Freitag, 4. März 2016

Ahnin

Es lichten sich die Nebel des frühen Morgen
steigen auf wie Träume
als hätte ein Gott sie zu sich befohlen
erstarrt
die alte Weide
am Ufer des Woogs
ein leichter Wind im Schilf
es zucken die verdorrten Halme
nasskalt der Ginster
er träumt von gelben Blüten
Elstergeschrei
in den Bäumen
Krähengefieder
bald fällt wieder Schnee
mit ihm kehrt die Ahnin wieder.
hukwa

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