Dienstag, 28. Februar 2012

Über Parallelwelten

Während meiner Nachmittagswanderungen möchte ich ganz allein sein. Ich suche dann Wege und Landstriche auf von denen ich weiß das mir hier niemand begegnet. Wenn man mit der Natur kommunizieren will muss man ganz alleine sein, das sich ihr Reich öffnet. Nur so gelingt es einem das Besondere und Seltsame zu entdecken. Es ist eine Phänomenologie des Sehens, in der ich mich dann übe. Nur so, kann man besondere Verwucherungen an Bäumen und Wurzeln oder Steinen erkennen. Es ist als bewege man sich in einer Parallelwelt. In der Atomphysik ist in den letzten Jahren die These von der Existenz von "Mehrfachwelten" in die Diskussion eingeführt worden. Hierunter sind Parallelwelten zu der unseren zu verstehen, die völlig außerhalb der normalen menschlichen Erfahrungsbereiche und jeder Meßbarkeit liegen. Die Naturwissenschaft zweifelt natürlich daran ob es sie gibt, doch wenn man selbst einmal in solche "Welten" eingedrungen ist, weiß man das es sie gibt. Es gibt so etwas wie Selbstgewißheit, die uns eine solche Welt bestättigt. Man muss sich nur auf das Abenteuer des phänomenologischen Sehens einlassen.
hukwa

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