Dienstag, 27. Januar 2015

Totemismus und Ahnenkult

Ich betreibe im gewissen Sinne eine Art Totemismus und Ahnenkult. Denn ich bin davon überzeugt das wir mit unseren Ahnen in Geisteskontakt stehen. In seinem wunderschönen Buch „Abenteuer und Fahrten der Seele“ schreibt der Indologe und Kenner der keltischen Mythologie Heinrich Zimmer: ...Doch sind die Generationen die diesen Roman gestaltet, nicht nur unsere geistigen, sondern bis zu einem gewissen Grade auch unsere leiblichen Vorfahren. Sie leben – ohne dass wir es wissen – in uns, und wenn wir zuhören, hören sie mit. Beim lesen nickt vielleicht, ein dämmerhaftes Ahnen – Ich, dessen wir nicht inne sind, seine Zustimmung, wenn es seine alte Geschichte hört, und freut sich, wiederzuerkennen, was einst Teil seiner alten Weisheit war. Wenn wir darauf achten, vermag uns dieser in uns Anwesende vielleicht zu lehren, wie wir diese alten Erzählungen hören, wie wir darauf reagieren, wie wir sie verstehen und in unserer Alltagswelt anwenden sollten.“
Ob dem so sei oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden, mir tut solches zu Glauben besser als das mich die nihilistische Realität vieler Zeitgenossen umfängt. Zeitgenossen die aufgewachsen sind mit einer Philosophie die, die Natur entpersonifiziert und die Seele leugnet, weil man sie wissenschaftlich nicht beweisen kann. Ich bin davon überzeugt das auch Tiere und Pflanzen eine Seele besitzen. Hierin wurzeln meine Anschauungen über Totemismus mit dem ich mich schon sehr lange beschäftige. Dieser Glaube ist für mich nichts anderes als die Beseeltheit aller Dinge in der Natur. Wir leben in einer Zeit wo die Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen immer mehr zerfallen, nun das ist der Zeitgeist.

hukwa






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