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Donnerstag, 7. März 2013

Eine Kostbarkeit des Pfälzerwaldes - die Lanzettblättrige Glockenblume

Heute Nachmittag werde ich damit beginnen die ersten Wildsamen die ich im vergangenen Herbst gesammelt habe an bestimmte Standorte im Wald aus zu säen. Eine besondere Kostbarkeit unter diesen Samen ist der, der Lanzettblättrigen Glockenblume. Ihre Erhaltung liegt mir besonders am Herzen. Viele haben sie schon gesehen doch die wenigsten können sie erkennen, denn sie ähnelt der überall häufigen Rundblättrigen Glockenblume. Die Lanzettblättrige Glockenblume gibt es weltweit nur im Pfälzerwald und an einem kleinen Ort im Taunus. Damit zählt sie zu den seltensten Pflanzen unserer Erde- und auch zu den am stärksten bedrohten.
hukwa

Samstag, 23. Juni 2012

Sommerblüten-Waldspaziergang

Fingerhut


Glockenblumen

Heckengiersch

Holunder

Kamille

Natternkopf

Scharfgarbe

Wilde Malve

Sonntag, 21. August 2011

Vom Wermut

Das heiße Wetter Gestern habe ich zum Heilpflanzensammeln genutzt. Neben dem Eibisch und einigen anderen Sommerpflanzen habe ich mir auch einen Wintervorrat an Beifuß gesammelt. Im Mittelalter wurden die Blüten des Beifuß als gewürz verwebdet. Er hat eine stark gallentreibende Wirkung daher mischte man ihn gerne unter fette Speisen. Noch meine Großmutter war überzeugt davon, das die Pflanze in den Schuhen getragen gegen Müdigkeit vorbeugt. Ich selbst trage bei jeder größeren Wanderung ein wenig Beifuß in den Wanderschuhen. Sein wissenschaftlicher Name Artemisia vulgaris geht auf die Göttin Artemis zurück; daher auch die gute Wirkung bei Frauenleiden. Ich nutze den Beifuß auch sehr gerne als Räuchermittel, in meinem Kleiderschrank hängen immer einige Beifußpflanzen sie beugen dem Mottenbefall vor.
hukwa

Sonntag, 1. Mai 2011

Schwarze Teufelskralle im Schlosspark

Die schwarze Teufelskralle (Phytema nigrum)

Die schwarze Teufelskralle und ihre Verwandte die Ährige Teufelskralle (Phyteuma spicatum) sind reichlich vertreten in Trippstadt und Umgebung. Einen gesunden bodenständigen Bestand findet man unter anderem im Schlosspark von Trippstadt, hier nur die schwarze Teufelskralle. Die seit dem Altertum kultivierte Pflanze wird bis zu 50 cm hoch.

Sie hat langgestielte, rundliche Grundblätter und ist im Dickicht nicht gleich erkennbar. Dies liegt unter anderem an ihrer violett bis schwarzblauen Blüte die sich gut dem Unterholz von Bäumen anpasst. Noch "getarnter" ist die Ährige Teufelskralle. Diese besitzt eine Blütenkrone aus fünf schmalen Zipfeln, die zuerst miteinander verbunden sind, sich dann aber beim Aufblühen abspalten um die Staubbeutel freizugeben. Im Knospenzustand sind die Blüten krallenförmig gebogen, dadurch haben sie der Pflanze ihren Namen eingebracht. Sie bevorzugt Böschungen und Waldsäumungen. In Trippstadt findet sie sich hier und da in den Mauerlücken der zahlreichen Trockenmauern, Laubwälder scheint die Ährige Teufelskralle anscheinend zu meiden.

hukwa

Donnerstag, 7. April 2011

Vom Kalmus

Neben dem Baldrian habe ich heute auch meine Kalmuspflanzen umgetopft. Alle Pflanzen stammen von einer Mutterpflanze ab die nun schon über zwanzig Jahre alt ist. Zu diesen alten Pflanzen von denen ich einige habe hat sich im Lauf der Jahre eine besonders enge Beziehung aufgebaut, für mich persönlich sind sie Kraftpflanzen. ich trinke regelmäßig in meinem Kräutertee auch Kalmus mit. Für mich hat diese Pflanze einen besonders vorzüglichen Geschmack. Der Wurzelstock des Kalmus kann bis zu 1,20m lang werden in ihm liegt auch die Heilkraft der Pflanze.
hukwa

Montag, 17. Januar 2011

Eine Einführung in die astrologische Pflanzenkunde Teil 1

Die planetarische Übereinstimmung einheimischer Pflanzen

Wenn ich versuche einen Vortrag wie diesen zu eröffnen bin ich mir von vorneherein klar darüber, das es zum Teil ein etwas schwieriges Unterfangen ist. Schwierig aus dem Grundweil es sich um Dinge handelt, die nicht gerade dem alltäglichen Leben angehören und deshalb eben auch keine allgemeingültige Terminologie haben. Ich bitte den Hörer, als auch den Leser dieses Vortrages folgendes zu beachten :

1. Ich beziehe mich in meinem Vortrag vorwiegend auf Wildpflanzen.

2. Es gibt kein simples Nachschauen, auf Tabellen, auch beruht die Planetenzugehörigkeitder Pflanzen nicht nur auf der reinen Notwendigkeit der Mathematik sondern in Verbindjung derer mit der Intuition. Dies bedeutet also, der Pflanzenkundige muss in die Geheimnisse der Astrologie, als auch der Pflanzenkunde eingeweiht sein..

