Samstag, 8. Dezember 2018

Akasha

Das Hermetische Gedicht führt die Seele in ein fremdes Land.
H.W. 

Die dunkle wilde Dämonie 
einer schwarzen Nacht 
nur manchmal unterbrochen 
durch den fahlen Lichtschein 
des trunkenen Mondes 
eine Unke tastete umher 
und tiefer aus dem Wald 
drang ein Gesang herüber 
die Glut vergangener Zeiten durchpulste das Blut der einsame grüne Waldweiher ein uralter Spiegel 
der die Erinnerungen von Generationen verwahrt 
V erlangen nach uraltem 
Mond und Nacht 
die unnennbaren Zeiten 
werden zu Gesichtern 
im uralten Spiegel des grünen Wassers 
Mondfülle erzählt 
die Märchen zukünftiger Zeiten 
während der Morgen im Gestern erbebt 
schweigsam im klaren Harz der Kiefer 
breitet sich die Erinnerung der Bäume aus 
Geheimnisvoll das Gedicht wie der archaische Flug der Vögel 
Orpheus ging vorüber. 
hukwa

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