder über die Argumentation die Dinosaurier wären wegen ihres Aussterbens keine erfolgreiche Spezies gewesen. Das stimmt so nicht!
Sie haben die Menschen um das vierzigfache überlebt. Doch vor allem: Sie starben nicht auf Grund eigener Schuld aus!
hukwa

Freitag, 30. August 2019

Der Verwandler

Es ist die Goldene Sonne des Altweibersommers, der nun beginnt und der die Landschaft verzaubert. Für mich die schönste Jahreszeit. Nun, da die Nüsse reifen, die Äpfel und Birnen fallen, Holunder- und Ebereschenfrüchte in der Sonne blinken, bekommt die Natur eine besonders spirituelle Aura. Für den Großteil der Menschen ist es immer noch Hochsommer, doch dem kundigen Waldgänger entgeht das Nahen des Herbstes nicht. Es ist die Zeit da auch wir damit beginnen sollten die Früchte die wir in unserem Geist gesammelt haben einzufahren.
Der Herbst ist der bunte Verwandler. Er macht mit seiner Farbenpracht dem Frühling Konkurrenz. Jetzt, da ich seine Nähe sehr deutlich spüre, gehen meine Erinnerungen sehr oft zurück in die Kindheit. Ich sitze im Hof auf dem alten Korbsessel und lasse die Gedanken fließen. Bald verweilen sie in den Tagen der Kindheit, bald gehen sie noch tiefer, in geheimnisvolle antike Zeiten. Manchmal schimmert etwas hervor aus meinem Unbewussten und ich weiß dies sind Erinnerungen an andere Existenzformen von mir.
hukwa

Dienstag, 27. August 2019

Die vergessene Nabelschnurr

Die heutige Naturvergessenheit aus der sich das Chaos herusgeschält hat, ich meine damit die Ökokatastrophe, ist ein gleiches Vergessen wie die Seinsvergessenheit die Heidegger meinte. Mit dem Unterschied das Heideggger den Begriff der Seinsvergessenheit in den Bereich der Metaphysik verlegte, aber die Naturvergessenheit den Bereich unseres gesamten Seins umfasst. Einfacher ausgedrückt: In dem der Mensch in Naturvergessenheit lebt zerstört er die Wurzel des Lebens. Er hat keine Verbindung mehr zur Natur, die er ja selbst ist. Dieses Verbindende ist so etwas wie die Nabelschnur die uns mit der erde verbindet.
hukwa

Sonntag, 25. August 2019

Alles Menschenwerk

Ein ruhiger, stiller Augustmorgen. Es ist schon spät im Monat und langsam zieht nun der Frühherbst durchs Land. Tagsüber ist es warm, in den Nächten kühl. In den Wäldern ist es jetzt stiller geworden. Manchmal tönt der Ruf einer Krähe durch die Landschaft. Die Elstern schimpfen und der Eichelhäher liebäugelt schon mit den fast reifen Haselnüssen. In diesem Sommer hat der Wald ganz im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Geschehens gestanden. Angefangen hat es mit der sinnlosen Räumung des Hambacher Forstes. Dann kam der Sommer mit seinem dramatischen Waldsterben. Und jetzt brennt der Regenwald im Amazonas Gebiet. Alles Menschenwerk! Der Planet wird nicht nur geplündert, jetzt sind wir in das Stadium getreten wo die Selbstvernichtung beginnt.
hukwa

Samstag, 24. August 2019

Die Furche

Es ist die Schönheit dieses Augustmorgen der mich mit seiner Aura berührt. Es ist nahe am Monat September und dass Gefühl das der Altweibersommer angebrochen ist spüre ich heute besonders stark. Hoch am Himmel drehen die Schwalben ihre Runden. Ich gebe mich dieser Stimmung hin, dieser Klarheit des Morgen.
Wie früher die Bauern eine tiefe Furche als Grenze zum Acker des Nachbarn zogen, so ziehe ich eine Furche in meinem Geist, die mich von der Gesellschaft und ihren Institutionen trennt. Und ich achte darauf das hier keiner einen Zutritt bekommt, der zur Gegenseite gehört. Auf dieser Insel hat Konsum und Oberfläche keinen Zutritt.
hukwa

Montag, 19. August 2019

Die spirituelle Dimension der Nacht

Wenn die Nacht hereinbricht gehöre ich nicht mehr der materialistisch-irdischen Welt an sondern bewege ich mich ganz in einer spirituellen Welt. Es ist mir dann als schlüpfte ich aus einem Kokon heraus und betrete ein Reich das ich als meine wirkliche Heimat bezeichnen möchte. Dann gelingt es mir den Mantel der profanen Welt abzulegen und in eine transzendentale Dimension einzutreten. In jene Welt die von Hindus, Buddhisten und Anderen als die wirkliche Welt bezeichnet wird.
hukwa

Freitag, 16. August 2019

Weg nach Innen

Wenn ich am frühen Morgen durch die Wälder wandere, lasse ich nur meine eigene Gedanken meinen Geist durchdringen. Alles gesellschaftlich Kaputte muss draußen bleiben, damit mein inneres nicht entweiht wird. Dies ist einer meiner Pfade nach Innen. Ich bin den Bäumen in den Wäldern näher als den Menschen auf der Straße.
hukwa

Donnerstag, 15. August 2019

Reichtum

Denn größten Reichtum den wir ansammeln können, ist jener, welcher uns am wenigsten gekostet hat.
hukwa

Mittwoch, 14. August 2019

Intelllekt und Geistnatur

Die Natur ist an sich bewusst - unbewusst. Es gibt eine ursprüngliche Identität von Natur und Geist. Alles was ist, ist an sich eins entspringt dem einen Ursprung. Was Natur und Geist anscheinend trennt ist der arbeitende Intellekt, dieser ist nichts anderes als ein Werkzeug.
hukwa

Dienstag, 13. August 2019

Alchemistische Weisheit

"Ein Buch öffnet das andere".  

Transmutemini in vivos lapides philosophicos - euch selbst verwandelt in lebendige philosophische Steine.
Dorneus

Sonntag, 11. August 2019

Nahender Altweibersommer

Jetzt reifen wieder die Beeren des Holunders. Der Altweibersommer steht schon vor der Tür und wartet auf Einlass. Es ist das besondere Sonnenlicht dieser Jahreszeit dass besonders fasziniert. Aus dem Dickicht der Wälder dringt am frühen Morgen der Geruch von feuchtem Moos und Pilzen. Die äußeren Vorgänge der Natur beruhen auf ihren inneren Vorgängen, sich in diese zu vertiefen ist Naturerkenntnis.
hukwa

Donnerstag, 8. August 2019

Zuflucht

Die Zukunft ist in der Gegenwart verkapselt wie der Eichbaum in der Eichel. 
hukwa  

Vereint bin ich an diesem wunderschönen Spätsommer Morgen mit den Pflanzen und Tieren die mich umgeben. In solchen Stunden innerer Einheit meide ich den Umgang mit meinen Artgenossen. Ich suche den Abstand in dem ich die Zuflucht zur Natur aufsuche. Es ist die Zeit sich im Schauen zu üben.
hukwa

Mittwoch, 7. August 2019

Weihe dein Leben der Gegenwart

Weihe dein Leben der Gegenwart
tust du es nicht
wirst du bald Sklave deiner Erinnerungen sein.
hukwa