Es ist das wunderschöne Licht dieses berauschenden Herbsttages dass mich heute Morgen in eine besonders musische Stimmung versetzt. Eine leichte Wehmut liegt über der Landschaft wie ein ätherischer Strahl dringt diese in meine Seele ein. An solch einem Morgen darf man keine profanen Gedanken aufkommen lassen.
hukwa
Dienstag, 2. Oktober 2018
Sonntag, 30. September 2018
Der Herbst ist meine Zeit
Ein goldener Oktobermorgen. Im Garten sammeln sich die bunten Blätter, wie ein Teppich breiten sie sich auf dem Gartenboden aus. Noch herrschen die Gelbtöne vor, doch die rotfärbenden Blätter werden in diesem Monat folgen.
Der Herbst ist meine Zeit
wenn die Blätter fallen
und die Winde rauschen
wenn in den Wäldern
das Schöpfungsalpabeth erklingt
im Farn die Spinnen
ihre silbernen Fäden ziehen
vom Himmel herab
die Kraniche rufen
schwer hängen die Ebereschenfrüchte
die Gedanken werden fundamental
der Herbst
ist meine Zeit.
hukwa
Der Herbst ist meine Zeit
wenn die Blätter fallen
und die Winde rauschen
wenn in den Wäldern
das Schöpfungsalpabeth erklingt
im Farn die Spinnen
ihre silbernen Fäden ziehen
vom Himmel herab
die Kraniche rufen
schwer hängen die Ebereschenfrüchte
die Gedanken werden fundamental
der Herbst
ist meine Zeit.
hukwa
Samstag, 29. September 2018
Allseele
Die Natur ist die große Offenbarerin. Wer sich ihr hingibt dem öffnet sich die Allseele. Sie lehrt uns das Materie und Geist eingebunden sind in den großen kosmischen Reigen.
Ganz wie es Bernhard von Clairvaux ein mal schrieb:
"Du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern.
Die Bäume und die Steine werden dich Dinge lehren,
die dir kein Mensch sagen wird."
hukwa
Ganz wie es Bernhard von Clairvaux ein mal schrieb:
"Du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern.
Die Bäume und die Steine werden dich Dinge lehren,
die dir kein Mensch sagen wird."
hukwa
Freitag, 28. September 2018
Kindheit und Geomantie
Schon als Knabe zogen mich gewisse Plätze in der freien Natur magisch an. Plätze und Orte wo ich mich wohlfühlte. Wo ich allein sein konnte und mich an der Umgebung erfreute. Vor allem war es das goldene Licht der frühen Herbsttage, das erste Färben der Laubbäume, der Tau am frühen Morgen, die ganze Magie des Altweibersommers - eine Jahreszeit in der ich spürte das da noch viel mehr war als dass was ich sah. Es war vor allem die Morgen und Abenddämmerung die mich in die Wälder zog. In diesen Stunden verwischen die Farben der Diesseitigen Welt mit der Jensseitigen. Auf diese weise wollte ich etwas von der besonderen Atmosphäre der Plätze die ich aufsuchte erfassen. Dies geschah natürlich auf einer mir damals noch nicht bewussten ebene meiner Wahrnehmung. Auch mein Bezug zur Tiefenökologie hat hier seine Wurzeln. Schließlich ist Tiefenökologie wie Geomantie ein Austausch mit der Erde. Auch für meine spätere Berufung als Künstler waren diese Erfahrungen prägend. Dieses "Zu-Hause-Sein" in der großen Gemeinschaft von Stein, Pflanze und Tier ist noch heute Teil von mir.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 27. September 2018
Septembervollmond
Herbstsonne golden
funkelndes Nornenhaar
Götternebel
Septembervollmond
spricht zu den Steinen im Garten
die Elster schläft im Weidenbaum
Fliegenpilz beim Birkenbaum
weißes Vollmond Licht
Elfentanz im Garten.
hukwa
funkelndes Nornenhaar
Götternebel
Septembervollmond
spricht zu den Steinen im Garten
die Elster schläft im Weidenbaum
Fliegenpilz beim Birkenbaum
weißes Vollmond Licht
Elfentanz im Garten.
hukwa
Mittwoch, 26. September 2018
Schattenspringen
Du musst mit den Bäumen reden
der Kiefer
der Fichte
der Erle und der Eiche
mit all ihren Freunden
sie sprechen zu dir
wispernde Blätter
knarrende Äste
du musst ihnen zuhören
ihre Sprache lernen
goldgelb sind jetzt die Wiesen
die Distelsamen fliegen
an den Abenden ist der Himmel
besonders rot
und die Wälder sind nun Beerenschwer
die Stille unter den Bäumen
schmeckst du auf der Zunge
und das letzte Sommersonnenlicht
fordert auf
Schattenspringen.
