Ich brauche zur unterhaltung keine menschliche Gesellschaft. Mir genügen die Bäume,Wolken und Vögel. Sie erzählen mir die wahren Geschichten des Lebens und vor allem:sie schwätzen niemals irgendeinen Blödsinn.
Ein Leben das sich vor allem im Denkraum bewegt, darf sich niemals ganz in einer einseitigen Spirtualisierung ergeben. Nur in dem man sich in die Sturmfluten zwischen vita activa und vita contemplativa stürzt finden wir Ganzheitlichkeit.
Das Leben ist eine Reise zu unserem Selbst und somit zu-uns-selbst. Würden wir unser Leben als Reise erleben, kämen wir dem Sinn des Daseins ein Stück näher.
Nur ökologisch zu Denken ist keine Gewähr Natur zu verstehen. Nur ein Ganzheitliches Bewusstsein, ein Bewusstsein das auf die Erde abgestimmt ist, gibt uns die Möglichkeit im Schöpfungsalphabet der Natur zu lesen.
Ein Wirtschaftssystem das Leistungssteigerung zur Grundlage hat, ist perspektivlos, weil die Ressourcen begrenzt sind:Bodenschätze, Grundwasser, Atemluft,genauso wie die Fähigkeit, Lieblosigkeit zu ertragen oder in Angstleistung umzusetzen.
Heute morgen nach einem großen Spaziergang Seneca gelesen, dabei über den römischen Feinschmeckerkoch Apicius nachgedacht. Der berühmte Koch hatte hundert Millionen Sestertien für seine Kochkünste aufgewandt, ungeheure Summen aus den Geschenken der Kaiser. Als er ausrechnete das er nur noch zehn Millionen über hatte, beging er Selbstmord, den das kam ihm vor als würde er am Hungertuch nagen. Wie unglücklich müssen doch unsere Vorfahren gewesen sein meinte Seneca: Sie haben noch mit eigener Hand ihren Acker bestellt und aus dem Betrag ihre Mahlzeiten zubereitet.
"Ich habe erkannt, dass die Philosophie nicht nur eine bestimmte Art ist, die Welt zu sehen, sondern eine Art zu leben, und das alle theoretischen Diskurse nichts sind im Vergleich, mit dem konkreten gelebten philosophischen Leben.
An einem stillen, sonnigen Tag in der Ruhe der Mittagszeit steckte ein Dompfaff sein Köpfchen aus dem Holunderdickicht und fragte: Was ist das Leben?Alle die es hörten dachten darüber nach. Eine Akelei die gerade eine Blüte entfaltete sprach: Das Leben ist Entwicklung. Eine Ameise die gerade mühselig, den Flügel eines Maikäfers fortschleppte, sagte: Das Leben ist Arbeit und Mühsal. Als ein kurzer Regenschauer niederfiel sagte eine Wolke: Das Leben besteht aus Tränen. Ein Habicht hoch in den Lüften meinte:Das Leben ist ein ewiges empor steigen. Da flog ein Schmetterling vorbei und sagte: Das Leben ist eine Metamorphose.
Zu den größten Stümpern in unserer Gesellschaft zähle ich jene Menschen die nicht mehr fertig gebracht haben als Geld anzuhäufen. Ein wenig mehr kann man doch vom Leben verlangen.
Es ist mir wichtig von Zeit zu Zeit zu spüren das ich dem Geist des Universums nahe bin. Dies zu wissen verleiht meiner Seele und meinem Geist Flügel. Kosmisches Denken löst die Erdenschwere. Zum Geist des Universums unterwegs zu sein ist ein inneres Licht.
hukwa