Donnerstag, 25. April 2013

Die Stille der Wälder

An einem solch wunderschönen Frühlingstag wie heute fühle ich mich wie ein scheuer Waldvogel der sich in ein lärmendes Dorf verirrt hat. Die Menschen können schon lange nicht mehr ohne Lärm leben, sie fürchten die Stille. In der Stille werden sie mit ihrem Selbst konfrontiert deswegen flüchten sie in die Welt des Lärms. Ich mache es umgekehrt, ich flüchte vorm Lärm in die Stille der Wälder um mich mit meinem Selbst zu vereinen. Ich habe die banale Welt niemals so nahe an mich ran kommen lassen dass sie störend auf mich wirkte. Die Abwässer dieser Gesellschaft verunreinigen den Geist des Menschen. Doch wer ist bei seinem Geist? ich kenne nur sehr wenige Menschen die sich nach wirklicher Stille sehnen.
hukwa

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