hukwa
der Kiefer
der Fichte
der Erle und der Eiche
mit all ihren Freunden
sie sprechen zu dir
wispernde Blätter
knarrende Äste
du musst ihnen zuhören
ihre Sprache lernen
goldgelb sind jetzt die Wiesen
die Distelsamen fliegen
an den Abenden ist der Himmel
besonders rot
und die Wälder sind nun Beerenschwer
die Stille unter den Bäumen
schmeckst du auf der Zunge
und das letzte Sommersonnenlicht
fordert auf
Schattenspringen.
hukwa
Dienstag, 25. September 2018
WIR
Wir sind ein Teil der empfindlichen Ökologie dieses Planeten, mit ihm streben wir in die Höhe oder fallen in die Tiefe, wir gedeihen mit dem Planeten oder wir gehen mit ihm zugrunde. Wenn wir dies nicht begreifen, besiegeln wir unseren eigenen Untergang.
hukwa
hukwa
Montag, 24. September 2018
Baumesecht - Buchenstark
Meist schlägt die vierte Stunde nach Mitternacht
oft dringt Mondschein in die Stube
wenn ich mit meiner Schreib und Malarbeit beginne
es ist die Zeit der Strategien
das Dorf schläft noch fest
nur die uralte Buche
jammert im Herbstwind
sie ruht nie
immer ist Bewegung in ihr
etwas stoisches lauerndes geht von ihr aus
wir haben viel gemeinsam
die alte Buche und ich.
hukwa
oft dringt Mondschein in die Stube
wenn ich mit meiner Schreib und Malarbeit beginne
es ist die Zeit der Strategien
das Dorf schläft noch fest
nur die uralte Buche
jammert im Herbstwind
sie ruht nie
immer ist Bewegung in ihr
etwas stoisches lauerndes geht von ihr aus
wir haben viel gemeinsam
die alte Buche und ich.
hukwa
Sonntag, 23. September 2018
Der kleine Vogel
Es ist dieser kleine unscheinbare Vogel
der mich staunen und traurig macht
wie er da hüpft am Straßenrand
in dieser grauen trostlosen Stadt
wie er verzweifelt versucht
seinen toten Artgenossen
aus dem dreckigen Rinnstein zu heben
wie er aufgeregt um ihn herum hüpft
vielleicht weiß er wie sinnlos seine Bemühungen sind
derweil rollt der Verkehr weiter die Verzweiflung dieses kleinen Vogels macht mich betroffen
ich verjage ihn damit er nicht unter die Räder kommt
trage den toten Vogel
in die nächste Grünanlage
vielleicht beobachtet mich sein noch lebender Kamerad
ich bin erschüttert über dieses realistische Schauspiel
von Liebe Solidarität und Tragödie
ich verlasse die Stadt
und beschließe zu hause ein Gedicht zu schreiben
über einen solch alltäglichen unwichtigen Vorfall.
hukwa
der mich staunen und traurig macht
wie er da hüpft am Straßenrand
in dieser grauen trostlosen Stadt
wie er verzweifelt versucht
seinen toten Artgenossen
aus dem dreckigen Rinnstein zu heben
wie er aufgeregt um ihn herum hüpft
vielleicht weiß er wie sinnlos seine Bemühungen sind
derweil rollt der Verkehr weiter die Verzweiflung dieses kleinen Vogels macht mich betroffen
ich verjage ihn damit er nicht unter die Räder kommt
trage den toten Vogel
in die nächste Grünanlage
vielleicht beobachtet mich sein noch lebender Kamerad
ich bin erschüttert über dieses realistische Schauspiel
von Liebe Solidarität und Tragödie
ich verlasse die Stadt
und beschließe zu hause ein Gedicht zu schreiben
über einen solch alltäglichen unwichtigen Vorfall.
hukwa
Freitag, 21. September 2018
Herbst Tag und Nachtgleiche
| Fotos©UteKW |
Herbst Tag und Nachtgleiche
Grauer Herbst zog heute auf
verdrängt die sonnnige Tage
Sommer verfällt zu Erde
noch wuchert die fleckige
Nessel am Hang
der Himmel geschwärzt von
Staren
der alte Brunnen am
Strassenrand
vom Blätterfall begraben
im Schlosspark unterm
Birnbaum
ein letzter Hornissentanz
daneben im Blätterskelett
die Eberesche mit glutroter
Frucht
auch sie ist schon
auf den Winter
eingeschworen.
hukwa
Donnerstag, 20. September 2018
Abschied vom Sommer
Hörst du das Geflüster
Rufen und Klingen
Leise Rauschen Krähe Schwingen
Erste gilbende Eschenblätter
Noch blühen
Sonnenblumen und Georgien
Blutrot hängt die Eberesche
Letztes Aufbäumen der Septembersonne
Leise veratmet der Sommer.
hukwa
Rufen und Klingen
Leise Rauschen Krähe Schwingen
Erste gilbende Eschenblätter
Noch blühen
Sonnenblumen und Georgien
Blutrot hängt die Eberesche
Letztes Aufbäumen der Septembersonne
Leise veratmet der Sommer.
hukwa
Mittwoch, 19. September 2018
Nachmittag
Heute ist wieder ein wunderschöner Spätsommertag. Täglich fallen nun ein paar Blätter mehr von den Bäumen. Laden dazu ein über das Vergehen zu meditieren. Jeden Tag kann man nun Farbveränderungen in der Landschaft erkennen. Altweibersommerwetter.
hukwa
hukwa
Sonntag, 16. September 2018
Mittagszeit im Spätsommer
Die letzten Panstunden
vor dem aufziehenden Herbst
Geflüster im Schilf
die ewige Zeit
für einen Moment
gefangen
im spiegelnden Gelb
der Ringelblume
einsamer Farn beim Erlenbaum
im verwünschten Garten
den Tulpen und Rosen so fern
der alte verrostete Eimer
bemoost von der Zeit
ein einzelner Star
blickt nach Süden
prüft sein Gefieder
auf dem Maulwurfshaufen
eine Spur
erinnert
an den Huf des Pan.
hukwa
vor dem aufziehenden Herbst
Geflüster im Schilf
die ewige Zeit
für einen Moment
gefangen
im spiegelnden Gelb
der Ringelblume
einsamer Farn beim Erlenbaum
im verwünschten Garten
den Tulpen und Rosen so fern
der alte verrostete Eimer
bemoost von der Zeit
ein einzelner Star
blickt nach Süden
prüft sein Gefieder
auf dem Maulwurfshaufen
eine Spur
erinnert
an den Huf des Pan.
hukwa
Freitag, 14. September 2018
Kampf um den Hambacher Wald
Es ist der alte
Kampf: Ökologie gegen Ökonomie, Sauerstoff gegen Luftverschmutzung.
Im Hambacher
Wald wird die Natur unter dem Diktat von RWE zu einer reinen Funktion
des Geldes. Und anscheinend gibt es kein Einhalten mehr, das große
Geld setzt sich mal wieder durch!
Die
„Baumbewohner“ dieses Waldes werden als Sicherheitsrisiko
dargestellt, der Kohleabbau derweil ökonomisch gesund geschrieben.
Bürger die emotional (bundesweit) über den Raubbau in diesem Forst
klagen, werden von der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung als
inkompetent hingestellt.
Der
Innenminister von Nordrhein-Westfalen spricht von
„Pseudo-Umweltschützern“ und das Wort „Ökoterrorist“ macht
die Runde. Die Umweltschützer könnten in ihrem Sinn von
Energiefaschismus sprechen. Schließlich handelt es sich hier um die
Geldpolitik eines Konzerns der ganz auf Raubbau eingestellt ist. Die
Landesgrünen, mit öko-politischer Blindheit geschlagen, die vor
Jahren diesen Raubbau im Verbund mit der SPD und RWE eingefädelt
haben, waschen ihre Hände in Unschuld und wollen zunächst mal
abwarten. Die GRÜNE Parteijugend hat wenigstens zu einer „Tanzdemo“
eingeladen, immer noch besser als die etablierte Elternpartei die
2016 gemeinsam mit ihren politischen und ökonomischen Partnern um
das „goldene Kalb“ tanzte. Derweil kämpfen die Umweltschützer
um den Hambacher Wald. Gewiss, da mischen sich auch Autonome darunter
(leider), aber man muss auch jene Naturschützer miteinbeziehen die
landesweit um diesen Wald zittern.
Der Klimawandel
scheint die Politiker in Nordrhein-Westfalen nicht beonders zu
kümmern, Biodiversität und Nachhaltigkeit auch nicht, was zählt
ist nur der Mammom. Der Kohleabbau ist für unser Klima tödlich
jeder einzelne Baum ist Balsam für die kranke Umwelt und vor allem
für den Menschen. Ein etwa 80 bis 90 jähriger Laubbaum tut uns nur
Gutes und ist mit Geld nicht aufzuwiegen.
| Foto©UteKW |
Wenn solch ein
Baum im Licht photosynthetisch aktiv ist, gibt er etwa genau soviel
Sauerstoff an die Atmosphäre ab wie er an Kohlendioxid aus dem
Luftraum zur Bindung in organischen Molekülen aufnimmt. Schon eine
einzige ausgewachsene Eiche oder Buche kann an einem Tag ungefähr
7000 Liter Sauerstoff freisetzen. Das ergibt etwa 35 Kubikmeter
sauerstoffreiche Atemluft- genug um den Tagesbedarf von über 50
Menschen sicherzustellen. Ohne diese ausgleichende und
regenerierenden Leistungen der Bäume gäbe es auf Dauer kein höheres
Leben in der jetzigen Form auf unserem noch blauen Planeten. Könnte
es möglich sein, dass die verantwortlichen Politiker in
Nordrhein-Westafalen davon noch niemals etwas gehört haben?
hukwa
Donnerstag, 13. September 2018
Zeit des Sehens
Jetzt am Anfang des Herbstes wird der Blick für das Sakrale einer Landschaft intensiver. Die Sakrale Dimension einer Landschaft wirkt nun besonders stark. Es sind die einzelnen Potenziale der Umgebung die nun besonders auffallen. Der einzelne Baum, der Fels, eine Waldwiese. Es ist die Allverbundenheit die nun ihre besondere Wirkung entfaltet. Herbstzeit ist eine Zeit des Sehens mit der Seele.
huikwa
huikwa
Montag, 10. September 2018
In bunten Herbstwäldern
Jetzt flammt wieder das Rot
der Ebereschenbüsche
wie Wetterleuchten
im bunten Herbstwald
und macht den September groß
bald folgen bunte Fackeln
die Lärchen werfen ihr Los
die Wälder singen leise
ich laufe zwischen Bäumen
gefangen in einem Traum
mein Denken gilt nicht dem Morgen
es ist gebannt vom Gestern
ich glaub an einen Traum
bedrängt von Phantasien
ziehe ich durch herbstlichen Wald
und springe aus dem Gestern
in einen neuen Morgen hinein.
hukwa
der Ebereschenbüsche
wie Wetterleuchten
im bunten Herbstwald
und macht den September groß
bald folgen bunte Fackeln
die Lärchen werfen ihr Los
die Wälder singen leise
ich laufe zwischen Bäumen
gefangen in einem Traum
mein Denken gilt nicht dem Morgen
es ist gebannt vom Gestern
ich glaub an einen Traum
bedrängt von Phantasien
ziehe ich durch herbstlichen Wald
und springe aus dem Gestern
in einen neuen Morgen hinein.
hukwa
Freitag, 7. September 2018
Abstand
Die Botschaft des Herbstes ist für mich in dem Wort -Abstand - enthalten. Abstand von dem Vielen des Sommers der einem überflutet. Zeit der Meditation.
Gestern im Park:
Der Wind geht leise wie mein Atem
Herbstlicht über spätsommerlichen Tag
ich bewundere die erste Farbenpracht des
Altweibersommers
in einer einsamen Stunde
vereint mit meinem Ich.
hukwa
Gestern im Park:
Der Wind geht leise wie mein Atem
Herbstlicht über spätsommerlichen Tag
ich bewundere die erste Farbenpracht des
Altweibersommers
in einer einsamen Stunde
vereint mit meinem Ich.
hukwa
Mittwoch, 5. September 2018
Fenster
Der materielle Aspekt eines Baumes ist nur der kleinste Teil von dem was die Wirklichkeit eines Baumes ausmacht.
So gesehen sind Pflanzen Fenster zu einer anderen Welt.
hukwa
So gesehen sind Pflanzen Fenster zu einer anderen Welt.
hukwa
Dienstag, 4. September 2018
In den Wäldern wird es still
Altweibersommer
in den Wäldern wird es still
das Schweigen der Bäume
ist ihre Sprache
gefällte Stämme am Wegrand
verströmmen harzigen Geruch
wie ein aufgeschlagenes Buch
die Jahresringe
Chronik des Waldes
von Herbstnebeln umschleiert
im gelben Kraut des Farn
die Unke
wie in Meditation versunken
von fern her dringt
der Ruf des Habicht
es lauscht der Fels
dem Atem der Wälder.
hukwa
in den Wäldern wird es still
das Schweigen der Bäume
ist ihre Sprache
gefällte Stämme am Wegrand
verströmmen harzigen Geruch
wie ein aufgeschlagenes Buch
die Jahresringe
Chronik des Waldes
von Herbstnebeln umschleiert
im gelben Kraut des Farn
die Unke
wie in Meditation versunken
von fern her dringt
der Ruf des Habicht
es lauscht der Fels
dem Atem der Wälder.
hukwa
Mittwoch, 29. August 2018
Ihre Gier ist unersättlich
Das Gesicht des Waldgott
in der Eiche
der Sehende erkennt es
flüsternd fallen die ersten Blätter
löst sich auf der Morgentau
sie haben den Schwarzspecht verscheucht
jene
die aus dem gefräßigen Maul
des Leviathan
dem Moloch Stadt
nach den Wäldern greifen
ihre Gier ist unersättlich
und die Vögel werden Späher
künden den Feind
ihren Brüdern und Schwestern
doch die Zeit wartet
in jugendlicher Frische
auf den neuen Morgen.
hukwa
in der Eiche
der Sehende erkennt es
flüsternd fallen die ersten Blätter
löst sich auf der Morgentau
sie haben den Schwarzspecht verscheucht
jene
die aus dem gefräßigen Maul
des Leviathan
dem Moloch Stadt
nach den Wäldern greifen
ihre Gier ist unersättlich
und die Vögel werden Späher
künden den Feind
ihren Brüdern und Schwestern
doch die Zeit wartet
in jugendlicher Frische
auf den neuen Morgen.
