Freitag, 23. Januar 2015

Beim betrachten des Sandsteins

Im Wald studiere ich die Adern des Sandsteins. Ich greife und fühle das feuchte Moos das auf dem Stein wächst. Da erinnere ich mich an eine stelle in Thoreaus Tagebüchern, wo geschrieben steht: "Es genügt nicht, ein Phänomen flüchtig zu kennen, wenn es zu einer wirklichen Inspiration werden soll. Du musst so vertrauten Umgang mit ihm haben, dass du dich seiner erinnerst und es lange im Gedächtnis behältst, selbst wenn seine Schönheit am fernen Horizont schon verschwunden ist".
So ergeht es mir oft vor allem wenn ich das Spiel der Wolken beobachte. Jeden Morgen und jeden Abend nehme ich mir die Zeit sie zu beobachten.
hukwa

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