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Donnerstag, 5. Juni 2025

Juniregen

 Des Sommers Geist 
hält sich verborgen 
im leeren Schneckenhaus. 
hukwa 
Der Mythos ist die Traumwelt der Geschichte. 
hukwa

Dienstag, 21. November 2023

Der verborgene Mythos in uns

Realistisch ist, dass der Mythos mit tatsächlichen Begebenheiten in Beziehung steht. Ob Ilias oder Odysee, Gral oder ägyptische Mysterien, der Mythos lebt in uns. Sein eigentlicher Ursprung ist zweifelsohne das Unbewusste.  In den "Schichten" unseres tiefsten Bewusstseins ist der Mythos abgelagert. Und über das mythisch Unbewusste haben wir Anteile am Mythos. 
hukwa 

Montag, 30. Oktober 2023

Die Wahrheit des Mythos

 Viele Mythen scheinen mit tatsächlichen Begebenheiten in Beziehung zu stehen- wie die Ilias und die Odysee mit dem Kampf um Troja. Dies schließt jedoch nicht die Möglichkeit aus, dass der eigentliche Ursprung der Mythen dass Unbewusste ist. Wir können sagen, dass sich die tieferen Geistesschichten an Geschehnisse "Erinnern", sich dieser Ereignisse bedienen um dem Mythos Ausdruck zu verleihen. 
hukwa

Dienstag, 14. März 2023

Morgennotiz

 Früh am Morgen, der Frühlingsregen prasselt ans Fenster und sorgt dafür dass sich der geist füllt mit Bildern und Gedanken, die aus dem Unbewussten kommen. Es sind die großen ewig wiederkehrende Gesichte des Mythos und der Philosophie, vom ewigen werden und vergehen. 
hukwa

Mittwoch, 17. November 2021

Das magische sich Weg-Denken

 Wenn man die Erfahrungen die man mit der Alchemie und der Astrologie macht zum Ausdruck bringen will, benötigt man die Hilfe der Phantasie, damit sie überhaupt vorstellbar werden. Um diese inneren Bilder zu ergründen muss man wie ein Maler vorgehen oder wie ein Dichter, die diese Innerlichkeiten auf Leinwand oder im Gedicht wiedergeben. Alchemie und Astrologie sind mit dem Mythos verbunden und führen auf geheimen Pfaden in eine Welt der Ideen zu der nicht jeder Zugang findet. Die Eröffnung des Zugangs zu diesen anderen Realitäten bedarf eines "anderen" Bewusstseins. Um diese Technik überhaupt zu erfassen und zu begreifen, muss man sich immer wieder zeitweilig von den realen Verhältnissen Weg-Denken, damit sich eine Welt von bisher nicht bekannten Unmöglichkeiten öffnet. Diesen Bewusstseinszustand hat Schiller einmal so ausgedrückt: 
"...der Gott, des irdischen entkleidet, 
Flammend sich vom Menschen scheidet 
Und des Äthers leichte Lüfte trinkt 
Froh des neuen, ungewohnten Schwebens 
Fließt er aufwärts, und des Erdenlebens 
Schwerstes Traumbild sinkt und sinkt und sinkt."  
hukwa

Sonntag, 6. Dezember 2020

Über phantastisch-mythologisches Denken

Es ist die phantastische Tätigkeit des antiken Geistes der immer noch in unserem kollektiven Unbewussten vorhanden ist und dort wo er an die Oberfläche des realen Bewusstseins drängt begegnet dem Einzelnen die Phantastik. Er will Phantasieren - ein solches ist nichts anderes als eine gelenkte Imagination. Solche subjektive Phantasien schaffen eine Welt der positiven Unmöglichkeiten, eine Welt des Tagtraums. Während der Imagination brechen unsere Träume ins Tagesbewusstsein ein. Bei dieser Art des phantastisch-mythischen Denkens (Wildes Denken) geht man während des Wachseins in Fühlung mit dem kollektiven Unbewussten, wir bewegen uns also geistig in archaischen Gefilden. 
hukwa

Montag, 5. Oktober 2020

Historische Fantasie

So lebe ich halb in der Welt der Gegenwart und mit einer anderen Hälfte von mir durchreise ich die Vergangenheit. Vor allem in der Zeit in der ich intensiv Lyrik schreibe. Manchmal spüre ich dass der Malakt wie der Beginn einer Reise in die Antike oder ins Mittelalter für mich ist. Ebenso ergeht es mir beim Dichten. Ich bekomme oft das fade Gefühl nicht los, dass das Leben von heute gemein und auf niederster Stufe geführt wird und eine Ahnung sagt mir dass es in der Geschichte Zeiten gab in denen alles anders gewesen sein muss. 
hukwa 
 
Es ist der 5 Oktober 2020 
draussen ist es regnerisch und kalt 
schönes dusteres Herbstwetter 
ich schreibe meine tägliche Dosis Sätze ins Tagebuch  
und fühle mich gut dabei 
dann beginne ich mit dem Malakt 
während der Arbeit mit den Farben 
werden meine Gedanken wie immer bei diesem Tun 
philosophisch und historisch 
und ich verziehe mich in das Schneckenhaus meines Geistes 
verschließe es fest 
und verschwinde für einige Zeit 
in eine Imaginäre Welt. 
hukwa 

Dienstag, 3. März 2020

Eidos, gelenktes Träumen und Traumexerzitien

Die Formen und Gebilde abstrakter Malerei sind nichts anderes als Ahnungen von einer Realität die hinter der uns bekannten Materie verborgen ist. 
Die Eidos-Zeichnungen an denen ich derzeit arbeite sind nichts anderes als Symbole einer Urwirklichkeit. Ich bin davon überzeugt sie sind ein Gemeingut der Menschheit, fest im Unbwewussten inkarniert. Sie gehören in die Sphäre der Imagination, des Gedachten, des Abstrakten. Diese Zeichnungen besitzen eine tiefe Symbolik und sind völlig abgelöst von der umgebenden Realität. Ich hatte vor einiger Zeit einen intensiven Traum. Ich befand mich während des Träumens in einer Höhle deren Wände ganz mit solchen Zeichnungen bemalt waren, also begann ich mich mit der Symbolik solcher prähistorischer Ideogramme zu beschäftigen. Auch versuche ich durch gelenktes Träumen immer wieder in den Bereich des kolllektiven Unbewussten einzudringen. Von diesen Traumexerzitien bringe ich die Symbolik der Zeichnungen mit in die mich umgebende Realität. Da sich Träume niemals ganz "Lenken" lassen, finden sich in ihen auch Traumfetzen der Jetztzeit. So verbindet sich eine Symbolik des Neolithikums mit den Symbolen des Hier und Jetzt.
hukwa

Montag, 23. Dezember 2019

Saturnalien

Es ist nun die Zeit der alten Weihnachtsbräuche. Im alten Rom feierte man vom 17. bis 24. Dezember die Saturnalien, um Saturn, den Gott der Aussaat, für ein gutes Gedeihen der Wintersaat zu bitten. An diesen Tagen gedachten die Römer des Goldenen Zeitalters, in dem Frieden und Eintracht unter den Menschen herrschten. Ähnlich unseres Weihnachtsfestes. Die Woche der Saturnalien wurde bestimmt von Festgelagen und heiterem Treiben, von Maskerade und Kurzweil. Man bedachte sich gegenseitig mit Geschenken und es herrschte ähnlich wie beim heutigen Karneval eine "verkehrte Welt". Die Sklaven waren für kurze zeit die Herren und ließen sich bedienen. Man wusste das die Sonne kurz vor ihrer Wiedergeburt steht und lebte diese Tage intensiv aus.
hukwa

Montag, 16. Dezember 2019

Unterwegs zum Mythos

Oft verkündet äußere Verschlossenheit was in der Tiefe der Seele für Geheimnisse aufbewahrt werden. Ich dringe immer tiefer ins Reich des Mythos vor. Wenn man sich in diesen Gefilden aufhält ist man in einer anderen Welt. Die Voraussetzungen um in die Welt des Mythos einzutauchen ist ein Gefühl von Echtheit zur tiefsten Vergangenheit. Ein inneres durchdringendes Gefühl für die vor-homerische Epoche benötigt man um in dieses Reich einzudringen.
hukwa

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Mythos und Bewusstsein

Die Kunst ist die Vorstufe zum mythischen Denken. Dann kam die Poesie sie ist die Sprache des Mythos und dieser ging schließlich in den Logos über. All dies ist noch lebendig in uns, man muss es nur wachrufen - in sich erwecken.
Kunst-Mythos-Poesie-Logos dies ist die stufenweise Entwicklung des menschlichen Bewusstseins. Die Kunst gleichgesetzt mit der Phantasie ist eine ewige Komponente des menschlichen Geistes.
hukwa