hukwa
Dienstag, 28. August 2018
Vom Erahnen
Im Hof der alten Schmiede Huber sitze ich heute Nachmittag und lasse mich einfach in mein Innerstes fallen. In solchen Momenten spüre ich sehr deutlich eine Ähnlichkeit mit dem Wesen der Pilze. Wenn wir einen Pilz betrachten schauen wir ja nur seinen Fruchtkörper, sein wirkliches Wesen
sein unterirdisches Leben, das sich ganz im Rhizom abspielt bleibt uns verborgen. Vielleicht eine Allegorie zur menschlichen Seele. Spielt sich in unserem Unbewussten nicht der Hauptteil unseres Lebens ab? Ich spüre sehr deutlich das es noch tiefere Dimensionen in uns gibt als wir erahnen können.
hukwa
sein unterirdisches Leben, das sich ganz im Rhizom abspielt bleibt uns verborgen. Vielleicht eine Allegorie zur menschlichen Seele. Spielt sich in unserem Unbewussten nicht der Hauptteil unseres Lebens ab? Ich spüre sehr deutlich das es noch tiefere Dimensionen in uns gibt als wir erahnen können.
hukwa
Montag, 27. August 2018
Dem nahenden Herbst
Wenn der Himmel sich lichtet
tönt vom nahen Feld her
das Gespräch der Krähen
durchbricht in seiner Frische
das Gezeter der Dörfler
und mich umgebender robotischer Menschen
noch riecht die Erde nach Sommer
doch der Herbst
der Klare
der Schenkende
lauert schon in den Spinnweben
die den Ginster umgarnen
verliere dich nicht im Dickicht der Bäume
pfeift die Meise
warte auf den ersten Blätterfall
sie lösen sich in der Stunde wenn der Kranich auf die Reise geht
warte
nach einigen Wimpernschlägen
spürst du
er ist nicht mehr fern
der Kühle
der Schenkende
Herbst.
hukwa
tönt vom nahen Feld her
das Gespräch der Krähen
durchbricht in seiner Frische
das Gezeter der Dörfler
und mich umgebender robotischer Menschen
noch riecht die Erde nach Sommer
doch der Herbst
der Klare
der Schenkende
lauert schon in den Spinnweben
die den Ginster umgarnen
verliere dich nicht im Dickicht der Bäume
pfeift die Meise
warte auf den ersten Blätterfall
sie lösen sich in der Stunde wenn der Kranich auf die Reise geht
warte
nach einigen Wimpernschlägen
spürst du
er ist nicht mehr fern
der Kühle
der Schenkende
Herbst.
hukwa
Freitag, 24. August 2018
EinsSein
Ein früher Spätsommermorgen
ich sitze auf der Veranda und
schaue in den Garten
Nachsinnen und Beobachten
ist die Losung des Spätsommers
die Schwalben sammeln sich auf den Überlandleitungen
ihr Blick ist nach Süden gerichtet
der Flug der Hornissen wird ruhiger
vom Garten herauf dringt
leicht erdiger Geruch von gefallenen Laub
EinsSein mit der Natur
spricht der Spätsommer.
hukwa
ich sitze auf der Veranda und
schaue in den Garten
Nachsinnen und Beobachten
ist die Losung des Spätsommers
die Schwalben sammeln sich auf den Überlandleitungen
ihr Blick ist nach Süden gerichtet
der Flug der Hornissen wird ruhiger
vom Garten herauf dringt
leicht erdiger Geruch von gefallenen Laub
EinsSein mit der Natur
spricht der Spätsommer.
hukwa
Mittwoch, 22. August 2018
Naturlyrik und Mythologie eine magische Verbindung
Es gibt nicht nur die Beziehung Mythologie und Psychologie auch die Naturlyrik steht in enger Verbindung mit dem Mythos. Wilhelm Lehmann nannte diese Beziehung eine "magische Verbindung". Er schreibt "... die in das Gegenständliche oder rein Sinnliche des Ausdrucks versunkene Sprache selbst und Metapher, entsteht erst, wenn durch die fortgesetzte Entwicklung des Mythos Reflexionen über den selben entstanden ist und die Trennung des Objektiven und Subjektiven im Subjektiven herbeigeführt hat."
Nicht dass Denken schafft den engen Zusammenschluss von Sprache und Natur, sondern die
"Anschauung der Dinge".
hukwa
Nicht dass Denken schafft den engen Zusammenschluss von Sprache und Natur, sondern die
"Anschauung der Dinge".
hukwa
Dienstag, 21. August 2018
Tiefenpsychologie und Mythologie
Nach Ansicht der Tiefenpsychologie sind die Mythen die eigentliche Ausdrucksformen des Kollektiven Unbewussten im Menschen, so ist also die gesamte Mythologie eine Projektion der Seelenwelt des Menschen.
Ich bin sicher, wenn wir schlafen werden wir in unserem Unbewussten zu Sphären geführt, die weit über unserer Person hinausliegen. Wir sind immer mit dem Jenseitigen der Mythologie verbunden.
hukwa
Ich bin sicher, wenn wir schlafen werden wir in unserem Unbewussten zu Sphären geführt, die weit über unserer Person hinausliegen. Wir sind immer mit dem Jenseitigen der Mythologie verbunden.
hukwa
Montag, 20. August 2018
Mythologie und Gegenwart
Wenn man sich mit der Mythologie beschäftigt ist es wichtig sich selbst daran zu erinnern das man auf zwei Ebenen forscht- auf der mythologischen und der historischen.
Wenn wir uns in das Labyrinth der Mythologie begeben wollen wir "das Kleid in seinen ursprünglichen Farben sehen", wie Bachofen es sah.
Letztendlich kann es keinen Gegensatz zwischen geschichtlicher und mythischer Zeit geben, beide Zeiten sind immer in der Gegenwart vorhanden.
hukwa
Wenn wir uns in das Labyrinth der Mythologie begeben wollen wir "das Kleid in seinen ursprünglichen Farben sehen", wie Bachofen es sah.
Letztendlich kann es keinen Gegensatz zwischen geschichtlicher und mythischer Zeit geben, beide Zeiten sind immer in der Gegenwart vorhanden.
hukwa
Mittwoch, 15. August 2018
Antiquam exquirite matrem
Wenn ich zurückgehe in der Zeit so will ich nicht der Gegenwart entfliehen sondern ich will dem Ewigen näher kommen das am Anbeginn des irdischen Geschehen steht. Das ewige erkennen durch das Medium der Zeit. In der Vereinigung mit dem mythologischen Denken wird das Ewige zum gegenwärtigen.
hukwa
hukwa
Montag, 13. August 2018
Vom wahren Reichtum
Was sind die wahren Reichtümer dieser Erde? Es sind nicht die nach denen sich die Masse sehnt, es sind die wundervollen kleinen Offenbarungen der Natur. Was ist ein neues Auto gegen das Ei des Dompfaffs in seinem versteckten Nest? Gegen eine Vollmondnacht in den Wäldern? Wer sich diesen wundervollen Erscheinungen nicht hingeben kann dem mangelt es an Sein. Glaubt mir ich meine es ehrlich wenn ich schreibe dass ich niemals das Ei des Dompfaffs gegen ein neues Auto eintauschen würde.
hukwa
hukwa
Dienstag, 7. August 2018
In solch frühen Stunden...
Heute Morgen erwachte ich gegen 4.Uhr, lauschte einige Zeit der Wassermusik die vom Schlossbrunnen zu mir herüber klang. Als ich aus dem Fenster schaute beobachtete ich zwei Dorfkatzen. Vom nahen Feld her drang der Schrei des Dachs zu mir. Es herrschte eine angenehme kühle Morgenfrische, eine Wohltat bei dieser Hitzeperiode. Noch schläft der Ort und ich konzentriere mich auf die Elemente der Natur. In solch frühen Stunden ist man dem Sein besonders nahe.
hukwa
hukwa
Montag, 6. August 2018
Die junge Schwarznuss
Gestern entdeckte ich dass die Schwarznuss bei den "Zwei Steinen" (Flurname) Früchte trägt. Es ist das erste Mal. Es ist ein junger Baum, etwa 8.Jahre alt. Ich konnte sein Wachstum von Anfang an beobachten. Ein Eichelhäher hat wohl die Frucht an diesen Platz gebracht. Der Mutterbaum steht im Trippstadter Schlosspark. Es ist ein Teil des wunderbaren das Wachstum eines Baumes beobachten zu können. Somit einen Teil seiner Biographie mit erleben zu dürfen und ihn durch eine Anzahl seiner Jahresringe begleiten zu dürfen.
hukwa
hukwa
Sonntag, 5. August 2018
Fieber der Erde
Um 5.Uhr früh aufgewacht. Vom Garten herauf strömt frische, sauerstoffreiche Luft ins Haus. Dank an die Gartenbäume. Alle stöhnen unter der Hitzewelle. Jetzt macht sich die Grüne Lunge des Gartens besonders bemerkbar. Die Menschen haben den Planeten krank gemacht. Jetzt begleicht die Erde knallhart diese Rechnung.
Sie Träumen ihren Traum von Wohlstand und Luxus weiter. Was wir derzeit erleben ist ein Aufschrei der gequälten Erde die sich gegen den Größenwahn ihrer Bewohner wehrt.
hukwa
Sie Träumen ihren Traum von Wohlstand und Luxus weiter. Was wir derzeit erleben ist ein Aufschrei der gequälten Erde die sich gegen den Größenwahn ihrer Bewohner wehrt.
hukwa
Mittwoch, 1. August 2018
Jenseits ausgetretener Pfaden
Wandern und Spazieren gehen hat bei mir auch immer etwas mit Philosophieren zu tun. Die Schüler des Aristoteles philosophierten in den Wandelhallen des Lykeions man nannte sie auch die "Umhergehende". Meine Wanderungen hinein in die Natur sind somit auch immer "Gedankenspaziergänge". Während dieser "Kunst des Gehens" meide ich geistig als auch körperlich die ausgetretenen Pfade und Wege.
