Kontemplativ und meditativ so sollten wir uns der Erde und ihren Geschöpfen nähern. Wenn wir dies tun dann lernen wir die Sprache der Erde und ihrer Geschöpfe zu verstehen. Der Sommer hat nun seinen Zenit erreicht. Jetzt muss man sich in Wahrnehmung üben. Es ist die beste Zeit um mit Pflanzen in Kontakt zu treten. Im Juli durchwirkt uns ihre Kraft besonders. Nehmen wir sie auf. Der Dienst der Pflanzen an uns Menschen ist still und harmonisch. Wir vergessen allzuoft dass wir ohne sie überhaupt nicht existieren könnten.
hukwa
Donnerstag, 14. Juli 2016
Sonntag, 10. Juli 2016
Sommermorgen
Jeden Sommermorgen wieder- dass jubilierende Lied der alten Gaia. Das Gezeter der Krähen, singen und zwitschern der Vögel, die Sonne spiegelt sich auf den alten Biberschwänzen des Hausdachs. Eine früh Erwachte Hummel klettert in die Blütenstände des Fingerhuts. Die Erde atmet am intensivsten in der Frühe, eine Amsel sucht nach Würmern und an einem Baumstamm klettert geschickt der Kleiber. Der Fischreiher zieht ins Tal und eine Bachstelze geht auf dem Dachfirst spazieren. Sommermorgen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 5. Juli 2016
Höhe und Tiefe - Tagesspruch
Wenn man in seinem Leben eine gewiße Höhe erreicht hat, wird die Tiefe bedeutungslos.
hukwa
hukwa
Montag, 4. Juli 2016
Erinnerung
Dunkler Sommer
flatterndes Gewitter
Herbstkühle des Juli
schwarze Schwadenwolken
im Goldgrund des Lebens
quält sich der reine Geist
im Kerker entfesselter Sinne
die Zeit
ein wassergewordener Traum
es naht der Moment des Gehens
durch die Zeiten eines gelebten Lebens.
hukwa
flatterndes Gewitter
Herbstkühle des Juli
schwarze Schwadenwolken
im Goldgrund des Lebens
quält sich der reine Geist
im Kerker entfesselter Sinne
die Zeit
ein wassergewordener Traum
es naht der Moment des Gehens
durch die Zeiten eines gelebten Lebens.
hukwa
Sonntag, 19. Juni 2016
Innere Stimme
Es passiert dem Menschen oft dass er seine Innere Stimme nicht hört. Dabei ist gerade diese Innerlichkeit eine sehr wichtige Wahrheit. Dieser Ruf von Innen fordert dazu auf sich auf das wesentliche zu beschränken und unser Leben frei zu machen von den Abwässern der Oberflächlichkeiten.
hukwa
hukwa
Freitag, 17. Juni 2016
Die Welt als Traum
"Wenn nämlich die Welt der Traum eines Jemand ist, wenn es Jemanden gibt, der uns in diesem Augenblick träumt und der die Geschichten der Welten träumt...
dann hat die Vernichtung der Religionen und der Künste,
dann hat die Allgemeine Verbrennung der Bibliotheken
nicht viel mehr zu bedeuten als die Verbrennung der
Einrichtungsgegenstände eines Traumes.
Der Geist, der sie einmal geträumt hat,
wird sie abermals träumen.
Und solange dieser Geist zu träumen fortfährt,
solange ist nichts verloren".
Jorge Luis Borges
dann hat die Vernichtung der Religionen und der Künste,
dann hat die Allgemeine Verbrennung der Bibliotheken
nicht viel mehr zu bedeuten als die Verbrennung der
Einrichtungsgegenstände eines Traumes.
Der Geist, der sie einmal geträumt hat,
wird sie abermals träumen.
Und solange dieser Geist zu träumen fortfährt,
solange ist nichts verloren".
Jorge Luis Borges
Mittwoch, 15. Juni 2016
Dunkelnder Sommer
Die Tage Duster
wie im Herbst
die Amsel singt so leise
Holunder weiß
im Garten blüht
als schlafe Pan darunter
der Dompfaff nach dem Weibchen lockt
Akelei wirft erste Blüten
im dunklen Grün des Gartens
ein Rauschen aus uralten Zeiten
in der Ferne ein Gewitter grollt
unter der Erle tanzen
Merlin und Vivianne.
hukwa
wie im Herbst
die Amsel singt so leise
Holunder weiß
im Garten blüht
als schlafe Pan darunter
der Dompfaff nach dem Weibchen lockt
Akelei wirft erste Blüten
im dunklen Grün des Gartens
ein Rauschen aus uralten Zeiten
in der Ferne ein Gewitter grollt
unter der Erle tanzen
Merlin und Vivianne.
