Mittwoch, 30. November 2011

Zur Symbolik des Tarot - Urbilder der Psyche

In der dunklen Jahreszeit beschäftige ich mich gerne mit der Symbolik des Tarot. Der Tarot hat mich nie als "Weissagespiel oder Zukunftswahrsagerei" interessiert sondern nur sein Symbolismus hat mich fasziniert und tut es immer noch. Symbole sind ja Stufen die wir nutzen können auf jenen verschlungenen Pfaden die zu unserem Selbst führen. So sind Tarotkarten so etwas wie Wegweiser zum Selbst, in Form von Meditationshilfen und Objekten. Für den Ungeübten und den mit Symbolen Unerfahrenen tauchen diese oft in ungeordneter und chaotischer Weise- wie z.B. in Träumen - auf. Das Unbewusste ist ja ein Kräfte und Energiefeld und es ist uns nicht möglich über den Verstand mit ihm Kontakt aufzunehmen sondern nur indirekt durch den Gebrauch spezieller Symbole wie die Tarotkarten. Sie treten sozusagen als Vermittler auf und lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Urbilder der Psyche. Der Tarot soll also so etwas wie ein Spiegel unserer Innenwelt sein. Der richtige Umgang mit diesen Karten führt zu einer Erweiterung unseres Bewusstseins und kann uns neue Einsichten für unser tägliches Leben geben. Der Tarot ist nichts anderes als ein uralter Einweihungsweg, der uns dabei behilflich sein kann die uns umgebenden Schleier der Realität zu sprengen und uns somit zur Ganzheit führt.
hukwa

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