hukwa
hukwa
Montag, 23. Juli 2018
Im Schinnertal - Fischbacher Köhlerfest 2018
Donnerstag, 12. Juli 2018
Meine bevorzugte Gesprächsfreunde
Unser Leben ist doch so eingerichtet dass wir in einem ständigen Dialog mit unserer Umgebung sind. Der Mensch verwirklicht sich selbst in seiner Umgebung schließlich beeinflusst diese unsere Existenz. Ich suche im Jahr vielleicht zweimal die Großstadt auf (das ist zweimal zu viel) ansonsten bewege ich mich auf dem Land. Während meiner wenigen Stadtbesuche bemerke ich immer wieder das mir die Kommunikation mit Tieren und Pflanzen mehr Freude bereitet als die Gespräche die ich mit Menschen führe.
hukwa
hukwa
Sonntag, 8. Juli 2018
Samstag, 7. Juli 2018
Idylle im Trippstadter Schlosspark
Lesender im Sein der Natur
Während meiner Spaziergänge in die Wälder die im Sommer am frühen Morgen erfolgen gebe ich mich ganz meinen Sinnen hin. Ich versuche mich in die Adern eines Eichblatts, in die Wellen des Waldweiher und in den Vogelflug hinein zu versetzen. Es ist ein Lesen im "Buche der Natur". Und ich möchte aus diesem Buch soviel Früchte als möglich mit nach Hause tragen.
hukwa
hukwa
Freitag, 6. Juli 2018
Daseinsform
Jetzt im Sommer da alles blüht und grünt kommt mir oft der Gedanke eine Existenzform anzustreben die wie die Pflanzen und die Bäume des Waldes ganz in der jeweiligen Jahreszeit existiert. Ein "Leben und Weben" im Dasein der Natur.
Ganz in einer Jahreszeit zu leben bedeutet sie ganz aufzunehmen.
hukwa
Ganz in einer Jahreszeit zu leben bedeutet sie ganz aufzunehmen.
hukwa
Donnerstag, 28. Juni 2018
Mit dem Entzücken eines Kindes
Früher Morgen. Angenehme Sommerfrische. Von der Wiese dringt angenehmer Heugeruch in die Küche. Zeit der Stille. Gedankenschmiede. Sich im philosophischen Denken üben ist mir seit vielen Jahren ein Gesetz des graniteren Morgens. Was am Abend und in der Nacht an Bruchstücken durch meine Gedanken wanderte sucht am Morgen seine Form. In den vergangenen Tagen viel botanisiert. Es geht mir nicht um das wissenschaftliche Erkunden sondern um das Sehen und Erfreuen beim beobachten dieser Kleinkinder der Altmutter Erde. Zu den Pflanzen gehe ich mit dem Wissen des erwachsenen Menschen das gepaart ist mit dem Entzücken des Kindes für die kleinen Wunder am Wegesrand. Fern den trockenen botanischen Beschreibungen suche ich das Wesen des Pflanzengeheimnisses. Wirkliche Ökologie soll nicht im Bestimmen und Sortieren enden sondern im Geschwisterlichen Verhältnis zu den Pflanzenwesen.
hukwa
hukwa
Sonntag, 24. Juni 2018
Die Natur liebt die Abwesenheit von Robotern
Früher Morgen. Noch schweigt der Motor der Welt. Der Trott hat noch nicht begonnen. Die Natur atmet durch. Die Stunden in der Frühe sind die intensivsten des Tages. Wenn die Masse schweigt zeigt sich das Wesen der Natur. Es sind die Momente die man für seine persönliche Philosophie zu nutzen wissen muss, da man Gedanken am besten schmieden kann. Glockenschlag unterbricht für einen Moment die Stille. Ein Geräusch das so wenig in die Natur passt wie ein Automotor. Die Natur und ihre Kinder lieben die Abgeschiedenheit. Ähnlich ist es am Abend wenn langsam die Dämmerung hereinbricht. Die Natur liebt die Abwesenheit von Robotern.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 20. Juni 2018
Gartenelfe
| Foto©UteKW |
hukwa
Stadtmensch - Naturmensch
Ein ruhiger ausgeglichener Morgen. Taubengurren im Garten. Ich erfreue mich an den Pflanzen, bewundere das Laubgewölbe von Holunder, Erle und Ahorn im Schattengarten. Es ist ein lohnenswertes Geschäft wenn man seine Zeit intensiv den den sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfen der Natur widmet. Wenn man in sich dieses verwandtschaftliche Gefühl spürt von der Gemeinsamkeit mit Stein, Tier und Baum. Für den Naturmenschen ist der Wald und der Garten der große Anziehungspunkt. Für die Stadtmenschen sind es die Kaufhaustempel. Der Stadtmensch träumt von der neuesten Automarke, der Naturmensch von unbekannten Wäldern die er noch erkunden will. Der Unterschied ist das der Stadtmensch viele Teile sieht doch der Naturmensch das ganze schaut.
hukwa
hukwa
Dienstag, 19. Juni 2018
Schaffende Natur
"Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,
als dass sich Gott-Natur ihm offenbare,
wie sie das Feste lässt zu Geist zerrinnen
wie sie das Geisterzeugte fest bewahre?"
Goethe
Es ist die Schaffende Natur von der Goethe hier spricht. Es ist die Größe Goethes dass dieses "Schaffende" sein ganzes Werk durchzieht. Seit Plato und Aristoteles ist das Abendland daran gewöhnt, den Kosmos in zwei Formen zu denken, in Geist und Körper: in Eidos und Hyle aristotelisch gesprochen. Diese Vorstellung ist die Grundlage des europäischen Denkens überhaupt und damit unterscheidet sich diese Denken grundsätzlich vom östlichen Denken. Was wir brauchen ist der Zusammenfluss beider Denkrichtungen.
hukwa
als dass sich Gott-Natur ihm offenbare,
wie sie das Feste lässt zu Geist zerrinnen
wie sie das Geisterzeugte fest bewahre?"
Goethe
Es ist die Schaffende Natur von der Goethe hier spricht. Es ist die Größe Goethes dass dieses "Schaffende" sein ganzes Werk durchzieht. Seit Plato und Aristoteles ist das Abendland daran gewöhnt, den Kosmos in zwei Formen zu denken, in Geist und Körper: in Eidos und Hyle aristotelisch gesprochen. Diese Vorstellung ist die Grundlage des europäischen Denkens überhaupt und damit unterscheidet sich diese Denken grundsätzlich vom östlichen Denken. Was wir brauchen ist der Zusammenfluss beider Denkrichtungen.
hukwa
Montag, 18. Juni 2018
Entweihung
Mir scheint als hätte die Natur lange und geduldig über die Entweihungen die der Mensch ihr täglich zufügt hinweg geschaut. Doch jetzt schlägt sie zurück. Was wir entweiht haben wird zur Bedrohung.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 14. Juni 2018
Werden und Vergehen
"Da regst du dich nach ewigen Normen
durch tausend, abertausend Formen,
und bis zum Menschen hast du Zeit." Goethe
Vom Mineral zur Pflanze, vom Tier zum Menschen ist eine Metamorphose des Mythos, ähnlich der des Schmetterlings geht vielleicht der Mensch auch solch eine Entwicklung. Der Wechsel, das sich Verändern ist die Kraft des Mythos. "Werde der du bist", nach Goethe, nach Aristoteles ist der Mensch eine Metamorphose, das Leben eine Entelechie. Wandel heißt das Zauberwort des menschlichen Daseins. Frühling, Sommer, Herbst und Winter der Vorgang der Jahreszeiten finden sich im Menschen als Kindheit, Jugend, Reife und Alter wieder. Die Pflanzen in der Natur erreichen im Sommer ihren Höhepunkt und während sie im Herbst Welken, ihre Früchte und Samen werfen, tragen sie schon den Keim des neuen Lebens in sich: des ewigen Werden und vergehen.
hukwa
durch tausend, abertausend Formen,
und bis zum Menschen hast du Zeit." Goethe
Vom Mineral zur Pflanze, vom Tier zum Menschen ist eine Metamorphose des Mythos, ähnlich der des Schmetterlings geht vielleicht der Mensch auch solch eine Entwicklung. Der Wechsel, das sich Verändern ist die Kraft des Mythos. "Werde der du bist", nach Goethe, nach Aristoteles ist der Mensch eine Metamorphose, das Leben eine Entelechie. Wandel heißt das Zauberwort des menschlichen Daseins. Frühling, Sommer, Herbst und Winter der Vorgang der Jahreszeiten finden sich im Menschen als Kindheit, Jugend, Reife und Alter wieder. Die Pflanzen in der Natur erreichen im Sommer ihren Höhepunkt und während sie im Herbst Welken, ihre Früchte und Samen werfen, tragen sie schon den Keim des neuen Lebens in sich: des ewigen Werden und vergehen.
hukwa
Dienstag, 12. Juni 2018
Samstag, 9. Juni 2018
Sommerfackel
Bemooste Schädeldecke
vom Iltis im Farngebüsch
weißes Spinnenhaar
im Weidenröschen Dickicht
Sommersonne brennt
im frisch gemähtem Feld
das Rehkitz rennt
Sommerfackel im Dickicht
des Dompfaffs rotes Kleid
Blaumeise singt ihr Leid
Habicht zieht seinen Kreis
Sommerliches Geleit.
hukwa
vom Iltis im Farngebüsch
weißes Spinnenhaar
im Weidenröschen Dickicht
Sommersonne brennt
im frisch gemähtem Feld
das Rehkitz rennt
Sommerfackel im Dickicht
des Dompfaffs rotes Kleid
Blaumeise singt ihr Leid
Habicht zieht seinen Kreis
Sommerliches Geleit.
hukwa
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