Dienstag, 31. März 2009

Land Art Garten





Aktuelle Bilder des LandArt Gartens, der in 6Wochen wieder in voller Wildpflanzen Blüte steht.

hukwa

New Pics from my Land Art Garden, in 6 weeks again in full bloom as Wild.

hukwa

Sonntag, 29. März 2009

Freitag, 27. März 2009

Über das Aufsuchen von Kraftorten...


Das Aufsuchen von Kraftorten

von HUKWA

Während des starken Frühjahrsschneetreiben zog es mich Heute hinaus in die Wälder einen gewissen Platz aufsuchend. Denn ganzen Tag hatte ich das Gefühl in mir diesen Ort aufsuchen zu müssen, ja ich spürte deutlich das in meinem Innern etwas war das mich aufforderte diesen bestimmten Kraftplatz aufzusuchen. Es handelt sich um einige kleine Höhlen und Felsen aus Buntsandstein in einer mystischen Höhenlage des Pfälzerwaldes die
(den Göttern sei dafür gedankt) das ganze Jahr in einem Dornrösschenschlaf verweilen. Ein sehr reiner Ort wo man weder Konsummüll noch Psychomüll vorfindet.
Wenn ich solche Plätze aufsuche, mache ich mich zuvor "Leer", um an dem Ort nicht unbedingt etwas zu hinterlassen was hier nicht hingehört. Nur so kann man sich für die spirituelle Frequenzen von Kraftorten öffnen. Was heißt das ich mein Bewusstsein erweitern muss will ich die dortigen Energien wahrnehmen. Ziel meiner Kraftortbesuche ist immer die Wahrnehmung einer Ortsansässigen Präsenz. Dem stark, sensitiven kann es sogar passieren das er an solchen Plätzen ein Ortsgedächtnis feststellt das mit ihm in Verbindung treten will.
Jeder Ort verfügt über seine eigene Atmosphäre diese Atmosphäre zu erkennen und in sich aufzunehmen, ist Wohl auch Sinn der Kraftplatzsuche. Wer sich einem solchen Ort bewusst hingibt spürt dies als erstes, wenn er auf die feinen Bewegungsimpulse seiner Wirbelsäule achtet. Es ist die Berührung mit dem Augenblick, die Begegnung mit der inneren Quelle.
Es ist das plötzlich bewusste Spüren der Elemente, das Atmen des Windes, der Geruch feuchter Erde der sich mit dem Harzgeruch von Fichten und Tannen mischt. Das Raunen eines nahen Wildbaches – all diese Gerüche und Töne gehen mit einem mal vom körperlich, greifbaren Raum in das Sein des feinstofflichen über und man erkennt es als einen inneren Spiegel von körperlich- geistigen und seelischen Strömungen der nun nach außen blinkt.
Es ist das Erwachen der Schlangenkraft in uns. Was hier beschrieben ist das ist zugleich eine Art Prüfung des Ortes für mich, hat der Platz diese Prüfung bestanden ist es der richtige ort für eine Skulptur.

Der Taogarten


Der Taogarten
von HUKWA
Gestern besuchte ich meinen alten Tao – Garten, denn ich vor einigen Jahren angelegt habe. Einsam und verlassen wirkte er auf der großen Wiese, die umgeben ist von Wäldern. So soll es auch sein, so war es von mir vorgedacht. Die gesteckten Weiden die ihn wie ein Rondell umgeben gedeihen prachtvoll. Die handgehauene Ying – Yang Kugel aus Sandstein wird von Wildpflanzen überwuchert. Dieses winzige Stückchen Erde brauchte zwei Jahre, damit es seine Aura entfalten konnte. Ich habe diesen Garten damals angelegt um ihn sich selbst zu überlassen. Ich habe bis heute niemals jemanden den Sinn dieser kleinen Anlage erklärt. Auch nicht meinem damaligen Auftraggebern. Er sollte einfach nur SEIN. Bis jetzt hat dies alles prächtig funktioniert. Wenn ich mich in ihm aufhalte, kann ich seinen Geist spüren. Irgendwann vielleicht kommt ein anderer Gärtner mit Hacke und Spaten und beginnt zu "kultivieren", mit deutscher Schrebergärtner Mentalität, ich hoffe das es noch lange dauert bis solch ein dumpfer Mensch auftaucht und diese kleine ökologische und romantische Idylle zerstört.
Am Tao Garten habe ich damals einen kleinen Urwelt Mammutbaum (Metasequoia) gepflanzt und zwar die chinesische Art die erst 1941 wiederentdeckt wurde. Dieser Urwelt Mammutbaum ist wie der Ginkgobaum ein lebendes Fossil, und zwar eines, dessen fossile Vorfahren man früher kannte als den heute noch lebenden Vertreter dieser Verwandtschaftsgruppe. Metasequoia- ähnliche Blattfossilien finden sich überall dort, wo Braunkohleflöze abgebaut werden. Noch im Teritär muss deswegen das Verbreitungsgebiet dieser Art oder ihrer unmittelbaren Vorfahren wesentlich ausgedehnter gewesen sein. Das hohe stammesgeschichtliche Alter der gesamten Familie Sumpfzypressengewächse ist unter anderem auch daran abzulesen, dass sie kein geschlossenes Verbreitungsgebiet mehr aufweist, sondern mit ihren meist monotypischen Gattungen in ganz verschiedenen Teilen der Welt in kleinen Arealen vorkommt. Die Zeit ihrer größten Entfaltung hatten diese Bäume und ihre nähere Verwandtschaft im Erdmittelalter, als Laubgehölze noch nicht entwickelt waren.
Dieser wunderschöne Baum unter dem vor Tausend Jahren gerne schon die alten Taoisten meditiert haben, passt wunderbar in den Taogarten.

