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Freitag, 18. Oktober 2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Judasohr - Holunderpilz
| Fotos©UteKW |
Diesen schönen Frühlingspilz habe ich heute im Garten entdeckt, er ist übrigens ein vorzüglicher Speisepilz und wächst vorwiegend am Holunder.
hukwa
Freitag, 18. Oktober 2013
Die Morchel - kleine Pilzvolkskunde
In Schlesien glaubte man, dass der Teufel, als er einmal sehr übel gelaunt war, eine alte Frau gepackt, sie in Stücke zerrissen und diese überall in der Gegend verstreut habe. Wo immer eines dieser Stücke den Boden berührte, soll eine Morchel gewachsen sein, die der alten Frau mit ihrem verrunzelten Gesicht ähnlich sah.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Die Stinkmorchel - kleine Pilzvolkskunde
Wenn man sie nicht sieht riecht man sie, pflegte mein Großvater zu mir zu sagen wenn wir in die Pilze gingen . Gemeint ist die Stinkmorchel. In einigen Teilen Deutschlands glaubten die Jäger, dass die phallusähnlichen Pilze an den Brunstplätzen der Hirsche wüchsen. Ihre eigenartigen "Eier", ihre Gestalt und ihr widerlicher Geruch machten es nur natürlich dass man sie mit Hexen und bösen Geistern in Verbindung brachte.
Die Stinkmorchel wurde aber auch regelmäßig als Zutaten zu Liebestränken oder als Aphrodisiakum benutzt. Man verfütterte auch diesen Giftpilz ans Vieh, um so seine Fruchtbarkeit zu vermehren. Im Mittelalter verwendete man Stinkmorcheln auch als Zubereitung eines Öles, das Gichtschmerzen lindern sollte. Es wurde auch zur Behandlung von Rheuma und sogar Epilepsie verwendet.
hukwa
Die Stinkmorchel wurde aber auch regelmäßig als Zutaten zu Liebestränken oder als Aphrodisiakum benutzt. Man verfütterte auch diesen Giftpilz ans Vieh, um so seine Fruchtbarkeit zu vermehren. Im Mittelalter verwendete man Stinkmorcheln auch als Zubereitung eines Öles, das Gichtschmerzen lindern sollte. Es wurde auch zur Behandlung von Rheuma und sogar Epilepsie verwendet.
hukwa
Kleine Pilzvolkskunde
"Schwämme und Pilze wachsen bis zum Allerheiligenfest" habe ich Gestern in einem alten Kalender gelesen. Nun eigentlich wachsen sie ja das ganze Jahr über.
Pilze haben die Menschen jahrhundertelang fasziniert. Sie waren Symbole des Verfalls und entwickelten sich an feuchten, ungemütlichen Stellen, an denen sich auch Kröten, Fledermäuse und Schlangen gerne aufhielten. Da Schlangen oft giftig sind, hielt man Pilze und Schwämme ebenfalls für böse. In Wales nennt man Giftpilze heute noch "Fleisch der Gnome".
Wegen ihrer Eigenschaft, urplötzlich und auf Wunderbare Art aufzutauchen, brachte man sie in Verbindung mit den Göttern, mit dem Donnerschlag, mit Blitz und mit dem Mond.
Wenn der Mond voll ist,
kannst du Pilze jederzeit ernten;
ist er jedoch abnehmend,
so warte besser, bis du sie wieder nimmst,
sagt eine alte Volksweisheit.
In einigen Teilen Europas erzählt man sich folgende Geschichte: Eines Tages ging Petrus mit Christus durch einen Wald und aß von dem Brot, das ihm die Einwohner eines Dorfes gegeben haben. Dabei spuckte er etwas davon auf den Boden. Daraus wurden Pilze. Der Teufel, der den beiden folgte, spuckte ebenfalls aus. Sofort wuchsen auf dem Platz, wo sein Speichel die Erde berührt hatte, die Giftpilze. Es heißt in alten Schriften das Manna des alten Testaments seien Pilze gewesen, da sie wie durch ein Wunder über Nacht aus dem Boden schießen.
hukwa
Pilze haben die Menschen jahrhundertelang fasziniert. Sie waren Symbole des Verfalls und entwickelten sich an feuchten, ungemütlichen Stellen, an denen sich auch Kröten, Fledermäuse und Schlangen gerne aufhielten. Da Schlangen oft giftig sind, hielt man Pilze und Schwämme ebenfalls für böse. In Wales nennt man Giftpilze heute noch "Fleisch der Gnome".
Wegen ihrer Eigenschaft, urplötzlich und auf Wunderbare Art aufzutauchen, brachte man sie in Verbindung mit den Göttern, mit dem Donnerschlag, mit Blitz und mit dem Mond.
Wenn der Mond voll ist,
kannst du Pilze jederzeit ernten;
ist er jedoch abnehmend,
so warte besser, bis du sie wieder nimmst,
sagt eine alte Volksweisheit.
In einigen Teilen Europas erzählt man sich folgende Geschichte: Eines Tages ging Petrus mit Christus durch einen Wald und aß von dem Brot, das ihm die Einwohner eines Dorfes gegeben haben. Dabei spuckte er etwas davon auf den Boden. Daraus wurden Pilze. Der Teufel, der den beiden folgte, spuckte ebenfalls aus. Sofort wuchsen auf dem Platz, wo sein Speichel die Erde berührt hatte, die Giftpilze. Es heißt in alten Schriften das Manna des alten Testaments seien Pilze gewesen, da sie wie durch ein Wunder über Nacht aus dem Boden schießen.
hukwa
Sonntag, 13. Oktober 2013
Pilze - die Unverzichtbaren
Es ist ein wunderschöner Oktobermorgen, grau und düster fast Novemberhaft. In die Wälder ist der Landschaftsmaler Herbst eingezogen. Die Laubwälder präsentieren sich in ihrem Farbenrausch. Eine Vielzahl von Pilzen bedeckt den Waldboden. In dieser Jahreszeit sind es besonders viele Arten die oft ganz eng nebeneinander wachsen. Die "Wesen der Nacht" wie Shakespeare die Pilze nannte, erfüllen ihre wichtige Aufgabe im ökologischen Kreislauf. Manche von ihnen können so alt werden wie die Bäume mit denen sie in Symbiose leben. ihre Schwammflocke verwächst mit dem Wurzelgeflecht der Bäume. In dieser Beziehung bietet der Baum dem Pilz die benötigten Nährstoffe. Der Pilz vergrößert dem Baum die Möglichkeit, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Auf diese Weise profitieren beide voneinander. Der Fliegenpilz unterhält ein Gemeinwesen mit Fichte, Tanne und vor allem der Birke. Den Zimtfarbigen Milchpilz findet man nur zusammen mit einem Eichbaum. Solche symbiotisch lebende Pilze werden so alt wie der Baum mit dem sie zusammen leben. Es kommt aber auch umgekehrt vor das Pilze ihrem Wirt großen Schaden zufügen. Dann spricht man von einem Parasitenverhalten. Der Pilz stiehlt dann die Nahrung von seinem Wirt so das dieser darunter leidet und sogar absterben kann. Der Honigpilz, Birkenpilz und Kiefermörder sind hierfür bekannte Vorbilder. Der Großteil der Pilze jedoch wirkt in den Wäldern wie ein Aufräumer, der Samen mit Schimmelpilz und Bakterien versorgt, damit organisches Material abegebaut wird. Pilze sind wahrlich die Unverzichtbaren in unseren Wäldern.
hukwa
hukwa
Montag, 8. Oktober 2012
Pilzmythologie Teil 1
Wenn die Pilze aus dem Waldboden "schießen",
ist zumeist Spätsommer oder Herbst. Viele Pilze gedeihen auch das ganze Jahr
über, manche sogar im Winter unter Schnee und Eisdecke. Für Pilzsammler scheint
es so als ob Pilze dann am besten gedeihen, wenn die Waldbäume zu ruhen
beginnen. Eng ist die Verbindung zwischen Baum und Pilz und die Botaniker
nennen solche Beziehungen Symbiose. Die Schwammflocke der Pilze verwächst mit
dem Wurzelgeflecht eines Baumes. In dieser Beziehung bietet der Baum dem Pilz
die benötigten Nährstoffe. Die beiden betreiben sozusagen eine
Versorgungsgemeinschaft. Die mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Pilzfäden
lassen ein regelrechtes Geflecht um die Saugwurzeln der Bäume entstehen. Beim
Steinpilz messen diese Wurzelfäden ungefähr 100 Kilometer. Der Pilz vermag die
meist mineralischen Stoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs leichter
aufzuschließen und tritt sie als Mineralsalze, Stickstoff und Phosphor an die
Baumwurzeln ab. Der Baum wiederum gibt seinem Partner vor allem Kohlehydrate
ab. Diese kann er dann am besten entbehren, wenn das Sprossenwachstum beendet
ist. So wird auch klar, warum zum Ende einer Vegetationsperiode der Bäume, die
Saison der Pilze beginnt.
Ein Knollenblätterpilz geht nur mit Eichen und
Buchen eine "Ehe" ein. Der Fliegenpilz liebt die Birke unter ihnen
finden wir ihn am häufigsten, er mag aber auch Fichten und Tannen. Der
zimtfarbige Milchpilz hält es nur mit den Eichen. Solch symbiotisch lebende
Pilze können genau so alt wie ein lebender Baum werden! Ein biblisches Alter
also wenn man bedenkt wie alt vor allem Eichen werden können. Der Pilz ist
somit ein unverzichtbares Bindeglied im ökologischen Kreislauf und weil dem so
ist, geben sie uns einen guten Zustandsbericht von dem Milieu in dem sie leben.
