Mittwoch, 16. Oktober 2013

Baum und Mensch

In der Geschichte des Menschen gab es einstmals eine Zeit da Baum und Mensch aufs engste miteinander verbunden waren. In den  altindischen Upanishaden las ich heute Morgen folgendes: 

Dem Baume gleich, dem Fürsten des Waldes,
Gewiß, ihm gleicht der Mensch.
Seine Haare entsprechen den Blättern,
Der Außenrinde gleicht die Haut. 
Es strömt das Blut aus seiner Haut
Wie aus der Rinde des Baumes der Saft.
Aus dem Verwundeten fließt Blut.
Wie Saft aus einem Baum, den man verletzte.
Dem Holze vergleichbar ist das Fleisch,
So wie dem Bast die starke Sehne.
Die Knochen sind das Innenholz,
Das Mark vergleicht dem Marke sich...

Ist dies nicht das Urbild des "baumfaften Menschen"?
hukwa

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