Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Kelten und die Schrift

"Das eigentliche Wesen des keltischen Volkes wird uns aus Mangel an Zeugnissen über sein geistiges und seelisches Leben immer verschlossen bleiben. Die einst von Druiden und Barden gehütete und weitergereichte Überlieferung ist, wenigstens so weit es das Festland angeht, für uns verloren. Die Kelten, denen der Gebrauch der Schrift durchaus bekannt war, hielten es zweifellos für nicht erlaubt, die Eingebungen ihrer Dichter- diese unmittelbarsten Lebensoffenbarungen - einem toten und erstarrten Medium, dem Buchstaben anzuvertrauen"(Jacques Moreau). Dies war eben der Genius dieses Volkes, das es dem lebendigen nahe stand. In seiner ganzen Schönheit als auch in seiner Grausamkeit. Man darf bei aller "Keltomanie" auch nicht vergessen dass ihre Druiden ähnlich grausame Menschenopfer forderten wie die atztekischen Priester.
hukwa

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen