Mittwoch, 16. November 2011

Das Gedicht und die Dinge hinter den Dingen

Dichtung ist insofern Sprache des Seins in dem sie die Dinge vor ihrer Entzauberung bewahren will. Die Zivilisation und mit ihr die Städte haben die Natur entzaubert über das Gedicht kann es dem Dichter gelingen die Dinge aufs neue zu verzaubern. In diesem Sinne sollen Gedichte trostreich und nicht trostlos sein. Das Gedicht spricht also von einem "weiter", von einem "dahinter", von einem "Ding hinter den Dingen". Das Gedicht zeigt auf etwas, wenn es z.B. auf einen Stein zeigt, dann meint es immer den Stein in seiner metaphysischen Form in so weit ist Dichtung auch Magie, eine magische Sprache die der Dichter spricht.
hukwa

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