Dienstag, 2. April 2013

Das Unbewusste der Natur

"Was wir Natur nennen, ist ein Gedicht, das in geheimer wunderbarer Schrift verschlossen liegt".
Dieser Satz stammt von Schelling. Er könnte genau so von Giordano Bruno stammen. Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit in beider Werk.
Schelling meint mit seinen Worten die Signatur der Natur, ihre Geheimschrift die sich uns erst beim zweiten oder dritten mal der Anschauung von Naturobjekten auftut. In dem das Unbewusste der Natur mit unserem Bewusstsein in Kontakt tritt, öffnet sich der schauende Seele die geheime Signatur. Wir fühlen uns dann wie ein Kind, das nach mühevollem Lernen mit einem mal begreift das es Lesen kann. Wir sehen von nun an nicht nur Buchstaben sondern es eröffnet sich uns der ganze Text - die Signatur.
hukwa

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