Silbernebel stehn im Tal
Sonnenleuchten auf der Höhe
majestätisch schwebt der Reiher
einsam durch das Tal
am Bachufer die Weiden blinken
neigen sich in dusterem Schweigen
in den Jahreskreis mit ein
ein letzter Schrei des Habichts durchs Blaue
eine blasse Wiese
darauf eine einsame Birke
Stille im Tal.
hukwa
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Freitag, 5. Juni 2020
Mittwoch, 2. Oktober 2019
Krähen über dem Feld
Herbstpfeil der Seele
Krähen über dem Feld
Stille über dem Land
feucht steigen die Nebelschwaden
rissiger Weg verliert sich im Feld
Galle der Erde
Wolkenschleier
Eingang zur Anderswelt.
hukwa
Krähen über dem Feld
Stille über dem Land
feucht steigen die Nebelschwaden
rissiger Weg verliert sich im Feld
Galle der Erde
Wolkenschleier
Eingang zur Anderswelt.
hukwa
Samstag, 31. März 2018
Erdung
Oft sitze ich mitten im Wald
zwischen Birken, farn und grünbemoosten Felsen
sanft zwitschert der Zaunkönig
durch die Dämmerung schleicht der Fuchs
Stille Nebel Feuchtigkeit
Harzgeruch Spinnweben
aber es ist die Welt
wenige Kilometer von hier
die Geräusche der Konsumgesellschaft
das Herz des Maschinenzeitalters pocht unerbittlich
sein Computergehirn denkt präzise
hier hat die Erde noch ihre alte Bedeutung
dort
erziehen sie ihre Kinder im
unerbittlichen Gütesiegel
des Turbokapitalismus
hier in der Stille
werden auch meine Gedanken still
die Erde
ein einziges Ritual
der Schwarzspecht klopft.
hukwa
zwischen Birken, farn und grünbemoosten Felsen
sanft zwitschert der Zaunkönig
durch die Dämmerung schleicht der Fuchs
Stille Nebel Feuchtigkeit
Harzgeruch Spinnweben
aber es ist die Welt
wenige Kilometer von hier
die Geräusche der Konsumgesellschaft
das Herz des Maschinenzeitalters pocht unerbittlich
sein Computergehirn denkt präzise
hier hat die Erde noch ihre alte Bedeutung
dort
erziehen sie ihre Kinder im
unerbittlichen Gütesiegel
des Turbokapitalismus
hier in der Stille
werden auch meine Gedanken still
die Erde
ein einziges Ritual
der Schwarzspecht klopft.
hukwa
Freitag, 22. September 2017
In der Rinde der Linde...
Die Schatten der Wälder
durchbrechen die eingeschränkte Zeit
die Morgennebel
verbergen das Geheimnis
einer dunklen Gestalt
im Schilf verlor er eine
Locke seines silbernen Haares
lächelnder Orpheus
in der Rinde der Linde
wirst du sie finden.
hukwa
durchbrechen die eingeschränkte Zeit
die Morgennebel
verbergen das Geheimnis
einer dunklen Gestalt
im Schilf verlor er eine
Locke seines silbernen Haares
lächelnder Orpheus
in der Rinde der Linde
wirst du sie finden.
hukwa
Montag, 22. Mai 2017
Frühlingsmorgen und Amsellied
Der frühe Morgen
hier im Garten
begrüßt mich das berstende Grün
die Blüte der Akelei
dazu
das betörende Lied der Amsel
lassen in mir
ein Gefühl der Erhabenheit aufkommen
ich spüre das Einssein
mit Vogellied Blüte und Strauch
fern dem Stumpfsinn anderer Tage
erlebe ich das Wunder
das im Lied der Amsel verborgen ist.
hukwa
hier im Garten
begrüßt mich das berstende Grün
die Blüte der Akelei
dazu
das betörende Lied der Amsel
lassen in mir
ein Gefühl der Erhabenheit aufkommen
ich spüre das Einssein
mit Vogellied Blüte und Strauch
fern dem Stumpfsinn anderer Tage
erlebe ich das Wunder
das im Lied der Amsel verborgen ist.
hukwa
Freitag, 30. September 2016
Waldwege
Das blutrote Kleid des Dompfaff
im braunen Herbstlaub
der ruhige Flug des Bussards
die Haselmaus die unter der Erde ruht
ein letztes Aufbäumen der Herbstzeitlosen
unter der Birke ein Fliegenpilz
Gerüche von Laub und Stinkmorschel
weht der Westwind vor mir her
einsame Hirschkuh im Herbstwald
wo ich auf einsamen Waldwegen gehe.
hukwa
im braunen Herbstlaub
der ruhige Flug des Bussards
die Haselmaus die unter der Erde ruht
ein letztes Aufbäumen der Herbstzeitlosen
unter der Birke ein Fliegenpilz
Gerüche von Laub und Stinkmorschel
weht der Westwind vor mir her
einsame Hirschkuh im Herbstwald
wo ich auf einsamen Waldwegen gehe.
hukwa
Montag, 13. Juni 2016
Ein Ton im Weltenlied
Ich bin
die Erde unterm Pflug
das Korn das man mit dem Flegel schlug
des Dompfaffs Lied
Krähenschrei und Reiherflug
Ich bin
der Stein am Wegesrand
der Efeu der sich um ihn rankt
die Eichel die vom Ast abfällt
der Rehbock der den Mond anbellt
Ich bin
ein Windgeräusch im Baum
die Wurzel die aussieht wie
Gorgonenhaupt und Kentaurengestalt
ein Gräserlied
das in den Binsen singt
Ameisenkönigin
und Lerchenlied
ich bin als Form
im Bernstein drin
Ich bin
ein Ton im Weltenlied.
hukwa
die Erde unterm Pflug
das Korn das man mit dem Flegel schlug
des Dompfaffs Lied
Krähenschrei und Reiherflug
Ich bin
der Stein am Wegesrand
der Efeu der sich um ihn rankt
die Eichel die vom Ast abfällt
der Rehbock der den Mond anbellt
Ich bin
ein Windgeräusch im Baum
die Wurzel die aussieht wie
Gorgonenhaupt und Kentaurengestalt
ein Gräserlied
das in den Binsen singt
Ameisenkönigin
und Lerchenlied
ich bin als Form
im Bernstein drin
Ich bin
ein Ton im Weltenlied.
hukwa
Samstag, 28. März 2015
Schauende Seele
Wenn die klaren Bäche murmeln
Tritt das Schöpferwort zu Tage
Aus der Dunkelheit wird Helle
Nacht wird zur Geborgenheit
Fern dem Horizont der Tage
Summt der Wildbach hier sein Lied
Wacht die Welt aus ihrem Schlafe
Klingt der Tag uns wie ein Lied
Singt die Amsel Sinfonien
Bäume rauschen Götterwort
Und im schweigenden Zuneigen
Fliegt die Seele mit dem Winde fort.
hukwa
Tritt das Schöpferwort zu Tage
Aus der Dunkelheit wird Helle
Nacht wird zur Geborgenheit
Fern dem Horizont der Tage
Summt der Wildbach hier sein Lied
Wacht die Welt aus ihrem Schlafe
Klingt der Tag uns wie ein Lied
Singt die Amsel Sinfonien
Bäume rauschen Götterwort
Und im schweigenden Zuneigen
Fliegt die Seele mit dem Winde fort.
hukwa
Montag, 29. Dezember 2014
Schneekontemplation
Absolute Stille
um mich herum
tief in mir drinnen
eine große Harmonie
im Schnee
die Spuren
von Reh Fuchs und Vögeln
der erste leise Wintervogelschlag
Bewegung im Dickicht
dann
wieder Stille
von der auch ich
ein Teil bin.
hukwa
um mich herum
tief in mir drinnen
eine große Harmonie
im Schnee
die Spuren
von Reh Fuchs und Vögeln
der erste leise Wintervogelschlag
Bewegung im Dickicht
dann
wieder Stille
von der auch ich
ein Teil bin.
hukwa
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Neblung
Wie in die Wolken hinein
Tätowiert
erahnst du
die Gestalt des alten Winters
der naht
Fürchte ihn nicht
sein Mantel hält fest
eine Welt des Schweigens
weit weg von vielem
wo sein Echo erklingt
hat er bald in gefrorener Erde
sein Kind verborgen
es wartet
auf die ersten lauen Lüfte
des nächsten Frühlings.