hukwa
Montag, 13. Juni 2016
Ein Ton im Weltenlied
Ich bin
die Erde unterm Pflug
das Korn das man mit dem Flegel schlug
des Dompfaffs Lied
Krähenschrei und Reiherflug
Ich bin
der Stein am Wegesrand
der Efeu der sich um ihn rankt
die Eichel die vom Ast abfällt
der Rehbock der den Mond anbellt
Ich bin
ein Windgeräusch im Baum
die Wurzel die aussieht wie
Gorgonenhaupt und Kentaurengestalt
ein Gräserlied
das in den Binsen singt
Ameisenkönigin
und Lerchenlied
ich bin als Form
im Bernstein drin
Ich bin
ein Ton im Weltenlied.
hukwa
die Erde unterm Pflug
das Korn das man mit dem Flegel schlug
des Dompfaffs Lied
Krähenschrei und Reiherflug
Ich bin
der Stein am Wegesrand
der Efeu der sich um ihn rankt
die Eichel die vom Ast abfällt
der Rehbock der den Mond anbellt
Ich bin
ein Windgeräusch im Baum
die Wurzel die aussieht wie
Gorgonenhaupt und Kentaurengestalt
ein Gräserlied
das in den Binsen singt
Ameisenkönigin
und Lerchenlied
ich bin als Form
im Bernstein drin
Ich bin
ein Ton im Weltenlied.
hukwa
Montag, 6. Juni 2016
Über das Leben
Das Leben sollte etwas intensives sein, ein Streben nach etwas göttlichem. Wenn wir dieses Göttliche auch nie erreichen allein die Sehnsucht danach macht unser Leben wertvoll.
hukwa
hukwa
Samstag, 14. Mai 2016
Von Waldgrenzen, Grenzsteinen und Grenzumgängen
Das
Gebiet um den heutigen Luftkurort Trippstadt gehörte im frühen
Mittelalter zu den ausgedehnten Forsten der Vogesen, die von der
Mosel bis ins Südelsass reichten. Dazu gehörten der Hunsrück,
Saarland, Westrich und die jetzigen Vogesen. Dieses große Waldgebiet
nannten die Kelten „Wassichin“,
was in etwa Auerochsengebirge bedeutet. Die Römer prägten dafür
den Namen „Vosagus“,
nach einer alten Naturgottheit und im Nibelungenlied finden wir das
Gebirge unter dem Namen „Wasgenwald“.
„Silva
regis“ - Wald des
Königs – nannte Gregor
von Tours, der um 594
gestorbene Geschichtsschreiber, die Vogesen. Es betont das Recht des
fränk-ischen Königs an allem herrenlosen Land und Gut und geht
somit noch auf die Banngewalt des Königs und das römisch –
gallische Provinzialrecht zurück.
Im
fränkischen Siedlungsraum galt zumindest der siedlungsnahe und
begehbare Wald als Gemeinschaftseigentum der Dorfgenossen. Die alten
pfälzischen „Haingeraiden“
haben hier ihre Wurzeln. Als die Franken sich in unserem Gebiet
ansiedelten, haben sie nach altgermanischem Recht und Brauch die
Feld- und Waldmark den Sippen und Familien zur Verteilung zugewiesen.
Was bedeutet, dass Wald und Weide zum Allgemeinbesitz bestimmt war.
Im
Hochmittelalter verhängten dann die Könige den sogenannten
„Forstbann“
d. h. sie entzogen diese Wälder der allgemeinen freien Nutzung,
erklärten sie zu königlichen Besitzungen und gaben der Bevölkerung
nur noch kleinste Nutzungsrechte wie Waldweide, Pottaschherstellung,
Eichelmast, Leseholz ect.
Wie
die „Haingeraiden“
haben auch die traditionellen Waldgrenzumgänge ihre Wurzeln in
mittelalterlichen Zeiten.
Diese
Grenzumgänge wurden in der Regel alle sieben, an manchen Orten alle
zehn Jahre durchgeführt. Durch diese Begehungen sollten die Grenzen
im Gedächtnis der Bewohner, vor allem der Jüngeren haften bleiben.
Daraus entwickelte sich der auch noch heute ausgeübte Volksbrauch
bei dem Bürgermeister, Gemeinde- oder Stadtrat, die Bürgerschaft
und vor allem die Jugend von Grenzstein zu Grenzstein der jeweiligen
Gemarkung zogen um sich den Grenzverlauf einzuprägen. An
herausragenden und wichtigen Grenzsteinen wurde die Jugend
„gepritscht“,
was heißt, dass sie dabei über den Grenzstein gelegt wurden und vom
Pritschenmeister leichte Schläge auf den Hosenboden bekamen. Der
Pritschenmeister lief mit dem Bürgermeister in der ersten Reihe und
hatte die „Pritsche“,
einen in sieben dünne Blätter geschnittenen Buchenzweig umhängen.
Die
Zahl Sieben spielte in sofern eine wichtige Rolle, weil die
Grenzsteine von den sogenannten „Siebengeschworenen“
gesetzt wurden, die sozusagen die „Vorfahren“ der späteren
Feldgeschworenen waren. Ihnen oblag die Verantwortung für die
Grenzsteine.