Jeder weiß Heute, dass durch zunehmende
Luftbelastung und Übersäuerung unsere Wälder in einem schlechten Zustand sind.
Somit auch viele Pilze, namentlich die Sorten, die in Symbiose mit Bäumen
leben, einige davon sind stark im Zurückgehen, was ein eindeutiges Zeichen
dafür ist, dass unser Wald an Vitalität eingebüßt hat. Der Pilz ist daher ein
ausgezeichneter Gradmesser für die Gesundheit seines Umfeldes.
In den 50zigern Jahren gab es in Mitteleuropa ein drastisches
Ulmensterben, Auslöser dafür war eine Pilzkrankheit. Wenn der Pilz der
Wirtspflanze, auf der er wächst, keinen Vorteil bietet, spricht man von einem
Parasiten–Verhalten: Der Pilz stiehlt sich dann Nahrung von seinem Wirt. Dieser
kann darunter letztendlich so leiden, dass er abstirbt.
Der Honigpilz, Birkenpilz und Kiefernmörder sind
hierfür bekannte Vorbilder, ebenso der bekannte Hallimasch, bei ihm ist das
Verhältnis zu seinem Wirtsbaum, das zwischen Räuber und Ausgeraubten.
Doch nicht nur Bäume, auch unsere heimischen
Orchideen und verschiedene Flechtarten und Moose sind auf Pilze angewiesen. Als
Einzelkämpfer könnten sie überhaupt nicht überleben, nur in der Partnerschaft
mit Pilzen haben sie eine Zukunft.
Auch viele Insekten die in Bäumen leben sind auf
Pilze angewiesen, so die Larven der Riesenholzwespe. Doch vor allem die
Borkenkäfer. In ihrer regelrechten "Vernichtungswut" bedienen sie
sich der Arbeit von Pilzen, die der Mutterkäfer in seinem Magen mitbringt und
in den Gängen auslegt. Die Pilze treiben Fäden in das Holz und beginnen es zu
zersetzen. Die weißen Larven der Käfer leben von den nährstoffreichen Enden der
Pilze. Die Larven sind also bestens versorgt, zumal der Mutterkäfer die
Exkremente der Jungen aus den Gängen räumt und sogar den Eingang bewacht.
Während die Gänge vom Pilz anfänglich noch weiß verfärbt sind, erhalten sie
durch die zersetzende Arbeit der Pilze auf Dauer eine schwarze Farbe. Am
Schluss fressen die fertigen Käfer die
Pilzkultur restlos auf.
Pilze sind von einem geheimnisvollen Schleier
umwoben und noch lange nicht, hat die Wissenschaft ihr wundersames Leben
ergründet.
Literaturhinweise:
C.L. Duddington : Baupläne der Pflanzen; suhrkamp
TB.
Duddington : Pflanzen als Architekten; suhrkamp TB
Labels:
Mythologie,
Pilze
Trippstadt, Germany
Trippstadt, Deutschland
Mythologisches und Kulturgeschichtliches von Pilzen
In der Kulturgeschichte der
Menschen nehmen Pilze einen eigenen Platz ein, in allen Kulturkreisen haben sie
eine eigene Stellung. Nie waren sie den Menschen nur Dinge neben anderen
Dingen, ihre seltsamen Erscheinungen nur Formen neben anderen Formen. Wohl
schon früh ahnten die Menschen, dass in Pilzen seltsame Kräfte wohnen. Sie
galten als Träger geheimer Kräfte, waren dem Menschen Gleichnis ewigen
Wachstums, steter Erneuerung, und oft nicht ganz geheuer. Wesen der Finsternis
oder auch Kinder der Nacht wurden sie gerne genannt.
