Der Fluss aus glühender Lava
bricht das Eis der Seele
am Ufer des Waldweihers
empfängt mich der Neuschnee
als würden weiße Hostien vom Himmel fallen
still liegt der See
wie ein Altar
kein Engel läuft über gefrorenes Wasser
doch dort im Schilf
die Nymphe wacht
den der Anfang des Jahres birgt in sich schon Tiefe
jetzt in der Frühe
da das Licht des Morgens
blinzelnd seine Wimpern öffnet
und die Schlange der Nacht
ihre schwarze giftige Traumkugeln versteckt
atme ich tief ein
Einsamkeit Wolken Wind und Nebelschwaden
Heimgang in die uralten Wälder.
hukwa
Samstag, 26. Januar 2019
Mittwoch, 23. Januar 2019
Das wahre Lied der Zeit
Noch flüstern die nächtlichen Geister
doch der Nachtgeist sucht schon den anbrechenden Tag
durchs Fenster dringt noch Dunkelheit
so lange sie nicht weicht
dringt von der alten Buche herüber Dryadengeflüster
die Wunden der Bäume sind noch nicht vernarbt
lauschend dem Geflüster
während die Träume noch wachsen
senkt sich langsam
das Tageslicht auf die Erde herab
die Traumwelt verblasst
es nahen die Tages Geister
die Glocke vom nahen Kirchturm
kündet die Gewöhnlichkeit
doch von der Buche her schallt
das wahre Lied der Zeit.
hukwa
doch der Nachtgeist sucht schon den anbrechenden Tag
durchs Fenster dringt noch Dunkelheit
so lange sie nicht weicht
dringt von der alten Buche herüber Dryadengeflüster
die Wunden der Bäume sind noch nicht vernarbt
lauschend dem Geflüster
während die Träume noch wachsen
senkt sich langsam
das Tageslicht auf die Erde herab
die Traumwelt verblasst
es nahen die Tages Geister
die Glocke vom nahen Kirchturm
kündet die Gewöhnlichkeit
doch von der Buche her schallt
das wahre Lied der Zeit.
hukwa
Samstag, 19. Januar 2019
Larvenhaftigkeit der menschlichen Existenz
Wenn man das Leben als eine Metamorphose betrachtet betrachtet kommt man nicht umhin in der menschlichen Existenz etwas Larvenhaftes zu erkennen. Als Säugling haben wir ja eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Insektenlarve. Vor allem an unserem Geist können wir dies erkennen. Ei, Larve, Verpuppung, Persona, das ist unsere Metamorphose. Geistig gesehen gibt es Menschen die ihr ganzes Leben als Larve zubringen.
hukwa
hukwa
Freitag, 18. Januar 2019
Ich bin ein Anderer
Mein Schreibtisch zog Wurzeln im Äther des Geistes
von hier aus betrachte ich meine Verwandlungen
in diesem Wachstum der Einsamkeit
öffnet sich der dunkle Vorhang
und meine Seele geht auf Reisen
durchstreift die Zone zwischen dem jetzt und der anderen Seite
begleitet von hundert Metamorphosen
besteige ich das geflügelte Ross
und Reise, reise...
hukwa
von hier aus betrachte ich meine Verwandlungen
in diesem Wachstum der Einsamkeit
öffnet sich der dunkle Vorhang
und meine Seele geht auf Reisen
durchstreift die Zone zwischen dem jetzt und der anderen Seite
begleitet von hundert Metamorphosen
besteige ich das geflügelte Ross
und Reise, reise...
hukwa
Mittwoch, 16. Januar 2019
Jener Moment
Wie eine Urne gefüllt mit Glut
die tief in schwarzer Erde ruht
in dunkler Landschaft
mit Flüssen voller Blut
in Schädelgetöse
der Traumwelt der Nacht
da nur noch der eigene Schatten wacht
Mondfülle steht über Erinnerungen ganz sacht
brennt in sich selber die blaue Flamme
leckt nach dämonischen Strahlenglanz
in stiller Halle der grüne Spiegel
darinnen ein Gesicht aus fernen Zeiten
erhellt das verlangen der Nacht
jenen Moment
der im Traum wird vollbracht.
hukwa
die tief in schwarzer Erde ruht
in dunkler Landschaft
mit Flüssen voller Blut
in Schädelgetöse
der Traumwelt der Nacht
da nur noch der eigene Schatten wacht
Mondfülle steht über Erinnerungen ganz sacht
brennt in sich selber die blaue Flamme
leckt nach dämonischen Strahlenglanz
in stiller Halle der grüne Spiegel
darinnen ein Gesicht aus fernen Zeiten
erhellt das verlangen der Nacht
jenen Moment
der im Traum wird vollbracht.
hukwa
Samstag, 12. Januar 2019
Die Natur mag keine Roboter
Ich singe dieses Lied
für mich und die Buche da
draußen und für
DICH
BLAKE
BYRON
SHELLEY
für WORDSWORTH
und ganz viele andere
für die BLUTBUCHE
etwa fünfzehn Meter von
meinem Arbeitszimmer entfernt
Es ist der Winter wo der
Schnee ausblieb
ein unheiliges Datum
in den Himmel GEÄTZT
in jenem Jahr als die
GLETSCHER schmolzen
und vom Himmel sanft
schwarzer REGEN fiel
und die Augen der KRÄHEN
die täglich die Buche anfliegen
gefüllt mit blutigen
Tränen
die Weide schlug viel zu
früh aus
und der Igel musste ohne
Winterschlaf auskommen
in diesem unheimlichen
Winter
sind die Zugvögel hier
geblieben
als wären sie
ORIENTIERUNGSLOS
die Kinder waren TRAURIG
denn sie wussten
dass sie nie wieder
SCHNEEMÄNNER sehen würden
und so VIELE WISSEN IMMER
NOCH NICHT DAS SIE SICH SCHULDIG machten
Wir bewahren von nun an
die Schönheit
weißer Winterlandschaften
in unserer ERINNERUNG auf
Wie die Märchen aus
dieser Welt verschwunden sind
wird bald so vieles
VERSCHWUNDEN sein
was einst bekannt war
In meinen Augen schmelzen
die Tränen
sie trocknen aus wie die
Gletscher der ARKTIS
durch meinen Körper
strömt eine Hitzewelle
stickig wie die Sonne
über den Lagern von
Äthiopien
Dennoch
DAS INNERN MEINES KOPFES
IST HEUTE EIN HIMMEL VOLLER STERNE
MEIN Herz ein Glutball wie
die Sonne AFRIKAS
ich bin gefüllt mit
angehenden EXPLOSIONEN
ich laufe über den
Waldboden
ich laufe über den
Feldboden
ich laufe über den
Asphalt
mir ist als hebe ich ab
fliege über dem Boden
dahin
Ich verliere gerade meine
SCHWERKRAFT
durchbreche das MUSEUM
meiner vergangenen Jahre
in meinem INNERN schmelzen
die STERNE
meines einzigarteigen
UNIVERSUMS
ich trotze der Depression
dieser WELT
denn das Leben soll
WAHRHAFTIG sein
wie der sonnige
Wintermorgen eines frühen Tages
der mich an den Anfang der
GEZEITEN erinnert
der alle Schwere von uns
nehmen kann
wie das GEÄDER in den
Sandsteinen
erkennbar ist
ERKENNE ich die SCHICHTEN
der EVOLUTION in meinem GEIST und meiner SEELE
Tote
in BAGDAD
HUNGER in
ÄTHIOPIEN
DURST in ganz AFRIKA
ARMUT AUSBEUTUNG überall
Wann endlich:
DURCHBRECHEN wir das
MUSEUM
dieser längst schon nicht
mehr aufrecht zu erhaltender WELT
Wann Schreien wir laut
SODOM NINIVE
NEW YORK MOSKAU BERLIN BOMBAY DEHLI TOKIO PEKING
all diese
Menschenschluckende LEVIATHANE
schon HEUTE sind eure
Namen nur noch ERINNERUNGEN
an eure Verfehlbarkeiten
aus dem Herzen dieses
kleinen Dorfes
grüß ich die STRANDGÜTER
der Großstädte
Brüder und Schwestern in
den Slums dieser verkommenen WELT
der ORGANISIERTEN ARMUT
Huren und Strichjungen die
ihr euch verkauft
weil ihr den FESSELN DER
ARMUT nicht entfliehen könnt
Koksschnüffler
Alkoholleichen Penner
STADTNEUROTIKER auf eurem
wiederkehrenden WEG ins VERDERBEN
irrend in den
Betonschluchten und im Großstadtdschungel
wann endlich beginnt ihr
mit dem Feiern einer Politik der friedlichen Ekstase
Wann endlich verliert ihr
eure SCHWERKRAFT und folgt mir in die
LEICHTIGKEIT der WÄLDER
das NEUE zu GEBÄREN
Hinein steigend in ein
Gedicht von
Farben Geflecht Wurzeln
und Spinnweben
vermoostem Laub und
Unkengeschrei
Vogelgezwitscher
brechenden Ästen und
brausenden Baumwipfeln
hier ist das Leben sonst
nirgends
NEWS FROM NOW
– HERE
"das einzige was wir
über die Lage von Nirgendwo wissen, ist das es nicht da liegt wo wir
sind".
