Donnerstag, 25. Februar 2016
Ruhend unter dem alten Schamanenbaum
dein Strahl er glänzt das Waldesdickicht
über Sandsteinschichten
mit Moosgrünem Rücken
wo einsam entlegende Plätze ich aufsuche
wo grüne Eiben mit roten Früchten
sich mit Eichbaum und Fichte verdichten
heidnischer Baum
Telefon zu den alten Göttern
ruhend unter ihnen in der
Da Seienden Zeit.
hukwa
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Eine schamanistische Seance beim Scharderkopf
Eine Begegnung beim Scharderkopf
Mittwoch, 19. Februar 2014
Zu Besuch bei einem Schamanen und Landartkünstler in Trippstadt
Dienstag, 10. Dezember 2013
Alltag Allsehen Allhören
hukwa
Samstag, 9. März 2013
Die Daseinsfreude in den Wäldern
hukwa
Mittwoch, 16. Januar 2013
Der Wolf in der Mythologie
Freitag, 11. Januar 2013
Der Schamanenbaum – Achse im Zentrum der Welt
Samstag, 5. Januar 2013
Schamanistische Strukturen im Bardo Thödol
In fast allen Religionen finden wir Schamanistische Wurzeln.
hukwa
Montag, 4. Juni 2012
Bardo Thödol
hukwa
Mittwoch, 7. März 2012
Von der sichtbaren und der unsichtbaren Welt
hukwa
Dienstag, 6. März 2012
Orte der Kraft und Tore zur Anderswelt
hukwa
Freitag, 9. Dezember 2011
Über das Bewusstsein der Erde
hukwa
Sonntag, 20. November 2011
Schamanensprache ist Dichtersprache
Diese wesentliche Eigenschaft bekräftigt auch Alfred Stolz in seinem Buch "Schamanen-Ekstase und Jenseitssymbolik". Der Schamanenforscher Dioszegi beschreibt eine Forschungsreise nach Sibirien folgt: "Unvergesslich werden mir jene abende bleiben, die ich in Kyzlasovs Jurte verbrachte. Mit welcher lyrischen Gabe sprach er vom Tanz der Zedern- und Birkenholzscheite im Feuer, mit welcher Kraft der Fanatasie verliehen seine hingeworfenen Worte den flackernden Schatten an der Wand Leben und Bedeutung. Als der burjatische Schamane Chadi uns bei Tagesanbruch aufrüttelte, damit wir gemeinsam den Schamanenstock zuschnitten, suchte er uns unterwegs die Geheimnisse der Natur zu deuten und tat das aus einem tiefen, menschlichen Gefühl heraus. Mit den Worten eines Dichters erzählte der Schamane Kokuev auf unserem Weg durch die Taiga von den roten und schwarzen Quellen, dem Vollmond und Sonnenaufgang, von den auf Grashalmen glitzernden Tautropfen". Auch Hans Findeisen berichtet Ähnliches.
hukwa
Samstag, 8. Oktober 2011
Der natursichtige Mensch
Schopenhauer hat dafür den Begriff des Natürlich - Somnabulen geprägt. Man könnte auch vom unbewussten Schaffen der Naturseele sprechen. Ein Vergleich: Wie ein Yogi der Kundalini Yoga betreibt, die Schlangenkraft in sich erweckt und seine Chakras zum Leuchten bringt, so erweckt der natursichtige Mensch seine Naturseele und nimmt durch sie Kontakt zu den Kräften in der waltenden Natur und im Kosmos auf. der durch seine Naturseele schauende Mensch erkennt in den ihn umgebenden Naturerscheinungen, den Ausdruck lebendiger kosmischer Kraftzentren, die sich als Orte und Festpunkte für sein seelisches Koordinationsnetz erweisen und von denen aus sich alle Geschehnisse fassen und eingliedern lassen. Die Natur ergreift von uns Besitz, fordert ihre Rechte, die sie an uns besitzt. Ähnlich wie die astral Kräfte über unseren Astralkörper kosmische Verbindung mit uns aufnehmen. Die Kräfte dringen in uns ein wenn wir uns für sie freimachen.