Weil Pilze so ganz anders
sind, als andere Lebewesen um uns herum, haben wir sie lange Zeit ins Reich der
Hexen, Teufel und Geister verbannt. Ihre volkskundlichen Namen geben uns zum
Teil noch eine Ahnung davon: Teufelspilz, Hexenpilz, Satanspilz, Eselsohr,
Fliegenpilz usw. Wenn es im Frühherbst nicht zu kalt ist und es dazu noch
einige Tage geregnet hat, "schießen" die Pilze aus dem Boden. Ihr
erstaunlich schneller Wuchs bewirkte, dass die Menschen sie von Alters her als
rätselhafte Verbindung zwischen der gewohnten Welt und der Welt der Geheimnisse
ansahen. Eine Welt, die von wunderbaren und seltsamen Wesen bewohnt war. Pilze
umhüllt die Aura des Mysteriösen. Sie sehen so ganz anders aus als die anderen
Organismen, die wir in der Natur vorfinden. Sie haben meist eigenartige Formen
und auffallende Farben. Dadurch brachte man sie eben eher mit der Welt der
Gnomen und Zwergen in Verbindung als mit der uns umgebenden und angenommenen
Wirklichkeit. So ist es auch kein Wunder, dass die Pilze seit ältesten Zeiten
in Verdacht stehen, Werkzeuge von Hexen und Zauberern zu sein. Meint der
Wissenschaftler Pilze, so spricht er stets von Myzelien, denn das, was der
Mensch normalerweise zu Gesicht bekommt und als "Pilz" bezeichnet,
ist nicht der eigentliche Pilz, sondern nur deren Fruchtkörper. Das Wort
"mykes" stammt aus dem Griechischen, wo es sowohl Pilz als auch
pilzförmig bedeutete. Auch die Stadt Mykene leitet ihren Namen von diesem Wort
ab. Man nimmt zwei verschiedene Erklärungen dafür an: Die eine Geschichte
erzählt, das Perseus die Stadt an dem Platz gegründet habe, an dem er den Knauf
seines Sichelschwertes verloren habe. Die andere sagt, er habe die Stadt an
einem Ort gegründet, wo er einen Pilz gefunden habe, der seinen Durst gestillt
habe(!). Von Mykes kommt auch das Wort Mykologie, also der wissenschaftliche
Name für Pilzkunde.
In der antiken Welt hielt man Pilze manchmal auch für ein
Gärungsprodukt der Erde nach Regenfällen. Nikandros von Kolophon nannte sie im
dritten Jahrhundert vor Christus in seinen naturwissenschaftlichen
Lehrgedichten "das teuflische Enzym der Erde". Im sechsten
nachchristlichen Jahrhundert taucht die Bezeichnung "mussiriones" in
"De Observatione Liborum" (Beobachtungen bei Lebensmitteln) auf, die
Anthimas, der Leibarzt des Ostgotenkönigs Theoderich d. G. verfasst hat.
Die lateinische Bezeichnung für Moose ist muscus. Und Moos ist weich und
schwammig wie Pilze. Das Altfranzösische Wort für Pilz lautete
"mocheron", das auch als "mousseron" oder
"moisseron" Verwendung fand und weich bedeutete. Die Angelsachsen
benutzten das Wort "muscheron", das wohl aus dem altenglischen
"mues" (Feld) und "rhum" (etwas das sich aufbläht)
abgeleitet ist und sich bis ins 15. Jahrhundert hielt. Im englischen heißt der
Pilz heute "mushroom". Es ist seltsam, dass Pilze weder in der Bibel
noch in den Apokryphen erwähnt sind, eine Ausnahme bildet der Taumel Lolch.
Unseren Vorfahren galten Pilze und Schwämme zweifelsohne als etwas
geheimnisvolles. Sie konnten sie weder dem Reich der Pflanzen noch dem der
Tiere zuordnen. Schließlich hatten Pilze die Gewohnheit, plötzlich an
irgendeiner Stelle aufzutauchen um dann wieder spurlos zu verschwinden. Man
ging davon aus, es handele sich um die Zusammenarbeit jenseitiger Kräfte mit
Mutter Erde.
Besonders Hexenringe waren
für die Menschen sehr faszinierend. Man dachte, diese Spuren düsterer
Aktivitäten habe etwas mit Hexen und Elfen zu tun. Manche glaubten, dass die
Pilze in dem seltsamen Kreis die Spuren eines nächtlichen Tanzes beim
Hexensabbat waren. Andere wieder dachten, der Ring bezeichne den Platz, wo der
Blitz in die Erde gefahren sei. Dabei habe er elektrische Energien entwickelt,
die sich sternförmig ausbreiteten. Oder: Er würde von Schlangen gebildet, die
im Kreis kröchen oder von Hexen, die grasende Füllen bestiegen und mit ihnen
immer im Kreis herumritten. Er wurde dem Aberglauben nach auch durch
unterirdische Dämpfe gebildet, die Geheimnisvollerweise als ringförmiger Rauch auf
die Erde kamen. Oder der Teufel stellte zu dieser Nacht an diesem Platz Butter
in einem Fass her. Zu einer Zeit in der man noch an die Existenz von Elfen,
Geistern und Hexen glaubte, entstanden die Bezeichnungen "Hexenring"
und "Elfenhof". Im fahlen Licht des Mondes tanzten Feen und Elfen auf
einer kreisrunden Tanzfläche und ruhten sich auf kleinen Pilzen aus. In seinem
Sturm deutet Shakespeare dies an:
"... halbe Zwerge die ihr
Bei Mondschein
grüne saure Ringlein macht,
Wovon das Schaf
nicht frisst; die ihr zur Kurzweil
die nächtgen
Pilze macht; die ihr am Klang
der Abendglock
euch freut;..."
In Deutschland glaubte man
dass diese Ringe vor allem in der Walpurgisnacht wuchsen, wenn sich die Hexen
zum Tanz versammelten. In Holland hielt man sie für ein Werk des Teufels. Und
eine Kuh, die an einem derartigen Ort graste, gab bestimmt keine gute Milch. In
Frankreich hält man Hexenringe für die Heimat großer Kröten mit
hervorquellenden Augen. Interessante Verbindungen zwischen
Kröten und Pilzen tauchen immer
wieder in der Mythologie auf.
Der Oxforder Literaturprofessor und Kenner der
antiken Mysterien, Robert Ranke Graves berichtet uns in seiner Griechischen
Mythologie: "Die hundertköpfige Schlange, die über dem Juwelengarten der
Hesperiden wacht, und die hundertkrallige Kröte, die ein kostbares Juwel auf
dem Kopf trägt (von dem Shakespeares Duke Senior spricht), gehörten beide zu
den alten Krötenpilz-mysterien".
Es kann entweder Glück oder Unglück bringen, wenn
man einen Hexenring betritt. Der Tau des ersten Maitages, der einen schönen
Teint machen soll, wurde innerhalb von Hexenringen nicht benutzt, da die jungen
Mädchen glaubten, Feen und Elfen seien eifersüchtig auf ihre Schönheit und
würden versuchen, sie durch diesen Tau zu verderben. Es war nicht einmal
erlaubt, einen Fuß in den Ring zu setzen, da man sich selbst dem Zauber der
bösen Geister ausliefern würde. Lang schon hat die Wissenschaft das Rätsel um
die Hexenringe gelöst und wir wissen heute dass ein solcher Kreis aus einer
Gruppe Pilze von einem Schwammgewebe besteht, die zusammen einen Kreis bilden.
Dies wird verursacht dadurch, dass der Schwamm im Laufe der Jahre alle
Nährstoffe im Boden aufgebraucht hat. Um weiterhin wachsen zu können, muss das
Pilzgeflecht sich in Ringen zur Aussenkante hin ausbreiten. Die Pilze, die dann
entstehen, kommen am Rande des Gebietes vor. Wenn sich unterirdisch keine
Ausläufer befinden, kann so ein Ring vollkommen symmetrisch geformt sein.
Hexenringe verschiedener Pilzarten können gut neben einander bestehen. Sie
überwuchern einander nicht, wenn zwei verschiedene Schwämme im Erdreich
zusammentreffen, wachsen beide nicht mehr weiter. In Schlesien glaubte man,
dass der Teufel, als er einmal sehr übel gelaunt war, eine alte Frau gepackt,
sie in Stücke gerissen und diese überall in der Gegend verstreut habe. Wo immer
eines dieser Stücke den Boden berührte, soll eine Morchel gewachsen sein, die
der alten Frau mit ihrer verrunzelten Haut ähnlich sah. Und in einigen Teilen
Deutschlands glaubten die Jäger, dass die phallusähnlichen Pilze an den
Brunftplätzen der Hirsche wüchsen. Ihre eigenartige "Eier", ihre
Gestalt und ihr widerlicher Geruch machten es nur natürlich, dass man sie mit
Hexen und bösen Geistern in Verbindung brachte. Die Stinkmorchel wurde aber
auch regelmäßig als Zutat zu Liebestränken oder als Aphrodisiakum benutzt.
Hierzu erklärte sie auch Wolfram von Eschenbach in seinem "Parzival".
Im Mittelalter verwendete man Stinkmorcheln auch zur Zubereitung eines Öls, das
Gichtschmerzen und Rheumatismus heilen sollte. Die Stinkmorchel produziert
unsichtbare Strahlen, die einen Pappkarton durch-dringen und eine Photoplatte
darin beleuchten können. Anscheinend gibt es tatsächlich so etwas wie
Leuchtpilze. "Ich schreibe Dir im Schein von fünf Pilzen", schreibt
während des zweiten Weltkrieges ein Soldat aus den Dschungeln Neu-Guineas. In
den Tropen existieren einige Arten von "Leuchtpilzen". Doch auch auf
dem europäischen Festland und in Amerika durchleuchten einige Pilze die
Waldeinsamkeit. Trichterlinge, Geweihförmige Holzkeule und Hallimasch lassen
das Holz, an dem sie wachsen, leuchten, vermutlich auf die gleiche Art, auf die
auch Glühwürmchen und Feuerfliegen ihr Licht verströmen. Um Zusammen-stöße im
Dunkel der Nacht zu vermeiden, steckten sich während des ersten Weltkrieges die
Soldaten im Schützengraben leuchtende Holzstücke an ihre Helme. In Arnheim
fanden während des zweiten Weltkrieges Soldaten, die sich gerade eingruben,
leuchtendes Holz vor.
In Holzlagern leuchteten manche Stöße so stark, dass
man sie mit einer Zeltplane abdecken musste. Und die alten Köhler steckten
"Leuchtholz" in die Erde, um so leichter den Weg während der Nacht zu
ihren Meilern zu finden.
Labels:
Mythologie,
Pilze
Trippstadt, Germany
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Sonntag, 7. Oktober 2012
Pilze in der Volkskunde: Die Stinkmorchel
Früher glaubten die Jäger in vielen Teilen unseres Landes, dass die phallusähnlichen Pilze an den Brunftplätzen der Hirsche wuchsen. Ihre eigenartigen "Eier", ihre Gestalt und ihr widerlicher Geruch machten es nur natürlich, dass man sie mit Hexen und bösen Geistern in Verbindung brachte. Die Stinkmorchel wurde als Zutat zu Liebestränken oder als Aphrodisisakum benutzt. Und bis vor einiger Zeit verfütterte man in einigen Ländern diesen Giftpilz ans Vieh, weil man glaubte so vermehre sich die Fruchtbarkeit des Hausvieh. Im Mittelalter verwendete man Stinkmorscheln auch zur Zubereitung eines Öls, das Gichtschmerzen lindern sollte. Es wurde auch zur Behandlung von Rheumatismus und sogar Epilepsie eingesetzt.
hukwa
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Hexenringe
Hexenringe wurden in früheren Tagen als Sporen düsterer Aktivitäten bezeichnet. Man glaubte, dass die Pilze in dem Hexenring die Sporen eines nächtlichen Tanzes beim Hexensabbat waren. Das war eine Begegnung zwischen Hexen und dem Teufel. Die Hexen rieben sich mit Hexensalbe ein, die zu Wahnvorstellungen und wunderlichen Träumen führt. Es ranken sich viele Märchen und Legenden um Hexenringe.
Ein Hexenring besteht aus einer Gruppe Pilze von einem Schwammgewebe, die zusammen einen Kreis bildet. Dies wird verursacht dadurch, dass der Schwamm im Laufe der Jahre alle Nährstoffe im Boden aufgebraucht hat. Um weiterhin wachsen zu können, muss das Pilzgeflecht sich Ringe zur Außenkante hin ausbreiten. Die Pilze, die dann entstehen, kommen am Rande des Gebietes vor. Wenn sich unterirdisch keine Ausläufer befinden, kann so ein Ring vollkommen symmetrisch geformt sein. Hexenringe verschiedenartiger Pilzsorten können gut nebeneinander bestehen. Sie überwuchern einander nicht, wenn zwei verschiedene Schwämme im Erdreich zusammentreffen, wachsen beide nicht weiter.
hukwa
Ein Hexenring besteht aus einer Gruppe Pilze von einem Schwammgewebe, die zusammen einen Kreis bildet. Dies wird verursacht dadurch, dass der Schwamm im Laufe der Jahre alle Nährstoffe im Boden aufgebraucht hat. Um weiterhin wachsen zu können, muss das Pilzgeflecht sich Ringe zur Außenkante hin ausbreiten. Die Pilze, die dann entstehen, kommen am Rande des Gebietes vor. Wenn sich unterirdisch keine Ausläufer befinden, kann so ein Ring vollkommen symmetrisch geformt sein. Hexenringe verschiedenartiger Pilzsorten können gut nebeneinander bestehen. Sie überwuchern einander nicht, wenn zwei verschiedene Schwämme im Erdreich zusammentreffen, wachsen beide nicht weiter.
hukwa
Samstag, 6. Oktober 2012
Symbiose
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Freitag, 30. September 2011
Der Habicht-Stoppelpilz oder die Einheit des Waldes
Heute habe ich bei wunderschönem Wetter eine lange Waldwanderung unternommen. Ich wunderte mich über die Vielfalt der Pilze die ich fand obwohl das Wetter ja nicht gerade feucht war in den letzten Wochen. In einem Fichtendickicht entdeckte ich den selten vorkommenden Habicht-Stoppelpilz. Ich hatte leider keine Kamera dabei. Nicht weit von diesem Pilz der auch Rehpilz genannt wird fand ich den Hexenbutter einen "wandernden Schleimpilz". Im Fichtenwald lag der Geruch von Stinkmorscheln in der Luft. An gebrochenen Bäumen entdeckte ich jede Menge Porlinge. Über und über war dieser Fichtenwald mit Flechten bewachsen die sich ja recht gut mit Pilzen verstehen und eine Gemeinschaft bilden. Der Wald braucht eben die Pilze zum wachsen als auch zum Verwesen. Er braucht die Flechten und vor allen Dingen die Moose die hier auch stark wucherten, sie halten den Wald feucht und schaffen daher die Voraussetzungen zum Leben von Pilzen und Bakterien. Gerade bei den Pilzen erkennen wir was der Wald ist eine große brüderliche Einheit.
hukwa
hukwa
Freitag, 24. September 2010
Donnerstag, 16. September 2010
Pilze die an Bäumen wachsen
Wenn wir uns im Wald auf Pilzsuche begeben, schauen wir in der Regel nach gewissen Baumarten, um dann unseren Blick suchend auf den Boden zu richten.
Doch es gibt auch Pilze die wir in Luftiger Höhe suchen müssen, so genannte Baumpilze. Hier handelt es sich in der Regel um Porlinge (Aphyllophorales).
Sie wurden schon in den Kräuterbüchern der Antike als Heilmittel geschätzt, so bei Dioskurides und bei Plinius.
Ein Teil unserer heimischen Porlinge sind essbar, ein Großteil ungenießbar. Ihre Unterscheidung ist nicht leicht und der unerfahrene Pilzsammler kann sie schnell verwechseln.
Unser bekanntester Porling ist wohl der „Zunderschwamm“ (Fomes formentarius) was „zum Zunder gehörend“ bedeutet. Er befällt geschwächte und verwundete Bäume, deren Holz er als Weißfäuleerreger ziemlich rasch zerstört. Er ist ungenießbar.
Der „Schwefelporling“ (Laetiporus sulphureus) ist ein schöner, auffallender Baumpilz. Die Farbe der Hutoberseite geht von Ziegelrot oder Gelbrot, bei jungen Hüten, über Schwelgelb bei reifen Fruchtkörpern, bis zu schmutzigem Weiß im Alter. Seine Wirtsbäume sind vor allem lebende und tote Laubbäume. Er mag Eichen, Pappeln, Ahorn ebenso wie Obstbäume. Der schöne und auffallende Pilz ist ein meisterhafter Holzzerstörer. Mit seinem ausdauernden Myzel erzeugt er eine intensive Braunfäule. Das Kernholz des Stammes an dem er wächst, wird in eine braunrote, leicht zerreibbare und bröckelige Masse verwandelt. Der Stamm wird ausgehöhlt und bricht früher oder später ab. „Sulphureus“ bedeutet „schwefelgelb“. Der junge Pilz ist essbar, sollte aber ausgewässert werden um den säuerlichen Geschmack zu entfernen.
Ein Fichtenbegleiter ist der graugelblich gefärbte „Schafporling“ (Albatrellus ovinus), ein essbarer Baumpilz dessen Fleisch jedoch meistens von Maden bewohnt wird. Er kann leicht mit dem „Semmelporling“ verwechselt werden. „Ovinus“ bedeutet „das Schaf betreffend“.
Streng an eine Baumart gebunden ist der weiß-bräunliche „Birkenporling“ (Piptoporus betulinus), was „zur Birke gehörend“ bedeutet.
Der rostbraune „Tropfende Schillerporling“ (Inonotus dryadeus), was „Baumbewohnend“ bedeutet, ist ein treuer Eichenbegleiter. Die Weißfäule die er erzeugt greift nur die Wurzel des Baumes an den er bewohnt.
Der „Rote Zinnoberschwamm“ (Pycnoporus cinnabarinus) auch „Zinnobertramete“ genannt, ist einer der selteneren Baumpilze. Der wunderschöne Pilz, der Laubbäume bevorzugt, mag sonnige Lagen und die Gesellschaft mit der „Striegeligen Tramete“ und dem „Spaltblättling“, mit denen er eine Pilzgesellschaft auf lagernden Stämmen und Ästen bildet. Das prächtige Rot des Pilzes wird verursacht durch den roten Farbstoff „Cinnabarin“. Selbst das Myzel im Holzinnern ist noch rot gefärbt. Der Zinnoberschwamm ist ein saprophytischer Pilz, das heißt er befällt nur totes Holz und hilft als Weißfäuleerreger bei dessen natürlichem Abbau. „Cinnabarinus“ bedeutet „zinnoberrot“.
Ein wohl vielen Wanderern bekannter Baumbewohner ist die „Schmetterlingstramete“, „Bunte Tramete“ oder „Schmetterlingsporling“ (Trametes versicolor) genannt. Dieser häufige Pilz wächst flach fächerförmig in Gruppen neben- und übereinander und ist ungestielt am Holz angewachsen. Seinen bunt getonten fächerartigen Hüten verdankt er seinen Namen. Der Pilz wächst das ganze Jahr über und die im Herbst nicht ausgewachsenen Fruchtkörper vollenden ihre Entwicklung im Frühjahr. Gemeinsam mit der „Zonen Tramete“ die eine weißliche Behaarung hat, besiedelt der Pilz vorwiegend Birken, Pappeln und Weiden.
Ein weiterer interessanter Baumpilz ist der wie ein Ohr aussehende Hirneola auricula was „Judasohr“ bedeutet. Der Pilz wächst vorzugsweise am schwarzen Holunder, dem Baum an dem sich Judas Ischariot erhängt haben soll.
Ein im Pfälzerwald häufig vorkommender Pilz ist die seltsame „Gelbe Lohblüte“ auch „Hexenbutter“ (Fuligo septica) genannt. Der oft knallgelbe Schleimpilz bewohnt morsches Holz.
hukwa
Doch es gibt auch Pilze die wir in Luftiger Höhe suchen müssen, so genannte Baumpilze. Hier handelt es sich in der Regel um Porlinge (Aphyllophorales).