Das Wissen um die Metamorphose der Pflanzen, als auch die Konstellation der Gestirne, sind demnach eine wichtige Voraussetzung um diese Thematik praktisch umzusetzen.

Wenn wir verschiedene Kräuterbücher betrachten, dabei feststellen das es keine Übereinstimmung innerhalb der Tabellen gibt, bedeutet dies nicht ihre Verfasser hätten

Unrecht, sondern lediglich, das diese die Thematik aus verschiedenen Gesichtspunkten

betrachten. So wussten bereits die meisten Gelehrten des Mittelalters um die sichtbare

Schöpfung durch kosmische, dynamische Interaktion. Durch diese universelle Interaktion,

kommt die Durchschneidung und gegenseitige Durchdringung, der sieben planetarischen

Kräfteeinflüsse zusammen. Das " wie oben, so unten," finden wir aufs deutlichste bei

Hermes Trismegistos.

Logischer Weise erkennen wir Oberflächlich nur die mineralisch – physische Gestalt der

Pflanze, ihre Lebenskraft, das geheime Wesen der Pflanze, bleibt dem Betrachter verborgen,

wenn dieser nicht die Kraft der persönlichen Intuition nutzt.

Diese Intuition benutzte ohne Zweifel auch Goethe als dieser über seine Idee der Urpflanze schrieb. Goethe war klar, eine Pflanze ist kein Ding, kein lebloser Gegenstand, sondern ein Wesen, das beseelt ist. Natürlich ist alles was die Astralität der Pflanze betrifft unseren Augen verborgen. Dennoch – auch der trockenste Realist, wird zugeben – eine Pflanze ist ein Wesen in dem verschiedene Lebenskräfte wirken. Die Pflanze ist ein lebendiger Vorgang, ein ewiges,

ständiges Entstehen, Entfalten und im Werden begriffenes Sein, das in seinem Fortgang die

mineralischen Baustoffe erfasst und nutzt, um sie schließlich als fertige Gestalt

( Blätter, Blüten, Äste, Hülsen ), als Spur des fließenden, wandelnden Lebens hinterlässt.

Wenn die ätherischen Lebenskräfte durch den Stoff hindurchgeflossen sind, werden die zurückgelassenen Strukturen den mechanischen Gesetzen der physischen Materie überlassen.

Verwesung, Abbau, Verrottung tritt ein; in Luft, Wasser, Erde und Hitze, löst sich das Gewordene wieder auf.

Es verhält sich so wie mit der Rose Platons :

In ihrer wandelnden Erscheinung ist uns nie die ganze Pflanze gegenwärtig. Immer ist es nur

eine Phase, ein kleiner Ausschnitt, der sich im Hier – und – Jetzt manifestiert. Die größere Ganzheit verweilt im Unsichtbaren. Jede einzelne Rose ist ein Abbild der archetypischen Rose, der Urrose, die, indem sie in das materielle Dasein hinuntersteigt, in Abertausende

Einzelexemplare zerschellt. Die Einzelpflanze verhält sich zur Pflanze, ähnlich wie die

Einzelbiene zum Stock, die Einzelzelle zum Organismus, der Tropfen zum Meer. So opfert

sich die Pflanze, in die Welt der Erscheinungen hinein, und wir dürfen getrost das Opfer, das unser hiesiges Leben ja erst ermöglicht dankbar annehmen.

Die Pflanzenmetamorphose fängt mit dem sandkornähnlichen Samen – dem unscheinbaren,

harten, trockenen Eiweißsteinchen – an. Wenn die Sonnenwärme und das Wasser im Frühling an seinem Panzer rütteln, erwacht es und fängt zu wachsen an. Es wächst, wird dabei aber ein nicht immer größeres Samenkorn, sondern schwillt auf, sprengt die enge Schale, und in erstaunlichem Wandel jagt eine Senkwurzel Richtung Erdmitte, und Keimblätter streben

Richtung Sonne. Polarität – Merkmal des Lebens! Im Einklang mit kosmischen Rhythmen schreitet die Pflanze von Knospe zu Knospe, Blatt zu Blatt – nicht wie ein Mechanismus, sondern organisch mit kaum merkbaren Ahnbahnungen und plötzlich sprunghaften Schüben.