Mittwoch, 25. März 2009

Lehrsätze eines LandArt Künstlers/ Theorems of a LandArt Artist

Ich möchte meine Tage nicht so dahinleben
ohne der Natur täglich ein kleines Geheimnis abzubringen.
hukwa
I don´t want to life my Daily Life just like everyone
without seeing every day a new little secret from the Nature
hukwa
Nicht die Absicht steht im Mittelpunkt meines künstlerischen Schaffens
sondern die Spiritualität- Tiefenökologie und Bewusstseinserweiterung
hukwa
Not the Intention is in my artistic creattivity to the fore,
but the Spirituality and consciousness expansion
hukwa

Planskizze für Ring der Zeit


Heute Morgen als ich den Himmel betrachtete war mir klar das es den ganzen Tag regnen würde. Ich blieb im Atelier und stellte für den "Ring der Zeit" einige Pflanzschilder her, es handelt sich hier ausschließlich um Pflanzen die sehr gefährdet sind und auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen.
Normalerweise wollte ich heute mit der praktischen Umsetzung obiger Planskizze beginnen, doch das Wetter hält mich davon ab.
hukwa

Dienstag, 24. März 2009

Notiz zum Projekt

Notiz zum Ring der Zeit (spirituelle Landschaftsarchitektur)
von HUKWA
Heute am Ring der Zeit gearbeitet. Nächste Woche möchte ich mit den Pflanzarbeiten beginnen. Ich habe kleine Hinweißschilder aus Weißblech organisiert worauf die Namen der Bäume stehen die gepflanzt werden. In deutscher und lateinischer Schrift. Die nächsten Tagen arbeite ich an den Planskizzen für die Skulpturen. Daneben erwandere ich immer wieder jene Plätze (Kraftorte) die sich für Skulpturenplätze eignen. Um eine Skulptur in der Landschaft zu erschaffen bedeutet unter anderem, das ich diese solange erwandern muss bis ich die "mentale
Präsens" des Platzes fühle. Auch heute gab es Momente wo ich Plätze fand die Knotenpunkte
mentaler Kraftbereiche bilden, einen solchen Knotenpunkt markiere ich durch die Anhäufung von Steinen oder Hölzern, gerade was mir die Umgebung bietet. Solche Plätze zeigen die Präsens einer Naturwesenheit an, eines Universellen Bewusstseinsstrahls. Während meines Aufenthaltes in der Natur spüre ich oft das so etwas wie eine "Zwiesprache" mit der Örtlichkeit entsteht. Hier bin ich dann fern von Örtlichkeiten die mit "Psychomüll" belastet sind. Ich befinde mich in den Bereichen sakraler Landschaftsarchitektur, einer von der Natur geformten Landschaft. Wenn ich nun in meiner Rolle als Land art Gestalter oder Earth art Künstler in diese sakrale Landschaft eingreife, verwandelt diese sich für mich in eine Art magische Landschaft, sie begleitet mich auch dann noch wenn ich aus ihr heraustrete, z.B. in meinen Träumen, vor allem in meinem Denken. Spirituell bedeutet dies, ich arbeite in der Landschaft auf verschiedenen Ebenen der Realität: auf der physischen Ebene, auf der mentalen Ebene sowie auf der supramentalen Ebene. Bei dem ganzen Projekt also beim
"Ring der Zeit" als auch bei den "Spuren" geht es nicht darum das ästhetisch etwas angeboten wird, sondern das spirituell und Tiefenökologisch etwas umgesetzt wird, dies sei noch einmal mit Nachdruck hervorgehoben. Ich möchte etwas schaffen das aus unserem Alltagsbewusstsein schon lange verschwunden ist oder besser ausgedrückt ich möchte dazu verleiten vom Alltagsbewusstsein zum "ALL – Tag" überzugehen. Ich glaube wir alle haben in uns so eine Art "urmenschlicher Bewusstseinszustand" der nur verschüttet ist, den wir aber jederzeit wieder erwecken können um zu jenem Bewusstsein vorzudringen das dem Menschsein am nächsten sein sollte. Auch dazu möchte mein Projekt einen Beitrag leisten.
Ein solcher Bewusstseinszustand beinhaltet auch die Solidarität mit unserer geschundenen Natur. Auch hieran möchte ich mit meiner Aktion anknüpfen.

Montag, 23. März 2009

Der Baumkreis- Planskizze 1 und 2/ Tree Ring Plan Sketch 1 and 2







BAUMKREIS
Ein Ring der Zeit und seine Spuren

Zur diesjährigen Frühjahrs – Tag und Nachtgleiche habe ich mit der Umsetzung des Projektes Baumkreis – ein Ring der Zeit und seine Spuren begonnen. Es handelt sich um einen Kreis der mit unterschiedlichen Bäumen bepflanzt ist. Bis zum 25. April 2009 will ich den Baumkreis fertiggestellt haben. Bis dahin möchte ich mindestens 30 Bäume gepflanzt haben.
Darunter sämtliche Arten der Jahresbäume wie sie seit 1989 jährlich vom Kuratorium ausgewählt werden. Dieses earth art Projekt hat einen Tiefenökologischen Hintergrund.
Bewusst lege ich den Baumkreis in Form von einem Mandala an. Das Sanskritwort "Mandala" bedeutet soviel wie Kreis und Mittelpunkt. In der herkömmlichen Überlieferung verkörpert das Kreismuster eines Mandalas das Jenseitige, das Außenstehende uns auf normalem Wege nicht Zugängliche. Im Kreis befindet sich ein Viereck, das ich durch Pflanzen darstellen werde in Verbindung mit Sandsteinen. Dieses Viereck stellt die Erde, die zeitlich begrenzte Welt, des Menschen dar. Innerhalb des Vierecks, in der Mitte des Mandalas, befindet sich ein Wildholzstuhl aus Weiden, diese frischen Weidenstämme sind in die Erde gesteckt so dass sie ausschlagen und der Stuhl zu grünen und zu wachsen beginnt. Somit wird der Stuhl zu einem lebenden "Meditationsstuhl". Wer nun auf dem Stuhl Platz nimmt befindet sich symbolisch im Innern des Mandalas und somit auch im Innern seines eigenen Mandalas.
In der Mitte liegt der Ursprung aller Dinge (seine eigene Mitte finden, sagen Menschen gerne), der Kern des Schöpfergeistes, den der Kreis symbolisiert den Anfang der Zeit, des Raumes, ja der Schöpfung selbst. Dieser innere Raum repräsentiert unsere eigene spirituelle
Heimstätte. Von dieser Mitte aus können uns Dinge sichtbar werden, die wir in dem hektischen Tagesablauf und dem materialistischen Diktat, dem sich viele Menschen freiwillig unterwerfen, in unserer robotischen Gesellschaft heute nicht mehr erkennen. Wer nun auf dem Stuhl sitzt, dessen Blick fällt auf eine Tafel worauf geschrieben steht:
Von Anfang an war das Schicksal des Menschen
durch ein so enges und starkes Band mit dem
der Bäume verknüpft
das man sich fragen muss
wie es einer Menschheit
ergehen wird
die dieses Band brutal zerrissen hat
Wir täten gut daran wenn wir Überleben wollen
dass Wiederherzustellen was wir zerstört haben:
eine Weltordnung in der Mensch und Natur
eine harmonische Einheit bilden.
Jacques Brosse

Neben dem Meditationsstuhl, werde ich einen Ginkgobaum pflanzen. Dieses lebende
"Fossil" das bereits vor über 100 Millionen Jahren, die Erde besiedelte, also schon zur Kreidezeit wuchs, repräsentiert die Zeit. Ein weiterer Baum der neben dem Meditationsstuhl stehen wird, ist eine Esche die den Weltenbaum repräsentiert.
Von diesem Kreis aus wird eine "Spur" durch den Wald gelegt, die aus Naturskulpturen besteht. HUKWA

Im Laufe des Jahres werde ich das Viereck im Inneren des Mandalas durch das Ying und Yang Zeichen ersetzen (Pflanzen)