hukwa
Tätowiert
erahnst du
die Gestalt des alten Winters
der naht
Fürchte ihn nicht
sein Mantel hält fest
eine Welt des Schweigens
weit weg von vielem
wo sein Echo erklingt
hat er bald in gefrorener Erde
sein Kind verborgen
es wartet
auf die ersten lauen Lüfte
des nächsten Frühlings.
hukwa
Samstag, 11. Oktober 2014
Weidengreisin
Wie eine Greisin
der alten Zeit
steht die knorrige Weide
am Teich
Dunkel und Weise
der Wind hebt das Laub
des Herbstes
ruht einen Moment in den Ästen
des uralten Baumes
brüchige Weide
so alt
spricht hier die Greisin
die uralte Weide
Gedenke meiner
hier stand ich einst
Gertenschlank
im Frühlingstanz.
hukwa
der alten Zeit
steht die knorrige Weide
am Teich
Dunkel und Weise
der Wind hebt das Laub
des Herbstes
ruht einen Moment in den Ästen
des uralten Baumes
brüchige Weide
so alt
spricht hier die Greisin
die uralte Weide
Gedenke meiner
hier stand ich einst
Gertenschlank
im Frühlingstanz.
hukwa
Montag, 15. September 2014
Unter Herbststernen
Unter Herbststernen möchte ich Wandern
mit den silbernen Spinnweben
des Altweibersommers
ein Schmetterlingsnetz weben
um das Sein einzufangen
das Sein
jenes alten einsamen Zaunpfostens
der verträumt auf der Waldwiese steht.
hukwa
mit den silbernen Spinnweben
des Altweibersommers
ein Schmetterlingsnetz weben
um das Sein einzufangen
das Sein
jenes alten einsamen Zaunpfostens
der verträumt auf der Waldwiese steht.
hukwa
Montag, 17. Februar 2014
Februar Vollmond
Sanft fällt das Mondlicht in den Garten
die Landschaft scheint verwandelt
Im Eiskleid stehen Birke Pappel und Erle
der Waldkauz schweigt
Noch ruht das Dorf
mit ihm Geschwätz und Lärm
Ich starre hinein in den wandernden Mond
Einem Kälte Schauer folgt ein Welt Bedauern
der Mond wandert leise davon.
hukwa
die Landschaft scheint verwandelt
Im Eiskleid stehen Birke Pappel und Erle
der Waldkauz schweigt
Noch ruht das Dorf
mit ihm Geschwätz und Lärm
Ich starre hinein in den wandernden Mond
Einem Kälte Schauer folgt ein Welt Bedauern
der Mond wandert leise davon.
hukwa
Samstag, 18. Januar 2014
Blütenkrone im Erdenschatten
Glühende Gebärerin
Januarmorgen
eine eisige Flamme
das Strahlen der Wintersonne
gehe ich durch die Zeiten meines Lebens
Leben
Blütenkrone im Erdenschatten
einer fliehenden Stunde
die mich bindet
gemeinsam mit der Elster im Garten
an die Bilder
die ich mir in den Nächten erträume.
hukwa
Januarmorgen
eine eisige Flamme
das Strahlen der Wintersonne
gehe ich durch die Zeiten meines Lebens
Leben
Blütenkrone im Erdenschatten
einer fliehenden Stunde
die mich bindet
gemeinsam mit der Elster im Garten
an die Bilder
die ich mir in den Nächten erträume.
hukwa
Freitag, 6. Dezember 2013
Im Winterwald
Es lichten sich die Nebel eines frühen Morgen
sie steigen auf wie Träume
erstarrt die alte Weide am Bachufer
es zucken die verdorrten Halme im Schilf
nasskalt der Ginster
träumt von gelben Frühlingsblüten
bald fällt der erste Schnee
mit ihm kehrt die Erinnerung wieder.
hukwa
sie steigen auf wie Träume
erstarrt die alte Weide am Bachufer
es zucken die verdorrten Halme im Schilf
nasskalt der Ginster
träumt von gelben Frühlingsblüten
bald fällt der erste Schnee
mit ihm kehrt die Erinnerung wieder.
