Samstag, 9. Januar 2010

Annäherung an das Wirkliche I

Tagebuchaufzeichnungen sind eine Möglichkeit unsere Erfahrungen abzurufen und dadurch zu jenem Teil der Wirklichkeit vorzudringen der jenseits des Intellektuellen denkens liegt. Um sich dieser Wirklichkeit zu nähern müssen wir anfangs rational uns analytisch Denken, dürfen aber nicht in diesem rationalen Denkgebäude stecken bleiben sondern uns darüber hinaus erheben und in eine Art des "Über-Denkens" uns dem großen metaphysischen Gedankenzug annähern. Wir müssen förmlich auf ihn aufspringen und mit ihm auf Entdeckerfahrt gehen. Das rational-logische Denken ist immer beschränkt auf ein kleines. Wir erreichen damit nur einen Teilaspekt aber nie das Ganze an sich. Das Ganze in seiner gesamten Fülle zu Erschauen ist auch nicht möglich. Aber eine große Annäherung an das Ganze kann gelingen. Sich dem Ganzen zu nähern ist über die Erfahrung möglich. In dem wir unsere Erfahrungen abrufen haben wir die Möglichkeit zu unterscheiden. Wir können Teilaspekte der uns umgebenden Wirklichkeit, zwar Erkennen auch auf intellektuellen Wegen, doch erst über die Erfahrung gelangen wir zu einem "Er-Ahnen" der Gesamtheit des Ganzen. Rationales Denken ist ein wichtiger Schritt zum Erreichen dieses Ziels, doch das Ziel selbst, also die ganze Wirklichkeit liegt jenseits des diskursiven Denkens in den Grenzbereichen der Metaphysik. Im Verlauf des Prozesses von Erfahrung und Annäherung an die tatsächliche Wirklichkeit, die ja immer metaphysisch ist, erreichen wir ein Stadium das jenseits des rationalen und materialistischen Denkens liegt. Dies ist der Bereich wo wir Wirklichkeit intuitiv in uns aufnehmen, es ist der Bereich des Unsagbaren, hier befinden wir uns auf einer Ebene von der aus wir nur noch andeuten können.
hukwa

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