Montag, 11. März 2013

Über die Zwiesprache mit der Natur

weder die Dieseitigkeit, noch die Jenseitigkeit ist bloß ilusionäres, bloß gespiegeltes Bild, sondern beide sind wirklich, sie stehen in gegenseitiger Verwirklichung zueinander. Henri Bergson schrieb einmal dass das Gehirn weniger zum Erfassen der Wirklichkeit diene, als zur Einschränkung. Das Gehirn ermöglicht ein funktionelles, zweckorientiertes, Egozentriertes Handeln und Denken in der Alltagsrealität, es ist aber zugleich ein stählernes Schloss, das uns den Zugang zur Seele versperrt. Dieses Brett vorm Kopf vorübergehend zu lösen ist uns zum Beispiel möglich in der Zwiesprache mit der Natur.
hukwa

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen