Montag, 7. Januar 2013

Dichtung ist Beobachtung des eigenen Geistes

Wenn man den steilen Gipfel der hermetischen Dichtung bestiegen hat führt kein Weg mehr zurück ins gewöhnliche Land der Literatur. Der steile Gipfel und hohe Berg repräsentiert für den Dichter das Unbekannte. Dieses Unbekannte, identisch mit dem Absoluten, ist die geistige Heimat des Dichters. Vom Gipfel seines Berges wird der Dichter zum operierenden Wortkünstler. Von dieser Höhe aus beobachtet er seinen eigenen Geist.
hukwa

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen