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Donnerstag, 6. Juni 2024

Klima

 Wir glauben wir könnten die Fehler die wir in den letzten 100 Jahren gemacht haben wieder korrigieren und merken nicht dass die Natur schon lange überkorrigiert. 
hukwa

Mittwoch, 5. Juni 2024

Fatales Falschdenken

 Der Mensch  ist Teil des Systems Ökologie und er glaubt er könnte die Natur lenken. Ein fatales Falschdenken! In seiner Dummheit merkt er nicht das er längst von der Natur reguliert wird. 
hukwa

Donnerstag, 9. Mai 2024

Was die Welt im Innersten zusammenhält

 "Welches Muster verbindet den Krebst mit dem Hummer und die Orchidee mit der Primel und all diese vier mit mir? Und mich mit ihnen? Und uns alle sechs mit den Amöben in einer Richtung und mit dem eigeschüchterten Schizophrenen in einer anderen?" 
Gregory Bateson

Montag, 12. Dezember 2022

Mysterium

 Es bedarf um die Stimme der Natur bewusst aufzunehmen, ihre Sprache zu verstehen, einer besonderen Atmosphäre und bei dem Suchenden einer gewißen Sensibilität. Ist dies vorhanden, ist es möglich in das Mysterium der Natur einzudringen. 
hukwa

Donnerstag, 17. Februar 2022

Strom des Werdens

Es ist schon der nahende Märzgeist, denn man bereits jetzt, Mitte Februar spürt. Die Sträucher der Haselnuss haben bereits gestäubt und seit Tagen blühen die ersten Schneeglöckchen. Die Krokusse und der Winterling werden in den nächsten Tagen die weiße Pracht dieser Winterblume noch Farbe hinzufügen. Ein neuer Wachstums Lebenskreis beginnt. Die Natur feiert die Auferstehung der Demeter. Der Vorfrühling ist eine Zwischenzeit- die lebendige Brücke vom Winter zum Frühling. Die Natur zeigt uns in diesen Zeiten ihr nacktes Angesicht. Sie lässt uns ihre elementare Tiefer ahnen. Diese Woche zogen die ersten Kraniche. Ein neuer Strom des Werdens beginnt. 
hukwa 
Baum Fels Strauch 
der Regen lässt nach 
murmelndes Wasser 
zwischen Gestein und Farn 
die Schneeglöckchen  
am Himmel ziehen Kraniche 
geheimnisvoll ihr Ruf 
hier in der Gegenwart 
allmächtiger Natur 
finde ich das Sein 
meiner Tage. 
hukwa

Sonntag, 2. Mai 2021

Die Genauigkeit ist ein Schwindel

 Niemals treffen wir die Natur so an wie sie wirklich ist, sondern immer schon durch unsere Feststellungen geordnet. Hinter der sichtbaren Realität verbirgt sich das wahre Gesicht der Natur. "Die Genauigkeit ist ein Schwindel", schrieb Whitehead, ich bin der gleichen Meinung. 
hukwa

Montag, 26. April 2021

Wegrandgedanken

Jetzt im April ist es eine besonders ideale Zeit um Naturbeobachtungen nachzugehen. Früh am Morgen beginne ich schon mit dem botanisieren und beobachte dabei auch die Vogel und Insektenwelt. Um das große Schöpfungslied aus den Wäldern mit nach Hause zu nehmen so dass es widerhaltmuss man regelrecht mit der Natur Verschmelzen. Meistens bringe ich auch noch ein Gedicht mit nach Hause:  
Moment am Wegrand 
Gelb leuchtet auf der wiese der Löwenzahn 
Wind weht seinen Duft heran 
ein Seelenklang 
mir aus der Kindheit entgegenweht 
ein Junge der über eine Wiese geht 
am Himmel der Turmfalke steht 
die alte Feldulme erbebt 
im flehenden Erwarten 
der Ginster am Wegrand steht. 
hukwa


Donnerstag, 22. April 2021

Frühlingssignatur

Natut ist weit mehr als nur eine materielle Erscheinung. Wenn wir mitten in ihr drinnen sind und das sind wir ja immer, da wir Natur sind, wenn wir ihre Signatur studieren offenbart sie sich uns auf besondere Weise. Überall im Wald blühen nun die Buschwindröschen und die stärkeren Bäume werden folgen, überall Gesumme von Insekten dazwischen Vogelsang all das gehört zur Großen Signatur.Und wenn wir uns die Zeit nehmen den Stimmen der alten Mutter Erde zu lauschen, erfahren wir die spirituelle Botschaft der Natur. 
hukwa

Freitag, 2. April 2021

Naturverwobenheit

Es sind die singenden Waldvögel, die summenden Insekten und die rauschenden Baumblätter denen ich jetzt im April besonders nahe bin. Die Verwobenheit mit der Natur fühle ich heute Morgen so intensiv, das ich mich mit dem Spinnenetz am Ast der alten Eiche identifiziere. Dies sind die Momente wo ich ganz Eins bin mit meiner natürlichen Umgebung. 
hukwa 
Die grüne Weide im Abendrot 
in ihren zarten Ästen 
der Teichrorsänger. 
hukwa

Mittwoch, 24. Februar 2021

Vergessen

 Die Natur ist nicht das Andere wir sind mit ihr verwandt, uns trägt das gleiche Sein, ihre Gesetze sind unsere Eigene. Das wir dies Vergessen haben ist Naturvergessenheit. 
hukwa 

Rauschende Bäume am Hang 
euch lausche ich schon mein Leben lang  
archaisch euer Gesang 
tönt in mein Muschelohr 
so vieles das Vergessen ist 
als Stern und Steinkind 
steige ich zu euch empor. 
hukwa

Freitag, 4. Dezember 2020

Naturerkenntnis

 Naturerkenntnis ist immer Daseinserkenntnis. Erkennen und Erkenntnis ist nicht nur Wissen um den rationalen und mechanischen Ablauf der Naturerscheinungen, sondern ist im letzten eigentlichen Sinn verstanden, immer Verbindlichkeit des ganzen Menschen dem Dasein gegenüber. Ist vor allem Respekt vor der geringsten Kreatur. 
hukwa

Sonntag, 14. April 2019

Kosmischer Reigen

Jetzt ist die Zeit da man in der wiedererwachten Natur viel beobachten kann. Jetzt stimmt die Altmutter ihr großes Schöpfungslied an. Die Art die Natur zu beobachten sollte die teilnehmende Beobachtung sein. Man muss regelrecht mit den Geschöpfen der Natur verschmilzen um ihr Dasein miterleben zu können. Die Natur spricht jetzt sehr intensiv in ihrer eigenen Sprache. Jetzt ist die Zeit den Anschluss an den kosmischen Reigen zu suchen.
hukwa

Montag, 25. März 2019

Wo Gedanken fliegen lernen

Die Natur ist immer schöpferisch und verzaubert die Landschaft täglich aufs Neue mit ihren Mustern. Wahrnehmung und Sehen das ist die Losung die wir benötigen wenn wir in die Wälder gehen. Das Antlitz der Natur ist ehrenhafter als dass eines Menschen. Es ist weder verschlagen noch hinterlistig nur in der Natur finden wir unseren Frieden. Zu viel Gesellschaft macht stumpfsinnig. Für unseren Geist herrscht in der Natur immer eine gewisse Schwerkraft vor so dass unsere Gedanken dass fliegen lernen.
hukwa

Sonntag, 17. März 2019

Natur - Mittelpunkt unseres Denken

Noch schweigt der Gesang der Singvögel, noch hat ihr Frühlingskonzert nicht begonnen. Nur manchmal am frühen Morgen der leise Schlag einer Amsel. Doch in den nächsten Tagen werden sie wohl loslegen. Im weltweiten Konzert der Elemente und Naturkräfte stimmt der Wald seine Stimme mit vielen Naturkräften ab. In seiner ganzen "Funktionalität" zeigt uns der Wald, dass wir nur überleben können, wenn wir uns auf das Ganze besinnen, uns neu orientieren und unsere natürliche Mitwelt in den Mittelpunkt unseres Denkens stellen.
hukwa

