Dienstag, 14. Februar 2012

Der Taoismus als Tiefenökologische Religion

Von jeher hat mich der Taoismus fasziniert. Religiös gesehen möchte ich den Taoismus eine "ökologische Religion" nennen. Ich denke dass der Taoismus die erste spirituelle Philosophie gewesen ist, in der ausgesprochen wurde, der Mensch könne durch fortschreitende Zivilisation sich selbst vernichten, in dem er sich abspaltet vom Geist der letzten Wirklichkeit in dem sich sein Dasein schließlich abspielt. Seit dem 4.Jh. vor Zeitrechnung bis Heute mißbilligen die philosophischen Taoisten die technischen und barbarischen Fortschritte. Diese sehr alte Philosophie lässt sich ohne weiteres auf alle zeiten, sowie andere Länder und besonders auf unsere heutige Zeit übertragen.
Es liegt etwas tiefes und Bestimmendes in den metaphysischen Aussagen der Taoisten, und das Tao selbst, ist mir eine wahre Offenbarung. Die Künder des Tao standen mir immer näher als die altorientalischen Propheten Gestalten des Zoraster als auch des alten Testamentes. Taoismus und Budhismus sind mir ein liebgewordenes Schwesterpaar, deren gemeinsame Wurzel, meiner Ansicht nach den vorarischen Wurzeln des alten Indiens entstammen. Der griechische Vorsokratiker Heraklit hat viel gemeinsam mit den Taoisten, wohl mag ich ihn deshalb so besonders.
hukwa

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