hukwa
Montag, 25. April 2011
Orte der Kraft – die Botschaft der Heilbäume und Kraftplätze
Wer einen Ort der Kraft oder einen Heilbaum besucht und sich auf eine Kommunikation mit dem Ort einlässt, sollte verschiedene Voraussetzungen mitbringen. Die wohl wichtigste Vorraussetzung ist sich " leer " zu machen um sich somit für die spirituelle Frequenz des Platzes zu öffnen. Das Instrument für die Wahrnehmung der Energien des Ortes oder des Heilbaumes, ist ein erweitertes Bewusstsein. Mancher wird sich fragen: Wie finde ich einen Ort der Kraft, wie unterscheide ich einen Baum von einem Heilbaum? Die meisten Kraftplätze haben auffällige geomantische Besonderheiten, wie bestimmte gemeinsame Höhenlinien oder bizarre Felsformationen. Oft liegen sie in Fluchtlinie zu herausragenden Landschaftsformationen. Aber auch die Umgebung des Kraftplatzes weist auf seine besondere Bedeutung hin. Nicht selten wachsen hier Pflanzen, die man nicht überall findet,
oder mächtige Bäume, stehen schützend um einen solchen Platz. Kraftorte sind orte mit enorm starken Schwingungsmustern und Schwingungsfrequenzen. Wir sollten beim Besuch eines solchen Ortes auf ALLES achten! Die Vegetation, die Tiere, die Elemente, die Felsen, die Symbole bilden zusammen mit dem Kraftplatz ein Individuelles Muster. Das wohl allerwichtigste ist wenn wir einen solchen Platz aufsuchen ist das wir uns ihm mit Respekt nähern. Dann kann ein Austausch, ein Dialog stattfinden. Sobald wir ins " Gespräch " mit dem Kraftort, dem Heilbaum treten, tritt auch er in Austausch mit uns. Diese Plätze sind Orte der Harmonie und wir sollten uns ja davor hüten unseren Psychomüll dort abzuladen.
Schon in den Märchen heißt es, dass sich besondere Orte nur denen auftun die reinen Herzen sind. Mit einem Kraftplatz in Kontakt zu treten, bedeutet mit den eigenen inneren
Kraftquellen in Berührung zu kommen. Klarheit und Übersicht über das eigene Leben zu bekommen, zu wissen das wir Teil eines UR – Ganzen sind. Wenn wir die Literatur durchforsten lassen sich zahlreiche Belege dafür finden, das selbst Menschen wie Goethe
überzeugt von Kraftplätzen und Heilbäumen waren. Endlose Belege lassen sich zusammentragen für die Verehrung von Plätzen und Bäumen. Unseren Vorfahren den Germanen und Kelten sind Bäume von je Heilig gewesen, ja Baumfrevel konnte mit dem
Tode bestraft werden. So empfand auch der junge Goethe. Werther, als er hörte, das die beiden hohen Nussbäume des Pfarrhofs auf Befehl der neuen Pfarrerin abgehauen worden waren, konnte sich nicht fassen: " Abgehauen! Ich möchte Toll werden, ich könnte den Hund ermorden, der den ersten Hieb daran tat..." In dem leidenschaftlichen Ausbruch des jungen Goethe klingen noch der Zorn und das Entsetzen, über die Untat nach, die es für unsere Vorväter war, wenn die Sendboten des neuen Gottes die Heiligen Bäume und Haine umschlugen. Denn " wer ist nicht beim Eintritt in einen heiligen Wald von Schauer überfallen worden?" Schon den Knaben hatte, wie Dichtung und Wahrheit erzählt, das heilige Geheimnis, des Waldes angezogen, und als er das einem älteren Freund gestand, war es ihm eine Offenbarung, zu hören, das die Germanen und Kelten ihre Götter, in Wälder wohnend gedacht, Bäume ihren Göttern geweiht hatten. " Gewiss ist es keine schönere Gottesverehrung, als die, zu der man kein Bild bedarf, die bloß aus dem Wechselgespräch mit der Natur in unserem Busen entspringt.
hukwa
Mittwoch, 13. April 2011
Mein Bezug zum Schamanismus
Nach dem Filmbeitrag über mich im SWR Fernsehen der den Titel trug „der Schamane aus dem Pfälzerwald“, wurde ich von vielen Leuten gefragt, welche Art von Schamanismus ich „betreiben“ würde? Als erstes möchte ich klarstellen das meine Arbeit keine esoterische ist sondern eine naturphilosophisch, tiefenökologische Richtung beschreitet. Philosophisch bin ich ein Anhänger der Philosopia perenis, ökologisch vertrete ich die klassische Tiefenökologie im Sinne ihres Begründers Arne Naess und Schamanistisch habe ich mich immer dem nordeurasischen Schamanentum zugehörig gefühlt. Also jener Form des Schamanismus wie er von Mircea Eliade und Findeisen uns nahe gebracht wurde.
Diesen Schamanismus kann man nicht erlernen man wird in ihn hineingeboren, in unserer modernen westlichen Welt ist es so das der Schamanismus den angehenden Schamanen findet. Ich meine damit, man bringt ihn mit aus einer anderen Welt. Dieser nordeurasische Schamanismus wie ich ihn vertrete ist eine Art von spiritueller Psychotherapie für die Erde und somit auch für den Menschen.
hukwa
Dienstag, 15. Februar 2011
Merlin in der Baumkunde
Samstag, 26. September 2009
Satori
wer mit der seele der pflanzen gefühlt
wer im kristall dasein erkannt
der die einheit des alls geschaut
der das feuer der feuer gesehen
darinnen tod geburt und vergehen
dem das echo kehrt zurück
der in schauder gebebt
der die blume so sah
als sei sie in die wiese gewebt
wer in tier und pflanze geschwister fand
ist mit der unendlichkeit vereint.
hukwa


