Samstag, 1. Dezember 2012

Eine wunderschöne Gemeinschaft

Es ist eine klirrende Kälte die heute Morgen die Wälder auf wunderschöne Weise vereiste. Warm angezogen durchstreife ich für eine Stunde den Wald. Bei einem solch klaren Winterwetter spürt man seine Seele in sich wie einen Kristall. Es kommt mir vor als würde ich mich in eine andere Dimension hinein bewegen. Der Waldboden ist Knochenhart gefroren, die Sonne geht langsam auf und der späte Vollmond steht noch am Himmel. Eine Krähe folgt mir im leichten Flug. Sie weiß das ich etwas für sie habe. alle paar Meter lege ich ihr ein Hunde Leckerli auf einen Stein oder Stamm. Bin ich etwa zehn Meter weiter gelaufen holt sie sich geschickt das Futter. Ich habe einen tiefen Bezug zu Krähen. Im Winter füttere ich sie regelmäßig. Wenn ich einmal nicht durch die Wälder streife besuchen sie mich im Garten. Krähen sind sehr intelligente Tiere und es ist eine Freude sie zu beobachten. Auf dem Nachhauseweg beobachte ich für einige Zeit einen Fuchs der sich beim alten Wildapfelbaum zu schaffen macht. Als er mich entdeckt verschwindet er lässig ins Dickicht. Zu Hause wieder angekommen füttere ich die Vögel im Garten. Ich fühle mich dazugehörig, zu dieser wunderschönen Gemeinschaft von Stein, Pflanze und Tier.
hukwa

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