Donnerstag, 28. Februar 2019

Der große Tanz

Nichts in der Natur geschieht unabhängig voneinander. Alles ist verbunden. Die Meere, die Wälder, die Pflanzen, die Minerale, der Kosmos all dies ist eine gemeinsame große Resonanz. Dies ist der Tanz des Lebens. Der Mensch ist das einzige Wesen in dieser großen Gemeinschaft dass aus der Reihe tanzt. Denn "in Systemen ist das Ganze mehr als die Summe der Teile". Tiefenökologisch gesprochen: In der Eichel ist bereits der Eichbaum und seine Verbindungen enthalten.
hukwa

Samstag, 23. Februar 2019

Jetzt naht die Zeit

Jetzt naht die Zeit wo es in der Natur besonders viel zu beobachten gibt. Um das große Schöpfungslied der Natur mit nach Hause zu nehmen müssen wir im Schöpfungsalphabet der Erdmutter lesen. Gerade jetzt kann man ihre Geheimnisse von Anfang an beobachten.
hukwa

Mittwoch, 13. Februar 2019

Erwachende Natur

Langsam neigt sich der Winter dem Ende zu und die ersten Vogelstimmen sehnen den Frühling herbei. Es ist noch kein Gesang was da aus Busch und Baum zu mir herüber dringt, doch das Piepsen wird von Tag zu Tag drängender und trägt in sich schon die Botschaft der erwachenden Natur. Im Park begrüßen mich die ersten Silber blinkenden Weidekätzchen und die Holunderbüsche und Birken haben auch schon dicke Knospen. Lange wird es nicht mehr dauern bis sie aufbrechen. Jeden Tag strecken sich die kurzen Triebe mehr dem Licht entgegen, dem uralten Gesetz von Mutter Natur des Werden und Vergehens folgend, wenn auch späte Frostnächte dem vorzeitigen Wachsen manchmal für einige Zeit noch Einhalt gebieten. In der Karlstalschlucht empfängt mich rauschend die Moosalb, dieses unruhige und ungebändigte Wässerlein. Von den Höhen herab dringt der Ruf des Schwarzspechts zu mir. Überall spürt man nun das Erwachen der Natur, die uns von der unsterblichen Kraft ihrer immerwiederkehrenden Wesen erzählt, von den sich ewig gleichbleibenden Kräften des daseins.
hukwa

Donnerstag, 7. Februar 2019

Frühlingsahnen

Nun dauert es nicht mehr lange bis die ersten Frühlingsblüher erscheinen. Sobald der Frost nachlässt werden sie der Erde entsprießen. Die Vögel werden mit dem Nestbau beginnen. Die Natur in sich verbirgt die Grundgeheimnisse des Daseins. wir können sie nur Deuten, wenn wir unser eigenes Wesen von unserem tiefsten Innern her in lebendigen Bezug zu den Naturkräften eingestellt wissen. In der Natur herrscht eine Kraft von der alle ihre Kinder erfüllt sind wir stehen nicht neben ihr wir sind eine Lebensform von ihr. Jetzt im nahenden Vorfrühling spüren wir dies besonders, vorausgestzt wir sind bereit dazu.

Frühlingshaiku
Beim alten Waldbach
schauen mich an
die Weidekätzchen.

Im alten Laub
die gelbe Knospe des Winterlings
Frühlingsahnen.
hukwa

Mittwoch, 3. Oktober 2018

"Im Wald sind alle Wunder wach"...

"...im Wald sind alle Wunder wach"... schrieb ein Dichter einmal. Und Aristoteles schrieb: "Die Heimat des Philosophen ist dort wo er am besten Denken kann!" Ich selbst kann im Wald am besten denken. So ist er aus diesem Grund wohl auch meine Heimat. Jetzt im Oktober erzählt uns der Wald die Geschichte des Werden und Vergehen besonders intensiv. Der gang in den Wald wird um diese Jahreszeit zu einem besonders spirituellen Spaziergang. Ich lasse auf meinen Waldgängen das Profane hinter mir, denn vor mir liegt eine transzendentale Wirklichkeit.
hukwa