hukwa
Freitag, 29. November 2013
Es spricht der Mond zu mir
Es streichelt zart
der Novemberwind
die Eiche die Birke die Buche
kein Blätterflüstern mehr
in den entlaubten Räumen
am Boden
der Blätterleich
knirscht unter meinen Füßen
und wie im Nachhall
meiner Schritte
durch Reif und dürres Laub
folgt mir
der Einsamkeit Geknirsche
kein Vogel singt
kein Reiher fliegt
aus dichtem Tann
der Meisen trauriges Gezwitscher
im Schattenhaften dunklen Wald
kehrt ein das Abenddämmern
ich schaue hoch zum alten Mond
mir ist als spricht er:
du bist des Waldes Sohn.
hukwa
der Novemberwind
die Eiche die Birke die Buche
kein Blätterflüstern mehr
in den entlaubten Räumen
am Boden
der Blätterleich
knirscht unter meinen Füßen
und wie im Nachhall
meiner Schritte
durch Reif und dürres Laub
folgt mir
der Einsamkeit Geknirsche
kein Vogel singt
kein Reiher fliegt
aus dichtem Tann
der Meisen trauriges Gezwitscher
im Schattenhaften dunklen Wald
kehrt ein das Abenddämmern
ich schaue hoch zum alten Mond
mir ist als spricht er:
du bist des Waldes Sohn.
hukwa
Donnerstag, 21. November 2013
Der Ewigkeit so nah
Wie ruhig steht ihr da.
Bäume der
Ewigkeit so nah
Wesen wächst aus eurem Sein
in mein eigenes hinein.
hukwa
Bäume der
Ewigkeit so nah
Wesen wächst aus eurem Sein
in mein eigenes hinein.
hukwa
Samstag, 16. November 2013
Nachtelfe
Du Wunder
einem Wurm entsprungen
der Sommer hat dir sein Lied gesungen
der Vollmond deine Flügel gebleicht
einem Nachtelfen gleich
fliegst du auf die Nachtkerze zu
aus Sonnenlicht geboren bist du
jetzt da der Herbst sich dem Winter zuneigt
kehrst du Heim
in dein wahres Sein.
hukwa
einem Wurm entsprungen
der Sommer hat dir sein Lied gesungen
der Vollmond deine Flügel gebleicht
einem Nachtelfen gleich
fliegst du auf die Nachtkerze zu
aus Sonnenlicht geboren bist du
jetzt da der Herbst sich dem Winter zuneigt
kehrst du Heim
in dein wahres Sein.
hukwa
Dienstag, 22. Oktober 2013
Herbst im Garten
Sieh die alte Tür am Gartenpfosten
Ihre Angeln werden witer rosten
Sieh die Sparren an der alten Laube
Ist es nicht der Balken des verlierens
Sie die Mauer die schon bröckelt
Ist sie nicht ein Sinnbild unseres Lebens
Sieh die letzte Frucht am Apfelbaume
Bald fällt der Apfel und ein neuer Baum wird keimen
Sieh die Ganzheit dieses Gartens
Dann wirst du den Sinn des Lebens erraten.
hukwa
Ihre Angeln werden witer rosten
Sieh die Sparren an der alten Laube
Ist es nicht der Balken des verlierens
Sie die Mauer die schon bröckelt
Ist sie nicht ein Sinnbild unseres Lebens
Sieh die letzte Frucht am Apfelbaume
Bald fällt der Apfel und ein neuer Baum wird keimen
Sieh die Ganzheit dieses Gartens
Dann wirst du den Sinn des Lebens erraten.
hukwa
Montag, 29. Juli 2013
Sommerzeit
Durch sommerliche Hitze führt der Weg
grün ist die Landschaft
Sonne hat auf der Blumenwiese ein Feuerwerk entfacht
Weißdorn grüßt mit ersten Früchten
unter ihm ist Merlin erwacht
das grüne Einhorn im Roggen
dem Fänger entweicht
Diana im Sumpf
Uralte Abendwolken
ahnen die Ewigkeit
von weitem ruft der Schwarzspecht
Sommerzeit.
hukwa
grün ist die Landschaft
Sonne hat auf der Blumenwiese ein Feuerwerk entfacht
Weißdorn grüßt mit ersten Früchten
unter ihm ist Merlin erwacht
das grüne Einhorn im Roggen
dem Fänger entweicht
Diana im Sumpf
Uralte Abendwolken
ahnen die Ewigkeit
von weitem ruft der Schwarzspecht
Sommerzeit.
hukwa
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