Man betrachte genau, wie die Blattformen die Elementeileiter hinaufwandeln. Schwere, erdhafte, runde, wässrige Blättchen gehen allmählich in fein – gezeichnete, spitzige, offenbar

dem Luft und Feuerelement verwandte – Gestalten über. Dann ein plötzlicher Einschlag:

Wie von einem ätherisch / Astralieschen Blitz getroffen, lodern die bunten Blütenblätter in wundersamen Farben auf. Es erscheinen Staubblätter, Stempel, Fruchtknoten – Bestäubung -,

schwellende Früchte, Samen ! Ein Reigen der Zusammenziehung und Ausdehnung, an dem sich schon Goethe erfreute ! Ist der Samen reif, schwindet die Lebenskraft. Persephone die

Vegetationsgöttin, muss sich als Same, Knolle oder Zwiebel wieder in das Erddunkel begeben, dort frische Lebensimpulse aufsaugen, die ihr von den Erdgöttern und zugleich aus dem fernen Sternenhimmel zustrahlen, ehe ein neuer Jahreslauf beginnt.

Betrachten wir nun einmal die Siegelabdrucke der Planeten im Pflanzenreich :

1. Der Mond: Der Luna untersteht alles Keimen und Aufsprießen, Faulen und Verrotten im Pflanzenreich. Wässrig aufgedunsene, schlingpflanzenähnliche Gebilde, wie Gurken und

Melonen, sind lunarer Natur. Ebenso solche mit Milchsaft, wie Mohn, Salat und Wolfsmilchpflanzen – alles giftige, schmerzstillende beziehungsweise narkotisch wirkende

Gewächse. Die Blüten der Mondpflanzen sind oft groß, ihre Farben zart Pastell bis ins Lila reichend; manche öffnen ihre Blütentrichter nur nachts.

2. Merkur: Der flinke Planet äußert sich auch im Pflanzenreich durch schnelles Sprießen und Schießen sowie raschen Wandel. Von besonderen Farben kann man weniger sprechen, eher von einem Leuchten wie man es bei einer frisch aufgehenden Weizensaat erleben kann.

Merkuriale Pflanzen haben oft schleimige, heilkräftige Säfte, wie die Aloe Vera, Hauswurz

( die übrigens auch dem Jupiter geweiht ist ), das Bingelkraut ( Mercurialis sp. ) oder das

Springkraut, das seine Samen oft meterweit streut. Merkuriale Pflanzen verholzen selten, sie

nehmen gern kriechende, windende Gestalt an.

3. Venus : Die holde Göttin schenkt der Natur ihre grüne Farbe. Venusblüten sind wohlriechend und Zart gefärbt : mit Ausnahmen reicht ihre Farbskala von

Grünlich – weiß bis ins Rosa. Medizinisch wirken diese Pflanzen kühl und lindernd;

wenn sie aber wie im Fall der Aphrodisiaka, mit Mars im Bunde stehen, ist ihre Wirkung sehr erhitzend.

4. Sonne : Die Sonnenkraft zieht die Pflanzen in die Höhe, gibt ihnen gerade Stengel und

veranlasst sie, sich rhytmisch und harmonisch zu entfalten. Der Geschmack dieser Pflanzen ist kräftig und angenehm, sowie das frische süßsauer der Äpfel. Sonnenhafte Blumen blühen weiß bis strahlend goldgelb; oft drehen sie im Tageslauf der Sonne ihr Gesicht zu. Medizinisch wirken viele der Sonnenpflanzen herzstärkend und ermutigend.

5. Mars : Dem roten Planeten gehören alle rotblühende, mit Dornen, Stacheln sowie tiefen

Pfahlwurzeln versehen, scharf, pfeffrig oder hitzig schmeckende Pflanzen. Die Staubblätter

aller Blüten gehören dem Mars. Der Mars ist Hüter vieler Heil – und Wundpflanzen.

6. Jupiter : Der Göttermonarch ist verantwortlich für das Reifen der Früchte. Ihm gehören alle aromatisch – würzigen, mit ätherischen Ölen versehene Kräuter und das süße Obst. Ölpflanzen, wie Raps und der Ölbaum unterstehen ihm. Jupiterpflanzen blühen in einer

prächtigen Farbskala von gelborange bis zum majestätischen Purpur. Relativ langsam wachsende, mehrjährige Pflanzen, darunter staatliche Bäume gehören zum Jupiter.

7. Saturn : Saturn trocknet die Pflanzen aus, lässt sie welken und sterben, dafür bildet er in ihnen die Samen aus. Langsam wachsende, dunkle, graue Gewächse mit bitterem Geschmack,

aber auch solche mit duftenden, zähflüssigen Harzen und Balsamen, wie die Tannen, gehören diesem Planeten, ebenso himmelblau blühende Blumen.

