Freitag, 14. November 2014

Mythische Phantasie und Wildes Denken

Mythische Phantasie zu besitzen ist etwas besonderes. Es ist eine Art Heimatgefühl in einer Zeit wo der Glaube an diese "Kraft der Mythen" in einem Meer von Kommerz versinkt. Ich habe immer an die Mythologie geglaubt, an den "mythischen Heros" der in "tausend Gestalten" weltweit auftritt. Heinrich Zimmer, C.G. Jung und Joseph Campbell sind für mich die führenden Mytographen, ihre Bücher haben mir anfangs den Weg in den Mythos gewiesen. Als ich an seiner Quelle ankam, konnte ich den Weg alleine weitergehen.
Der ersten mythischen Gestalt der ich begegnete war Merlin. Irgendwann tauchte er aus dem Dunkel meines Unbewussten auf. In meinen Imaginationen wurde er dann sehr lebendig. Was ist Imagination denn anderes als "wildes Denken"! Wenn ich in einem Baum eine besondere Kraft erkenne denke ich "wild" und wenn ich in den Wäldern die Stimme Merlins zu hören glaube denke ich ebenfalls "wild". Wenn man diese Denkart einmal beherrscht, dann treten die Ewigen des Mythos an einen heran. Der Schlüssel zum Mythos ist das "wilde Denken.
hukwa

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