Posts mit dem Label Romatische Gedichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Romatische Gedichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. Februar 2024

Fenster

 Stille über dem alten Teich 
Unke ruht unterm Sandstein 
Abendlicher Wald 
Nebel steigen 
leise zieht die Zeit vorbei 
Mondschein spiegelt sich im Wasser 
Fenster der Unendlichkeit. 
hukwa

Samstag, 9. Dezember 2023

Kein Gott will Mensch und Welt

 In weißen Nebelschwaden 
scheint geisterhaft der Wald 
Gedanken die Erbeben 
Welt ohne Halt 
frostgesäumt die Wiesen 
unter kaltem Himmelsfirmament 
elfenbeinfarben die Gräser 
kein Gott will Mensch und Welt. 
hukwa

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Eisblumenblüte

 Der leise Laut 
einer knisternden Kerze 
deren Flamme sich nach mehr Dunkelheit sehnt 
kündet die Stunde des Träumers 
die Nacht breitet sich aus 
Dezemberregen klopft an das Fenster 
Morgen werden 
Eisblumen blühen. 
hukwa

Mittwoch, 6. Dezember 2023

Silbermond

 Durch stille Wälder leuchtet 
der Mondschein wunderbar 
die Welt ist noch verdunkelt 
bald graut der neue Tag. 

Ein Wolkenvorhang schiebt sich 
jetzt vor den Silbermond 
und dunkelt sanft und mystisch 
nun Weg und Bäume ein. 
hukwa

Samstag, 18. November 2023

Bannung

 Verzaubert der Wald 
Schneereif 
bannt Baum und Strauch 
zwischen Stille und Ahnung 
Manchmal 
ein einsamer Vogellaut. 
hukwa

Samstag, 21. Januar 2017

Die vielen Nächte die ich rief

Die vielen Nächte die ich rief
sie sind ein Teil der Ewigkeit
und viele Zeilen die ich schrieb
sind Verse die Nachts in meiner Seele glühen 
ich warte auf den einen Brief
die Mail den Ruf die Flaschenpost
mit goldener Schrift und Silberrand
doch ob er kommt
ich weiß es nicht
ich warte warte schon zu lang
nur in der tiefen dunklen Nacht
fühle ich mich noch daheim
ein Blatt Papier so rot wie Glut
eine Rose die nie Welken tut
nur so kann Dichtung sein.
hukwa

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Septembersinfonie

In des Herbstes ruhigem Wesen
bei den Birken dort im Wald
wo die Spinnen Netze weben
darin golden der Tau erzglänzt
wo der erste Kuss uns bannte
und das Profane vor uns zerrann;

blieben bis zur Abendsonne
als die weißen Nebel walten
und das Licht es silbernen Mondes
mystisch den Wald erhellte
als die Liebe uns verband
bei den weißen Birken im Wald.

Goldener Zauber junger Jahre
Schimmer der Vergangenheit
der die Erinnerung erhalte
in des Herbstes ruhigem Wesen
bei den Birken dort im Wald.

Lange ist das nun vorüber
und die Liebe zog von uns fort
doch die Sehnsucht blieb erhalten
in des Herbstes ruhigem Wesen
bei den Birken dort im Wald.

Gingen lange lange Jahre
durch des Waldes düstere Pfade
fanden immer neue Wege
doch nicht den der führt zurück
Sehnsucht blieb allein nicht Liebe
vielleicht wartet dort im Walde
in dem weißen Birkenhaine
einst der Liebe neues Glück.

Im Gedenken jener Zeiten
lauf ich wieder zu dem Haine
gehe Taugetränkte Wege
gehe durch Septembernebel
und ein Traumbild taucht vor mir auf
in des Herbstes ruhigem Wesen
bei den Birken dort im Wald.

Keine Hoffnung weist ins Leben
und kein Weg führt je zurück
doch im Gedenken jener Zeiten
möcht ich mit dir noch einmal laufen
durch des Herbstes ruhigem Wesen
zu den Birken dort im Walde.
hukwa