Die Wirkung der Planeten, indem sie den inneren und äußeren Kosmos, die Metalle, Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen prägen, nannte man zur Zeit des Paracelsus die astralen

( griechisch aster = Stern ) Einflüsse. Die Astrologie versucht diese Einflüsse genau zu bestimmen. In unserer Sprache leben immer noch die Begriffe dieses Weltbildes fort, wenn wir von der Influenza ( Grippe ), also Ein – fluß, oder dem Desaster ( lateinisch des + astrum = schlechter Stern ) sprechen.

In jeder Einzelpflanze wirkt der Mond am stärksten in den Wurzeln, der Merkur in den Sprossen und Knospen, die Sonne in der Aufrichtekraft des Stammes und der Stengel,

Venus in den Blättern und Blüteblättern, Mars in den Staubgefäßen, Jupiter in den früchten und Saturn im Samen.

Die " unteren " Planeten ( Mond, Merkur, Venus ) wirken direkt über die Atmosphäre oder

indirekt über Wasser, Humus und Kalk auf die Pflanzen ein.

Die " oberen " Planeten ( Mars, Jupiter, Saturn ) werden den Pflanzen durch Kieselsteine und

Quarze vermittelt; sie strahlen sozusagen " von unten, nach oben " und kommen in Blütenfarbe, Frucht – und Samenbildung zum Ausdruck.

Im Menschen ( und im Tier ) strahlen die oberen Planeten in den oberen Teil ( Kopfende )

des Leibes ein; die unteren Planeten dagegen in die unteren Körperhälfte. wie wir schon gesehen haben, bauen die Strahlenwirkungen der Planeten verschiedene Gewebe auf und setzen Funktionen in Gang, ehe sie sich schließlich erschöpfen und in einem ihnen zugehörigen Organ, Abrundung und Ausklang finden ( z. B. Jupiter in der Leber, Merkur in der Lunge, Saturn in der Milz u.s.w. ). Das Erkennen der Planetenwirkungen in der Pflanzenwelt und in der Menschen / Tierwelt erlaubt dem Pflanzenkundigen, korrespondierende Heilpflanzenarten und – Teile mit den Körpergebieten und – Funktionen

in Zusammenhang zu bringen.

Planetenpaare

Die übereinandergeschichteten Ebenen des Kosmos muten wie eine Sahnetorte, eine

russische Puppe oder die Schalen einer Zwiebel an, wobei jede schicht die andere durchstrahlt. Dazu kommt noch die Vorstellung der Planeten als Gegensatzpaare.

So wird zum Beispiel der weiche, wässrige lebensfrische Mond, dem trockenen,

bitteren, harten Saturn gegenübergestellt. In der Volkskunde erscheinen sie als das

alte sklerotische Jahr, das vom lustigen Neujahrswickelkind abgelöst wird. Der feurige,

draufgängerische Mars gesellt sich zur kühlen, empfänglichen Venus – das Urbild des

Liebespaares. der dicke Jupiter und der gauklerische Merkur – Stetigkeit und Wandel

versinnbildlichend – erscheinen im Märchen als der König und der Schelm. Die sonne ist bei all dem die Achse und die Mitte.

Die Kräuterärzte machen von diesen Gegensatzpaaren reichlich Gebrauch, indem sie Pflanzen mit der Signatur, die einer Krankheit entgegengesetzt ist, allopathisch ( contraria ) oder Pflanzen mit der gleichen Signatur homöopathisch ( similia ) anwenden.

Das Verhältnis der Planeten zu den Elementen

Die sieben planetarischen Kräftestrahlungen, die alles formen und durchwirken, bleiben unsichtbar, bis sie sich der vier Elemente bedienen, um sich ihnen wie ein Siegelring in heißem Wachs einzuprägen und damit der Erscheinungswelt ihre Physiognomie zu schenken.

Die Elemente soll man sich nicht einfach aus passiven Stoff vorstellen. Sie entsprechen dynamischen Zuständen der Urmaterie, wobei Erde als trocken, kalt und fest gilt, Wasser als feucht, kalt und beweglich, Luft als alles was leicht, feucht, warm und sehr beweglich gilt, und Feuer als heiß, trocken und höchst wandelbar.

Die oberen Planeten stehen logischerweise in bezug zu den beweglichen, nicht wägbaren

( imponderaplen ) ( Luft, Feuer ); die unteren Planeten dagegen zu wägbaren, kalten, schweren Elementen. Diese haben mit Quantitäten, jene mit Qualitäten der Erscheinungen zu tun. Der Naturhellsichtigkeit – das wusste auch Paracelsus – erscheinen die Kräfte der vier

Elemente als Elementarwesen: Gnome ( Erde ), Nymphen ( Wasser ), Sylphen ( Luft ) und

Salamander oder Vulkani ( Feuer ). Die nächste Tabelle zeigt einige dieser Kreuzbeziehungen an.

