Donnerstag, 22. Juni 2017

Die Seele der Erde spüren

Alles in der Natur spricht und kommuniziert miteinander. Ich bewundere das Wurzelgeflecht einer Eiche. Sie klammert sich an das Ufer des Waldweiher und festigt dadurch die Uferböschung. Wie Echsen schlängeln sich die starken Wurzeln in Richtung Wasser. Echsenhaft auch ihre Rinde- Echsenhaut. Es ist ein Ringen um Form, Gestalt und Ausdruck.
"Die Natur liebt es sich zu verbergen", sagte Heraklit. Natur ist immer von einem Schleier umgeben. Goethe nannte dies "geheimnisvoll-offenbar". Erst wenn wir mit unserem ganzen Gefühlsleben in die Natur vordringen spüren wir die Seele der Erde.
hukwa

Donnerstag, 1. Juni 2017

Metaphysische Wirklichkeit des Pflanzenwesens

Ein sonniger Frühlingsmorgen, im Garten streicht der alte graue Kater umher. Der Holunder entfaltet nun seine ganze Blütenkraft. Ein Garten ohne Holunderbaum ist für mich nur ein halber Garten.Ich sitze im Freilandartelier und lese gerade in der Zeitung dass die ersten jungen Luchse im Pfälzerwald geboren wurden. Eine sehr gute Nachricht!
Ich studiere die Blätter und Blüten des Holunders und ein Gefühl des Ganzseins überkommt mich. Ich fühle ganz deutlich die methaphysische Wirklichkeit die der Baum ausstrahlt. Dies sind Momente wo ich dass Gespür und gefühl habe der Erdseele besonders nahe zu sein.
hukwa