Sonntag, 30. Oktober 2011

Das zerbröckeln des Ichs

Um in die Ebenen anderer Wirklichkeiten vorzudringen müssen wir unser Ich transzendieren. Unser Alltags Ich das wir benötigen um in der materiellen Realität zu Überleben wirkt auf die Gesamtheit unseres Bewusstseins wie ein Katalysator, es ist sozusagen ein Filter, der dafür sorgt, dass wir uns nicht im Labyrinth des Unbewussten verirren. Dieses Ich sorgt dafür das wir in der Gesellschaft überleben können, es schenkt uns sozusagen denn "gesunden Menschenverstand". Ohne diesen Verstand könnten wir in unserer gesellschaftlichen Umwelt nicht überleben. Gleichzeitig aber hindert dieses Ich uns daran unser Bewusstsein zu erweitern und zwar dann wenn sich das Ich wie ein Panzer in unserem Gesamtbewusstsein festgesetzt hat. Dieser Panzer beginnt dann zu bröckeln wenn sich die Inhalte des Unbewussten allmählich ins Bewusstsein integrieren. Ganz im Sinne Blakes der schrieb: "Würden die Pforten der Wahrnehmung gereingt, würde uns das Leben erscheinen wie es wirklich ist: Unendlich!"
Es ist eine tiefe fundamentale Erfahrung die ein Mensch macht, wenn die bekannte Realität zu schwinden beginnt und eine andere Wirklichkeit heraufdämmert, ganz im Sinne der Worte die Sri Aurobindo dafür fand: "Tatsächlich beginnen alle Dinge ihre Natur und ihre Erscheinung zu verändern; unsere ganze Erfahrung von der Welt ist radikal anders... Es gibt eine neue, gewaltige und tiefe Art, die Dinge zu erfahren, zu sehen, zu kennen und zu berühren".
hukwa

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