Das Verhältnis der Planeten zum Tierkreis

Die Planeten folgen der Sonnenbahn ( Ekliptik ) von Westen nach Osten ( direkte Bewegung )

indem sie das Feld der Fixsterne durchlaufen; manchmal machen sie Schleifen in entgegengesetzte ( indirekte ) Richtung. Dabei weichen sie von der Sonnenbahn nie weiter als

15. Grad ab. Die festen Sternbilder im Hintergrund erlauben dem irdischen Beobachter, die genaue Position sowie die relative Bewegung und Geschwindigkeit festzustellen. Die alten Babylonier gliederten die Bahn der Wandelsterne und sonne in zwölf gleichmäßige Teile und gaben uns damit den Tierkreis ( Zodiakus ). Die Sonne durchwandert den Tierkreis vom tiefsten Stand ( Wintersonnenwende ) bis zum höchsten ( Sommersonnenwende ) und wieder zurück in 365 Tagen. der Mond wird inzwischen die selbe Bahn zwölfmal durchwandert haben.

Man stellt sich den Tierkreis als einen Riesenleib, den Leib des Kosmischen Urmenschen,

des Makroanthropos, vor. Jede der zwölf Regionen entspricht einer Körperregion im

mikrokosmischen Menschen.

Schöpferische Urmächte strömen aus diesem Riesenleib, aus jedem Tierkreisbild pulsieren

die Kräfte herab auf die Erde.

Sammelzeiten von Heilkräutern und planetarische Konstellation:

Es war die Kunst der alten Rosenkreuzer, deren Werke sich eingehend mit biologischen und kosmischen Rhythmen beschäftigen, die optimalen Zeiten – Jahreszeit, Mondstellung, Tag der Woche und Tageszeit – zu kennen, an denen die Heilpflanzen gesammelt werden sollen und zu denen die daraus entstandene Präparate richtig einschlagen. Das Bemühen, die richtigen

Stunden und Zeiten zu treffen, geht auf die Babylonier zurück. Die christlichen Kräutersammler ließen sich jedoch auch nicht davon abhalten : Schließlich hat König Salomo gesagt : Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde ( Pred. 3:1 )."

hukwa

Freitag, 24. Juli 2009

Ein Bewohner alter Burgruinen – das kleine Immergrün.

Mag der eine oder andere hier auch von einer kleinen Welt sprechen, im Mikrokosmos unserer heimischen Flora und Fauna, entfaltet sich das Gesamtbild des Kosmos – des Geordneten, wie die alten Griechen diesen bezeichneten.
Trippstadt verfügt noch über eine intakte Natur und bietet dem Schmetterlingsforscher, dem Vogelkundler, dem Botaniker, den Pilzliebhabern alle Möglichkeiten ihrem Hobby mit Leidenschaft nachzugehen.
Das Zwiegespräch mit Baum, Strauch und Pflanze, das Beobachten der kleinsten Spinne in ihrem wundervollen Netz, seine Zeit mit seltenen Libellen oder der Wasseramsel zu verbringen, den diesjährigen Vogel des Jahres – den Eisvogel – zu beobachten in Trippstadt besteht diese Möglichkeit. Der Wanderer tritt ein in das Dasein der Natur und diese trägt Sorge dafür das keine Langeweile aufkommt.
Wer in der Umgebung alter Burgruinen wandert und seine Umgebung aufmerksam beobachtet, dem fällt alsbald ein wunderschönes, fast unscheinbares Blümchen auf – das kleine Immergrün (Vinca minor). Da es mit seinen blauvioletten Blüten bereits Anfang März blüht (die Blüte geht bis Anfang Juni) nennt man es auch kleines Wintergrün. In Trippstadt ist diese zur Familie der Hundsgiftgewächsen zählende Pflanze örtlich gut verbreitet. Größere Bestände finden sich vor allem bei der Amseldelle und in der Umgebung der Burgruine Willenstein. Das Immergrün ist ein sogenannter "Burggartenflüchtling". Kreuzfahrer haben diese Pflanze von ihren Feldzügen aus dem Mittelmeerraum mitgebracht. Einige andere Pflanzen wie das "Goldlack", die "Vexiernelke", die "Gelbe Viole", aber auch der "dunkelblaue Ysop", der in früheren Zeiten eine sehr begehrte Heil- und Gewürzpflanze war gehört zu den Gartenflüchtern mittelalterlicher Gewürz und Heilpflanzen. So können wir davon ausgehen dass das kleine Immergrün schon früh zu den wichtigsten Heilpflanzen zählte.

