Mittwoch, 14. November 2012

Das alte Hannickelkreuz im Lauterer Stiftswald


Die kleinen Denkmale, die mit ihren charakteristischen Erscheinungsformen und vielfältigen Reminiszenzen Flur und Ortsbilder bereichern, haben die Phantasie der Bevvölkerung schon immer angeregt und zu sagen und geschichten Anlass gegeben. Einige von ihnen erzählen uns von Ereignissen die vor langer Zeit an ihren standorten geschahen.

Im Lauterer Stiftswald finden wir ein altes Sühnekreuz was es damit auf sich hat möchte ich hier kurz erklären. Johann Nikolaus Assennmacher war Erbbeständer auf dem Kreuzhof bei Kaiserslautern- Erzhütten. Im Jahre 1769  starb er durch einen tragischen Jagdunfall an der Stelle wo heute das Denk- und Sühnekreuz steht. Ich konnte folgendes über ihn herausfinden.
Die Assenmacher waren nicht nur eine der ersten  Erbbeständer in der ehemaligen Reichswaldenklave Erzhütten-Wiesentalerhof, bei Kaiserslautern auch ein weiteres Mitglied dieser Familie, nämlich Nikolaus Assenmacher war 1764 in dem neugegründeten Weiler und der heutigen Ortschaft Dansenberg bei Kaiserslautern ebenfalls Erbbeständer. 
Der von Erzhütten – Kreuzhof stammende Assenmacher taucht noch mehrmals in alten Urkunden und Schriften von Kaiserslautern auf. So z.B. am 15. April 1741 wo er mithalf den gebrochenen Damm vom Blechhammerweiher (Kaiserslautern) wieder herzurichten.
Seine Witwe die sich wieder verehelichte ließ ihrem ersten Mann diesen Denkstein errichten.
Das Kreuz wurde 1852 erneuert und wurde 1985 gestohlen. Heute finden wir hier ein einfaches Eisenkreuz vor.
hukwa




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