Donnerstag, 22. April 2021
Frühlingssignatur
Donnerstag, 25. März 2021
"Die Wurzel der Welt" oder lese dieses Buch
Freitag, 19. März 2021
Die Natur setzt uns für ihre Zwecke ein
Freitag, 12. März 2021
Ver-knüpfung - Ver-flechtung
Sonntag, 16. August 2020
Schläft ein Lied in allen Dingen
| Foto©UteKW |
„Die „Identität“ bei Schelling und die Substanz bei Spinoza
„Der Philosoph muss ebenso viel ästhetische Kraft besitzen als der Dichter. Die Menschen ohne ästhetischen Sinn sind unsere Buchstabenphilosophen“ (Schelling).
Im System des transzendentalen Idealismus geht Schelling auf die ursprüngliche Identität von Natur und Geist ein. Alles was ist, ist an sich Eins, ist etwas „schlechthin identisches“ und muss auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgeführt werden, auf eine universelle, geistige Kraft. Der Geist ist bewusste, die Natur bewusstlose Intelligenz. Schelling schreibt: „Was wir Natur nennen, ist ein Gedicht, das in geheimer wunderbarer Schrift verschlossen liegt“. In seiner Schrift „Bruno oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge“, sagt er:„das Universum schläft wie in einem unendlichen, fruchtbaren Keim“. Im Menschen kommt die Natur zur Sprache. Das will Schelling sagen. Was für Spinoza die Eine-Substanz war, das war für Schelling die „Identität“ mit der Natur. In seiner romantischen Denkweise hat er das erkannt, das da im Steine schläft, im Tiere träumt und im Menschen denkt. Das Licht, sagt er, ist eine vollständige Geometrie, und die Kristallisation ist ein unbewusster Gedanke. Diese Identität in der Natur, der Bezug zur Einen-Substanz, der Natura naturanas ist der Grundgedanke von Schellings Naturphilosophie. Man kann also den Geist, das Lebendige überhaupt, aus der Natur heraus nur verstehen, wenn man die Natur nicht als etwas mechanisches auffasst als eine Zusammenballung reiner Atome sondern als ein einheitliches Ganzes, dessen tiefste Existenz die Urkraft der Natur ist. Schelling in unsere Zeit übersetzt – macht deutlich, dass die Menschen gerade dabei sind durch ihre materielle Weltsicht das gesamte Gefüge der Natur und der Biosphäre zu zerstören. Die Entfremdung und Trennung von Natur und Geist führte zum Verlust von Harmonie und Vernunft im Menschen. Die Schellingsche Naturphilosophie war ein Gegenentwurf zur mechanistischen Naturauffassung und somit ein Versuch den materiellen Nihilismus aufzuhalten.
hukwa
Dienstag, 11. August 2020
Natura naturans - Natura naturata
In diesen Tagen denke ich oft über Spinoza nach. Er lehnte die Herrschaft des Volkes ab auf Grund des "unvernünftigen, aufrührerischen und zu Ausschreitungen" neigenden Charakters der breiten Massen. Er lehnte auch die Monarchie ab, als Machtinstrument eines Einzelnen. Er wusste um den verderblichen Einfluss von Geld und Geldmacht. Spinozas ganzheitlicher Naturbegriff geht von der Unteilbarkeit der Natur aus. Die Trennung von Geist und Materie lehnte er ab und suchte statt dessen nach einer der materiellen Welt immanent wirkenden Ursache. Das höchste Ziel ist die Einheit von Geist und Natur. Spinozas Philosophie ist pantheistisch, man kann ihn einen rationalen Mystiker nennen.
Baruch Spinoza hat die Natura naturans als die wirkende oder Schöpferkraft der Natura naturata als den durch diese Kraft Bewirkten oder Geschaffenen gegenübergestellt. Natura naturans ist die hervorbringende Natur (Schöpferkraft) Natura naturata die hervorgebrachte Natur (Schöpfung). Beide Kräfte sind letztendlich eins und wirken in der Welt wie im Menschen.
hukwa
Donnerstag, 21. Mai 2020
Triumphierende Orks
hukwa
Dienstag, 31. März 2020
Enträtselung
Naturphilosophie ist immer auch Mitphilosophieren mit den Erscheinungen mit der Natur. Wie ich ein philosophisches Werk nur verstehen kann wenn ich während des Lesens Mitphilosophiere, so finde ich Naturerkenntnis nur in dem ich die Werke der Natur enträtsele. "Enträtseln" ist hier in einem metaphysischen und nicht im wissenschaftlichen Sinn gedacht.
hukwa
Dienstag, 27. August 2019
Die vergessene Nabelschnurr
hukwa
Sonntag, 9. Juni 2019
PilzMensch eine Betrachtung
In solchen Momenten spüre ich sehr deutlich eine Ähnlichkeit mit dem Wesen der Pilze. Wenn wir einen Pilz betrachten schauen wir ja nur seinen Fruchtkörper, sein wirkliches Wesen, sein unterirdisches Sein, dass sich ganz in seiner Wurzel abspielt bleibt uns verborgen. Vielleicht eine Allegorie zur menschlichen Seele? Spielt sich in unserem Unbewussten nicht der Großteil unseres Lebens ab? Ich spüre sehr deutlich das es noch eine tiefere Dimension in uns gibt als wir zu Wissen glauben.
hukwa
Dienstag, 4. Juni 2019
Das Fließende
Während meiner Beobachtungen denke ich: Leben sollte etwas fließendes sein. Es sollte Ähnlichkeit mit einem Wildbach haben, dessen Wasser keinen Stillstand kennen.
hukwa
Mittwoch, 1. Mai 2019
Menschheit und Metamorphose
hukwa
Donnerstag, 12. Juli 2018
Meine bevorzugte Gesprächsfreunde
hukwa
Mittwoch, 20. Juni 2018
Stadtmensch - Naturmensch
hukwa
Dienstag, 19. Juni 2018
Schaffende Natur
als dass sich Gott-Natur ihm offenbare,
wie sie das Feste lässt zu Geist zerrinnen
wie sie das Geisterzeugte fest bewahre?"
Goethe
Es ist die Schaffende Natur von der Goethe hier spricht. Es ist die Größe Goethes dass dieses "Schaffende" sein ganzes Werk durchzieht. Seit Plato und Aristoteles ist das Abendland daran gewöhnt, den Kosmos in zwei Formen zu denken, in Geist und Körper: in Eidos und Hyle aristotelisch gesprochen. Diese Vorstellung ist die Grundlage des europäischen Denkens überhaupt und damit unterscheidet sich diese Denken grundsätzlich vom östlichen Denken. Was wir brauchen ist der Zusammenfluss beider Denkrichtungen.
hukwa
Donnerstag, 24. August 2017
Von der hermetischen Kette und dem platonischen Ring
als ein biologisches seinem körperlichen Leib nach;
ein ätherisch-kosmisches seinem Geiste nach;
ein göttlich-tranzendentes seiner Seele nach.
Also nimmt der Mensch an allen drei Welten (Jezirah, Aziluth, Briah) teil. Deshalb nennt man den Menschen Mikrokosmos. Seine aufgabe ist es letztendlich mit der Natur in Einklang zu existieren.
hukwa
Dienstag, 17. Januar 2017
Die Öffnung der Landschaft
Landschaft ist eben mehr als nur Kulisse und Staffage, die unerschöpfliche Vielfalt ihrer Formen und Farben vermittelt dem der bewusst in ihr wandert und sie in seiner Seele aufnimmt das große Geheimnis der Natur, es dringt in uns ein mit seinem Zauber, Geheimnis und seiner natürlichen Sinnlichkeit.
Die Erfahrung von Landschaft macht uns zu Teilhabern der natürlichen Erscheinungen. Das Biotop Natur wird für den Menschen zum Psychotop.
hukwa
Donnerstag, 21. April 2016
Mit der Natur
hukwa
Montag, 18. April 2016
Eingebunden in die Natur
Wie der Arzt helfen kann aber allein die Natur heilt so kann die Philosophie lehren doch die Erkenntnis finden wir in der Natur.
hukwa
Freitag, 1. April 2016
Die spirituellle Botschaft der Natur
hukwa