Doch wir sind hier
HIER SIND WIR!
Vielleicht stimmt es und
der Himmel gehört GOTT
doch die ERDE gehört UNS
UNS nicht euch
nicht eurem ausufernden
TURBOKAPITALISMUS
diese betörende ERDE
die ihr täglich schändet
in eurer GIER und HABSUCHT
eurer DUMMHEIT
die ihr täglich
oberflächlich tötet
Oh diese betörende ERDE
deren zarte Haut wir mit
Asphalt vernarben
meinen SEGEN soll sie
haben
diese archaische Umgebung
mit den rauschenden Bäumen
lausch ich euch doch schon
ein Leben lang
dieser anmutende Sang
aus dunklem Fichtentann
dringt in mein MUSCHELOHR
wie das rauschen des
salzigen OZEANS
der durch meine ADERN
fließt
wie PLANETENSPHÄRENKLANG
Steig ich zu euch empor
um den GÖTTERN zu sagen
vielleicht stimmt es und
der Himmel gehört euch
doch die ERDE gehört UNS
also entfernt die ROBOTER
sie sind ZUHÄLTER und MORDWERKZEUGE
Steinhart
ist es aufgezeichnet
im
Millionen Jahren altem FELS
Wir
sind die Mordwerkzeuge
in
den Händen dieser ERDMÖRDER
sie
lassen uns morden
täglich
oberflächlich
fortwährend
durch
INSEKTIZIDE WAFFEN
AUSBEUTUNG GEWALT GELD ARROGANZ GIER
sie nennen sich Bewahrer
und Verwalter
gestohlenem Reichtums
ihr die ihr die SEELEN
unserer Kinder ZERSTÖRT
denn dieser PLANET ist
euch eine endlose Fabrik
die produziert und die man
ausbeutet bis auch das letzte weg ist
mit euren
militärischen Apparaten
unmenschlichen
Betonstätten
empfindungslosen
Bürokratien
Industriegiften
GEN Versuchen
RADIOAKTIVEN ABFÄLLEN
ÖLTEPPICHEN
im Namen eines
WAHNSINNIGEN ÖKONOMISCHEN WACHSTUMS
habt ihr ein GIGANTISCHES
CHAOTISCHES
ZERSTÖRUNGSPOTENTIAL
beschworen
und auf die Menschheit
losgelassen
ein FRANKENSTEINMONSTER
das mit seinen Giften
unser tägliches Gewebe
durchtränkt
die Wasser die Pflanzen
die Fische die Tiere
unser Fleisch und unsere
Knochen
habt ihr durchtränkt und
befallen
mit den zerstörerischen
MUTATIONEN
eurer Bakterien und Viren
die ihr frei gelassen habt
geplant in euren
mordlüsternen Phantasien
die uns zu WIRKLICHKEIT
geworden sind
und der WAHNSINN ist
Wir sind die MORDWERKZEUGE
in den Händen unserer MÖRDER
hukwa
Gespenstische Schatten
Ein grauer Dezembermorgen
Nebel und eisige Kälte
in diesem Morgen ist der Schlüssel versteckt
der zu den VORFAHREN meines Geistes führt
über verschlungene Pfade
durch das Labyrinth meiner Bibliothek
versteckt in Zeilen der Bücher
erwarten sie mich
in geheiligten Versen und tiefsinnigen Schweigen
im Urbild von Mythos und Poesie
der alten und ältesten Namen
verstecken sie sich hinter Metapher und Symbol
kein Fieber glättet das Geflecht der Verbundenheit
das Gefühl vereint zu sein
mit dem uralten Winter
da ich aufsuche die Bilder in den Galerien
im blinden Spiegel dunkeler Nacht
begegne ich dem zeitlosen Du
gespenstischer Schatten.
hukwa
Nebel und eisige Kälte
in diesem Morgen ist der Schlüssel versteckt
der zu den VORFAHREN meines Geistes führt
über verschlungene Pfade
durch das Labyrinth meiner Bibliothek
versteckt in Zeilen der Bücher
erwarten sie mich
in geheiligten Versen und tiefsinnigen Schweigen
im Urbild von Mythos und Poesie
der alten und ältesten Namen
verstecken sie sich hinter Metapher und Symbol
kein Fieber glättet das Geflecht der Verbundenheit
das Gefühl vereint zu sein
mit dem uralten Winter
da ich aufsuche die Bilder in den Galerien
im blinden Spiegel dunkeler Nacht
begegne ich dem zeitlosen Du
gespenstischer Schatten.
hukwa
Donnerstag, 10. Januar 2019
Der Schlaf des Steins
Der Stein in den Wäldern
Steingesicht
Steinsprache Steindenken Steingedenken
ich stehe vor dem Stein und er spricht
graues bemoostes Haupt
Jahrtausend alt
finsterer Himmel über Fichtendickicht
der Weg dorthin im schäumendes Licht
taumelnder Gang des Fuchs
bei seiner Höhle unter der alten Weide
Knochen und Geäst
dunkler Gang in die Tiefe
uraltes Göttergemach
Frühe des Morgen
im Gegenwind des Habichtschrei
Ruhe der Wälder
noch unberührt von den Maschinen
noch schläft tief der Stein.
hukwa
Steingesicht
Steinsprache Steindenken Steingedenken
ich stehe vor dem Stein und er spricht
graues bemoostes Haupt
Jahrtausend alt
finsterer Himmel über Fichtendickicht
der Weg dorthin im schäumendes Licht
taumelnder Gang des Fuchs
bei seiner Höhle unter der alten Weide
Knochen und Geäst
dunkler Gang in die Tiefe
uraltes Göttergemach
Frühe des Morgen
im Gegenwind des Habichtschrei
Ruhe der Wälder
noch unberührt von den Maschinen
noch schläft tief der Stein.
hukwa
Mittwoch, 9. Januar 2019
Phönix
Wenn die Asche der Erde
das grüne Meer
schwarz färbt
die blauen Wolken
des frühen Morgen
sich blutrot verfärben
erhebt lautlos seine Flügel
der Phönix
nur sein trauriges Lied werden wir hören.
hukwa
das grüne Meer
schwarz färbt
die blauen Wolken
des frühen Morgen
sich blutrot verfärben
erhebt lautlos seine Flügel
der Phönix
nur sein trauriges Lied werden wir hören.
hukwa
Sonntag, 6. Januar 2019
Verwandlung
Denn niemand kennt sich,
insofern er nur selbst
und nicht auch zugleich
ein anderer ist.