Sie wurden schon in den Kräuterbüchern der Antike als Heilmittel geschätzt, so bei Dioskurides und bei Plinius.
Ein Teil unserer heimischen Porlinge sind essbar, ein Großteil ungenießbar. Ihre Unterscheidung ist nicht leicht und der unerfahrene Pilzsammler kann sie schnell verwechseln.
Unser bekanntester Porling ist wohl der „Zunderschwamm“ (Fomes formentarius) was „zum Zunder gehörend“ bedeutet. Er befällt geschwächte und verwundete Bäume, deren Holz er als Weißfäuleerreger ziemlich rasch zerstört. Er ist ungenießbar.
Der „Schwefelporling“ (Laetiporus sulphureus) ist ein schöner, auffallender Baumpilz. Die Farbe der Hutoberseite geht von Ziegelrot oder Gelbrot, bei jungen Hüten, über Schwelgelb bei reifen Fruchtkörpern, bis zu schmutzigem Weiß im Alter. Seine Wirtsbäume sind vor allem lebende und tote Laubbäume. Er mag Eichen, Pappeln, Ahorn ebenso wie Obstbäume. Der schöne und auffallende Pilz ist ein meisterhafter Holzzerstörer. Mit seinem ausdauernden Myzel erzeugt er eine intensive Braunfäule. Das Kernholz des Stammes an dem er wächst, wird in eine braunrote, leicht zerreibbare und bröckelige Masse verwandelt. Der Stamm wird ausgehöhlt und bricht früher oder später ab. „Sulphureus“ bedeutet „schwefelgelb“. Der junge Pilz ist essbar, sollte aber ausgewässert werden um den säuerlichen Geschmack zu entfernen.
Ein Fichtenbegleiter ist der graugelblich gefärbte „Schafporling“ (Albatrellus ovinus), ein essbarer Baumpilz dessen Fleisch jedoch meistens von Maden bewohnt wird. Er kann leicht mit dem „Semmelporling“ verwechselt werden. „Ovinus“ bedeutet „das Schaf betreffend“.
Streng an eine Baumart gebunden ist der weiß-bräunliche „Birkenporling“ (Piptoporus betulinus), was „zur Birke gehörend“ bedeutet.
Der rostbraune „Tropfende Schillerporling“ (Inonotus dryadeus), was „Baumbewohnend“ bedeutet, ist ein treuer Eichenbegleiter. Die Weißfäule die er erzeugt greift nur die Wurzel des Baumes an den er bewohnt.
Der „Rote Zinnoberschwamm“ (Pycnoporus cinnabarinus) auch „Zinnobertramete“ genannt, ist einer der selteneren Baumpilze. Der wunderschöne Pilz, der Laubbäume bevorzugt, mag sonnige Lagen und die Gesellschaft mit der „Striegeligen Tramete“ und dem „Spaltblättling“, mit denen er eine Pilzgesellschaft auf lagernden Stämmen und Ästen bildet. Das prächtige Rot des Pilzes wird verursacht durch den roten Farbstoff „Cinnabarin“. Selbst das Myzel im Holzinnern ist noch rot gefärbt. Der Zinnoberschwamm ist ein saprophytischer Pilz, das heißt er befällt nur totes Holz und hilft als Weißfäuleerreger bei dessen natürlichem Abbau. „Cinnabarinus“ bedeutet „zinnoberrot“.
Ein wohl vielen Wanderern bekannter Baumbewohner ist die „Schmetterlingstramete“, „Bunte Tramete“ oder „Schmetterlingsporling“ (Trametes versicolor) genannt. Dieser häufige Pilz wächst flach fächerförmig in Gruppen neben- und übereinander und ist ungestielt am Holz angewachsen. Seinen bunt getonten fächerartigen Hüten verdankt er seinen Namen. Der Pilz wächst das ganze Jahr über und die im Herbst nicht ausgewachsenen Fruchtkörper vollenden ihre Entwicklung im Frühjahr. Gemeinsam mit der „Zonen Tramete“ die eine weißliche Behaarung hat, besiedelt der Pilz vorwiegend Birken, Pappeln und Weiden.
Ein weiterer interessanter Baumpilz ist der wie ein Ohr aussehende Hirneola auricula was „Judasohr“ bedeutet. Der Pilz wächst vorzugsweise am schwarzen Holunder, dem Baum an dem sich Judas Ischariot erhängt haben soll.
Ein im Pfälzerwald häufig vorkommender Pilz ist die seltsame „Gelbe Lohblüte“ auch „Hexenbutter“ (Fuligo septica) genannt. Der oft knallgelbe Schleimpilz bewohnt morsches Holz.
hukwa
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