Montag, 13. April 2009

Das ökonomische Zeitalter ist zu Ende...

Das ökonomische Zeitalter ist zu Ende,das ökologische Zeitalter beginntvon Hans Wagner
Es gibt kaum noch Bereiche unberührter Natur. Der Mensch verwandelt die Oberfläche seines Planeten in Kultur- Natur-Landschaften. Straßen und Flugplätze, land- und forstwirtschaftliche Monokulturen, Städte und Dörfer, Industrieanlagen, Kraftwerke und Müllhalden breiten sich aus. In einer absolut von Menschen geprägten Welt ist die naturhaft gewachsene Systemharmonie aus ihrem Gleichgewicht geraten. Eines dürfte klar sein, es gibt kein zurück mehr in eine " heile Welt ". Das Rad der Evolution rollt unaufhaltsam. In unserer heutigen materiellen, ökonomischen Gesellschaft sind wir an einem Punkt angelangt, der Entscheidungen von uns allen abverlangt. Somit tragen wir alle Verantwortung für für den Wald. Sie muß uns eine Verpflichtung sein, schneller und wirkungsvoller, als die gegenwärtigen politischen Programme vorsehen, den Ausstoß von Schadstoffen zu vermindern.Wir können uns nicht einmal mehr leisten, die Lösung der von uns herbeigeführten Katastrophen auf die Generationen abzuwälzen, die nach uns kommen. Diese Chance haben wir verpaßt, den Umweltschutz den wir heute praktizieren, hätten wir vor über zehn Jahren bereits beginnen müssen.
Die Folgen der hausgemachten Versäuerung unseres Waldes kennt inzwischen jedes Kind. Für die Zukunft droht uns der Alptraum eines entwaldeten Mitteleuropa. Die Abholzung des tropischen Regenwaldes durch kriminelle Firmen, gefördert von korrupten Politikern, spüren wir alle an den klimatischen Bedingungen. Die Zukunft ist in unsere Hände gelegt, wir müssen alles dransetzen, dieser großen Verantwortung gerecht zu werden. Das bedeutet wir müssen damit beginnen, verantwortlich für alle Menschen, verantwortlich für das Ganze, das Ökosystem Erde zu denken und zu handeln. Diese Aufgabe ist riesenhaft und nur zu bewältigen im Verband mit allen demokratisch, organisierten Umweltschutzverbänden. Aber es gibt auch positive Denkansätze: Nie zuvor verfügte die Menschheit über derartige Möglichkeiten zu einer sinnvollen Lebensgestaltung als heute.Zukunft ist noch möglich, bedeutende Wissenschaftler wie Capra, James Lovelock um nur wenige zu nennen, haben dies immer wieder beteuert und uns Anregungen gegeben, wann endlich setzen wir diese in die Tat um?
WIR
die Menschen dieser Erde erklären uns abhängig von der Erde, der Sonne, dem Mond, den Planeten, wir gehören zu dieser Erde wie die Pflanzen Tiere und Mineralien, wir sind Teil der Wälder die zerstört werden, wir sind ein Teil der Flüsse und Ozeane die vergiftet werden, das Salz dieser Erde pulsiert in unseren Adern, wir sind Mitgeschöpfe dieser Erde, die uns ernährt, die uns Leben schenkt, wir sehen eine ungewisse Zukunft vor uns, dies hat konkrete Gründe, für uns bedeutet dies Verantwortung gegenüber der Welt, wir sind bereit, für unsere Mutter Erde zu kämpfen.
hukwa
Dieser Artikel ist in der Zeitschrift "Der Runenstein" erschienen.

Kommentare:

  1. Sehr guter Artikel, Hukwa.
    Ja, es ist in der Tat so, dass wir alle Teil des Ganzen sind. Wir sind alle ein Teil von Gaia, aber die meisten merken es nicht, weil sie jede Beziehung zu ihrer Umwelt verloren haben, oder diese einfach negieren. Man möchte schreien vor Zorn, wenn man betrachtet, wie uns genommen wird, was eigentlich allen Menschen gemeinsam gehört (oder gehören sollte!) - die Natur, die Wälder, das Wasser, die Atmosphäre, das Klima, Gaia, unsere Mutter Erde. Aber geplündert werden diese unersetzlichen Ressourcen durch einige wenige große Konzerne - mit dem Segen der Politik versteht sich!
    Wir müssen uns gegen die Vergewaltigung unserer Rechte und Gaias zur Wehr setzen. Jeder weiss, dass es so nicht weiter gehen kann und doch schreit keiner HALT!
    Wer still ist, wer in sich geht und auf die Stimme in seinem tiefsten Innern hört, der hört das Schreien Gaias! Der kann hören wie sehr unsere gütige Mutter leidet unter der grenzenlosen Gier der Menschen!
    Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass diese Art zu wirtschaften nicht von Dauer sein kann? Wir bauen Nahrung an und zertören dabei den Boden, der uns nährt. Trotzdem oder gerade deswegen verhungern Menschen in vielen Teilen der Welt!
    Der weise Masanobu Fukuoka sagte: "Die natürliche Landwirtschaft ist eines der spirituellen Lichter, die die Nacht hindurch am Brennen gehalten werden müssen. In der Zeit, in der wir jetzt leben, ist es möglich, dass dieses Licht, wenn es einmal erstirbt, nie wieder brennen wird. Natürliche Landwirtschaft ist mehr als nur ein Weg, Landwirtschaft zu betreiben. Es ist ohne Frage der einzige Weg, der der Menschheit bleibt, um auf dieser Erde weiterzuleben. Wir dürfen nicht zulassen, dass er endet."

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  2. hallo Thialfi,
    danke für den ausführlichen Komentar.
    Uns nährt die Erde
    uns nährt die Hoffnung
    doch vor allem nährt uns die alte erdmutter
    die Menschheit hat sie nur vergessen.
    beste grüße hukwa

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