Der botanische Namen Vinca kommt von vincere = besiegen, was wohl ein Hinweis auf die schon in frühen Zeiten bekannte und geschätzte Heilkraft sein dürfte. In den mittelalterlichen Kräuterbüchern wird Vinca minor beschrieben als ein Mittel gegen Kopfschmerzen, Schwindel und Gedächtnisstörungen. Die leichtgiftige Pflanze enthält als Hauptwirkstoff das Alkaloid Vincamin. Die Phytotherapie wendet dieses Alkaloid zur Verbesserung der Hirndurchblutung an.
Die Stängel der Pflanze kriechen flach über dem Boden dahin, die kahlen länglich – lanzettlichen Blätter sind lederartig und immergrün, auf der Oberseite glänzend. Die Blüten stehen einzeln auf langen, zarten Stielen und haben eine blau – violette veilchenähnliche Farbe. Im Mittelalter galt die Pflanze als Symbol des ewigen Lebens. Vielerorts wurden Tote mit einem Immergrünkranz begraben. Wohl ist es das ausdauernde grün, seine Beständigkeit, warum man das immergrün mit em ewigen Kreislauf von Leben, Tod und Auferstehung in Verbindung brachte.
hukwa

Sonntag, 12. Juli 2009

Die Wegwarte ist Blume des Jahres 2009

Mit nackten Füßchen am Wegesrand,
Die Augen still ins Weite gewandt,
Saht ihr bei Ginster und Heide
Das Mädchen im blauen Kleide?...


Eine alte Sage beschreibt die Wegwarte als die blauen Augen eines verwandelten Burgfräuleins, das am Wege vergeblich auf die Rückkehr ihres Geliebten vom Kreuzzug in das Heilige Land wartet.
Die Wegwarte ist zur Blume des Jahres 2009 gekürt worden. Die an Wegrändern wachsende Wildblume ist eine Verwandte von Chicoree und Radicchio. Sie gilt in mehreren Bundesländern als gefährdete Pflanzenart. Cichorium intybus, besitzt einen kräftigen, vielfach verästelten Stängel und kann bis zu 130 cm hoch werden. Die unteren Blätter sind gefiedert, die oberen lanzettförmig. Die ährenförmig angeordneten Köpfchen enthalten hellblaue Scheibenblüten. Sie blüht von Juni bis September. Die Blüten sind nur vormittags geöffnet und stets der Sonne zugewandt.
Die Licht- und wärmeliebende Pflanze, ist ein altes Heil- und Nutzkraut. Aus ihr ging sowohl Die Kaffee- Zichorie hervor, die noch im 2. Weltkrieg angebaut wurde, um aus der Wurzel Kaffee- Ersatz zu produzieren, als auch die Salat- Zichorie die unter dem Namen Chicoree bekannt ist und deren Wurzeln im Dunklen angetrieben werden, damit sie bleiche, zarte Salatblätter hervorbringt. Die Wurzeln werden Diabetikern als Gemüse empfohlen; sie enthalten 20% Inulin.
hukwa

Der Weg wird stille, der Weg wird leer.
So kommt den heute das Glück nicht mehr?
Die Sonne geht rötlich nieder,
Ihr starren im Wind die Glieder.


Der Regen klatscht ihr ins Angesicht,
Sie steht noch immer, sie merkt es nicht:
Vielleicht ist es schon gekommen,
Hat die andere Strasse genommen.

Die Füßchen wurzeln am Boden ein
Zur Blume wurde der Augen Schein.
Sie fühlts und fühlt sich wie im Träume,
Sie wartet am Wegessaume.
Isolde Kurz

Montag, 15. Juni 2009

Der Blaue Eisenhut- Artikel von 2005

Der Blaue Eisenhut
Im November letzten Jahres rief der Botanische Sondergarten Wandsbeck zu den alljährlich zu wählenden Jahreswesen, auch eine Giftpflanze zu wählen. Die Entscheidung fiel auf den Blauen Eisenhut ( Aconitum napellus )
Die ausdauernde 40 bis 150 cm hohe Staude, mit den blau bis violetten Blüten, blüht von Juni bis Oktober.
Der blaue Eisenhut gehört mit dem Alkaloid Aconitin zu den giftigsten heimischen Pflanzenarten. Die art fand schon sehr früh den Weg in die Arznei – und Ziergärten. Besonders bemerkenswert sind die beiden zu Nektarien umgewandelten Kronblätter, die an der Spitze wie Pferdeköpfchen verdickt sind. Sie ziehen nach alter Überlieferung den
" Venuswagen " , den man sieht, sobald man das helmartige Kelchblatt ausgezupft hat.
Die übrigen Kelchblätter bilden den Kastenwagen, in dem die kurzen Staubblätter die Reisenden darstellen.
Die Blüten können nur von Hummeln bestäubt werden. Eigenartig ist die Wurzelbildung des Eisenhuts. Er treibt jedes Jahr einen neuen Knollen, während der vorjährige abstirbt. Die
Wirkstoffe finden sich in allen Teilen der hochkarätig , giftigen Heilpflanze. Der Name Blauer Eisenhut gab man ihm weil seine Blüten an die frühmittelalterliche Helme der
Ritter erinnern.
Enge Verwandte dieser Hochstaude sind der Wolfseisenhut ( Aconitum lycotonum ) , gelbblühend, der rispige Eisenhut ( Aconitum paniculatum ), der Wolfs – oder gelbe Eisenhut
( Aconitum vulparia ) den wir vorwiegend in Auwäldern finden, sowie der Gifteisenhut( Aconitum anthora ) .
hukwa

