Donnerstag, 18. Juli 2013

Gedanken eines Unzeitgemäßen

Als Dichter muss man den Mut haben auch Unzeitgemäß zu erzählen und sich auch einmal als Fürsprecher der alten Zeit zu zeigen. Eigentlich lebe ich ja mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart. Ich fahre lieber in einer Pferdekutsche als in einem Auto. Mir bedeutet der Mond das was er für Eichendorff darstellte nicht das was die moderne Physik in ihm sieht. Gewiss, ich lebe in einem vereinsamenden Gegensatz zu meiner Zeit die ganz und gar auf die Technisierung des Daseins hinausläuft, ja, des Seins an sich. Durch diese Bedrohung der Seele die von einer materialistischen Gegenwart ausströmt habe ich vor langer Zeit beschlossen aus der Wirklichkeit auszuwandern, habe Segel gesetzt und das Eiland der Literatur, Kunst und Dichtung angesteuert. Denn- ich schätze das wertvolle des Alten.
hukwa

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