Novalis
Schattenspeer aus dem Nichts der Nacht
die Frühe
der sich öffnende Horizont
in ihm verborgen das Rätsel des Himmels
aus dessen Schatten geboren
die Morgenröte
Misteriosamente
sie ist vollendet die Poesie
mit jedem Gedicht das aufs Neue geboren wird
in der Seele des Dichters
Alma ausente
kehre wieder
in dieser Zeit wo Poesie zur Bitternis wird
wirf Anker in der Wüste
gestrandet bist du
im Geäder des Sandsteins
noch fliegen die Kraniche
doch die Nymphe schläft
Alma ausente
Misteriosamente
DER TAG BEGINNT MIT EINER VERWANDLUNG.
hukwa
insofern er nur selbst
und nicht auch zugleich
ein anderer ist.
Novalis
Schattenspeer aus dem Nichts der Nacht
die Frühe
der sich öffnende Horizont
in ihm verborgen das Rätsel des Himmels
aus dessen Schatten geboren
die Morgenröte
Misteriosamente
sie ist vollendet die Poesie
mit jedem Gedicht das aufs Neue geboren wird
in der Seele des Dichters
Alma ausente
kehre wieder
in dieser Zeit wo Poesie zur Bitternis wird
wirf Anker in der Wüste
gestrandet bist du
im Geäder des Sandsteins
noch fliegen die Kraniche
doch die Nymphe schläft
Alma ausente
Misteriosamente
DER TAG BEGINNT MIT EINER VERWANDLUNG.
hukwa
Samstag, 5. Januar 2019
Waldnacht
Schlafender Wald
in eiskalter Nacht
Stunde die mich umfängt
einsam beleuchtet von Orions Schild
Winternacht im Wald
süß und einsam
so vertraut
des Waldkauz Ruf
dringt hoch
zu des aufgehenden Mondesschein.
hukwa
in eiskalter Nacht
Stunde die mich umfängt
einsam beleuchtet von Orions Schild
Winternacht im Wald
süß und einsam
so vertraut
des Waldkauz Ruf
dringt hoch
zu des aufgehenden Mondesschein.
hukwa
Freitag, 4. Januar 2019
Wenn sich die Erde noch einmal Entbinden würde
Wenn sich die Erde nochmals Entbinden würde
gäbe es ein Paradies ohne Dämonen
sie würde die Schrift verdammen
es gäbe keine Mathematik
die Jenseitsrätsel entfallen
den die erde wäre jung und frisch
ein Garten voller Blumen und Bäume
wo das Lamm neben dem Wolf schläft
wenn die Erde noch einmal jung wäre
gäbe es keine Menschen auf ihr
entlang der blühenden Pfade
wanderten keine Meineidigen
durch die Lüfte ziehen friedlich die Kraniche
ein fester Glauben ist das Bildnis des Paradieses
in der Daseinenden Zeit
eines ätherischen Raumes
wird es so sein
wenn die erde sich noch einmal Entbindet.
hukwa
gäbe es ein Paradies ohne Dämonen
sie würde die Schrift verdammen
es gäbe keine Mathematik
die Jenseitsrätsel entfallen
den die erde wäre jung und frisch
ein Garten voller Blumen und Bäume
wo das Lamm neben dem Wolf schläft
wenn die Erde noch einmal jung wäre
gäbe es keine Menschen auf ihr
entlang der blühenden Pfade
wanderten keine Meineidigen
durch die Lüfte ziehen friedlich die Kraniche
ein fester Glauben ist das Bildnis des Paradieses
in der Daseinenden Zeit
eines ätherischen Raumes
wird es so sein
wenn die erde sich noch einmal Entbindet.
hukwa
Mittwoch, 2. Januar 2019
Das Licht der Rautage ein magischer Realismus
Es ist dieses besondere Licht das jetzt vorherrscht und fasziniert. Es sind vorwiegend Grüntöne mit einem leichten brauen Schimmer. Im Wald fällt es besonders auf es reflektiert mit dem Grün der Moose, Farne und Bäume. Den meisten Menschen fällt es überhaupt nicht auf, sie sagen einfach: "Heute wird es mal wieder nicht hell". Dabei ist es eine besondere Helligkeit die man jetzt Wahrnehmen kann nur eine Andere. Mit den Farben ist es wie mit den Tönen, nicht jeder hört jeden Laut. Es ist das Gehen in einer Inneren Landschaft die mit der Äusseren verschmilzt und somit einen magischen Realismus schafft.
hukwa
hukwa
Dienstag, 1. Januar 2019
Bereit neue Pfade zu Erkunden
Von einem Neujahrsspaziergang am frühen Morgen durch den noch verdunkelten Wald habe ich mir dieses Gedicht mitgebracht:
Ich Grüße den Morgen
das klare Sein
fühle mich wie gehauener Stein
schaue tief in mich hinein
den Weg aus dem Labyrinth gefunden
durch des Lebens Mandala gedrungen
bin ich Gehäutete Schlange
bereit neue Pfade zu Erkunden.
hukwa
Ich Grüße den Morgen
das klare Sein
fühle mich wie gehauener Stein
schaue tief in mich hinein
den Weg aus dem Labyrinth gefunden
durch des Lebens Mandala gedrungen
bin ich Gehäutete Schlange
bereit neue Pfade zu Erkunden.
hukwa
Montag, 31. Dezember 2018
Orpheus
Jeder neue Tag
vollendet ein Stück Welt in mir
Ich in Ihr
Sie in Mir
Gemeinsam
Unterwegs
zur Unendlichkeit.
H.W.
Zu ihm bekenne ich mich
der sich durch Wort erschafft
in nie erschöpfter Kraft
der unbewusst in allem was da lebt
Urwort zu finden weiß
das in göttlichen Atem webt
der selbst sich singt
und selbst sich dichten weiß
durch ihn erfüllt gehe über zum Tagwerk
darum
beginne
Poesie gefüllter Tag.
hukwa
vollendet ein Stück Welt in mir
Ich in Ihr
Sie in Mir
Gemeinsam
Unterwegs
zur Unendlichkeit.
H.W.
Zu ihm bekenne ich mich
der sich durch Wort erschafft
in nie erschöpfter Kraft
der unbewusst in allem was da lebt
Urwort zu finden weiß
das in göttlichen Atem webt
der selbst sich singt
und selbst sich dichten weiß
durch ihn erfüllt gehe über zum Tagwerk
darum
beginne
Poesie gefüllter Tag.
hukwa
Sonntag, 30. Dezember 2018
Fliehende Stunde
"Im Wort liegt etwas heiliges das uns verbietet mit ihm ein Zufallsspiel zu treiben".
Stephane Mallarme
Glühende Gebärerin
Dezembermorgen
eisige Flamme
das strahlen der Wintersonne
Gang durch die Zeiten
eine fliehende Stunde
Gemeinsam
mit der Elster und dem Ahorn
im Garten.
hukwa
Stephane Mallarme
Glühende Gebärerin
Dezembermorgen
eisige Flamme
das strahlen der Wintersonne
Gang durch die Zeiten
eine fliehende Stunde
Gemeinsam
mit der Elster und dem Ahorn
im Garten.
hukwa
Samstag, 29. Dezember 2018
Übergang ins Neue Jahr
Die Steine und Stoffe sind das Höchste,
der Mensch das eigentliche Chaos.
Novalis
Diese Nacht ist gebogen wie glühendes Eisen
das der Esse entstammt die Hephaistos angeschürrt hat
wie glühende Kohle leuchten die Sterne der Dezembernacht
drinnen im Haus des Dichters
in dieser Sonderwelt in unserer Welt
geht ein Weltgeschehen weiter
im Universum Sternen beleuchteter Nächte
in der Gleichgültigkeit zyklischer Planetenräume
wo die Asche Mensch in Monadeform
durch die Unendlichkeit rast
in den wiederkehrenden Nächten
erscheint das Labyrinth
wie ein verborgener Schlüssel
der die Türen öffnet zu den fernen Gärten
beleuchtet von einer roten Sonne
bewahrt in sich die Realität
eines Übergangs ins neue Jahr
in die Sonderwelt der Träume.
hukwa
der Mensch das eigentliche Chaos.
Novalis
Diese Nacht ist gebogen wie glühendes Eisen
das der Esse entstammt die Hephaistos angeschürrt hat
wie glühende Kohle leuchten die Sterne der Dezembernacht
drinnen im Haus des Dichters
in dieser Sonderwelt in unserer Welt
geht ein Weltgeschehen weiter
im Universum Sternen beleuchteter Nächte
in der Gleichgültigkeit zyklischer Planetenräume
wo die Asche Mensch in Monadeform
durch die Unendlichkeit rast
in den wiederkehrenden Nächten
erscheint das Labyrinth
wie ein verborgener Schlüssel
der die Türen öffnet zu den fernen Gärten
beleuchtet von einer roten Sonne
bewahrt in sich die Realität
eines Übergangs ins neue Jahr
in die Sonderwelt der Träume.
hukwa
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Meisenmusik
Leise und sacht
fiel in der Nacht Neuschnee
am frühen Morgen lag die Landschaft verzaubert da
herabgeschneite Pracht
in kalter Winterstille
im Frostgebannten Wald
der einsame Laut einer Meise
ihre Seele
verjüngt und unbeschwert.
hukwa
fiel in der Nacht Neuschnee
am frühen Morgen lag die Landschaft verzaubert da
herabgeschneite Pracht
in kalter Winterstille
im Frostgebannten Wald
der einsame Laut einer Meise
ihre Seele
verjüngt und unbeschwert.
hukwa
Mittwoch, 26. Dezember 2018
Dienstag, 25. Dezember 2018
Dompfaff im Schnee
Wie in den Neuschnee
hinein tätowiert
die Spur des Fuchses
der vor Stunden hier vorüber ging
das Biegen der Eiche
in sanfter Schneewehe
Krähen über den Feldern
ich befrage ihren Flug
Stille im Wald
das rote Kleid des Dompfaffs in der Birke
soll mich daran Erinnern
das heute Weihnachten ist.
hukwa
hinein tätowiert
die Spur des Fuchses
der vor Stunden hier vorüber ging
das Biegen der Eiche
in sanfter Schneewehe
Krähen über den Feldern
ich befrage ihren Flug
Stille im Wald
das rote Kleid des Dompfaffs in der Birke
soll mich daran Erinnern
das heute Weihnachten ist.
hukwa
Sonntag, 23. Dezember 2018
Unterwegs sein im Gedicht
Das Gedicht sollte Initationslyrik sein.
Thoreich Geißenbauer
Es ist die uralte Traumsprache die mich auf Reise schickt
sie zu Verstehen heißt hinter den Horizont zu schauen
dort in der eigenen Wucht des Daseins
wo an den Ufern des goldenen Flusses
die Nachtspechte singen
lernt man
die Sprache des Hermes zu sprechen
fern der Trugbilder des Alltages
geht die Reise
in das Land hinter der Nebelwand.
hukwa
Thoreich Geißenbauer
Es ist die uralte Traumsprache die mich auf Reise schickt
sie zu Verstehen heißt hinter den Horizont zu schauen
dort in der eigenen Wucht des Daseins
wo an den Ufern des goldenen Flusses
die Nachtspechte singen
lernt man
die Sprache des Hermes zu sprechen
fern der Trugbilder des Alltages
geht die Reise
in das Land hinter der Nebelwand.
hukwa
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Abseits der Gewöhnlichkeiten
Es ladet die Masse zum Gelage
das Übliche
das Billige wird aufgetischt
doch im Saum der Zeit
wo im zauberischen Wald von Avalon
das Echo ihres Gedröhnes
nie ankommt
hier in geheimer Erwartung
der vollendeten Dunkelheit
tropfen die Verse in den Gralskelch
wie das wärmende Wachs
einer sich verzehrenden Kerze
wo die Jahre des Wachens
in Silber eingefasst
vor sich hinträumen
Abseits
aller Gewöhnlichkeiten.
hukwa
das Übliche
das Billige wird aufgetischt
doch im Saum der Zeit
wo im zauberischen Wald von Avalon
das Echo ihres Gedröhnes
nie ankommt
hier in geheimer Erwartung
der vollendeten Dunkelheit
tropfen die Verse in den Gralskelch
wie das wärmende Wachs
einer sich verzehrenden Kerze
wo die Jahre des Wachens
in Silber eingefasst
vor sich hinträumen
Abseits
aller Gewöhnlichkeiten.
hukwa
Dienstag, 18. Dezember 2018
Kattowitz - das war ein Witz
Unsere derzeitige Menschheitsgeschichte und der in ihr wirkende Wahnsinn
hat bald jenes unwiderrufliche Stadium erreicht wo wir leider davon
ausgehen müssen, dass das Ziel unserer Geschichte deren Vernichtung ist.
Das symbolische 5 vor 12 Geschwätz nähert sich langsam seinem Ende aber
trotzdem trifft die Politik ihre irreparablen Entscheidungen zugunsten
des materiellen Wohlstands und Konsumwachstum. Es besteht seit langem
kein Zweifel mehr, dass die Lernfähigkeit unserer PolitikerInnen und
VolksvertreterInnen trotz andauernder Ökokatastrophen äusserst
beschränkt zu sein scheint. Oder haben wir es hier einfach mit
gekauften, skrupellosen PolitikerInnen zu tun die inzwischen zu einem
nicht mehr tragbaren Sicherheitsrisiko für den Bürger geworden sind? Wie
es scheint wird sich ihr Geld, ihre gekauften Experten und deren
Expertisen durchsetzen und zwar auf Kosten der großen Minderheit. Das in
Kattowitz beschlossene „Regelbuch“ ist doch nichts anderes als
scheinheilige politische Interpretationsakrobatik, eine Hinhaltetechnik
mit der man die Menschen beruhigen will. So wie die ökologische Realität
aussieht müssen unsere Kinder und Enkelkinder bald ein Leben führen das
überhaupt keine Erinnerung mehr an Leben enthält! Und das alles weil
selbstsüchtige Wirtschaftsbosse und die von ihnen gekauften Politiker
meinen sie seien die Herren dieser Welt!
Allein so dumme Sprüche wie die von der deutschen Bundesumweltministerin das „von Kattowitz das Signal ausgehe, dass wir beim Klimaschutz nicht stehen bleiben dürfen, sondern gemeinsam immer besser werden müssen“ fordert doch schon zum Hohngelächter auf. Bisher ging von jedem Klimagipfel ein „Signal“ aus, doch hinterher wurde es immer dunkler.
Ich weiß nicht was in Kattowitz geschaffen wurde politische Fakten waren das nicht, eher ein Weihnachtsmärchen.
hukwa
Allein so dumme Sprüche wie die von der deutschen Bundesumweltministerin das „von Kattowitz das Signal ausgehe, dass wir beim Klimaschutz nicht stehen bleiben dürfen, sondern gemeinsam immer besser werden müssen“ fordert doch schon zum Hohngelächter auf. Bisher ging von jedem Klimagipfel ein „Signal“ aus, doch hinterher wurde es immer dunkler.
Ich weiß nicht was in Kattowitz geschaffen wurde politische Fakten waren das nicht, eher ein Weihnachtsmärchen.
hukwa
Sonntag, 16. Dezember 2018
Sternengärtner
Meine Verse haben den Sinn den man ihnen gibt.
Paul Valery
Es ist das weiße Haar des Dezembers
das Heute Morgen die Landschaft bedeckte
der Frost klirrt
das Jahr ist alt geworden
in der Nacht leuchten die Sternengärten
nun besonders hell
und jene die noch lauschen können
hören nun den Sphärenklang
sind Pilger in den diamantenen Gärten
die einem fernen Horizont
eine neue Welt erträumen.
hukwa
Paul Valery
Es ist das weiße Haar des Dezembers
das Heute Morgen die Landschaft bedeckte
der Frost klirrt
das Jahr ist alt geworden
in der Nacht leuchten die Sternengärten
nun besonders hell
und jene die noch lauschen können
hören nun den Sphärenklang
sind Pilger in den diamantenen Gärten
die einem fernen Horizont
eine neue Welt erträumen.
hukwa
Samstag, 15. Dezember 2018
Im einsamen Äther zu Hause
Die Heimat des Dichters ist die Sprache,
die aufgeschriebene Sprache
und er ist allein mit ihr.
Dies ist das Glück und das Leid des Dichters.
H.W.
Ein frostiger Morgen
in Eis gewordene Zeit
lässt mich entfliehen
dem Kerker der Gewöhnlichkeiten
weg von den Bildern die sich der Durchschnitt erträumt
besteige ich die kristallenen Höhen
einsamer Geistabenteuer
dort im einsamen Äther
wie Pindar
ist meine Heimat.
hukwa
die aufgeschriebene Sprache
und er ist allein mit ihr.
Dies ist das Glück und das Leid des Dichters.
H.W.
Ein frostiger Morgen
in Eis gewordene Zeit
lässt mich entfliehen
dem Kerker der Gewöhnlichkeiten
weg von den Bildern die sich der Durchschnitt erträumt
besteige ich die kristallenen Höhen
einsamer Geistabenteuer
dort im einsamen Äther
wie Pindar
ist meine Heimat.
hukwa
Freitag, 14. Dezember 2018
Gehe zur Rinde der Linde
Die Schatten in den Wäldern
durchbrechen die eingeschränkte Zeit
die Morgennebel
verbergen den Schöngehörnten
im Schilf verlor er eine Locke seines silbernen Haars
lächelnder Orpheus
in der Rinde der Linde
wirst du ihn finden.
hukwa
durchbrechen die eingeschränkte Zeit
die Morgennebel
verbergen den Schöngehörnten
im Schilf verlor er eine Locke seines silbernen Haars
lächelnder Orpheus
in der Rinde der Linde
wirst du ihn finden.
hukwa
Dienstag, 11. Dezember 2018
Uralter Mond
"Wir bahnen unsere neuen Wege bis zu nie vernommenen Worten".
Saint-John Perse
Dieser uralte Mond
der sein Verlangen auf die Erde herab strahlt
entweihtes Gestirn
Träume und Visionen entsendend
in schwarzer Nacht erhabenes Licht
beleuchtest du die antiken Ruinen
in finster tiefe Gänge
führst du die Seele
Traumvision
wahrer Existenz
uralter Mond
erzählst du von den unnennbaren Zeiten
der vergessenen Namen
des verwesenden Wortes
der zu Stein erstarrtem Chimäre
in einem herrlichen Gestade
wild ziehender Wolken
seit undenklichen Zeiten
meditierender Mond
Knochen zu Staub
Staub zu Stein
ist der Kreislauf
uralter Mond.
hukwa
Saint-John Perse
Dieser uralte Mond
der sein Verlangen auf die Erde herab strahlt
entweihtes Gestirn
Träume und Visionen entsendend
in schwarzer Nacht erhabenes Licht
beleuchtest du die antiken Ruinen
in finster tiefe Gänge
führst du die Seele
Traumvision
wahrer Existenz
uralter Mond
erzählst du von den unnennbaren Zeiten
der vergessenen Namen
des verwesenden Wortes
der zu Stein erstarrtem Chimäre
in einem herrlichen Gestade
wild ziehender Wolken
seit undenklichen Zeiten
meditierender Mond
Knochen zu Staub
Staub zu Stein
ist der Kreislauf
uralter Mond.
hukwa
Sonntag, 9. Dezember 2018
Demeter schläft
Die Natur zeigt sich von ihrer winterlichen Seite. Ihre Kinder ziehen sich zum großen Teil zurück in eine chtonische Starre. Die alte Demeter schläft. Doch die uralte Erdgöttin wird wohl keinen guten Schlaf haben, weiß sie doch was ihre ungezogenen und böse Menschlinge mit der Schöpfung treiben. Einst war ihr Name Begriff für die Fruchtbarkeit des Bodens, Mütterlich sorgte sie für ihre Geschöpfe. Das sagt ja schon der Name dieser Ackerbaugöttin: De - Meter bedeutet im zweiten Wortteil die Müttterliche, während der erste Teil auf ihr göttliches Prinzip zielt. Wörtlich übersetzt bedeutet Demeter einfach Erdmutter. Sie ist nichts anderes als ein Aspekt der Gaia. Sie will uns lehren dass wir uns als einen Teil von ihr sehen. Als Teil eines noch größeren Lebewesens nämlich dass der Erde.
hukwa
hukwa
Samstag, 8. Dezember 2018
Akasha
Das Hermetische Gedicht führt die Seele in ein fremdes Land.
H.W.
Die dunkle wilde Dämonie
einer schwarzen Nacht
nur manchmal unterbrochen
durch den fahlen Lichtschein
des trunkenen Mondes
eine Unke tastete umher
und tiefer aus dem Wald
drang ein Gesang herüber
die Glut vergangener Zeiten durchpulste das Blut der einsame grüne Waldweiher ein uralter Spiegel
der die Erinnerungen von Generationen verwahrt
V erlangen nach uraltem
Mond und Nacht
die unnennbaren Zeiten
werden zu Gesichtern
im uralten Spiegel des grünen Wassers
Mondfülle erzählt
die Märchen zukünftiger Zeiten
während der Morgen im Gestern erbebt
schweigsam im klaren Harz der Kiefer
breitet sich die Erinnerung der Bäume aus
Geheimnisvoll das Gedicht wie der archaische Flug der Vögel
Orpheus ging vorüber.
hukwa
H.W.
Die dunkle wilde Dämonie
einer schwarzen Nacht
nur manchmal unterbrochen
durch den fahlen Lichtschein
des trunkenen Mondes
eine Unke tastete umher
und tiefer aus dem Wald
drang ein Gesang herüber
die Glut vergangener Zeiten durchpulste das Blut der einsame grüne Waldweiher ein uralter Spiegel
der die Erinnerungen von Generationen verwahrt
V erlangen nach uraltem
Mond und Nacht
die unnennbaren Zeiten
werden zu Gesichtern
im uralten Spiegel des grünen Wassers
Mondfülle erzählt
die Märchen zukünftiger Zeiten
während der Morgen im Gestern erbebt
schweigsam im klaren Harz der Kiefer
breitet sich die Erinnerung der Bäume aus
Geheimnisvoll das Gedicht wie der archaische Flug der Vögel
Orpheus ging vorüber.
hukwa
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Mittlerin zwischen den Welten
Ziel eines Lebens das auf einem spirituellen Fundament aufbaut ist die Vereinigung mit etwas höherem, einem Höchsten - Einen. Dies ist nichts anderes als die Rückbindung (religio) zur Quelle. Oft kehrt man zu diesem Urgrund zurück ohne das man es bemerkt nämlich durch die Reise die unsere Traumseele jede Nacht unternimmt. Unser Traumbewusstsein ist sehr vielschichtig. So wie es Menschen gibt die ein reines Herdendasein leben, und am täglichen Sein vorbeilaufen weil ihr leben nur Oberfläche ist so ist es auch mit unserem Traumbewusstsein: Manche schauen in Träumen mehr als Andere. In solchen Fällen von bewussten Traumleben funktioniert die Traumseele als Mittlerin zwischen den Welten und den Jahrhunderten. Diese Traumseele schenkt uns jene Überwirklichkeit die es uns ermöglicht Zeitreisen zu unternehmen.
hukwa
hukwa
Samstag, 1. Dezember 2018
In zwei Welten zu Hause
Überwirklich beheimatet
jenseits der Sterne
in der Region des Erebus
wo Erebos seine Nachkommen zeugte
stieg ER herab und besuchte
die Höhlen von Samaothrakien
wo ER Gedichte schrieb und wie ein Eremit lebte
Lobgesänge auf Orpheus
Dankgebete an Dionysos
mit Blut auf schwarzes Pergament geschrieben
"und du wirst mich im Lichte der Götter wiederfinden
bis dahin muss ich umherirren
in der Lichtlosen Sphäre..."
ER band seine Gedichte an den Baum der Träume
den ewig grünen Lorbeerbaum
dann verschloss ER die Höhle
mit einem mächtigen Fels
und fiel in einen tiefen Schlaf
hier weit weg vom
Irrgarten des Menschendaseins
träumt ER von seiner doppelten Natur
von der VEREINIGUNG zweier WELTEN
seine Träume trugen IHN an die Ufer des Lethestroms
wo die Irrsinnwirkenden Pflanzen wuchsen
wo Ariadne mit ihrer dunklen Begierde lauerte
während draußen der Sturm durch die Eichenwälder brauste
und vom Berge Kaukaion
die Echo des Donners ins Tal drangen
durch die sturmgepeitschten Wälder schlich
Aglaoinike
mit einem Pantherfell bedeckt
aus der Ferne drang das Heulen der Waldvampire
doch ER lag im tiefen Schlafe
VEREINT mit zwei WELTEN.
hukwa
jenseits der Sterne
in der Region des Erebus
wo Erebos seine Nachkommen zeugte
stieg ER herab und besuchte
die Höhlen von Samaothrakien
wo ER Gedichte schrieb und wie ein Eremit lebte
Lobgesänge auf Orpheus
Dankgebete an Dionysos
mit Blut auf schwarzes Pergament geschrieben
"und du wirst mich im Lichte der Götter wiederfinden
bis dahin muss ich umherirren
in der Lichtlosen Sphäre..."
ER band seine Gedichte an den Baum der Träume
den ewig grünen Lorbeerbaum
dann verschloss ER die Höhle
mit einem mächtigen Fels
und fiel in einen tiefen Schlaf
hier weit weg vom
Irrgarten des Menschendaseins
träumt ER von seiner doppelten Natur
von der VEREINIGUNG zweier WELTEN
seine Träume trugen IHN an die Ufer des Lethestroms
wo die Irrsinnwirkenden Pflanzen wuchsen
wo Ariadne mit ihrer dunklen Begierde lauerte
während draußen der Sturm durch die Eichenwälder brauste
und vom Berge Kaukaion
die Echo des Donners ins Tal drangen
durch die sturmgepeitschten Wälder schlich
Aglaoinike
mit einem Pantherfell bedeckt
aus der Ferne drang das Heulen der Waldvampire
doch ER lag im tiefen Schlafe
VEREINT mit zwei WELTEN.
hukwa
Donnerstag, 29. November 2018
Weg nach Eleusis
In der Nacht bin ich in einem sehr realistischen Traum nach Eleusis gewandert. Ich lief die heilige Straße, über die Brücke, vorbei an den Sümpfen nach Eleusis. Es war eine Pilgerschaft in eine andere Welt. Solche Träume die ja mit den Archetypen in Verbindung stehen hat man nicht jede Nacht. Auslöser dieses Traumes war wohl die Literatur über das antike Griechenland die ich derzeit lese. Alles Bücher die man im historisch-antiken Sinn Mysterienbücher nennt.
hukwa
Im Schatten nächtlicher Pfade
erwarte ich die Stunde
die das erste Hell
von der Dunkelheit scheidet
unter der alten Eiche
lausch ich dem Orakel
der Mond ruht über mir
uralter Eiche Stimme
die Welt ist zweigeteilt
Gestern sprachen noch die Nymphen.
hukwa
hukwa
Im Schatten nächtlicher Pfade
erwarte ich die Stunde
die das erste Hell
von der Dunkelheit scheidet
unter der alten Eiche
lausch ich dem Orakel
der Mond ruht über mir
uralter Eiche Stimme
die Welt ist zweigeteilt
Gestern sprachen noch die Nymphen.
hukwa
Mittwoch, 28. November 2018
Eleusis
Eleusisches Licht
beleuchtet mich
da ich wandere
durch blaue thrakische Nacht
Eos goldene Tränen
befeuchten mein Angesicht
dennoch
Aglanoike suche ich
die Dienerin der Aphrodite
Bacchantinnen im Tal der Hekate
euren Ruf vernehme ich.
hukwa
Um in die Mythologie einzudringen, um ihren Sinn zu begreifen, darf man mythologische Texte nicht als Märchen lesen, sondern als Tatsächlichkeit. Als eine Tatsache der "inneren Geschichte" des Menschen. Ein eindeutiges Beispiel hierfür ist das Orakel von Eleusis. Wir haben es in Eleusis mit einer geschichtlichen Tatsache zu tun, die 2000 Jahre lang stattgefunden hat. Wahrscheinlich wird das Geheimnis von Eleusis nie gelöst werden, jeder der es kannte, und das waren sehr viele, hat darüber niemals etwas ausgesagt. Wir kennen von den Mysterien nur das Gerüst, das innere Geschehen im Heiligtum bleibt der Welt bis heute verborgen. Es muss dort etwas geschehen sein, von solch mystischer Intensität das niemand wagte darüber zu reden. Diese Tatsache beweisen zahlreiche antike Zeugnisse unter ihnen die Tragiker Sophokles und Euripedes. Platon, der auch ein Eingeweihter der eleusischen Mysterien war, bezeichnete das Geschehen dort als "phantasmata", als eine Geisterhafte Erscheinung.
hukwa
beleuchtet mich
da ich wandere
durch blaue thrakische Nacht
Eos goldene Tränen
befeuchten mein Angesicht
dennoch
Aglanoike suche ich
die Dienerin der Aphrodite
Bacchantinnen im Tal der Hekate
euren Ruf vernehme ich.
hukwa
Um in die Mythologie einzudringen, um ihren Sinn zu begreifen, darf man mythologische Texte nicht als Märchen lesen, sondern als Tatsächlichkeit. Als eine Tatsache der "inneren Geschichte" des Menschen. Ein eindeutiges Beispiel hierfür ist das Orakel von Eleusis. Wir haben es in Eleusis mit einer geschichtlichen Tatsache zu tun, die 2000 Jahre lang stattgefunden hat. Wahrscheinlich wird das Geheimnis von Eleusis nie gelöst werden, jeder der es kannte, und das waren sehr viele, hat darüber niemals etwas ausgesagt. Wir kennen von den Mysterien nur das Gerüst, das innere Geschehen im Heiligtum bleibt der Welt bis heute verborgen. Es muss dort etwas geschehen sein, von solch mystischer Intensität das niemand wagte darüber zu reden. Diese Tatsache beweisen zahlreiche antike Zeugnisse unter ihnen die Tragiker Sophokles und Euripedes. Platon, der auch ein Eingeweihter der eleusischen Mysterien war, bezeichnete das Geschehen dort als "phantasmata", als eine Geisterhafte Erscheinung.
hukwa
Montag, 26. November 2018
Im blauen Fackelschein
Meine Gedichte wollen die Seele ins Fremde führen, in eine chtonische Landschaft.
Hans Wagner
Die Arme mit Schlangen um wunden
im roten Schein purpurnen Mondes lichtes
dich Hekate grüße ich
Urfunken glitzern
tief in meiner Seele
ins alte Thrakien reise ich
Gorgonenhaupt
erschreckt mich nicht
im Fackelduft
im blauen Schein
verbindet sich mein Sein
mit Thrakiens und Arkadeins reiner Luft.
hukwa
Hans Wagner
Die Arme mit Schlangen um wunden
im roten Schein purpurnen Mondes lichtes
dich Hekate grüße ich
Urfunken glitzern
tief in meiner Seele
ins alte Thrakien reise ich
Gorgonenhaupt
erschreckt mich nicht
im Fackelduft
im blauen Schein
verbindet sich mein Sein
mit Thrakiens und Arkadeins reiner Luft.
hukwa
Samstag, 24. November 2018
Geflüster der Eichen von Dodona
"Im Wort liegt etwas Heiliges, das uns verbietet, mit ihm ein Zufallsspiel zu treiben. Eine Sprache kunstvoll handhaben heißt eine Art Beschwörungszauber ausüben".
Stephane Mallarme
Sternverwandt
steigt mein Geist empor
sich wärmend im orphischen Licht
ins Land der Hyperboräer
wo Dunkel sich erhellt
in einem von
Schwänen gezogenen Wagen
reist heute mein Geist
lauschend dem Geflüster
der Eichen von Dodona
enteilend den Masken der Medusen
hinein ins lichte Eleusis.
hukwa
Stephane Mallarme
Sternverwandt
steigt mein Geist empor
sich wärmend im orphischen Licht
ins Land der Hyperboräer
wo Dunkel sich erhellt
in einem von
Schwänen gezogenen Wagen
reist heute mein Geist
lauschend dem Geflüster
der Eichen von Dodona
enteilend den Masken der Medusen
hinein ins lichte Eleusis.
hukwa
Freitag, 23. November 2018
Wo den Silberfingern goldene Nägel wachsen
Über den dürren kalt gewordenen Nächten
steht der rote Mond
er sorgt dafür
das die Erinnerung wach bleibt
in meinem Blut
ein Schweigen strahlt aus
der gefrorene Rosenbusch
schläft auch das grüne Einhorn fest
verweile ich doch am gleichen Ort
wo den Silberfingern goldene Nägel wachsen
dort bei den Birken
wo sie blaue Schatten werfen
entzündet sich die gefrorene Flamme
begleitet vom Ruf des Nachtspechts.
hukwa
steht der rote Mond
er sorgt dafür
das die Erinnerung wach bleibt
in meinem Blut
ein Schweigen strahlt aus
der gefrorene Rosenbusch
schläft auch das grüne Einhorn fest
verweile ich doch am gleichen Ort
wo den Silberfingern goldene Nägel wachsen
dort bei den Birken
wo sie blaue Schatten werfen
entzündet sich die gefrorene Flamme
begleitet vom Ruf des Nachtspechts.
hukwa
Donnerstag, 22. November 2018
Das schläfrige Morgenlied des Nachtspechts
Der Schnee auf den Bäumen
erzählt mir
von Werden und Vergehen.
hukwa
Sie deuten den Ruf des Nachtsspecht
als etwas böses
erschrecken vor dem unsichtbaren Kainsmal
es ist die Stunde da der Morgen erwacht
die Zeit da der Magier mit seinem Buchstabenzauber beginnt
begleitet vom
schläfrigen Morgenlied des Nachtspechts.
hukwa
Meine Gedichte sind Inspirationslyrik doch vor allem
sind sie Initationslyrik.
H.W.
erzählt mir
von Werden und Vergehen.
hukwa
Sie deuten den Ruf des Nachtsspecht
als etwas böses
erschrecken vor dem unsichtbaren Kainsmal
es ist die Stunde da der Morgen erwacht
die Zeit da der Magier mit seinem Buchstabenzauber beginnt
begleitet vom
schläfrigen Morgenlied des Nachtspechts.
hukwa
Meine Gedichte sind Inspirationslyrik doch vor allem
sind sie Initationslyrik.
H.W.
Dienstag, 20. November 2018
Kosmisches Echo
Wohnung und Heimstatt
der Unbegrenzte Raum des Geistes
der gesellschaftlich gefärbte Intellekt
ein Werkzeug des Geistes
in mir tief drinnen
das Echo kosmischer Mächte
erzählt
vom Sternenstaub vor Jahrmillionen
geformter Geist
aus Stein entstanden.
hukwa
der Unbegrenzte Raum des Geistes
der gesellschaftlich gefärbte Intellekt
ein Werkzeug des Geistes
in mir tief drinnen
das Echo kosmischer Mächte
erzählt
vom Sternenstaub vor Jahrmillionen
geformter Geist
aus Stein entstanden.
hukwa
Montag, 19. November 2018
Winterhaiku
In kalter Winternacht
krächzen die Elstern in der alten Fichte
die Eule flog vorüber.
Im Schneewald
Auge in Auge
die einsame Krähe und ich.
hukwa
krächzen die Elstern in der alten Fichte
die Eule flog vorüber.
Im Schneewald
Auge in Auge
die einsame Krähe und ich.
hukwa
Sonntag, 18. November 2018
Verbunden mit der Allseele
So entfernt ist die Vergangenheit nicht
das ich nicht mehr beobachten könnte
wie Wordsworth durch die Wälder streift
ein Gedicht ohne Scham und ohne Begrenzung
das sich durch den Kosmos bewegt
ist das Vermächtnis von Blake
der aus einem Strudel von Wolken
Regenbogen farbene Vögel fliegen ließ
denn seine Worte waren die Wolken der Poesie
und seine Zeichnungen gezogen mit Elfenhand
so entfernt ist die Vergangenheit nicht
das wir keine Medusenschwärme
sondern blutrote Regenwürmer sind
die sich in einer entfernten Vergangenheit
in dieses heutige Sein entwickelten
nun drängt zur nächsten Stufe
dem Erwachen
des göttlichen Antropos.
hukwa
das ich nicht mehr beobachten könnte
wie Wordsworth durch die Wälder streift
ein Gedicht ohne Scham und ohne Begrenzung
das sich durch den Kosmos bewegt
ist das Vermächtnis von Blake
der aus einem Strudel von Wolken
Regenbogen farbene Vögel fliegen ließ
denn seine Worte waren die Wolken der Poesie
und seine Zeichnungen gezogen mit Elfenhand
so entfernt ist die Vergangenheit nicht
das wir keine Medusenschwärme
sondern blutrote Regenwürmer sind
die sich in einer entfernten Vergangenheit
in dieses heutige Sein entwickelten
nun drängt zur nächsten Stufe
dem Erwachen
des göttlichen Antropos.
hukwa
Samstag, 17. November 2018
Gespür für die Allseele
Gerade war ich im Garten die Krähen füttern. Als ich unter die Bäume trat warteten beide schon auf mich. es sind wunderschöne Momente wenn man das vertrauen das Wildtiere einem entgegen bringen können spüren darf. In mir spüre ich dann ein tiefes Gefühl mit der Allseele in Verbindung zu stehen. Man gehört zur großen Familie von Stein, Pflanze und Tier.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 15. November 2018
Uralte Sehnsucht
Uralte Sehnsucht
lagert in dunklen Herbstnächten
die Spur im Sand
wird zum Wegweiser des Traums
früher Morgen
erstes Licht
in der Ferne
die regungslose Nebelwand
durchbrochen
vom ersten rötlichen Dämmern
des neuen Morgen
der erwachende Tag
wird zum Sprungbrett
den eigenen Schatten zu überwinden.
hukwa
lagert in dunklen Herbstnächten
die Spur im Sand
wird zum Wegweiser des Traums
früher Morgen
erstes Licht
in der Ferne
die regungslose Nebelwand
durchbrochen
vom ersten rötlichen Dämmern
des neuen Morgen
der erwachende Tag
wird zum Sprungbrett
den eigenen Schatten zu überwinden.
hukwa
Mittwoch, 14. November 2018
Wir sind nur ein Versuch der Natur
Die Welt ist ein Lebewesen,
ausgestattet mit einem Körper,
den die Menschen sehen können,
und einer Intelligenz,
die die Menschen nicht sehen können.
Hermes Trismegistos
Es ist mir fast nicht möglich den Gedanken zu fassen dass diese Welt doch einmal zur Vernunft finden wird. Der Mensch ist ein Zerstörer, er vernichtet mutwillig Tiere und Ökosysteme und lebt im Krieg mit seiner eigenen Spezies. Dumpfheit, Dummheit und Gier regiert die Welt. Die Erde ist ein Lebewesen und sie wird sich gegen die zerstörerischen Eingriffe des Menschen zur Wehr setzen. Dies passiert ja schon man muss nur die Auswirkungen des Klimas beobachten!
Der Mensch sein ein "Fehlschlag der Natur" meinen einige. ich denke wir sind nur ein "Versuch der Natur" und wenn wir uns weiterhin gegen die Erde stellen wird unsere Erde diesen "Versuch" einfach abbrechen.
hukwa
ausgestattet mit einem Körper,
den die Menschen sehen können,
und einer Intelligenz,
die die Menschen nicht sehen können.