Das
Wort „Grenzstein“ ist noch gar nicht so alt und leitet sich von
Bann und Mark her. Die Urform des Wortes „verbannen“ bedeutet
nichts anderes, als jemand aus einem bestimmten Machtbereich
auszuweisen. Auch das Wort „markieren“ hat seine Urbedeutung in
den alten Grenzsteinen. Auf jedem Grenzstein befinden sich spezielle
Zeichen – Ortszeichen, Wappen, Jahreszahl, laufende Nummern. Auf
der Kopfseite mancher Grenzsteine befindet sich eine gekerbte Rille,
die den weiteren Grenzverlauf angibt, dies ist die sogenannte
„Weisung“.
Ändert eine Grenze ihre Richtung, dann setzt man die sogenannten
Haupt- oder Ecksteine. Die dazwischen stehenden Steine nennt man
„Läufer“.
Bei den Römern war es Brauch, beim Setzen eines Grenzsteines die
Münze ihres regierenden Kaisers unter den Stein zu legen. Die
„Siebengeschworenen“
übernahmen sozusagen diese „römische Methode“ und legten
seltsame Steine, Eisenteile, Glas ect. unter die Grenzsteine.
Dies
blieb ein Geheimnis unter den Siebengeschworenen, das nur an ihre
Nachfolger weitergegeben wurde. Und so war es nicht verwunderlich,
dass ein Feldgeschworener des 20. Jahrhunderts wusste, was unter
einem Grenzstein lag der im 17. Jahrhundert gesetzt wurde.
Der
Wald in unserer Umgebung ist durch und durch kulturgeschichtlicher
Boden. In der Verbindung mit der Stadt Kaiserslautern hat diese
Landschaft an der Reichsgeschichte als fränkischer Königshof und an
der westöstlichen Magistrale von Lothringen an den Rhein Anteil
genommen, als Rodungsinsel und Verwaltungsmittelpunkt des in der
Merowingerzeit geforsteten Wasgau. Zweifelsohne kann man die Wälder
in der hier besprochenen Landschaft als „Sanssouci“
Barbarossas bezeichnen. Wenn auch der Kaiser seine Burg hier
vielleicht nie gesehen hat, so gibt es genügend urkundliche
Zeugnisse für den Aufenthalt der Mächtigen in Lautern und im
umliegenden Forst. Zwischen Mai 1158 und August 1310 liegen 27
urkundlich einwandfrei bezeugte Aufenthalte römischer Könige und
deutscher Kaiser in Lautern vor.
Wenn
die Staufer von der Kaiserpfalz in Lautern zum Trifels und zur
nächsten Pfalz, die sich in Hagenau befand ritten, war ihr Weg immer
der gleiche und führte zum Teil auch durch die Trippstadter
Gemarkung.
Von
Lautern über den Hirschsprung nach Johanniskreuz zum Eschkopf, dort
bogen sie zum Taubensuhl ab und ritten hinunter nach Eußerthal, wo
sie im Zisterzienser-Hauskloster ihrer Reichsfeste Trifels
einkehrten. Barbarossa dürfte auf dieser Reise gewiss auch eine
kurze Rast in seinem geliebten Jagdhaus, am Jagdhausweiher in der
Nähe des Aschbacherhofes gemacht haben.
Wo
viele Klöster und Burgen standen, musste es auch viele Grenzbäume
und später Grenzsteine, geben. Dort wo die natürlichen
Gegebenheiten fehlten, um einen Grenzverlauf zu markieren, benutzte
man sogenannte „Lochbäume“.
In den alten Grenzbeschreibungen des 15. und 16. Jahrhunderts fallen
immer wieder solche Lochbäume auf. Das alte Weißtumb von der
Frankenweide bei Johanniskreuz, aus dem Jahre 1533 beschreibt solche
Lochbäume: „... von
demselben Stein... bis zum Krodenborn, da steht ein Lochbaum an der
alten Strasse nach bis in alte Gefälle, da steht ein Lochstein“.
Wir
wissen aus der „Beforschung“
von Velmann, dass im Jahre 1600 in Johanniskreuz zwei Steine und
dreizehn Lochbäume standen. Auch am bereits erwähnten
Jagdhausweiher stand ein solcher Lochbaum. Velmann schreibt: „Vom
Jagdhauser Kopf hinab zum 3. Stein in dem Rombacher Thal, ist ein
liegender Fels bei der krummen Buche, oberhalb da des Kaisers
Jagdhaus gelegen, über das Thal hinüber und die Halde hinauf zum
Dansenberg“.
Grenzsteine
gehören zu unseren Kleindenkmälern die in der heutigen Zeit eines
besonderen Schutzes bedürfen. Und es sollte ständig und in jedem
geeigneten Zusammenhang, wie z. B. bei Grenzumgängen, auf ihre
Schutzwürdigkeit hingewiesen werden.
Lit.
Hinweise:
Hans
Wagner: Von Lochbäumen, Bannsteinen und Siebengeschworenen;
Heimatjahrbuch des Landkreises Kl; 2015
Hans
Wagner: Die pfälzischen Haingeraiden.
Walter
Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald.
Erich
Bauer: Kleine Chronik von Wald und Schloss Trippstadt im Pfälzerwald.
Hans
Wagner: Geschichtliches und Sagenhaftes aus dem Trippstadter Wald.
Wilhelm
Albert: Wald, Forstwirtschaft im Wandel der Zeit.
Ernst
Bilfinger: Johanniskreuz eine Pfälzerwaldgeschichte.
Theodor
Zink: Des Kaisers Jagdhaus beim Jagdhausweiher.
| Fotos © Ute Knieriemen-Wagner |
Freitag, 13. Mai 2016
Frühlingsbirke
Im Garten bewegt sich
die Birke sanft und mild
unter ihr glänzt so lieblich
der Krokus zart und lind
o kleine Birke im Frühlingswind
endlich grünst du wieder.
hukwa
die Birke sanft und mild
unter ihr glänzt so lieblich
der Krokus zart und lind
o kleine Birke im Frühlingswind
endlich grünst du wieder.
hukwa
Mittwoch, 27. April 2016
Second Handleben und Bewusstseinsbeton
Das Leben sollte die Suche nach Harmonie beinhalten. Die meisten Menschen machen sich darüber keine Gedanken. Sie verschwenden ihre Zeit auf der Suche nach Konsum. Dies empfinde ich als ein leben aus zweiter Hand. Ihr Bewusstseinsbeton ist so hart dass sie zur wahren Quelle des Lebens nicht mehr vordringen können.
hukwa
hukwa
Dienstag, 26. April 2016
Schickt mir die Vögel und Eichhörnchen vorbei
Der Morgen ist meine heilige Zeit. Er beginnt sehr früh und ich verbringe ihn wenn ich nicht gerade in den Wäldern unterwegs bin mit Schreiben und Büchern studieren. In dieser Zeit möchte ich nicht gestört werden, ich möchte nicht das sie vom Profanen entweiht wird. Schickt mir die Vögel und Eichhörnchen vorbei aber haltet die Menschen von mir fern.
hukwa
hukwa
Montag, 25. April 2016
Geist des Universums
Ich beobachte die Eichhörnchen und Vögel im Garten und erfreue mich am Dasein insgesamt. Ich höre zwar den Motor der Welt, doch seine Geräusche sind mir egal. Mir ist es wichtig dass mir der Geist des Universums sehr nahe ist.
hukwa
hukwa
Freitag, 22. April 2016
Höhe - Tagesspruch
Mit einem, mit dem wir auf den Höhen wandelten, können wir niemals wieder auf niedriger Ebene verkehren.
Thoreau
Thoreau
Tagesspruch - Thoreau
Ich kann nicht umhin anzunehmen, dass die Masse der Menschen nie so über sich hinausgehoben wird, dass ihr Schicksal in transzendenter Schönheit und Größe erscheint.
Thoreau
Thoreau
Donnerstag, 21. April 2016
Mit der Natur
Einst lebte der Mensch ein Leben aufs engste verbunden mit der Natur. Heute lebt er gegen die Natur. Es ist an der zeit wieder mit der Natur zu leben. Wir täten gut daran die alte Verbundenheit wieder herzustellen.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 20. April 2016
Kosmische Verbindung
So lange du mit dem Universum in Verbindung stehst ist dein Leben interessant, aufrichtig und wahr. Schäbig wird es erst wenn du zu viel von den Schmutzwässern der Gesellschaft abbekommst. Die tieferen Wahrheiten findest du nicht bei den Menschen sondern in der Natur und im Universum.
hukwa
hukwa
Dienstag, 19. April 2016
Auf der Suche nach Wundern
Gestern Nachmittag machte ich eine größere Wanderung durch die Trippstadter Feldflur. Wenn man quer Feld ein läuft, die Wege meidet, bekommt man vieles zu sehen. Das frühlingshafte milde Wetter sorgte dafür, dass man gut die Wildtiere beobachten konnte. Aus einem dichten Schlehengebüsch heraus beobachtete ich für eine Weile den Habicht. Einige neue Fuchs und Marderhöhlen fand ich auch. An einem versteckten Waldteich konnte ich einige Zeit dem Schilfrohrsänger beim Nestbau zu sehen. Im Teich wimmelte es von Forellen. Jetzt im Frühling ist die ganze Natur in einer energischen Aufbruchsstimmung. Überall kann man nun kleine Wunder entdecken.
hukwa
hukwa
Montag, 18. April 2016
Eingebunden in die Natur
Die Natur ist die große Offenbarerin, wer sich ihr hingibt dem öffnet sich die Allseele. Sie lehrt uns das Materie und Geist eingebunden sind in den großen kosmischen Reigen.
Wie der Arzt helfen kann aber allein die Natur heilt so kann die Philosophie lehren doch die Erkenntnis finden wir in der Natur.
hukwa
Wie der Arzt helfen kann aber allein die Natur heilt so kann die Philosophie lehren doch die Erkenntnis finden wir in der Natur.
hukwa
Sonntag, 17. April 2016
Lesen im Buch der Natur
Auf meinen täglichen Wanderungen meide ich die Wege die von Spaziergängern besucht werden. Es zieht mich in die Tiefe der Wälder oder in die Weite der Feldflur. Hier beobachte ich in Ruhe den Flug des Bussards und lausche dem Gesang der Ammern. Meine Wanderungen vergleiche ich gerne mit dem Lesen eines Buches - ich entziffere das Buch der Natur.
hukwa
hukwa
Samstag, 16. April 2016
Im Frühlingswald
Hinein laufen in die erwachende Wälder, dies ist das Gebot des Frühlings. Jeder der Altmutter Erde liebt zieht es nun wie unter einem Zwang hinein in die aufkeimende Pracht der Wälder. Täglich wird nun das Konzert der Vögel um einige Töne reicher. Ist die Natur uns eine Mutter, so ist der Wald uns Vatergestalt. Seine Tiere und Bäume sind uns nun besonders nahe. Fern vom gesellschaftlichen Getöse schenkt uns der Frühlingswald nun reine Beschaulichkeit.
hukwa
hukwa
Freitag, 15. April 2016
Tagesspruch - Entweihung des Geistes
"Ich glaube das der Geist entweiht werden kann durch die Angewohnheit sich belanglosen Dingen hinzugeben, so dass alle unsere Gedanken, einen Anflug von Belanglosigkeit bekommen.
Thoreau
Thoreau
Mittwoch, 13. April 2016
Per du mit der Natur
Ich habe nun mein Arbeitszimmer wieder in den Garten verlegt und genieße das erste Grün der Bäume und Sträucher. Krähe und Dompfaffen leisten mir Gesellschaft. Manchmal schaut auch das Eichhorn vorbei. Dies ist mein Lebensstil im Frühling und Sommer soviel als möglich bei Altmutter Natur zu verweilen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 12. April 2016
Die wahre Gemeinschaft der Biosphäre
Ein neues Erblühen beginnt. Es ist für mich ein erhabenes Gefühl, denn Frühling begrüßen zu dürfen. Ein Winter des Sehnens und Wartens ist vorbei. Ich sitze im Garten und genieße dieses neue Erwachen der Natur. An solchen Tagen möchte ich von keinem Menschen gestört werden. Ich lebe in der Gemeinschaft von Stein, Pflanze und Tier, der wahren Gemeinschaft der Biosphäre. Wenn man den richtigen Bezug zur Natur hat ist man nie allein.
hukwa
hukwa
Montag, 11. April 2016
Fließender Geist
Unser Leben sollte ein Fluss sein der immer ins Meer fließt. Wenn ich den kleinen Wildbach in meinem heimischen Wald betrachte kann ich mich gut mit ihm identifizieren. Seine Wasser fließen in andere Flüsse bis sie sich irgendwann mit dem großen Meer vereinen. So ist es auch mit meinem Geist - er will sich mit dem Großen, dem Ganzen, vereinen, also lasse ich ihn fließen.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 6. April 2016
In das Mysterium der Natur eindringen
Es bedarf um die Stimme der Natur bewusst zu hören, um ihre Sprache zu verstehen, einer besonderen Atmossphäre und bei dem Suchenden einer gewißen Sensibilität. Ist dies vorhanden ist es möglich in das Mysterium der Natur einzudringen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 5. April 2016
Von der richtigen Naturbeobachtung
Jetzt ist die Zeit da man alles in der Natur besonders genau beobachten kann. Um ihr großes Schöpfungslied mit nach Hause zu nehmen, dürfen wir nicht aus der Distanz von Subjekt - Objekt beobachten, sondern wir müssen teilnehmend beobachten, wir müssen regelrecht mit der Natur verschmilzen, nur so können wir ihre Geheimnisse erkennen.
hukwa
hukwa
Montag, 4. April 2016
Der kosmische Reigen
Heute morgen beobachtete ich für eine kurze Weile eine Krähe die einen Bussard Angriff, weil dieser sich in der Nähe ihres Horstes aufhielt. Während des Fluges hackte sie nach ihm. Der Bussard zog schließlich ab.
