Freitag, 31. März 2017

Tief verwurzelt

Ich bewundere die starken Keimlinge des Knöterich im Garten, schaue in den blauen Himmel, bald müssten die ersten Schwalben auftauchen. Der Holunder strotzt in seinem ersten Grün, täglich grünt und blüht eine neue Kreatur der Natur auf. Ich lebe ganz in diesem kreatürlichen Wachstum der wahren Geschöpfe um mich herum. Eine Wollbiene lässt sich auf meiner Hand nieder. In solchen Tiefen der Natur finden die wahren Dialoge statt.
hukwa

Freitag, 24. März 2017

Mittwoch, 22. März 2017

Dienstag, 14. März 2017

Meine Bedürfnisse

Ich bin der Überzeugung dass je weniger Bedürfnisse ein Mensch hat um so näher ist er sich selbst. So halte ich es auch mit dem Besitz: Je weniger ich besitze desto mehr Zeit bleibt mir um mich mit mir selbst zu beschäftigen. Wenn ich am Nachmittag aus den Wäldern mit einer Tasche voll Eicheln nach Hause komme viele ich mich wohler als mit einer Tasche voller Geld!
In diesem Sinne unterscheide ich mich von meinen Mitbürgern.
Geld sehe ich als ein Mittel an das mir dabei hilft meine täglichen Mindestbedürfnisse zu stillen. Was darüber hinaus geht ist Luxus für mich.
hukwa

Freitag, 10. März 2017

Grünes Angesicht

Ich lausch dem Laut
aus einer Meisenkehle
weiß um den grünen Gott
der durch die Wälder pirscht
im Moos und Farn erblick ich ihn
von Angesicht zu Angesicht
im Giebel meines Hauses baut
ein Sperlingspaar sein Nest
im Garten feiern sie ihr Hochzeitsfest
ich bin vereint mit Strauch und Kreatur
geh ein in die umgebende Natur
mehr brauch ich nicht.
hukwa

Donnerstag, 9. März 2017

Grüner Gott

Im graugrünen Wasser des Waldweihers
steht einsam die Forelle
kurzer Sperberschrei
beeindruckt die Meisen nicht
frühlingshaftes Zwitschern
als singen sie für mich
es knackt im Holz
welch Wesen schleicht jetzt durchs Dickicht
am Hang der Rehbock
steht ganz still
ein einsamer Bussard zieht seine Kreise
Salamander verschwindet im alten Laub
des grünen Gottes Angesicht
spiegelt sich im Waldes Dickicht.
hukwa

Mittwoch, 8. März 2017

Einheit von Kunst und Natur

Langsam zieht der Morgen herauf. Im Osten weicht die schwärze der Wolken einer grau.blauen Färbung. Vom Wald her ertönen die ersten Vogelstimmen. Die Natur erwacht im Gezwitscher der Vogelwelt. Herrschte im Winter die Stille vor so dringt nun langsam frühlingshaftes Leben hervor. Die Vitalität des vorfrühlings macht sich auch im künstlerischen Schaffen bemerkbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern die fest behaupten Kunst hätte mit Natur nichts zu tun, habe ich immer die Einheit von Kunst und Natur gesucht und auch vorgefunden. Es ist der Mensch der Kunst hervorbringt und da der Mensch ein Teil der Natur ist gibt es auch die Einheit von Kunst und Natur. In ihrem ganzen Wesen ist die Natur künstlerisch, es ist der Mensch der immer Teilungen vornimmt.
hukwa

Montag, 6. März 2017

Begegnung mit Altmutter Natur

Jetzt im Frühjahr sind es die ewigen Gestalten der Natur die mich in die Wälder ziehen. Ihre jährliche Wiederauferstehung ist eines der größten Wunder der Natur. Eine Kraft von der alle Dinge erfüllt sind ist jetzt spürbar. Nur in den Wäldern finden wir noch jene Zauber und Wunder die die Zivilisation lange schon verloren hat. Es sind gleichbleibende Gesetze die hier vorherrschen und doch ist auch eine stete Veränderung bemerkbar. Wir selbst stehen nicht außerhalb von ihr, sind wir doch eine Form und Kraft von ihr.
hukwa

Donnerstag, 2. März 2017

Harmonie und der Flug des Graureihers

"Die Wirklichkeit offenbart sich nur, wenn sie vom Strahl der Poesie erhellt wird", schrieb Georg Braque. ich stimme ihm zu. Es ist die Poesie die jene Mauern einstürzt die der Materialismus um unser leben errichtet hat. Ich meine nicht nur die Poesie eines Gedichts, eines Kunstwerkes, sondern die Poesie des Lebens überhaupt. Wenn wir möchten kann sich diese Poesie des Lebens wie eine Aura um unser Sein legen, es umhüllen.
Poetisches sehen ist eine Übung fürs Leben.
Der Flug des Graureihers den ich Gestern beobachtete ist schon ein Gedicht, ein Stück Weltpoesie!
Sein Flug ist ein kleiner Ausschnitt der Weltharmonie, die von der Masse verdrängt wird und nur von wenigen Einzelnen erkannt wird.
Das es diese Weltharmonie gibt davon bin ich überzeugt ABER die Menschen erzeugen lieber Disharmonie- also muss die Welt leiden.
hukwa

Mittwoch, 1. März 2017

Frühlingsbotschafter

Heute ist ein nass-kalter Märztag doch überall liegt schon der Duft des Frühlings in der Luft. Bereits am vergangenen Sonntag zogen die Kraniche über das Dorf. Am Morgen ertönt lautes Vogelgezwitscher und in der Nacht rumort der Baummarder auf der Veranda. Im Tierreich setzt nun der Paarungtrieb ein und die Pflanzen warten auf die ersten milden Sonnenstrahlen um aus der Erde hervorzubrechen. Heute Morgen beobachtete ich für einige Zeit zwei Graureiher die über mir segelten. Überall erscheinen nun die ersten Botschafter des Frühlings.
hukwa