Freitag, 15. Mai 2009

Die Bittere Schleifenblume

Die Rote Liste Rheinland – Pfalz führt Iberis amara, bekannt als Bittere Schleifenblume, als eine vom Aussterben bedrohte Wildblumenart. In der näheren Umgebung von Trippstadt ist diese alte Heilpflanze an mindestens drei Standorten noch heimisch. Die Bittere Schleifenblume gehört zu den alten Heilpflanzen, die in gängigen Büchern über Heilkunde selten auftaucht. Gerade deswegen ist es interessant, die Geschichte dieser selten gewordenen Pflanze, aus einem historisch-botanischen Umriss vorzustellen, spannt sie doch einen Bogen von der Antike bis in unsere Tage. Bereits den alten griechischen und römischen Autoritäten der Medizin war diese Pflanze, gut bekannt, da mehrere Arten der Gattung Iberis im Mittelmeergebiet verbreitet sind.
Plinius d. Ä. (23-79n.Z.) beschreibt sie in seiner Naturgeschichte (Historia Naturalis). Im Werk des Dioskurides Pedanios aus Anazarbos, das auf 60 und 78 n.Z. datiert wird, findet man die Pflanze ebenfalls.
Im Mittelalter finden wir Iberis amara, bei verschiedenen Autoren, allen voran dem im Pfälzerwald beheimateten Arzt, Theologen und Botaniker Hieronymus Bock (1498-1554),
dieser „Heilkundige des Pfälzerwaldes“, gab im Jahre 1546 ein Kräuterbuch heraus, das zu den besten seiner Zeit zählt, da es neben der medizinischen Verwendung auch Angabe über Fundorte aus seiner Heimat, eben dem Pfälzerwald enthält. Der bedeutenste humanistische Mediziner des 16. Jahrhunderts, Leonhart Fuchs (1501-1566) beschreibt in seinem Werk
„De Historia Stirpium“ (deutsche Ausgabe New Kreuterbuch) von 1542/43 die Pflanze.
Dieses Buch enthält sehr naturalistische Abbildungen, nach denen man noch heute Pflanzen
Bestimmen kann. Weiterhin finden wir Beschreibungen der Pflanze in den bekannten mittelalterlichen Werken von Malthiolus (1501-1577), Dodonaeus (1517-1585), Lonicerus
(1528-1554) und Tabernaemontanus (1522-1590).
Ausgehend von den Büchern dieser Autoren wurden im 17.Jahrhundert berühmte Schaugärten angelegt, wo auch die Bittere Schleifenblume kultiviert wurde.
Im 18.Jaqhrhundert wird die Tradition der Sammelwerke fortgesetzt. Der Urvater der botanischen Taxinomie Carl von Linne, beschreibt die Pflanze ausführlich.
Bei allen Autoren wird die Pflanze zur Anwendung bei Magen-Darm Erkrankungen beschrieben. Die kultivierte Form von Iberis amara ist bis heute ein Klassiker unter den pflanzlichen Heilmitteln. Ihre Wirksamkeit ist in klinischen Studien eindeutig belegt.
So konnte nach 500 Jahren die empirischen Beobachtungen der alten Kräuterbuchautoren und vielen Kräuterkundigen und ihrer antiken Vorläufer durch die moderne Medizin bestätigt werden.
hukwa

Montag, 4. Mai 2009

Der rote Fingerhut

Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) bildet in unseren Mittelgebirgen besonders auf Waldlichtungen mit kalkarmen Boden ausgedehnte Bestände. Seine großen, purpurroten Blüten, die zu auffallenden, Trauben gehäuft sind, stellen hängende Glocken dar. Diese Blütenform erinnert an einen Fingerhut (lat. digitus = Finger). Die Flecken in der Blüte sollen Staubbeutel vortäuschen und die Attraktivität der Blüten für Insekten stark erhöhen. Allerdings nur größere Insekten wie Hummeln überwinden die bärtige Sperre auf dem Blütengrund, die kleinere unzuverlässige Blütengäste zurückhält.
Die giftige Pflanze aus der Familie der Rachenblütler ist mit mehreren Arten in Mitteleuropa und Westasien heimisch. Zu Heilzwecken verwendet man vorwiegend den Roten Fingerhut als auch seinen verwandten, den wolligen Fingerhut (Digitalis lanata).

Im ersten Jahr entwickelt sich am Boden nur eine große Blattrosette, im darauffolgenden Jahr wächst der behaarte Stängel 60 – 120 cm empor. Er trägt runzlige, an der Unterseite grau-filzige, lanzettförmige Blätter. Von Juni bis September erscheinen dann die charaktertypischen Blüten. In Ziergärten gedeiht eine weniger giftige Sorte als Zierpflanze.

Den größten Heilwert hat der wildwachsende Fingerhut, dieser ist dafür bekannt dass sein Wirkungswert an den verschiedenen Standorten recht erheblich voneinander abweichen kann. Als besonders gut und reich an Inhaltsstoffen gilt der "Harzer Digitalis". Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Pflanze von dem englischen Arzt William Withering in die Therapie eingeführt. Auf seinen grundlegenden Arbeiten baut sich auch heute noch die gesamte Lehre von der Digitalis auf. Man hatte den Fingerhut schon lange vorher in der Volksheilkunde angewandt, allerdings für ganz andere Erkrankungen, als jene für die er heute angewendet wird.

Leonhart Fuchs ein bekannter deutscher Arzt und Botaniker, gab der Pflanze im Jahre 1542 den wissenschaftlichen Namen, eben wegen der Ähnlichkeit mit einem Fingerhut. Als einer der ersten Ärzte beschreibt er die Pflanze als Arzneikraut. Es sollte allerdings Whitering überlassen bleiben den Fingerhut ab 1775 in die Medizin einzuführen. Als erster hat er ihn bei Herz- und Kreislauferkrankungen angewandt. Er beschrieb die Heilpflanze in einer Monografie äußerst exakt.

Der Fingerhut ist tödlich giftig und darf auf keinen Fall selbst zubereitet werden. Bei der Anfertigung eines jeden Digitalis-Blätterrezeptes ist der Apotheker verpflichtet, eine neue Ampulle zu öffnen und den nicht verbrauchten Rest fortzuwerfen. Der Arzt ist somit immer sicher voll wirksamen Digitalis zu erhalten.
Hukwa

Sonntag, 3. Mai 2009

Wasserrose

Sie ist erblüht,
die wir lange erwartet,
Aufgebrochen die Knospe,
die seit Wochen im dunklen Wasser
Schwebte.

So ist ihr Schicksal
Dem unsern verwandt.
Drum ist brüderlich unser Gespräch,
Und die Musik klingt noch im Herzen,
Nachdem sie lange erstorben.
Otto Heuschele


Diese Verse gingen heute durch meine Sinne als ich in meinem Landart garten diese erste Teichrose endeckte. Trägt sie doch ihre reine Botschaft aus der Welt der unberührten Natur in die Welt eines zerstörerischen rationalen Zeitalters, woh wissend, von den meisten leider überhört, wie notwendig uns diese Botschaft ist.
Hukwa

Teichrose


Dienstag, 14. April 2009

Sumpfdotterblume




Die Sumpfdotterblumen blühen

Zu Ostermontag begann die Blüte der Sumpfdotterblumen (Caltha palustri). Die Sumpfdotterblumen die in meinen Gärten wachsen begleiten mich nun schon seit vielen Jahren. Jedes Jahr ist es erneut eine große Freude wenn ihre sonnigen Blüten erscheinen. In den wasserreichen Gebieten um Trippstadt findet sich die Caltha palustri noch recht häufig, einige Stellen sind mir bekannt wo sie regelrecht wuchert. Je nach Wetterlage blüht sie von März bis ende Mai. Man findet sie fast ausschließlich in sumpfigen Gebieten wie ihr deutscher Name schon ausdrückt. Wie die Feuchtwiesen und natürliche Gewässer immer stärker zurückgedrängt werden, so wird auch die Sumpfdotterblume an vielen Orten seltener und zählt inzwischen zu den bedrohten Arten der heimischen Pflanzenwelt. Ihre Blüten schließen sich bei Regen nicht, sondern füllen sich mit Wasser, in das die Pollen gelangen und so zu den Narben transportiert werden, sie zählen zu den Pflanzen wo eine Regenbestäubung stattfindet. Mit den dottergelben Blüten verlieh man früher dem Butter eine besonders kräftige Farbe und in der Signaturenlehre benutzte man sie als Mittel zur Heilung der Gelbsucht. Ihre sonnig – gelbe Blüte lockt mit bestimmten Saftmalen, Flecken und Zeichnungen, die nur das auf ultraviolettes licht reagierende Kerbtierauge wahrnehmen kann, verschiedene Kleinlebewesen an. Es bereitet mir jedes Jahr sehr große Freude, bei den Pflanzen zu verweilen und ihre Besucher zu beobachten, ihr Einblick in den Mikrokosmos, erinnert mich immer an etwas universelles und ich beneide dann diese kleinen Käfer um ihr "Sehen" das sie dem Menschen voraus haben.
hukwa