Überall blühen jetzt die Buschwindröschen und langsam kommt das Grün der Bäume stärker zum Vorschein. Die Natur spricht jetzt sehr intensiv in ihrer "natürlichen Sprache", in der sich jetzt auch eine höhere Wirklichkeit offenbart. Im Frühling fühle ich mich ganz besonders eingebunden in die Materie der Pflanzen und Tiere. Was man um diese Jahreszeit in der Natur erkennt gehört zum großen kosmischen Reigen.
hukwa
Überall blühen jetzt die Buschwindröschen und langsam kommt das Grün der Bäume stärker zum Vorschein. Die Natur spricht jetzt sehr intensiv in ihrer "natürlichen Sprache", in der sich jetzt auch eine höhere Wirklichkeit offenbart. Im Frühling fühle ich mich ganz besonders eingebunden in die Materie der Pflanzen und Tiere. Was man um diese Jahreszeit in der Natur erkennt gehört zum großen kosmischen Reigen.
hukwa
Freitag, 1. April 2016
Die spirituellle Botschaft der Natur
Die Natur ist weit mehr als nur eine Welt materieller Erscheinungen. Wenn wir sie genau beobachten und ihre Signatur studieren öffnet sich uns das Buch der göttlichen Offenbarung. Wenn wir mystisch in diese Signatur eindringen können wir die spirituelle Botschaften dieser Erscheinungen lesen. In jedem Vogellied, in jedem Windhauch können wir diese Botschaft auch Akkustisch wahrnehmen.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 31. März 2016
Das Wesentliche
Ich habe im Leben immer Ausschau gehalten nach dem Wesentlichen. Ich kenne Leute deren Lieblingsaufenthalt ist die Kneipe. Mein Geist würde sich verunreinigt fühlen wäre mir die Kneipe Aufenthaltsort. Ich ziehe einen Platz unter einem Baum oder am Schreibtisch vor. Beide Plätze schenken meinem Geist kosmisches Sein.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 30. März 2016
Von der Allseele
Tiefe Dichtung hat ihre Wurzeln in den Tiefen der Natur, beide sind schöpferisch. Der Dichter der die Natur besingt schöpft aus derer Kraftquelle. Es besteht ein geistiger Rhytmus zwischen der Natur und dem Dichter. Dies ist ein Verschmelzen des Dichters Seele mit der Naturseele, gehn beide eine Verbindung miteinander ein fühlt der Dichter mit der Allseele.
hukwa
hukwa
Alltägliche Phänomene
In nächster Zeit will ich meine Themen mit denen sich mein Schreiben auseinandersetzt von nicht so "weit" herholen. ich will mehr über alltägliche Phänomene und schlichte Einfachheiten erzählen. Gestern morgen saß ich gegen halb zehn am Schreibtisch und nahm mir vor endlich einen Artikel über Distelfinken für eine Zeitschrift zu schreiben. Genau in dem Moment als ich dies dachte saßen im Futterhaus zwei Distelfinken. Seit vielen Jahren habe ich diese Vögel nicht mehr am Futterhaus gesehen.
Solch ein Ereignis ist für mich ein alltägliches Phänomen.
hukwa
Solch ein Ereignis ist für mich ein alltägliches Phänomen.
hukwa
Dienstag, 29. März 2016
Das geistige Licht in der Natur
Das leben ist eine Suche nach sich selbst. Doch das Geheimnis liegt in der Natur verborgen. In ihr müssen wir Suchen. Das Licht dass mein Geist benötigt um mein Leben zu erhellen finde ich in der Natur. Im ewigen Werden und Vergehen erkenne ich den Prozess des Seins.
hukwa
hukwa
Freitag, 18. März 2016
Erkunden
Schreibend die Welt erkunden, heißt sich denkend vorantasten und die Früchten ins geschriebene Wort für sich selbst und andere fassbar machen.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 17. März 2016
Homo religiosus oder der mystische Mensch
Der mystische Mensch , der "homo religiosus" strebt immer danach eine Orientierung jenseits dieser Welt zu finden, die über unsere "reale" Welt hinausragt.
Die kulturelle und religiöse Geschichte aller Völker sagt uns dass es da etwas gibt, jenseits dieser Welt, dass wir nur ahnen und intuitiv erfassen können.
hukwa
Die kulturelle und religiöse Geschichte aller Völker sagt uns dass es da etwas gibt, jenseits dieser Welt, dass wir nur ahnen und intuitiv erfassen können.
hukwa
Mittwoch, 16. März 2016
Der richtige Weg zum kosmischen Bewusstsein
Die meisten Menschen sehen den Kosmos mit den Augen der Positivisten, die ein "totes" Universum schauen. Der homo religiosus, als der mystische Mensch, versucht den wissenschaftlichen Gedanken über den Kosmos, mit seinem mystischen Gefühl zu assimilieren. Dies ist der richtige Weg zum kosmischen Bewusstsein.
hukwa
hukwa
Mystische Imagination
Die religiöse mystische Imagination, kann wie frisches Quellwasser in uns wirken, sie ist eine Kraft die Leben und Ideen in unser Dasein bringt.
hukwa
hukwa
Dienstag, 15. März 2016
Zeit, Raum und Sein
Echte mystische Erfahrung kann man weder animistisch noch spiritistisch interpretieren, sie ist die unmittelbare Erfahrung allen Seins dass sich aus der Ebene jenseits von Zeit und Raum in unsere beobachtbare Realität spiegelt und entfaltet.
hukwa
hukwa
Wenn mich frisches Quellwasser durchfließt
Was meine Freiheit betrifft so bin ich um diese oftmals besorgt, sobald ich mich gesellschaftlichen Dingen hingebe. Ich fühle mich nach solchen überwundenen Zwängen dann hinter her immer wieder so erfrischt als würde frisches Quellwasser mich durchfließen.
hukwa
hukwa
Sonntag, 13. März 2016
Nahender Märzgeist
Als ich heute Morgen kurz
nach 4.Uhr vor die Tür ging um die klare Luft einzuatmen,
begrüßte mich sogleich der Geist dieses Monats. Märzgeist! Er
fährt uns in die Glieder wie funkelnder Wein. Etwas später, gegen
8.Uhr war ich schon in den Wäldern.