Hermes Trismegistos
Es ist mir fast nicht möglich den Gedanken zu fassen dass diese Welt doch einmal zur Vernunft finden wird. Der Mensch ist ein Zerstörer, er vernichtet mutwillig Tiere und Ökosysteme und lebt im Krieg mit seiner eigenen Spezies. Dumpfheit, Dummheit und Gier regiert die Welt. Die Erde ist ein Lebewesen und sie wird sich gegen die zerstörerischen Eingriffe des Menschen zur Wehr setzen. Dies passiert ja schon man muss nur die Auswirkungen des Klimas beobachten!
Der Mensch sein ein "Fehlschlag der Natur" meinen einige. ich denke wir sind nur ein "Versuch der Natur" und wenn wir uns weiterhin gegen die Erde stellen wird unsere Erde diesen "Versuch" einfach abbrechen.
hukwa
Dienstag, 13. November 2018
Novembergedanken
Das fahle Licht des Novembers
Erinnerungen aus dem alten Jahr
Trost meiner Gedanken
noch einmal rinnt vorbei
Erlebtes und Gedachtes
November der Erwartungen
erfüllst du die Abende
mit Schweigendem.
hukwa
Erinnerungen aus dem alten Jahr
Trost meiner Gedanken
noch einmal rinnt vorbei
Erlebtes und Gedachtes
November der Erwartungen
erfüllst du die Abende
mit Schweigendem.
hukwa
Freitag, 9. November 2018
ABHÄNGIGKEITSERKLÄRUNG
Für die Wälder unserer gemeinsamen Erde
WIR
| Foto©UteKW |
Wir
die Kinder dieser Erde erklären uns abhängig
von
der Erde der Sonne dem Mond und den Planeten
von
den Bäumen den Pflanzen den Ozeanen den Eisbergen den grünen
Wäldern
wir
gehören zu dieser Erde wie die Pflanzen und Tiere
wir
sind verbunden mit den Wäldern die ihr täglich zerstört
wir
sind verbunden mit den Meeren und den Flüssen die ihr täglich
vergiftet
wir
sind Kinder dieser Erde die uns ernährt und die wir lieben
wir
sehen uns in einer Verpflichtung für diesen Planeten
wir
haben Angst
diese
Angst hat konkrete Gründe
sie
ist Verantwortung gegenüber den Nachgeborenen den noch Ungeborenen
wir
sehen eine ungewisse Zukunft vor uns
wir
die Kinder dieser Erde wissen
dass
unsere Philosophie nicht identisch ist
mit
der Sicht der Konzerne und ihrer Manager die diese Erde ausbeuten
uns
ist bewusst dass ihr mit eurer Verantwortungslosigkeit
mit
eurer ungelenkten Konsumsucht und Raffgier
unsere
Zukunft zerstört
denn
die Zukunft gehört dem Leben
nicht
dem schleichenden Tod den ihr vorbereitet
die
Zukunft gehört den klaren Wassern der Meere und Flüsse
denn
grünen Wäldern und Hügeln
die Zukunft gehört nicht euren roten Listen
die
ihr den Nachgeborenen als Erbe hinterlassen wollt
wir
die Kinder dieser Erde erklären uns abhängig
von
unserem noch blauen Planeten
und
wir werden kämpfen
für
unsere Kinder und Enkelkinder
denen
wir eine Zukunft geben wollen
deshalb
lasst
uns unsere Träume und Visionen zu Werkzeugen schmieden
mit
denen wir unsere Sehnsüchte
nach
einer besseren Welt
konkret
verwirklichen können.
hukwa
Donnerstag, 8. November 2018
Historisches Wissen ist immer Mitwissen am Mythos - Von der metaphysischen Geschichte der Menschheit
Wir alle tragen ein
Geschichtsbild in uns (das Geschichtsbild des Einzelnen), das in der
Regel von dem Geschichtsbild der professionellen,
institunionalisierten Geschichtswissenschaft abweicht. Diese
Geschichtsbild des Einzelnen ist in der Regel kein so „trockenes“
wie das der Geschichtswissenschaft. Es ist spekulativ. Ein Mensch wie
Schliemann hatte gewiß ein großes Geschichtswissen dennoch verließ
er sich bei seiner Suche nach Troja nicht auf das Geschichtsbild der
damaligen Geschichtswissenschaft sondern er zog den
niedergeschriebenen Mythos in seine Suche mit ein und wurde fündig.
Hätte er sich nur auf die Fakten damaliger historischer Erkenntnisse
verlassen er hätte niemals seine großen Entdeckungen gemacht.
Echtes historisches Wissen
ist immer auch „Mitwisserschaft“ am Mythos der aus dem Reich der
Archetypen zu uns dringt. Schliemann las den Homer nicht als
mythische Überlieferung für ihn war dieses Schriftum ein
frühgeschichtliches geistiges Dokument das zum Teil auf Tatsachen
beruhte.
Denn der Mythos ist zu
einem Teil objektive Wahrheit und zum anderen Spekulativ. Was
Schliemann erkannt hat war dass neben der äußeren Geschichte noch
eine „Innere Geschichte“ existiert, diese hatt man mit dem Kleid
des Mythos umhüllt.
Bachofen hat dies korrekt
ausgedrückt:
„Was nicht geschehen
sein kann, ist jedenfallls gedacht worden. An die Stelle der äußeren
Wahrheit tritt also die innere. Statt der tatsächlichkeiten finden
wir Taten des Geistes“.
Der
Mythos der ja die Innere Geschichte des Menschen beschreibt ist die
Metaphysische Geschichte der Menschheit. Zwischen dieser
metaphysischen Geschichte und der historischen Geschichte besteht
immer eine Verbindung. Der mythos erzählt also die älteste gedachte
Geschichte des Menschen. Das mythische Denken ist ein vorsokratisches
Denken. Das Alte Testament ist hierfür ein Beispiel. Man kann davon
aus gehen das Moses eine historische Person war seine „Taten“
allerdings sind mythisch. Hier kannn man deutlich die Verbindung
zwischen innerer und äußerer Geschichte erkennen. Die metaphysische
Geschichte des Menschen ist so alt wie seine Evolution. Mit dem
Aufdämmern der Logik, mit der Philosophie des Sokrates der die
Wurzeln der Logik gepflanzt hat, wurde der Mythos ins menschliche
Unbewusste verdrängt. Dort führt er als „psychische Realität“
eine eigenständige existenz, die der Kontrolle unseres
Ich-Bewusstseins nur bedingt erfahrbar ist.
hukwa
Mittwoch, 7. November 2018
Die dunkle Seite des Novembers
Die dunkle Seit des Novembers
legt sich auf das glänzende Gefieder der Krähe
Nacht am Tag
Tagesnacht
Novembernebel
Beschwörung der Zeit
das sind Novembermächte.
hukwa
legt sich auf das glänzende Gefieder der Krähe
Nacht am Tag
Tagesnacht
Novembernebel
Beschwörung der Zeit
das sind Novembermächte.
hukwa
Dienstag, 6. November 2018
Mit Tieren sprechen
Seit Jahren spreche ich mindestens einmal am Tag mit den Krähen. Es sind wildlebende Tiere die mich mehrmals am Tag besuchen und sich ein Leckerli abholen. Sie sind sehr intelligent und ich weiß dass sie mich verstehen wenn ich mit ihnen spreche. Wenn man mit Tieren spricht muss man gleichzeitig das Gespür in sich fühlen, das es echt ist, wenn man davon überzeugt ist das sie einem Verstehen. Man darf sich da nichts selbst vormachen. Dieses Gespür beruht auf einer sehr langen Erfahrung im Umgang mit Tieren. In der Regel finde ich es weitaus interessanter mich mit Tieren auseinanderzusetzen als mit Menschen.
hukwa
hukwa
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