Es ist noch Vorfrühling,
aber überall erwacht die Natur, zeigt ihr frühes Leben nach einem
kalten und dunklen Winter.
Jetzt muss man die Wälder
aufsuchen und Freundschaft schließen mit dem Märzgeist. Es scheint
als würde die Erde neu geboren werden. Überall regt sich nun das
Leben des heranziehenden Frühlings. Die Haselnußsträucher haben
bereits im Februar gestäubt und doch fliegen auch jetzt noch einige
gelbe Wolken seines Blütenstaubes durch die milden Lüfte. Ein
freudiges Rumoren dringt aus den Sträuchern des Hartriegels auch des
Holunders, des Schneeballs und der Schlehen, die ersten Insekten sind
unterwegs. Das organische der Natur bereitet sich auf das Fest des
Frühlings vor. Selbst der Wind erfreut sich an diesem manchmal
launigen Spiel des Vorfrühlings.
Alles in der Natur ist
beseelt und dem Schauienden öffnet sich nun der Geist dieses Monats,
ruft ihm entgegen: komm in die Wälder, sieh nur wie der Puls der
alten Erdmutter pocht und wieder frisches Leben in die noch bis vor
wenige Tage erstarrte Natur pumpt.
Die Buchen scheinen nach
den Wolken zu greifen und die Eichen erscheinen wie meditative
Buddhas wartend auf die ersten wärmeren Strahlen der Märzsonne.
Einmal am Tag muss man ihn
nun spüren den Märzgeist damit sich unsere Seele mit seinem Geist
verbinden kann. Trunken wie der Mai ist auch der März nur dass sein
Geschmack noch etwas herber ist als der des Wonnemonats. Schmeckt er
doch nach dunkler, frisch aufgetauter Erde und nach Birkensaft.
Die Schlüsselblumen
stehen schon im satten Grün nur ihre Blüten träumen noch, schon
wissend bald werden sie das große Tor des Frühlings aufschließen.
![]() |
| Krokus und Schneeglöckchen - Foto © hukwa |
Die ersten warmen Tage des
neuen Jahres stehen nun vor der Tür und wenn unsere Gedanken jetzt
in die heißen Sommertage vorauseilen wissen wir jetzt schon das wir
im Sommer immer wieder mal Sehnsucht bekommen nach der alten Märzsonne.
März das ist der Monat
des Wachstums und mit ihm sollte auch im Menschen ein neues Wachstum
beginnen.
hukwa
Samstag, 12. März 2016
Über Stillle - Tagesspruch
"Jeder melodische Klang ist der Verbündete der Stille - eine Hilfe nicht ein Hinderniss für den Flug der Gedanken".
Thoreau
Thoreau
Freitag, 11. März 2016
MärzRauReif
Der Raureif der heute Morgen die Landschaft verzaubert ist Nebelraureif, dieser ist etwas fester und dicker als der Tauraureif. Er ist weiß wie Schnee und hängt an den Bäumen wie Flechten. Die Bäume scheinen nun eine besonders seltsame Form zu haben. Durch den Reif kommt ihre Gestalt und ihr Wesen noch besonders hervor. Vor allem die Alteichen sehen jetzt noch würdevoller aus als sie es eh schon sind.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 10. März 2016
MondDurchTränkt
Monddurchtränkt
ruhn Schilf und Wasser
eine einsame Forelle
sucht des Mondes Licht
im funkelnden Sternenschein
eine Spinne webt einen Käfer ein
Einsame Nacht im Wald
am Ufer steigt der Nebel
hüllt sanft die alten Weiden ein
knorrige Gestalten
Baumgesellen aus vergangener Zeit
harren sie hier im tiefen Schweigen
der Waldkauz zieht seine Kreise
die Nebel werden schwer
die Zeit zieht leise vorbei.
hukwa
ruhn Schilf und Wasser
eine einsame Forelle
sucht des Mondes Licht
im funkelnden Sternenschein
eine Spinne webt einen Käfer ein
Einsame Nacht im Wald
am Ufer steigt der Nebel
hüllt sanft die alten Weiden ein
knorrige Gestalten
Baumgesellen aus vergangener Zeit
harren sie hier im tiefen Schweigen
der Waldkauz zieht seine Kreise
die Nebel werden schwer
die Zeit zieht leise vorbei.
hukwa
Mittwoch, 9. März 2016
MorgenMeditationsGang
Jeden Morgen zwischen 8. und 8.30 Uhr laufe ich seit einiger Zeit den gleichen Weg. Dieser MorgenmeditationsGang ist eine Übung für mein künstlerisches Sehen. Es ist der Versuch das "Sehen" über das Formale hinaus zu schulen. Somit die Themenskala meines Schauens und Fühlens zu erweitern. Ich könnte auch sagen "meine Kunst entsteht in Nischen, in Reservaten". Hinter dem formalen existiert die ewige Geburt der Veränderungen, der Geburten, der Übergänge und des Verwandelns. Nach dieser Parallelität bin ich auf der Suche.
hukwa
hukwa
Dienstag, 8. März 2016
Sehnsucht nach dem Frühling
Es spricht so sacht
der Märzwind in der Nacht
erzählt vom Lenz
der bald erwacht
die erste Amselstrophe
wird bald in den Morgen aufsteigen
bringt mir die Gewissheit
der Frühling naht ganz sacht
noch schlägt die Amsel leise
noch schweigt des Dompfaff Weise
in meiner Seele erwacht ein Sehnen
es ist des Frühlings
sanftes Beben.
hukwa
der Märzwind in der Nacht
erzählt vom Lenz
der bald erwacht
die erste Amselstrophe
wird bald in den Morgen aufsteigen
bringt mir die Gewissheit
der Frühling naht ganz sacht
noch schlägt die Amsel leise
noch schweigt des Dompfaff Weise
in meiner Seele erwacht ein Sehnen
es ist des Frühlings
sanftes Beben.
hukwa
Montag, 7. März 2016
ErdSein
Wenn ich auch durch Sternenmeere reise
ich Pilger
durch Milchstrassen Äonen
gefallener Engel und
wiedergeborener Stern
so bleibe ich dir treu
Alte Erde
schau ich aus fernen Galaxien
deinen blauen Körper sanft
so spür ich das Salz deiner Meere
in meinen Adern Rauschen
ich rieche den Duft deiner harzigen Wälder
schmecke die Sandkörner deiner Wüsten
die Hitze deiner Vulkane
brennt in meinen Gedanken
Alte Erde
auf ewig verbunden ist unser Sein.
hukwa
ich Pilger
durch Milchstrassen Äonen
gefallener Engel und
wiedergeborener Stern
so bleibe ich dir treu
Alte Erde
schau ich aus fernen Galaxien
deinen blauen Körper sanft
so spür ich das Salz deiner Meere
in meinen Adern Rauschen
ich rieche den Duft deiner harzigen Wälder
schmecke die Sandkörner deiner Wüsten
die Hitze deiner Vulkane
brennt in meinen Gedanken
Alte Erde
auf ewig verbunden ist unser Sein.
hukwa
Denn Geschmack des Frühlings auf den Lippen
Denn Geschmack des Frühlings auf den Lippen
zog es mich Heute Morgen
in den Märzwald hinaus
die Krähen sammelten Nistmatierial
und elegant schwebte ein Bussard an mir vorbei
auf der Waldwiese blühen die Krokuse
ich schlendre am Bach entlang
vorbei an Weiden und Erlen
noch schläft der Lenz
doch überall macht sich
sein Gähnen bemerkbar
unter den Kiefern schreit der Kranich
bald blühen die Buchwindröschen
das Zauberwort des Frühlings heißt
Wandlung.
hukwa
zog es mich Heute Morgen
in den Märzwald hinaus
die Krähen sammelten Nistmatierial
und elegant schwebte ein Bussard an mir vorbei
auf der Waldwiese blühen die Krokuse
ich schlendre am Bach entlang
vorbei an Weiden und Erlen
noch schläft der Lenz
doch überall macht sich
sein Gähnen bemerkbar
unter den Kiefern schreit der Kranich
bald blühen die Buchwindröschen
das Zauberwort des Frühlings heißt
Wandlung.
hukwa
Freitag, 4. März 2016
Ahnin
Es lichten sich die Nebel des frühen Morgen
steigen auf wie Träume
als hätte ein Gott sie zu sich befohlen
erstarrt
die alte Weide
am Ufer des Woogs
ein leichter Wind im Schilf
es zucken die verdorrten Halme
nasskalt der Ginster
er träumt von gelben Blüten
Elstergeschrei
in den Bäumen
Krähengefieder
bald fällt wieder Schnee
mit ihm kehrt die Ahnin wieder.
hukwa
steigen auf wie Träume
als hätte ein Gott sie zu sich befohlen
erstarrt
die alte Weide
am Ufer des Woogs
ein leichter Wind im Schilf
es zucken die verdorrten Halme
nasskalt der Ginster
er träumt von gelben Blüten
Elstergeschrei
in den Bäumen
Krähengefieder
bald fällt wieder Schnee
mit ihm kehrt die Ahnin wieder.
hukwa
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